Französisch lernen

Französisch ist eine Sprache, die von etwa 175 Millionen Menschen auf der Welt fließend gesprochen wird. Auch wenn sie aus Frankreich stammt, wird sie heute in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt gesprochen, offiziell in insgesamt 30. Es ist die am zweithäufigsten gelehrte Sprache der Welt nach Englisch - es gibt also genügend Gründe, um die Sprache zu erlernen. Diese Anleitung wird dir auf deiner Reise zum Französisch Sprechen helfen.

Methode 1 von 4: Die Eingewöhnung

  1. Kaufe ein Wörterbuch. Dies ist le premier Schritt zum Beginnen einer neuen Sprache. Immer, wenn du auf un problème stößt, kannst du innerhalb von Sekunden wieder auf die richtige Spur kommen.
    • Das Collins Robert French Unabridged Dictionary oder das LaRousse Concise French-English Dictionary sind beide gute Standards. Wenn du natürlich nicht vorhast, dich wirklich damit zu beschäftigen, reicht ein Taschenwörterbuch.
    • Es gibt jede Menge Webseiten, die als Wörterbücher fungieren. Pass auf! Sie sind nicht immer richtig. Wordreference.com ist ein guter Anfang. Sei immer vorsichtig, wenn du vollständige Sätze übersetzt.
  2. Nutze die Technologie. Bei all "les options" ist dies einfacher denn je. Natürlich ist deine Bücherei vor Ort eine zuverlässige Option, aber du findest Ressourcen in der Bequemlichkeit deiner eigenen vier Wände.
    • iTunes bietet 24/7 Radiosender und Podcasts in Französisch (manche für Anfänger!) und die meisten Kabelpakete haben zumindest gelegentlich französische Programme.
    • Es gibt viele mobile Apps, die dir helfen können, dir die Wörter zu merken - die beliebteste ist LingLing basierend auf aufeinanderfolgenden Wiederholungen - du kannst dir mit 20 Minuten am Tag 750 Wörter im Monat merken.
    • YouTube hat Dutzende über Dutzende Ressourcen für Französisch-Anfänger.
    • Amélie ist nicht der einzige französische Film, den es gibt. Gehe in die Videothek oder recherchiere ein wenig im Internet - manchmal findest du weniger bekannte Filme (oder Dokumentationen) kostenlos.
      • Sieh dir deine Lieblingsfilme mit französischer Synchronisation oder Untertiteln an. Selbst wenn du gar kein Französisch kannst, hilft es dir, den Kontext für die Sprache aufzubauen, wenn du einen Film wählst, den du bereits kennst.
    • Sieh dir die Sendung "French in Action" an.
  3. Versieh Gegenstände bei dir zuhause mit Etiketten. Sicherlich hast du dich hingesetzt, um dir Wörter wie "Stuhl," "Fenster" und "Bett" zu merken, aber eine Woche später hast du sie vergessen. Die Gegenstände in deiner Wohnung zu beschriften füttert das Langzeitgedächtnis und du kannst die Dinge nicht mehr so leicht vergessen. Erstelle sie entweder selbst oder kaufe dir ein fertiges Produkt (FlashSticks). Sie haben farbige Karteikarten (blau: männlich, rosa: weiblich). Kürzlich haben sie FlashAcademy herausgebracht, eine App, die das effektive Erlernen einer Sprache mit Spaß verbindet.
    • Denke daran, das Geschlecht mit aufzunehmen. Französisch hat zwei: männlich und weiblich. Dies ist praktisch, wenn du dich später mit einem Pronomen darauf beziehen willst.
      • Es ist übrigens "la chaise", "la fenetre" und "le lit". Hole dir gleich deinen Stift!
    • Schreibe dir daneben die Aussprache auf, wenn du Hilfe beim Merken brauchst.
      • l'ordinateur - lor-die-nah-tör - Computer
      • la chaîne hi fi - shen-hi-fi - Stereoanlage
      • la télévision - tee-lee-vie-sie-ohn - Fernseher
      • le réfrigérateur - re-frie-sche-rah-tör - Kühlschrank
      • le congélateur - kon-sche-lah-tör - Gefrierschrank
      • la cuisinière - kuie-zien-yehr - Herd

