Deine Augenform bestimmen

Im Grunde ist es ziemlich einfach deine Augenform zu bestimmen, solange du einen Spiegel und ein paar Minuten Zeit hast. Neben der Augenform möchtest du dabei vielleicht auch auf die Position deiner Augen in deinem Gesicht achten, da dies das Erscheinungsbild deiner Augen insgesamt beeinflussen kann.

Teil 1 von 3: Bestimme die Form

  1. Sieh dir deine Augen im Spiegel an. Wähle einen gut beleuchteten Platz mit einem Spiegel. Nähere den Spiegel so weit wie möglich deinem Gesicht, damit du freie Sicht auf zumindest eines deiner Augen hast.
    • Ein Vergrößerungsspiegel ist ideal, aber jeder Spiegel wird gut genug funktionieren, solange du deine Augen darin gut sehen kannst. Das beinhaltet fest verankerte Spiegel, wie etwa die, die an der Wand oder am Schrank hängen, wie auch Spiegel, die in einer kleinen Puderdose befestigt sind.
    • Natürliches Licht bietet oft die beste Beleuchtung, aber solange du deine Augen gut sehen kannst, erfüllt auch künstliches Licht den Zweck.
  2. Frage dich, ob dein Augenlid eine Falte hat. Schau dir dein oberes Lid an. Wenn dieses Augenlid keine Falte hat, hast du Monolider. Wenn dein Augenlid jedoch eine Falte hat, musst du weitermachen, bevor du deine Augenform ermitteln kannst.
    • Bedenke, dass die Falte des Augenlids nicht sichtbar sein muss, damit sie als solche zählt. Wirklich mandelförmige Augen haben gar keine Falte.
    • Das Monolid zählt als eine grundlegende Augenform, wenn du also eines hast, musst du die weiteren Schritte im Abschnitt Form dieses Artikels nicht durchgehen. Du kannst jedoch mit dem Abschnitt Position weitermachen.
  3. Achte auf die Position deiner äußeren Augenwinkel. Stell dir vor, es gäbe eine gerade, horizontale Linie, die durch die Mitte deiner beiden Augen verläuft. Frage dich, ob der äußere Augenwinkel über oder unter dieser Mittellinie liegt. Wenn die Augenwinkel über dieser Linie liegen, hast du nach oben gerichtete Augen. Wenn die Augenwinkel hingegen unter dieser Linie liegen, hast du nach unten gerichtete Augen.
    • Sich eine Mittellinie vorzustellen, kann schwierig sein, wenn nötig kannst du daher ein Einwegkaffeelöffel oder einen dünnen Stift über das horizontale Zentrum eines Auges legen. Betrachte nun mit deinem nicht verdeckten Auge die Position des äußeren Augenwinkels deines verdeckten Auges.
    • Wenn dein äußerer Augenwinkel in der Nähe der Mittellinie liegt, wirst du weitermachen müssen, um deine grundlegende Augenform zu ermitteln.
    • Wenn du nach oben gerichtete oder nach unten gerichtete Augen hast, kannst du jetzt aufhören dich durch den Abschnitt Form zu arbeiten und mit dem Abschnitt Position weitermachen.
  4. Schau dir die Falte auf deinem Augenlid genauer an. Frage dich mit weit geöffneten Augen, ob die Falte deines Augenlids sichtbar oder versteckt ist. Wenn die Falte unter dem oberen Teil deines Lids oder unter deinem Brauenbogen versteckt ist, hast du ein Schlupflid.
    • Höre an dieser Stelle auf, wenn du deine Augenform als Schlupflid identifiziert hast. Das ist deine grundlegende Augenform, daher kannst du die restlichen Schritte dieses Abschnitts überspringen und mit dem Abschnitt Position dieses Artikel weitermachen.
    • Wenn die Falte deines Augenlids sichtbar ist, musst du mit dem letzten Teil dieses Abschnitts weitermachen.
  5. Schau dir das Weiße in deinem Auge an. Genauer gesagt, schau dir das Weiße um die Iris herum an – den farbigen Teil deines Auges. Wenn du das Weiße um den oberen oder unteren Teil deiner Iris sehen kannst, hast du runde Augen. Wenn du unter oder über der Iris das Weiße nicht siehst, hast du mandelförmige Augen.
    • Sowohl runde, wie auch mandelförmige Augen sind grundlegende Augenformen.
    • Wenn du keine weiteren Formeigenschaften hast, wie im vorherigen Schritt dieses Abschnitts beschrieben, kann deine Augenform rund oder mandelförmig sein.
    • Das ist die letzte Eigenschaft, die du bei der Bestimmung deiner Augenform zu Rate ziehen kannst. Nun kannst du nur noch die Position deiner Augen in deinem Gesicht bestimmen.

