Woran man erkennt ob ein Diamant echt ist

Selbst herauszufinden, ob ein Diamant echt ist, ist ein verlockendes Angebot – willst du es ohne jeden Zweifel wissen? Die meisten Leute würde sich an einen professionellen Juwelier wenden, um sicher zu gehen. Aber du musst nicht Sherlock Holmes sein, um die richtigen von Fälschungen zu unterscheiden. Ein bisschen Licht, ein wenig Wasser oder warmen Atem und einer Juwelierlupe, ist alles was du brauchst. Fange bei Schritt 1 an und lasse dir genaue Details und Informationen über die wunderbare Welt der Diamanten geben.

Methode 1 von 5: Eingefasste Diamanten zuhause testen

  1. Führe einen Nebeltest durch. Halte den Stein vor deinen Mund und hauche ihn an als ob du einen Spiegel anhauchst. Wenn er für ein paar Sekunden beschlagen bleibt, ist es möglicherweise eine Fälschung. Ein echter Diamant stößt die Wärme sofort ab, weshalb der Stein in dem Augenblick, in dem du ihn anschaust, bereits wieder klar ist. Wenn er etwas staubig war, wird er vielleicht ein wenig schmutzig aussehen, aber er klärt trotzdem viel schneller als eine Fälschung.
    • Nimm einen Stein von dem du weißt, dass er echt ist und hauche ihn, zusammen mit dem zu testenden Stein, an. Du kannst beobachten, wie der echte Stein klar bleibt während sich die Fälschung trübt. Außerdem kannst du sehen, wie sich Kondenswasser auf dem falschen Stein bildet, wenn du wiederholt in schneller Folge darauf bläst. Mit jedem Hauch trübt er sich mehr, während der echte Stein sauber und klar bleibt.
  2. Überprüfe die Fassung und die Einfassung. Ein echter Diamant wird wahrscheinlich nicht mit billigen Metall eingefasst sein. Die Stempel im Inneren der Fassung weisen auf echtes Gold oder Platin hin. (10K, 14K, 18K, 585, 750, 900, 950, PT, Plat). "C.Z." weist darauf hin, dass der eingefasste Stein kein echter Diamant ist. C.Z. Steht für „Cubic Zirconia“, eine Art synthetischer Diamant.
  3. Verwende eine Juwelierlupe, um den Diamanten zu inspizieren. Du kannst dir eine in einem Juweliergeschäft ausleihen. Diamanten aus Minen weisen normalerweise kleine Unregelmäßigkeiten oder Einschlüsse auf, die auf diese Weise gesehen werden können. Halte nach kleinen Mineralflecken oder leichten Farbveränderungen Ausschau. Beides sind Zeichen dafür, dass der Diamant echt ist, wenn auch nicht perfekt.
    • Zirkonium hat keine Unregelmäßigkeiten. Im Labor gezüchtete Diamanten (die alle anderen Tests bestanden haben sollten) haben normalerweise auch keine Unregelmäßigkeiten. Denn sie werden in einer sterilen Umgebung gezüchtet und nicht in unter der Erde. Ein zu perfekter Diamant ist meistens nicht echt.
    • Es besteht natürlich auch die Chance, das ein fehlerfreier Diamant echt ist. Bestimme nicht alleine durch Unregelmäßigkeiten, ob dein Diamant echt ist oder nicht. Schließe die falschen Steine zunächst durch andere Tests aus.