Methode 2 von 4: Verwende einen Objekt-Übersetzer

  1. Nutze eine App, die die Dinge scannt, erkennt und dann übersetzt. Eine solche App ist FlashAcademy. Sie hat einen integrierten Objekt-Übersetzer. Richte einfach deine Kamera auf ein Objekt, mache ein Foto und die App erkennt den Gegenstand und übersetzt ihn dann in eine Sprache. Eine gute Möglichkeit, dich daran zu gewöhnen, ist, einen Gegenstand in deinem Zimmer zu scannen, weil du sie sehr gut kennst. Versuche einfach, sie dir wahllos zu merken. Dies ist ein tolles Tool, um dein Vokabular zu verbessern. Ein tolles Tool für Reisen. Gehe einfach nach draußen und scanne alles!

Methode 3 von 4: Fange ein Programm an

  1. Kaufe ein Tool zum Lernen. Manche kosten ziemlich viel Geld, andere nicht. Frage nach une opinion oder ob ein Freund CDs hat, die du dir borgen kannst. Beliebte Optionen sind Rosetta Stone, Pimsleur oder Michele Thomas. Jedes Programm ist für einen anderen Lerntypen ideal.
    • Bei Pimsleur bekommst du kein Buch. Es ist eine Reihe CDs - gut für Menschen, die über das Gehör lernen und/oder lange Arbeitswege haben. Es enthält Teile in deiner Muttersprache und du kannst übersetzen. Außerdem kannst du die Sätze rückwärts verfolgen - wie in "porte", "la porte," "-ez la porte," "Fermez la porte", um die Aussprache zu üben.
    • Rosetta Stone ist ein Computerprogramm, bei dem nichts in deiner Muttersprache enthalten ist. Es setzt sehr stark auf Bilder. Es spielt Memory-Spiele und ist ideal für visuelle und sensorische Lerner.
    • Michele Thomas (auf CD und YouTube) verfolgt einen etwas anderen Lehrstil. Er betont Muster in der Sprache und setzt ähnliche Wörter ein. Du beginnst mit einem einfachen Satz, z.B. "Je vais au restaurant" (Ich gehe ins Restaurant) und er führt dich zu "Je vais au restaurant ce soir parce que c'est mon anniversaire" (Ich gehe heute Abend ins Restaurant, weil ich Geburtstag habe). Dein Vokabular erweitert sich, während du die Blöcke ausbaust, die du bereits hast.
    • Duolingo.com ist eine weitere Seite, die dir Französisch beibringt: Merken durch Übersetzungstraining, Verständnis beim Zuhören und mehr.
  2. Mache einen Kurs. Die beste Art, um eine Sprache zu lernen (abgesehen natürlich vom Leben im jeweiligen Land) ist, jeden Tag mit anderen zu üben. Einen Kurs zu machen zwängt das Lernen in deinen Terminplan, zieht dich zur Verantwortung und gibt dir Ressourcen durch andere, die du sonst nicht hättest.
    • Schau bei der Volkshochschule oder der Universität nach. Auch wenn der Kurs vielleicht teurer ist, verkleinern die Vorzüge, die du als Student hast, und der Zugang zu den Einrichtungen das Loch in deinem Geldbeutel.
    • Finde eine Sprachschule. Diese Kurse sind oft viel günstiger, kleiner und werden abends oder am Wochenende angeboten. Wenn du in einer sehr vielseitigen Gegend lebst, sollte es eine geben, die nicht allzu weit weg ist.
  3. Besorge dir einen Tutor. Das Internet ist etwas Wunderbares. Viele Leute suchen nach einer einfachen Möglichkeit, um 50 € die Woche dazuzuverdienen. Du kannst das Lernen in deinem Terminplan unterbringen und deinen eigenen Lehrplan entwickeln.
    • Lasse nicht irgendjemanden dein Tutor sein. Nur weil du die Sprache sprichst, bedeutet das nicht, dass du sie lehren kannst. Suche jemanden, der das schon einmal gemacht hat, nicht jemanden mit vier Jahren Französisch auf dem Gymnasium.
  4. Schließe dich einer Gruppe an. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass es viele Leute wie dich in allen Altersgruppen gibt. Besuche die Hoch- oder Sprachschulen vor Ort für mehr Informationen.
    • Übe mit jemandem. Du kannst im Internet einen Brieffreund finden oder die lokale Niederlassung der Alliance Française besuchen. Tauche tief in deine Online-Kontakte ein, um jemanden zu finden, der dich vielleicht weiterbringen kann - dieser Freund aus dem Gymnasium, der im Ausland studiert? Deine Cousine Anna, die nach Vancouver gezogen ist? Tu, was immer du kannst, um den Erfolg zu garantieren.

