Höre auf gemein zu Leuten zu sein

Lege deine Kontrollwut beiseite und sei wirklich nett zu jemandem, egal wie gemein du denkst, dass du geworden bist. Du kannst "eine der nettesten Menschen" werden, die du jemals getroffen hast, denke daran, dass du die einzige Person bist, die diese bedeutende Änderung vornehmen kann. Hier sind einige Schritte, um deiner Gemeinheit ein Ende zu setzen.

Vorgehensweise

  1. Finde die Wurzel deiner Wut und deiner Abwehrhaltung. Bist du gemein zu Leuten, weil du sie magst, du eifersüchtig auf sie bist oder du kannst ihre guten Punkte nicht finden? Fühlst du dich, als ob du es "der Welt zurück zahlen musst", weil sie dich schlecht behandelt hat? In der Realität funktioniert es nicht auf diese Art und Weise--du bekommst zurück, was du gibst und Gemeinheit kommt zu dir zurück. Stattdessen lerne Wut und Groll loszulassen; suche professionelle Beratung, wenn du das nicht alleine hinbekommst.
  2. Verwandel jede Beleidung, gemeinen Kommentar oder unfreundliche Aussagen in ein Kompliment. Während du versuchst einen neuen Weg zu gehen, wird die gemeine Stimme immer zurück in deinen Kopf kommen. Anstatt sie für dich sprechen zu lassen, versuche sie mit deiner nachdenkenden Stimme auszubalancieren, indem du gemeine Worte in Komplimente oder freundliche Aussagen verwandelst. Zum Beispiel:
    • "Du bist so nervig" verwandelt sich in "Du bist die ganze Zeit so selbstbewusst, das ist großartig."
    • "Das ist ein hässliches Shirt" verwandelt sich in "Das ist ein wirklich interessantes Muster auf dem Shirt."
    • "Du bist so laut und herrisch" verwandelt sich in "Du weißt immer, was du vom Leben willst, ich wünschte ich hätte diese Zielstrebigkeit."
    • "Du bist so ein Besserwisser" verwandelt sich in "Du bist immer besorgt, dass ich den falschen Fuß aufsetze, aber du musst mich meine eigenen Fehler machen lassen."
    • Anstatt dich abzuwenden, gib eine Umarmung.
  3. Passe deine negative Kritik an. Versuche dir Sandwich-Stil-Kritik, statt offensichtlich negativ über jemandes Handlungen oder Worte zu sein. Beginne mit einem Kompliment über die Person, dann sage etwas "konstruktives", was falsch gelaufen ist oder dich stört und ende mit einem weiteren Kompliment. Eine andere Möglichkeiten, um die negativen Dinge, inklusive dem Nachdenken, wie es herüberkommt, anzupassen sind:
    • Frage dich selbst: "Wenn ich das sage, hat es wirklich einen positiven Effekt oder wir es einen negativen haben? Werde ich die Person verletzen, wenn ich das sage oder so handel?"
    • Prüfe dich selbst. Wenn du mit Leuten sprichst, dann denke nach "Sage ich dies auf die netteste Art, die ich kann?"
    • Würdest du es mögen, wenn jemand es in dieser Art zu dir sagt?
    • Kenne den Unterschied zwischen, etwas besser zu wissen; selbst, wenn es so ist, niemand will, dass du deine Überlegenheit im unter die Nase reibst.
  4. Behalte die Gefühle von anderen ständig in Gedanken. Es ist eine alte, aber wahre Formulierung: Wenn du nichts nettes sagen kannst, dann sag gar nichts.
    • Versetz dich in die Lage von anderen. Wie würdest du dich fühlen, wenn dich die anderen Menschen genauso behandeln?
  5. Verurteile die Leute nicht, bevor du entdeckst, wer sie wirklich sind. Erste Eindrücke können oft irreführend sein und durch deine eigenen Vorurteile entfacht. Lerne Leute kennen, bevor du dich entscheidest sie nicht zu mögen.
    • Denke daran, dass Menschen unterschiedlich sind. Was lustig für dich sein könnte, ist möglicherweise für andere beleidigend.
    • Gib allen den Vorteil des Zweifelns. Gib ihnen sogar eine zweite und dritte Chance.
  6. Realisiere, dass die Welt sich nicht um dich dreht und du nicht der einzige mit starken Gefühlen oder Problemen bist.
    • Danke über den Grund nach, warum du jemanden nicht magst. Könnte es sein, dass sie dir ähnlich sind und du die Dinge, die du nicht magst, auch machst?
  7. Mache dir gedankliche Notizen von Leuten, von denen du weißt, dass sie nett sind. Beachte die Unterschiede zwischen dem was ihr beide sagt und für andere Leute tut. Setze ein paar der gelernten Sachen in die Praxis um und schaue wie verschiedene Leute auf dich reagieren.
  8. Leihe jemandem deine Hand oder Schulter, die nicht oben auf deiner Favoritenliste stehen. Mache dir diese Mühe und schaue, was du zurück bekommst - vielleicht auch gar nichts oder vielleicht entdeckst du deinen besten Freund.
    • Bitte anderen Hilfe an. Wenn du jemanden mit Schwierigkeiten siehst oder wenn er etwas tut, dann biete deine Hilfe an, selbst wenn es etwas so einfaches ist, wie das Tragen der Lebensmittel. Hilfe anbieten holt dich zunächst aus deiner Komfortzone heraus, aber du wirst dich gut fühlen, wenn jemand deine Hilfe annimmt.
  9. Nutze eine Erinnerung, um deine Einstellung zurückzubekommen. Trage ein Gummiband um das Handgelenk. Wenn du das Gefühl hast etwas Gemeines zu sagen, dann schnipse das Band, um dich bei dem zu entmutigen.
  10. Wenn du immer noch Probleme bei der Erfüllung dieser Aufgabe hast, umgib dich mit anderen, die dir helfen können. Während der Prozess schwierig sein kann, suche Unterstützung von Freunden und Familie, die dir dabei helfen können langsam deine Persönlichkeit zu ändern. Der beste Weg, um letztlich diese Gewohnheit zu ändern, ist Rechenschaft für deine Handlungen bei Menschen, denen du vertraust, abzulegen.