Teil 2 von 3: Bestimme die Position

  1. Sieh wieder in den Spiegel. Wie als du deine Augenform bestimmt hast, muss du deine Augen auch hierfür an einem gut beleuchteten Ort im Spiegel betrachten. Im Gegensatz zu zuvor solltest du jetzt aber darauf achten, dass beide Augen im Spiegel zu sehen sind. Ein Auge wird nicht ausreichen, um die Position der Augen genau zu bestimmen.
  2. Betrachte die inneren Augenwinkel. Genauer gesagt solltest du den Abstand zwischen den inneren Augenwinkeln beider Augen betrachten. Wenn der Abstand weniger als die Länge eines Auges beträgt, hast du engstehende Augen. Wenn der Abstand mehr als eine Augenlänge beträgt, hast du weit auseinanderstehende Augen.
    • Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Abstand etwa eine Augenlänge beträgt. In diesem Fall ist der Abstand irrelevant und muss nicht näher in Betracht gezogen werden.
    • Dieser Schritt ermittelt nur deinen Augenabstand. Dieser hat keinen Einfluss auf die Tiefe oder Größe, daher musst du dennoch mit den verbleibenden Schritten in diesem Abschnitt weitermachen, wenn du engstehende oder weit auseinanderstehende Augen hast.
  3. Betrachte die Tiefe deiner Augen. Die meisten Leute müssen sich nicht weiter um die Tiefe ihrer Augen kümmern, wenn sie die Position ihrer Augen bestimmen, aber manche Leute haben entweder tiefliegende oder vorstehende Augen.
    • Tiefliegende Augen können wirken, als würden sie tiefer in der Augenhöhle liegen, wodurch das obere Lid kurz und klein wirkt.
    • Hervorstehende Augen hingegen treten regelrecht aus der Augenhöhle hervor und stehen in Richtung des oberen Wimpernkranzes hervor.
    • Da dieser Schritt nur die Tiefe der Augen ermittelt, musst du danach mit den verbleibenden Schritten dieses Abschnitts weitermachen, um die Größe deiner Augen zu bestimmen.
  4. Vergleiche deine Augen mit dem Rest deines Gesichts. Vergleiche deine Augen mit deinem Mund und deiner Nase. Ein durchschnittlich großes Auge wird etwa so groß wie dein Mund oder deine Nase sein, wenn nicht ein wenig kleiner. Wenn deine Augen bedeutend kleiner sind, hast du hingegen kleine Augen. Wenn sie größer als deine restlichen Gesichtszüge sind, hast du große Augen.
    • Wie auch in Bezug auf die Tiefe, müssen die meisten Leute nicht auf die Größe ihrer Augen achten.