Methode 2 von 5: Nicht eingefasste Diamanten zuhause testen

  1. Achte auf das Brechungsvermögen. Diamanten brechen oder reflektieren das Licht das durch sie fällt scharf, was zu ihrem markanten Aussehen führt. Steine wie Glas oder Quarz funkeln nicht so, weil sie einen niedrigeren Brechungsindex haben. Es ist sehr schwierig den Glanz eines Diamanten zu verändern, selbst mit einem Expertenschliff, weil es sich dabei um eine „angeborene“ Eigenschaft des Steins handelt. Wenn du dir die Brechung eines Steins genau ansiehst, solltest du unterscheiden können, ob er echt oder falsch ist. Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du das herausfinden kannst:
    • Die Zeitungspapiermethode: Drehe den Stein herum und lege ihn auf ein Stück Zeitungspapier. Wenn du den Druck durch den Stein lesen kannst oder sogar verzerrte schwarze Flecken erkennen kannst, ist es wahrscheinlich kein Diamant. Ein Diamant würde das Licht so scharf krümmen, dass du den Druck nicht erkennen könntest. (Außer der Schliff ist nicht proportional. In diesem Fall kannst du durch einen echten Diamanten sehen.)
    • Der Punkttest: Zeichne mit einem Stift einen kleinen Punkt auf ein Blatt Papier. Lege deinen nicht eingefassten Diamanten in das Zentrum von diesem Punkt. Schau direkt von oben darauf und wenn dein Stein kein Diamant ist, wirst du eine kreisrunde Spiegelung erkennen können. Durch einen echten Diamanten kannst du den Punkt nicht erkennen.
  2. Beobachte die Spiegelungen. Die Spiegelungen von einem echten Diamanten manifestieren sich normalerweise in verschiedenen Grauschattierungen. Wenn du Spiegelungen in Regenbogenfarben erkennst, handelt es sich entweder um einen Diamanten von schlechter Qualität oder um eine Fälschung.
    • Achte stattdessen auf ein „Funkeln“. Ein echter Diamant funkelt deutlich stärker, als ein gleichgroßes Stück Quarz oder Glas. Du solltest vielleicht ein Stück Quarz oder Glas als Referenz verwenden.
    • Bringe nicht Funkeln mit Spiegelung durcheinander. Das Funkeln hat mit dem Glanz oder der Intensität des Lichts zu tun, dass durch den Schliff gebrochen wird. Die Spiegelung entsteht durch die Farbe des Lichts, das gebrochen wird. Achte also auf intensives Licht, nicht auf farbiges Licht.
    • Es gibt einen Stein der sogar noch mehr leuchtet, als ein Diamant: der Moissanit. Dieser Edelstein ist dem Diamanten so ähnlich, dass es sogar für Juweliere schwierig ist, sie zu bestimmen. Wenn du den Unterschied ohne spezielle Ausrüstung bestimmen willst, halte den Stein nahe an dein Auge. Leuchte mit einer Stiftlampe durch den Stein. Wenn du Regenbogenfarben siehst, ist das ein Zeichen für den Verdoppelungseffekt. Dieser ist typisch für Moissanite und nicht für Diamanten.
  3. Wirf den Stein in ein Glas Wasser und achte darauf, ob er zu Boden sinkt. Aufgrund seiner hohen Dichte, wird ein Diamant sinken. Ein falscher Stein wird auf der Oberfläche treiben oder nur zur Mitte sinken.
  4. Erhitze den Stein und warte, ob er zersplittert. Erhitze einen verdächtigen Stein für 30 Sekunden mit einem Feuerzeug, dann lass ihn in ein kaltes Glas Wasser fallen. Die plötzliche Ausdehnung und Kontraktion wird die Streckgrenze von schwächeren Materialien, wie Quarz oder Glas, übersteigen und den Stein von innen heraus splittern lassen. Ein echter Diamant ist stark genug, dass nichts passieren wird.

