Dich entspannt fühlen

Dich zu entspannen kann schwierig sein. Auszuspannen, nichts zu tun und zu entspannen sollte einfach sein, aber in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, kann es eine Herausforderung darstellen. Auch wenn es keine todsichere Lösung gibt, gibt es viele schnelle und einfache Techniken, die du ausprobieren kannst, die einfach helfen und dich zentriert, ruhig und stressfrei zurücklassen können.

Teil 1 von 3: Entspannen und dich von Stress befreien

  1. Iss einen Snack, um dich von Stress zu befreien. Was Essen anbelangt, kann dieses für oder gegen deinen Körper und Geist arbeiten. Es hat sich gezeigt, dass bestimmte Nahrungsmittel unser Gehirn veranlassen, gewisse Hormone auszuschütten und uns glücklich stimmen. Hier sind ein paar, die du ausprobieren kannst:
    • Mango. Diese tropische Frucht ist voll von Linalool, welches das Cortisol-Level erniedrigen kann, wie sich gezeigt hat (dieses kleine Mistding eines Hormons, das dafür sorgt, dass wir uns gestresst fühlen).
    • Dunkle Schokolade. Bereits ein wenig über 28,35 Gramm kann Berichten zufolge die Nerven beruhigen und sogar beginnen, den Stoffwechsellevel zu stabilisieren.
    • Kaugummi. Wenn du Kaugummi kaust (eigentlich die Handlung des wiederholten Kauens), kann das helfen, Angst und Stress zu bekämpfen. Es bekämpft so ziemlich jede negative Stimmung.
    • Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornbrot und Vollkornhaferflocken. Es hat sich gezeigt, dass alle Kohlenhydrate das Gehirn veranlassen, Serotonin zu produzieren (kein Wunder, dass Menschen sie so sehr lieben). Serotonin ist eine dieser Chemikalien in unserem Gehirn, die glücklich machen und die dafür sorgen, dass du dich gut fühlst. Halte dich deiner Gesundheit wegen einfach an braune, komplexe Kohlenhydrate.
    • Etwas Knuspriges. Studien haben gezeigt, dass gestresste Individuen oft ein Verlangen nach knusprigen Nahrungsmitteln haben und dass dies wahrscheinlich mit dem Kauen zu tun hat (welches Angst bekämpft, wie oben aufgeführt). Nasche ein paar Nüsse, Sellerie oder Bretzeln, um das Verlangen und den Stress zu dämpfen.
  2. Lege deinen Lieblingssong auf. Das entspannt natürlich. Studien zeigen, dass das Hören von ruhiger Musik, die du magst, helfen kann, deinen Blutdruck, deine Herzfrequenz sowie den wahrgenommenen Grad an Angst zu senken.Und es muss nicht zwangsläufig ruhige Musik sein, du musst sie einfach nur entspannend finden. Wenn es also Death Metal ist, was dich beruhigt, dann lass es rocken.
    • Es schadet auch nicht, den Stress "herauszutanzen". Tanzen ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, dein Kardio-Workout zu absolvieren, sondern auch die Wissenschaft belegt dieTatsache, dass Tanzen auch Angst mildern kann.Also hüpfe auf dein Bett und fange deinem Körper und deinem Geist zuliebe an, "fetzig" zu werden.
  3. Lies ein gutes Buch oder schreibe in dein Tagebuch. Auch wenn das Schreiben eines Tagebuchs vielleicht nicht dein Ding ist, solltest du es eventuell doch noch einmal in Erwägung ziehen: Kürzliche Forschungsarbeiten zeigen, dass das Aufschreiben deiner Sorgen sie beseitigt und dir hilft, selbstbewusster zu sein, was Ergebnisse wie zum Beispiel Testergebnisse verbessert.Du fühlst dich vielleicht nicht entspannt, wenn du dich darauf einlässt, aber danach könntest du dich viel besser fühlen.
    • Wens sich das für dich nicht lohnend und entspannend anhört, dann versuche, dich mit einem guten Buch an einen schönen Ort zurückzuziehen. Wenn es voller Witze ist, dann ist das umso besser. Wenn du nach etwas suchst, was ein wenig konstruktiver ist, dann versuche ein Silben- oder Kreuzworträtsel, um deinen Verstand aus dem Stress rauszuholen und in den Problemlösungsbereich zu bringen.
  4. Probiere Aromatherapie aus. Diese gibt es seit Jahrhunderten, weil sie funktioniert: Die wohltuenden Düfte der Aromatherapie bewegen sich über das olfaktorische System hinauf ins Gehirn und übernehmen dort, wo Stress und Angst sich einst niedergelassen haben. Schon ein Hauch von einem dieser Düfte, kann ein entspannendes Gefühl in deinen ganzen Körper bringen.
    • Rose, Bergamotte, Lavendel, Orange, Zitrone und Sandelholz sind allesamt eine tolle Option. Aber welcher Duft auch immer dir ein Wohlgefühl verleiht, ist auch gut.
  5. Schnappe dir eine Tasse Tee. Wusstest du, dass Kamille, Passionsblume und grüner Tee allesamt stressbekämpfende Wirkungen haben? Ja.Es hat sich gezeigt, dass sie Wut und selbst Depression bekämpfen. Wenn du also das nächste Mal die Hand nach diesem Latte ausstreckst, dann tausche ihn stattdessen gegen eine Tasse Tee.
    • Es gibt mehr Lehren, die belegen, dass Honig Angst bekämpft und auch ein Stimmungsaufheller ist.Wenn du kein Fan von solchen „nackten“ Tees bist, dann probiere sie mit einem Teelöffel Honig, um aus beiden Welten das Beste zu bekommen.