Tipps

  • Lächel. Ein Lächeln lässt Leute wissen, dass du eine angenehme und einladende Person bist. Wenn du jemanden anlächelst, dann schaue ihm in die Augen.
  • Sei ein guter Zuhörer. Höre zu, wenn andere Leute mit dir sprechen.
  • Mache nicht zu viele Komplimente. Wenn du anderen zu viele Komplimente machst, dann werden sie deine Aufrichtigkeit in Frage stellen.
  • Sei höflich, geduldig, aufmerksam und rücksichtsvoll. Und sei positiv. Sei nicht negativ oder kritisch. Suche nach dem Positiven in jeder Situation.
  • Sag dir selbst immer wieder, dass du ein netter Mensch bist, so dass deine Gedanken anfangen das zu akzeptieren. Ändere dein Verhalten entsprechend diesen neuen Standards. Zu denken, dass du einer der "guten Menschen" bist, anstatt einer der "schlechten Menschen" kann wirklich einen Unterschied in deinem Verhalten ausmachen. Deine Gedanken werden positiv darauf reagieren.
  • Wie alle Gewohnheiten wird dieses schwer zu stoppen sein. Mit Ausdauer ändert sich jedoch deine defensive Gemeinheit.
  • Sei aufrichtig. Sei nicht nur nett als Mittel zum Zweck. Wenn du nur nett sein willst, um bevorzugte Behandlung zu bekommen, dann ist es das Gegenteil von nett sein -- es ist trügerisch, oberflächlich und grausam. Sei nett, weil du auf dein Leben zurückblicken und wissen willst, dass du eine nette Person warst, egal was passiert ist.
  • Sei bescheiden. Der Schlüssel, um nett zu sein ist, sich daran zu erinnern, dass du nicht "besser" als jemand anderes bist. Du bist ein Individuum, aber jeder hat seine Schwierigkeiten und nett zu einander zu sein, macht das Leben für alle besser.
  • Widerstehe dem Drang Menschen zu verurteilen, wenn sie nicht nett zu dir sind. Du solltest so oder so nicht über Menschen urteilen. Es gibt etwas Nettes innerhalb von jedem, auch bei denen die unsicher wirken und deshalb gemein sind.
  • Denke wirklich darüber nach, was Leute sagen wollen. Sag nicht das erste, was dir in den Sinn kommt, da es der Situation nicht weiter hilft.
  • Frage Leute, wie es Ihnen geht. Nimm dir Zeit, um jemanden zu fragen, wie es in seinem Leben läuft, oder neugierig oder aufdringlich zu sein. Wenn sie nicht darüber reden wollen, dann lass sie nur wissen, dass du immer zum Reden da bist und das du willst, dass es ihnen gut geht.
  • Ein einfaches Lächeln oder Kompliment kann den Tag von jemandem vom Schlechten zum Guten wenden.
  • Bevor du etwas schnell tust, frage dich selbst: "Wird diese/r Gedanke/Aktion/Kommentar die Welt für mich oder jemand anderen zu einem besseren Ort machen?" Wenn nicht – dann mache es nicht und spare dir die Auswirkungen. Es hat keinen Sinn seine Bemühung in etwas zu legen, was dich selbst oder andere unglücklich macht. Niemals.
  • Sei die größere Person. Wenn du denkst, dass sie unhöflich sind, dann beende das Gespräch. Vergebe und vergesse!
  • Sei die Person, die den Tag andere Menschen erhellt und nicht nur die Person die Leute verurteilt, wenn du selbst nicht perfekt bist.
  • Sei immer positiv. Wenn etwas schief läuft, dann lache darüber.
  • Lüge nicht. Du wirst weiterhin gute Dinge tun, wenn du das Lügen unterlässt.

Warnungen

  • Was du machst, kommt auch zu dir zurück. Wenn du eine gemeine Person bist, dann werden andere wahrscheinlich auch gemein zu dir sein.
  • Wenn du dein Leben lebst und gemein zu allen bist, dann wirst du alleine enden. Niemand will in der Nähe von gemeinen Personen sein.
  • Gemein sind ist nicht logisch und führt deshalb dazu, dass du jedes Mal verlierst.
  • Sei nicht so arrogant anzunehmen, dass du eine Rolle im Leben einer anderen Person spielt, um es zum Besseren zu ändern. Du kannst ihnen konstruktive Vorschläge geben, aber versuche nicht sie zu etwas zu ändern, das sie nicht können oder wollen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es etwas tief in dir gibt, was mehr Veränderung braucht, als bei anderen Personen.
  • Verbreite keine Gerüchte; sie sind nicht nur sinnlos, sondern sie bestätigen, dass dein Verhalten so niedrig ist, wie du nur gehen kannst.
Information
Users of Guests are not allowed to comment this publication.