Methode 4 von 4: Bleibe dabei

  1. Übe jeden Tag. Eine Sprache zu lernen ist anders wie das Lernen irgendeines anderen Themas. Dein Wissen muss sich aufbauen und sich so viel wie möglich verinnerlichen. Jeden Tag zu üben ist die einzige Möglichkeit, dass du deine Fähigkeiten pflegen und verbessern kannst.
    • Nimm Wiederholungen in dein Lernen auf, bis es solide ist. Du kannst keine komplexen Sätze bilden, wenn du vergessen hast, wie die Struktur von einfachen ist.
    • Selbst wenn es nur eine halbe Stunde ist, es lohnt sich. Denke en francais. Gewohnheiten zu entwickeln erschwert es aufzuhören.
  2. Lerne ähnliche Wörter. Je nach Quelle stammen etwa 30 % aller englischen Wörter aus dem Französischen. Wenn du gerade erst anfängst, ist eine einfache Möglichkeit, um hineinzutauchen, dich mit den Konzepten vertraut zu machen.
    • Oftmals ist das "schickere" englische Verb französisch und das "normale" Verb deutsch. Denke an "start" im Vergleich zu "commence", "help" im Vergleich zu "aid", "understand" im Vergleich zu "comprehend". Im Französischen sind diese Verben im Infinitiv, also "commencer", "aider" und "comprendre".
    • Bestimmte Wortendungen sind Hinweise, dass sie französisch sind. Denke an Wörter mit "-ion", "-ance" oder "ite". Television, billion, religion, nuance, endurance, granite, opposite - dies sind alles französische Wörter. Keine englischen. Französisch. Nun, auch englisch.
  3. Merke dir neue Sätze. Lasse dein Vokabular nie stagnieren. Wenn dein Wissen zunimmt, nimm dir Zeit, um neue Sätze in deinen Wortschatz mit aufzunehmen.
    • Denke an ein neues Thema. Wenn es dir an zeitlichem Vokabular fehlt, konzentriere dich auf diesen Bereich. Wenn du die Bezeichnungen von Essen lernen musst, konzentriere dich darauf. Dehne dich aus.
      • Quelle heure est-il? (Wie spät ist es?) Bon, euh, je ne sais pas...(Ohh, ich weiß es nicht...) Oh, non! Il est déjà 17 h! Je dois étudier mon vocabulaire de français! (Oh nein! Es ist schon 17 Uhr! Ich muss meine Französisch-Vokabeln lernen!)
  4. Wiederhole die Konjugation von Verben. Der größte Unterschied zwischen Englisch und Französisch ist, dass im Französischen die Verben so konjugiert werden, dass sie zur Zeit und zur Person passen. Allgemein gesagt sind die Übersichten von Verben in der Reihenfolge "Ich, du, er/sie/es, wir, ihr (Plural), sie".
    • Beginne mit der Gegenwartsform von Verben auf -er (manger - essen):
      • Je mange - tu manges - il/elle/on mange - nous mangeons - vous mangez - ils/elles mangent
    • Die Gegenwartsform von Verben auf -ir (choisir - wählen):
      • Je choisis - tu choisis - il/elle/on choisit - nous choisissons - vous choisissez - ils/elles choisissent
    • Die Gegenwartsform von Verben auf -re (vendre - verkaufen):
      • Je vends - tu vends - il/elle/on vend - nous vendons - vous vendez - ils/ells vendent
    • Oftmals wird die Endung der Wörter nicht ausgesprochen. "Je choisis" klingt mehr wie "schö schoassieh" und "ils mangent" klingt wie "il mongsch".
    • Lerne die anderen Zeiten später. Sobald du die Vergangenheitsform gelernt hast, fahre mit dem passé composé (Vergangenheitsform) fort.
  5. Denke laut. Wenn du in der Nähe von anderen bist, irritiert sie das vielleicht, aber es lohnt sich! Sie müssen dich nicht verstehen, nur du musst dich verstehen. Das ist eine bonne idée, nicht wahr?
    • Französisch ist eine Sprache, die stark ins Englische integriert ist. Zusätzlich zur Nutzung einfacher Phrasen wie "Bonjour!", "Merci beaucoup" oder "Je ne sais quoi", die manche Menschen kennen, verwende etwas schwierigere, wenn du Selbstgespräche führst - oder lasse deine Mitbewohner mitmachen!
      • Où est mon sac? - Wo ist meine Tasche?
      • Je veux boire du vin. - Ich möchte Wein trinken.
      • Je t'aime. - Ich liebe dich.
    • Wenn du zu dir sagst "Oh, ich sehe einen Apfel", übersetze das auf Französisch - "Oh, je vois une pomme". Übe dies, wann immer du Gelegenheit dazu hast - im Auto, im Bett, im Bad, überall.
  6. Reise in ein Französisch-sprachiges Land. Wenn dort zu leben keine Option ist, dann ist ein Besuch die zweitbeste. Wenn du das Geld hast und des vacances machen kannst, nimm deine Bücher und CDs mit!
    • Sprich mit den Einheimischen und erlebe die Kultur. Im McDonald's neben dem Louvre zu sitzen (oder meinetwegen im Starbucks) bringt dir nicht wirklich das lehrreiche oder kulturelle Erlebnis, auf das du aus bist.
    • Du musst nicht nach Frankreich gehen, um eine Fülle an Französisch sprechenden Menschen zu finden. Wisse jedoch, welchen Dialekt du übernehmen willst; wenn du nach Québec gehst, begibst du dich in eine französische Kultur, aber du hörst auf der Straße Québecois - und das kann schwierig zu verstehen sein!