Teil 2 von 3: Innere Ruhe finden

  1. Meditiere. Wusstest du, dass lediglich fünf Minuten an Meditation dafür sorgen können, die Symptome von Stress und Depression zu lindern? Nur fünf Minuten. Also warum solltest du es nicht ausprobieren? Alles, was du tun musst, ist einen ruhigen, friedlichen Platz zu finden und anzufangen, den Fokus auf deinen Atem zu richten. Wir wollen es alle leicht, nicht wahr? Das ist es.
    • Mehr und mehr Ärzte beginnen, Meditation für jeden zu empfehlen, um Stress, Angst, Depression und sogar chronische Schmerzen zu bekämpfen.Wir alle haben irgendetwas von diesen Dingen. Und du musst auch nicht mit überkreuzten Beinen auf einer Bergspitze sitzen. Draußen oder drin, ausgestreckt oder nicht … fokussiere dich einfach und du hast es.
  2. Beobachte deine Atmung. Vielleicht ist die vollwertige Meditation nicht ganz dein Fall, aber wie wäre damit, einfach deinen Atem zu beobachten? Es hat sich gezeigt, dass dies sogar Blutdruck senken sowie Stress bekämpfen kann und zu Gefühlen von Ruhe und Entspannung führt.Und so kannst du anfangen:
    • Beim "gleichmäßigen Atmen", atmest du mit gleicher Geschwindigkeit ein und aus. Fange damit an, indem du langsam einatmest, während du bis Vier zählst und langsam ausatmest und dabei ebenfalls wieder bis Vier zählst. Wenn du dich daran einmal gewöhnt hast, dann arbeite dich mit der Zeit nach oben, bis du bei gleichmäßiger Ein- und Ausatmung bis 5, 6, 7 oder 8 zählst.
    • Eine weitere verbreitete Methode ist das tiefe Atmen mit deinem Zwerchfell. Platziere eine Hand auf deinem Bauch und atme langsam durch deine Nase ein. Dein Bauch wird sich heben, nicht deine Brust. Strebe sechs bis zehn langsame, tiefe Atemzüge pro Minute an und praktiziere dies 10 Minuten täglich.
  3. Visualisiere, was dich glücklich macht. Manchmal besteht alles, was wir brauchen, darin, uns mental von unserer Umgebung zu entfernen. Eine gute Methode, um den gegenwärtigen Moment von Stress zu befreien, unsere Nerven zu beruhigen und unseren Fokus auszurichten, besteht darin, Visualisierung zu nutzen. Schließe einfach deine Augen und stelle dir einen Platz vor, der dich glücklich macht. Nutze auch all deine Sinne. Wie fühlt sich die Luft an? Riechst du etwas?
    • Oder werde mit "kreativer Visualisierung" kreativ. Hier kannst du dir ein Ereignis vorstellen, das dich glücklich macht. Vielleicht klopft dein Lieblings-Fernsehstar an deine Tür und bittet dich, ihn oder sie zu heiraten. Du sagst sofort Ja und umarmst ihn/sie lange und liebevoll. So, wo willst du deine Flitterwochen verbringen?