Methode 3 von 5: Diamanten professionell testen

  1. Teste mit einem Wärmetest. Echte Steine stoßen die Wärme schnell ab und sie erwärmen sich bei dem Test nicht. Er dauert etwa 30 Sekunden und wird oft gratis angeboten. Es schädigt den Stein auch nicht, was bei einigen anderen Testmethoden durchaus möglich ist.
    • Wärmetests funktionieren aus dem selben Grund, wie der „Zerspring“-Test oben. Nur das nicht getestet wird, ob der Stein unter dem Druck und der Kontraktionen zerspringt, sondern wie lang er die Temperatur halten kann.
  2. Frage nach einer kombinierten Testanlage für Diamanten und Moissanit Edelsteine. Einige Juweliere besitzen ein spezielles Gerät zur Unterscheidung zwischen Moissanit und Diamant und können damit schnell feststellen, ob ein Stein echt ist oder eine Fälschung.
    • Ein traditioneller Wärmetest wird keinen Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Moissanit feststellen. Stelle sicher, dass der Test mit einem Test auf die elektrische Leitfähigkeit verbunden ist, nicht nur einem thermischen Test.
    • Wenn du öfter Diamanten zuhause testen willst, kannst du dir einen Kombi-Tester online oder in speziellen Geschäften kaufen.
  3. Lass ihn unter dem Mikroskop testen. Lege den Stein unter ein Mikroskop, mit geschliffenen Oberseite nach unten. Schüttle den Stein mit einer Pinzette leicht vor und zurück. Wenn du einen leichten orangenen Lichtblitz erkennst, ist der Stein wahrscheinlich ein Zirkon. Es kann auch bedeutet, dass Zirkon verwendet wurde, um Unreinheiten im Diamanten auszubessern.
    • Für die beste Sicht, verwende ein 1200x elektronisches Mikroskop.
  4. Wiege den Stein. Zirkonium Edelsteine wiegen etwa 55% mehr als Diamanten in derselben Größe und mit denselben Abmessungen. Du benötigst eine sehr sensible Waage, eine Karat- oder Grammwaage, um die Steine auf die Frage hin zu überprüfen, ob es echte Diamanten sind.
    • Der einzige Weg, um dies zu tun, ist einen echten Diamanten ähnlicher Größe und Form als Vergleich zu haben. Ohne etwas mit dem du es vergleichen kannst, wirst du Probleme haben.
  5. Überprüfe den Stein unter einem UV-Licht. Viele, aber nicht alle Diamanten werden ein blaues fluoreszierendes Licht unter eine UV-Lampe oder schwarzen Lampe zeigen, weshalb die Präsenz von einem mittleren oder starken Blauschimmer bestätigt, dass der Stein echt ist. Ist der Blauschimmer nicht präsent, bedeutet das aber nicht, dass es sich um eine Fälschung handelt. Manche Diamanten leuchten nicht unter UV-Licht. Wenn du einen sehr hellen grünen, gelben oder grauen Schimmer unter ultravioletten Licht siehst, kann es sich um einen Moissanit handeln.
    • Auch wenn dir ein UV-Test dabei helfen kann die Möglichkeiten einzugrenzen, verlasse dich nicht ausschließlich darauf, wenn du wissen willst, ob ein Diamant echt ist. Wie oben beschrieben, leuchten manche Diamanten unter UV-Licht und andere nicht. Falsche Diamanten könne auch „gedopt“ werden – sie werden so behandelt, dass sie unter UV-Licht glühen, was sie sonst nicht tun würden.
  6. Lasse den Diamanten röntgen. Echte Diamanten haben eine strahlendurchlässige Molekularstruktur, was bedeutet, dass sie auf Röntgenaufnahmen nicht sichtbar sind. Glas, Zirkonium und Kristalle haben strahlenpositive Qualitäten, wodurch sie auf Röntgenaufnahmen klar zu sehen sind.
    • Wenn du deinen Stein röntgen willst, musst du ihn entweder an ein professionelles Diamanten-Testlabor schicken oder einen Deal mit einem örtlichen Röntgeninstitut machen.