Teil 3 von 3: Optionale Make-up Tipps für verschiedene Augenformen und Positionen

  1. Trage Make-up passend zur Form auf. Bei den meisten Frauen wird die Augenform die beste Schminktechnik bestimmen, die beim Auftragen von Augen Make-up angewandt werden sollte.
    • Bei Monolidern kann man Lidschatten in einem Farbverlauf auftragen, um Dimension zu schaffen. Trage nahe am Wimpernkranz dunkle Farben auf, eine sanfte, neutrale Farbe in Richtung Mitte und eine schimmernde Farbe in der Nähe der Augenbraue.
    • Wenn du nach oben gerichtete Augen hast, dann trage dunklen Lidschatten oder Liner entlang des unteren, äußeren Augenwinkels auf, wodurch der äußere Augenwinkel tiefer erscheint.
    • Wenn du nach unten gerichtete Augen hast, dann trage den Liner nahe am oberen Wimpernkranz auf und verblende den Lidschatten in Richtung Augenhöhle, aber nur auf den äußeren zwei Dritteln des Auges. Dies hebt das Erscheinungsbild deines Auges insgesamt an.
    • Bei Schlupflidern solltest du mittlere bis dunkle, matte Lidschattenfarben verwenden und so wenig wie möglich auftragen, um das Auge nicht zu erdrücken.
    • Wenn du runde Augen hast, dann trage mittlere bis dunkle Töne über der Mitte des Auges auf und verwende helle Farben, um die Augenwinkel zu betonen. Dadurch machst du die Form deiner Augen insgesamt schmaler.
    • Wenn du mandelförmige Augen hast, dann hast du das, was als „ideale“ Form betrachtet wird. Du kannst beinahe jeden Look mit deinem Augen Make-up ausprobieren.
  2. Bedenke auch die Weite. Wenn du sichtlich weit auseinanderstehende oder engliegende Augen hast, solltest du diese Eigenschaft auch bedenken, wenn du entscheidest, wie du dein Augen Make-up aufträgst.
    • Bei engliegenden Augen solltest du helle Farben im inneren Augenwinkel und dunkle Farben im äußeren Augenwinkel verwenden. Umrande die äußeren Augenwinkel auch mit Wimperntusche. Das streckt die äußeren Augenwinkel.
    • Trage bei weit auseinanderstehenden Augen dunklen Liner so nah wie möglich am inneren Augenwinkel auf und verwende Wimperntusche für die Wimpern von der Mitte deines Auges bis zu deiner Nase. Deine Augen werden so näher beieinander zu stehen scheinen.
  3. Ziehe auch die Tiefe deiner Augen in Betracht. Die Tiefe der Augen spielt nicht unbedingt eine große Rolle beim Auftragen von Make-up, aber es gibt einige Dinge, die zu bedenken sich lohnen kann.
    • Wenn du tiefliegende Augen hast, dann trage helle Farben auf dem oberen Lid und eine dunklere Farbe direkt über der Linie der Augenhöhle auf. Das leitet den Schatten deines Auges um und lenkt ihn weiter nach außen.
    • Wenn du hervorstehende Augen hast, dann verwende mittlere bis dunkle Farben unten und oben am Auge, wobei die Farbe nicht weiter als bis zur Falte auf jeder Seite reichen sollte. Ein wenig mehr Farbe als sonst zu verwenden, verleiht dem Auge mehr Schatten, wodurch es tiefer in der Augenhöhle zu liegen scheint.
  4. Denke an Besonderheiten in Bezug auf kleine oder große Augen. Die Menge an Make-up, die du verwendest, könnte variieren, wenn deine Augengröße außerhalb der Norm liegt.
    • Kleine Augen werden oft erdrückt, wenn du dunkle Farben verwendest, bleibe daher bei hellen bis mittleren Tönen und vermeide es deinen Wimpernkranz mit zu viel Liner oder Wimperntusche zu beschweren.
    • Große Augen bieten dir eine größere Palette, mit der du arbeiten kannst, und du kannst mit einer Vielzahl an Looks herumspielen. Mittlere bis dunkle Töne sind jedoch meist schmeichelhafter, da helle Farben das Auge noch größer erscheinen lassen können, als es ohnehin schon ist.
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