  4. Kreiere deinen Raum. Das Gehirn neigt dazu, Orte mit Gefühlen zu verbinden. Darum wirst du zum Beispiel dazu angehalten, deine Arbeit nicht mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Aber diese Sache kann auch im Positiven funktionieren: Wenn du dein Gehirn dazu bringen kannst, einen Ort mit Entspannung zu verbinden, dann kann das dein Raum oder deine "Zen-Zone" sein. Wenn du dich entspannen musst, dann gehe zu diesem Ort und dein Gehirn entspannt sich automatisch.
    • Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Stuhl in der Ecke und angezündetem Räucherwerk handelt oder um einen Raum voller goldener und burgunderroter Kissen. Wenn es für dich und dein Gehirn funktioniert, dann ist das alles, worauf es ankommt.
  5. Gehe in die Natur. Wie entspannend kann ein Arbeitsplatz oder dein unordentliches Zimmer in Wirklichkeit sein? Wir Menschen haben ein paar großartige Dinge entwickelt, aber nichts, was wir erschaffen haben, kann mit dem Gefühl konkurrieren, das wir bekommen, wenn wir in der Natur sind. Wenn das Leben dich stresst, dann gehe nach draußen. Mache einen Spaziergang, spiele mit deinem Hund oder lege dich einfach ins Gras und sauge alles auf (wann hast du das zum letzten Mal getan?). Es gibt etwas an der Natur, was einen Sinn von ehrfurchtsvoller Ruhe produziert und uns ein wenig leichter atmen lässt.
    • Es ist eine gute Idee, den Aufenthalt in der Natur zu einem Teil deines alltäglichen Ablaufs zu machen (Du brauchst dieses Vitamin D ohnehin). Trainiere draußen, wenn du kannst, gehe kurz spazieren oder arbeite etwas im Garten, um rauszukommen und deinen Verstand zu klären.
  6. Orientiere und erde dich selbst. Wenn du dich wirklich gestresst fühlst, dann besteht die Möglichkeit, dass du nicht über den realen Moment nachdenkst. Um aus deinem Kopf zu kommen und in eine greifbarere Realität einzutauchen, fange an, indem du dich orientierst und erdest. Hier sind die Einzelheiten:
    • Nimm deine Umgebung wahr, um dich zu orientieren. Wo bist du? Wie viel Uhr ist es? Wie ist das Wetter? Wenn das ein Roman wäre, wie würde der Autor die Kulisse beschreiben? Das bringt dich aus dem Kopf raus und in die Welt um dich herum, die frei von Stress und Sorgen ist.
    • Wenn du dich orientiert hast, erde dich selbst. Das bedeutet, dich auf deine Sinne einzustimmen. Wie fühlt sich das T-Shirt auf deinem Rücken an? Berühren deine Füße den Boden? Hörst du oder riechst du etwas? Dies hilft dir zu erkennen, wie viel in jedem Moment passiert, worüber du nicht einmal nachdenkst. Zudem fokussiert es dein Gehirn auf andere Reize.