Methode 4 von 5: Einen Beweis dafür bekommen, dass dein Diamant echt ist

  1. Finde einen angesehenen Diamanten-Gutachter in deiner Gegend. Viele Diamantenhändler heuern ihre eigenen Geologen (oder Gemmologen) und Gutachter an, aber viele Käufer bevorzugen ein Gutachten einer dritten Partei, also einem unabhängigen Gemmologen, der sich auf die Beurteilung von Diamanten spezialisiert hat. Wenn du in einen Edelstein investieren oder dich über einen bereits in deinem Besitz befindlichen informieren willst, solltest du sicher gehen, dass der Stein ordentlich beurteilt wird.
    • Ein Gutachten erfordert zwei grundsätzliche Schritte: Zunächst muss der fragliche Stein identifiziert und bewertet und anschließend sein Wert geschätzt werden. Wenn du dich nach einem unabhängigen Gemmologen umsiehst, solltest du am besten darauf achten, dass er ein Zertifikat der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft besitzt. Dadurch kannst du sichergehen, dass der wissenschaftliche Teil tadellos ist.
  2. Stelle die richtigen Fragen. Abgesehen davon herauszufinden, ob dein Stein falsch ist, kann ein guter Gutachter auch verschiedene Fragen über die Qualität deines Steins stellen, die sicherstellen sollen, dass du nicht über den Tisch gezogen wirst. Das ist besonders wichtig, wenn du einen Stein bereits gekauft oder geerbt hast. Der Gemmologe sollte dir sagen können, ob:
    • Der Stein hergestellt oder natürlich gewachsen ist
    • Die Farbe des Steins verändert wurde
    • Der Stein permanent oder zeitweise verändert wurde
    • Der Stein dem Grad entspricht, den die Dokumente des Verkäufers angeben
  3. Bitte um ein Wertgutachten. Welchen Test du auch ausführst oder ausführen lässt, der beste und verlässlichste Weg, um zu bestimmen, ob ein Edelstein echt ist, ist seine Papier zu überprüfen und mit dem Gemmologen oder dem Gutachter zu sprechen. Zertifikate und Bewertungen stellen sicher, dass der Stein von Experten als echt klassifiziert wurde. Ein solcher Beweis ist besonders wichtig, wenn du einen Stein ungesehen kaufst, wie z.B. aus dem Internet. Bitte immer um ein Zertifikat.
  4. Schaue dir das Zertifikat genau an – nicht alle Zertifikate sind gleich. Das Zertifikat sollte von einer Bewertungsstelle (z.B. GIA, AGSL, LGP, PGGL) ausgestellt sein oder von einem unabhängigen Schätzer, der mit einer professionellen Organisation zusammenarbeitet (wie die amerikanische Sozietät von Gutachtern), aber nicht mit einem Verkäufer.
    • Zertifikate kommen mit vielen Informationen über den Diamanten, wie die Karatstärke, Maße, Proportionen, Klarheitsgrad, Färbungsgrad und Schnittgrad.
    • Zertifikate beinhalten auch Informationen, die du von einem Juwelier nicht erwartest. Wie z.B.:
      • Fluoreszenz, oder die Tendenz eines Diamanten ein schwaches Glühen abzugeben, wenn er ultraviolettem Licht ausgesetzt ist.
      • Schliff, oder die Glätte der Oberfläche.
      • Symmetrie, oder der Grad wie sich die gegenüberliegenden Flächen gleichen.
  5. Lasse deinen Stein registrieren. Sobald du über einen unabhängigen Gutachter oder ein Schätzlabor sicher herausgefunden hast, dass dein Stein echt ist, bringst du ihn zu einem Labor, das deinen Stein registrieren kann und einen Fingerabdruck von ihm erstellt. Dies gibt dir die Sicherheit, dass du einen echten Stein besitzt und niemand wird in der Lage sein, ihn ohne dein Wissen auszuwechseln.
    • Wie ein Mensch, ist jeder Diamant einzigartig. Neue Technologien ermöglichen es Gemmologen diese Einzigartigkeit festzuhalten, indem sie einen „Fingerabdruck“ des Edelsteins machen. Eine Registrierung kosten normalerweise weniger als 80 Euro und kann als Versicherung dienen. Wenn ein gestohlener Diamant mit Fingerabdruck auf einer internationalen Datenbank auftaucht, kannst du mithilfe deiner Papiere beweisen, dass es deiner ist.

