Ein niedriges Selbstwertgefühl überwinden

Wie fühlst du dich innerlich, wenn du aus dem Haus gehst? Wenn es draußen ein heller, schöner Tag ist, dann gehe raus und genieße die Sonne. Aber wenn du dich schon über das Wetter beschwerst, dann weißt du, dass du einen kurzen Blick auf dich werfen musst. Was hat das Wetter mit deinem Selbstwert zu tun? Nun, nichts! Aber so, wie du über die Dinge um dich herum denkst, und dazu gehört auch das Wetter, sagt eine Menge darüber aus, wie du über dich selbst denkst. Man sagt, dass die materielle Welt nur eine Reflektion dessen ist, wie du dich im Inneren fühlst. Wenn du also versuchen kannst, das innere Bild zu verändern, dann wird es ganz natürlich auch nach außen reflektiert. Mit der richtigen Einstellung können sich sogar Regentage hell anfühlen.

Vorgehensweise

  1. Fange den negativen Kritiker in dir: viele Leute sind oft streng mit sich selbst. Und dies ist meistens nicht wirklich notwendig. Jedes Mal, wenn etwas im Außen passiert und du anfängst, dich als einen Verlierer zu sehen, stoppe diesen Gedanken sofort und fange ihn ein. Ja, fange diesen gnadenlosen inneren Kritiker und stoppe ihn direkt. Fehler führen nicht mehr dazu, dass du schlecht über dich denkst, wenn du erkennst, dass sie nur Gelegenheiten sind und keine harten Umstände, die Gott dir schickt.
  2. Wirf den unbarmherzigen Kritiker hinaus und bringe einen neuen herein: Nachdem du ein Experte im Fangen des Kritikers geworden bist (und du wirst einer werden, wenn du dies ein paar Tage versuchst), schmeiße ihn aus deinem System und bringe einen neuen, sensibleren Kerl herein. Selbst wenn du nicht verstehst, wie du das machen sollst, ist das ok. Verstehe einfach, dass das Wort "Kritiker" für deinen eigenen Verstand steht, der daran gewöhnt ist, die ganze Zeit schlecht zu denken und zu fühlen. Den neuen Kerl hereinbringen bedeutet, dass du einfach anfängst, gute Gedanken über dich zu denken. Sagen wir zum Beispiel, wenn du - sei es nach einem Misserfolg bei einem Wettbewerb oder bei einem Geschäftsabschluss - anfängst, dich als Verlierer zu sehen, stoppe einfach direkt hier, fange diesen Gedanken ein, lehne ab, ihn zu glauben, und ersetze ihn mit einem wirksamen, positiven Gedanken.
  3. Höre auf zu vergleichen: auch wenn es schon Millionen Male gesagt wurde, es stimmt immer noch, dass jede einzelne Person auf diesem Planeten einzigartig ist. Es ist nicht wichtig, ob du so gut wie der Rest der Welt bist, sondern ob du gut darin bist, du selbst zu sein. Menschen leben unterschiedlich. Und sie alle haben ihre Erfolge und Misserfolge. Verstehe, dass wir hier alle im gleichen Boot sitzen.
  4. Respektiere dich. Liebe dich mehr. Denn wenn du dich selbst nicht respektierst, wie kannst du dann erwarten, dass andere dich respektieren? Akzeptiere dich, wie auch immer es dir in diesem Moment geht, und das heißt körperlich und geistig. Körperlich sind einige von uns mehr mit gutem Aussehen gesegnet als andere. Manche von uns haben einen schärferen Verstand als unsere Freunde und das ist vollkommen in Ordnung. Wer immer du bist und wie immer es dir geht, es wird immer etwas an dir geben, das niemand, absolut niemand sonst, hat. Du musst nur herausfinden, was es ist, und daran arbeiten, dies zu fördern.
  5. Niemand außer dir kann machen, dass es dir schlecht geht: Wenn jemand Müll auf dich werfen würde, würdest du einfach dastehen, ihn dir auf den Kopf fallen und deine Haare ruinieren lassen, oder würdest du einfach beiseite gehen und ihn neben dich fallen lassen? Du hast die Wahl. Du kannst andere Leute nicht aufhalten, dass sie dir die Dinge sagen, die sie tun, aber du hast die Wahl, ob du es annimmst und dich schlecht fühlst. Sei wählerisch, wenn es um Rat geht; einschließlich diesem. Frage dich, ob er Sinn macht und dir hilft und dann nimm ihn an. Wenn er dir nicht hilft, mustere ihn aus. Umgib dich mit authentischen, positiven Menschen, die dich darin unterstützen, dass du positiv über dich als Person in dieser Welt denkst. Gehe zu dieser Tür hinaus und lasse die Sonne herein. Du wirst es einfach gut machen!
  6. Führe ein Tagebuch. Schreibe jeden Tag etwas Gutes über dich. Immer, wenn du dich niedergeschlagen fühlst und dein Selbstwert am Boden ist, öffne dein Tagebuch, um dich wieder aufzumuntern. Schau zwei Mal am Tag in den Spiegel, einmal bevor du ins Bett gehst, und einmal, nachdem du aufgewacht bist, und sage dir drei gute Dinge über dich. Wenn dir nichts einfällt, dann sage dir, dass du ein geborener Gewinner bist, weil jeder dies ist.

Tipps

  • Tu einmal am Tag etwas Gutes für jemanden oder etwas, ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Dies könnte alles sein, vom Füttern eines streunenden Hundes bis zum Unterstützen eines verirrten Fremden mit einer Wegbeschreibung. Das Gefühl, für jemand anderes hilfreich gewesen zu sein, kann erbaulich sein.
  • Such dir ein Hobby aus, in dem du gut bist, und werde noch besser. Stolz auf etwas, das du tust, hilft ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln, sei es etwas so Einfaches wie gärtnern oder etwas Komplexes wie Holzmöbel bauen. Es ist schwierig, niedergeschlagen über sich selbst zu sein, wenn du etwas Greifbares erschaffen hast, es dir voller Stolz anschauen und dir selbst sagen kannst "Schau dir diesen wundervollen Gegenstand an, den ich gemacht habe!".
  • Gehe mehr in die Natur. Die Vielseitigkeit der Natur hilft uns oft viel mehr zu verstehen, als wir jemals aus irgendeinem tollen Buch zu verstehen erhoffen können.
  • Immer wenn du schlecht über dich denkst, nur einmal, dann denke an drei gute Dinge. Wenn du keine finden kannst, dann schau in den Spiegel. Du bist wunderschön. Du kannst auch die guten Dinge auf Karteikärtchen schreiben und sie in einem Umschlag behalten. So wirst du immer wissen, wie perfekt du bist!
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