Teil 3 von 3: Spannung in deinem Körper loslassen

  1. Lasse dich massieren (oder massiere dich selbst). Du hast wahrscheinlich keine eigene Masseurin auf Abruf (mache dir keine Sorgen … bei den meisten von uns ist dies nicht der Fall). Warum nimmst du dir also nicht eine Sekunde Zeit, um dir selbst eine Handmassage zu geben. Warum? Sie kann ein rasendes Herz beruhigen und bringt fast sofortige Gefühle von Entspannung mit sich.Wir nutzen unsere Hände die ganze Zeit und erkennen kaum, wie viel Arbeit wir unseren Muskeln aussetzen (besonders diejenigen von uns, die am Computer sitzen). Ein wenig Muskelentspannung kann auch zu geistiger Entspannung führen.
    • Wenn du das Geld und die Zeit hast, dann kann eine Ganzkörpermassage von einer Fachkraft genau das sein, was du brauchst, um deine innere "Zen-Zone" zu finden und einen Sinn von Ruhe aufrechtzuerhalten. Der auf den Körper und die Muskeln gerichtete Fokus zieht deinen Verstand von deinen Sorgen ab und bringt ihn in den Körper, was dir hilft, all das zu vergessen, was dich zuvor gestresst hat.
  2. Probiere progressive Muskelentspannung aus. Eine weitere Möglichkeit, um deinen Atem und deine Muskeln zu kontrollieren und deinen Geist zu entspannen, besteht in progressiver Muskelentspannung. Um das zu tun, beginne, indem du dich hinlegst. Atme ruhig, lasse zu, dass der Moment sich entwickelt. Richte den Fokus auf deine Zehen und entspanne sie vollkommen. Wenn sie entspannt sind, dann richte den Fokus auf deine Fußgelenke. Arbeite dich langsam aber sicher durch deinen ganzen Körper nach oben, bis jeder Körperteil, egal, wie klein er auch ist, an der Reihe war. Wenn du schließlich deine Nasenspitze erreichst, wirst du in einem so entspannten Zustand sein, dass du nicht aufstehen willst.
    • Du könntest progressive Muskelentspannung auch durch die Atmung versuchen. Dabei beginnst du, den Fokus darauf zu richten, langsam und gleichmäßig zu atmen. Dann lasse beim Ausatmen einen Teil deiner Spannung gehen. Atme regelmäßig ein und richte den Fokus nur auf deine Atmung und lasse einen weiteren Teil deiner Spannung beim nächsten Ausatmen gehen. Mit jedem Ausatmen wird mehr und mehr von deiner Spannung losgelassen und du wirst dich mehr und mehr entspannt fühlen.
  3. Probiere Akupressur aus. Es ist ziemlich schwierig, sich selbst eine wirklich gute Massage zu geben, vor allem dann, wenn es schwer ist, bestimmte Stellen wie die Schulter oder den Rücken zu erreichen. Probiere stattdessen Akupressur, eine Art Berührungsmassage, die Spannung befreit, aus. Jeder Körper hat bestimmte Druckpunkte und wenn wir uns diesen widmen, balanciert das unsere Körperflüssigkeiten aus und stabilisiert unsere Energien, was zu Gefühlen von Entspannung führt.
    • Drücke das Hautpolster zwischen deinem Zeigefinger und Daumen zusammen, um dies einmal auszuprobieren. Halte es für 5 Sekunden so und lasse dann los. Fühlst du, wie die Spannung nachlässt, wenn du den Druck aufgibst?
  4. Mache etwas Yoga oder Stretching. Es hat sich gezeigt, dass sowohl Yoga als auch Dehnungen Angst und Stressniveau reduzieren, was Entspannung viel einfacher macht.Warum? Wenn du einer dieser Aktivitäten nachgehst, dann richtest du den Fokus auf deinen Körper, dein Gleichgewicht und deine Atmung. Alle diese drei Dinge können dich aus der materiellen Welt, in der wir uns alle so viele Sorgen machen, abziehen und in eine Welt der Ruhe bringen.
    • Die „Beine-nach-oben-an-die-Wand-Stellung“ ist eine der Yogastellungen, die für besonders effektiv befunden wurde. Sie ist auch ziemlich selbsterklärend. Dein Po befindet sich an einer Wand unterstützt von ein paar Decken. Bringe deine Beine direkt über dich nach oben. Halte diese Stellung für 5 Minuten und komme wieder nach unten zurück.

Tipps

  • Eine gute Haltung wird dich befähigen, besser zu atmen.
  • Gehe nach draußen an die frische Lust. Dies wird dich erfrischen und deine Lebensgeister wecken.
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