Methode 5 von 5: Diamanten von anderen Steinen unterscheiden

  1. Erkenne synthetische Diamanten. Im Labor entstandene oder synthetische Diamanten werden als „echt“ getestet. Synthetische Diamanten kosten einen Bruchteil davon, was ein Diamant aus einer Mine kostet, aber sie sind (zum größten Teil) chemisch die gleichen „natürlichen“ Diamanten. Den Unterschied zwischen einem natürlichen und einem synthetischen Diamanten lässt man am besten von einem Profi bestimmen.
  2. Erkenne Moissanite. Diamanten und Moissanite sind sehr leicht zu verwechseln. Es ist schwierig den Unterschied zu erkenne, aber Moissanite funkeln etwas mehr als Diamanten und produzieren außerdem eine doppelte Lichtbrechung, was aber für viele Menschen nur schwer zu sehen ist. Du kannst ein Licht durch den Stein fallen lassen und wenn er einen viel farbigeren und größeren Glanz wirft, als ein normaler Diamant, handelt es sich wahrscheinlich um einen Moissanit.
    • Diamanten und Moissanite haben eine sehr ähnliche thermische Leitfähigkeit. Wenn du nur einen Diamanten-Tester verwendest, wird er dir einen Diamanten anzeigen, wenn du eigentlich einen Moissanit hast. Es ist wichtig, jeden Stein auf einem Diamanten-Tester und einem Moissanit-Tester zu testen. Für professionelle Juweliere ist die beste Option sich einen kombinierten Diamant/Moissanit-Tester zu besorgen.
  3. Erkenne weiße Topasse. Ein weißer Topas ist ein weiterer Stein der für das untrainierte Augen aussehen kann wie ein Diamant. Allerdings ist der weiße Topas viel weicher als ein Diamant. Die Härte eines Minerals wird durch seine Fähigkeit bestimmt, wie es andere Materialien zerkratzen und von ihnen zerkratzt werden kann. Ein Stein der andere zerkratzen kann, ohne dabei selbst zerkratzt zu werden, ist hart (und andersherum für weiche Steine). Echte Diamanten gehören zu den härtesten Materialien auf dem Planeten, also achte auf Kratzer auf der Oberfläche deines Steins. Wenn er ein wenig „zerkratzt“ wirkt, ist es wahrscheinlich ein weißer Topas oder ein anderer weicher Austauschstein.
  4. Erkenne weiße Saphire. Entgegen dem verbreiteten Glauben, sind Saphire nicht nur blau. In Wirklichkeit findet man diese Edelsteine in quasi jeder Farbe. Die weiße Variante der Saphire, welche klar auftritt, dient oft als Ersatz für einen Diamanten. Diese Steine tragen aber nicht diesen scharfen, funkelnden Kontrast zwischen hell und dunkel in sich, wie es wahre Diamanten tun. Wenn du bemerkst, dass dein Stein einen undeutlichen, „vereisten“ Eindruck macht – seine hellen und dunklen Bereiche sich nicht so voneinander abheben – dann ist es wahrscheinlich ein weißer Saphir.
  5. Erkenne einen Cubic Zirconia (Zirkon). Ein Zirkon ist ein synthetischer Stein, der einem Diamanten sehr ähnelt. Der einfachste Weg, um einen Zirkon zu erkennen, ist die Farbe seines „Feuers“ oder seines Scheins. Ein Zirkon gibt einen orangen Schein ab, was es einfach macht ihn zu erkennen. Sein künstlicher Ursprung gibt ihm auch ein „klareres“ Aussehen, als einem natürlichen Diamanten, welches meistens weniger Flecken und Fehler enthält.
    • Zirkone sind auch dafür bekannt, dass sie ein breiteres Spektrum an Farben ausstrahlen, als ein echter Diamant, wenn sich Licht in dem Stein konzentriert. Das Funkeln eines echten Diamanten und seine Spiegelungen sollten größtenteils farblos sein, wohingegen ein Zirkon farbiges Funkeln produzieren kann.
    • Ein weitverbreiteter Test zur Feststellung der Echtheit von Diamanten ist, Glas mit ihnen zu schneiden. Dem verbreiteten Glauben nach, ist ein Diamant dann echt, wenn er Glas schneidet, ohne dabei selbst geschnitten zu werden. Allerdings können auch einige hochwertige Zirkone Glas zerkratzen, also ist das kein definitiver Test, um herauszufinden, ob ein Diamant echt ist oder nicht.

Tipps

  • Freue dich an dem Juwel. Ist es wirklich wichtig, ob der Diamant echt ist oder nicht, wenn du ihn trägst? Wenn sogar Profis oft getäuscht werden können, dann kannst du entspannen. Nur wenn du den Stein kaufst oder verkaufst ist es wichtig zu wissen, ob er aus einer Mine oder einem Labor stammt.
  • Wenn du den Stein zu einem unabhängigen Gutachter bringst, musst du von Kosten zwischen 30 € und 60 € ausgehen und darauf achten, den Stein nicht aus den Augen zu lassen, weil man ihn gegen eine Fälschung austauschen könnte.

Warnungen

  • Es gibt keine Möglichkeit 100% sicher zu sein, dass es sich um einen echten Diamanten handelt, außer es liegt ein Zertifikat vor. Wenn du einen verpfändeten Gegenstand, ein Objekt von einem Marktstand oder ein Angebot aus dem Internet kaufst, gehst du ein Risiko ein.
  • Prüfe die Qualität des Diamanten nicht, indem du etwas mit ihm zerkratzt. Wenn er echt ist wirst du ihn nicht zerkratzten, aber du könntest ihn spalten oder zerbrechen, weil die Diamanten zwar hart, aber nicht sehr widerstandsfähig sind. Sandpapier kann verwendet werden, um zwischen einem echten und einem falschen Diamanten zu unterscheiden, aber das ist auch kein verlässlicher Test. Wenn es kein echter Diamant ist, kann er immer noch den „Kratztest“ bestehen, denn viele Edelsteine sind hart. Du könntest ihn auch zerkratzen und auf diese Weise ein Juwel grundlos ruinieren, das wie ein Diamant ausgesehen hat.
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