Tipps

  • Habe eine positive Einstellung. Manchmal bist du vielleicht entmutigt und vergisst, warum du ursprünglich französisch sprechen wolltest. Die Tatsache, dass 175 Millionen Menschen auf der Welt Französisch sprechen, ist eine gute Motivation. Denke außerdem daran, wie wenige Menschen heutzutage einsprachig sind - zwei oder mehr Sprachen ist immer mehr die Norm.
  • Verstehe, dass das Lernen einer Sprache eine Vollzeitverpflichtung ist. Wenn du nur damit herumspielst und nur dies und das lernst, wirst du es später im Leben wahrscheinlich bereuen, wenn du dich tatsächlich auf Französisch unterhalten willst.
  • Kaufe einen guten Bescherelle. Dies ist ein Buch, das alle Verben zur einfachen und schnellen Konjugation enthält. Französischsprechende schwören darauf.
  • Halte zur leichten Referenz ein Notizbuch bereit, in welches du Vokabular schreiben kannst, das dir begegnet. Dieses riesige Buch voller Wörter und Sätze zu sehen, die du kennst, wird deine Selbstsicherheit steigern, damit du weiterhin Französisch lernst und liebst!
  • Du findest französische Muttersprachler auf vielen Webseiten wie z.B. Students Of The World. Es ist einfacher, um Kontakte zu knüpfen und dein Französisch zu verbessern. Bitte sie, deine Fähigkeiten zu verbessern und du bringst ihnen im Gegenzug Englisch bei.
  • Zähle im Laden auf Französisch, wie viele Früchte du in den Wagen legst.
  • Kaufe oder drucke einen französischen Kalender aus und tausche deinen normalen Kalender aus. Immer, wenn du also auf das Datum siehst, lernst du schnell die französischen Zahlen, Tage und Monate. Und wenn du Ereignisse hineinschreibst, schlage sie im Wörterbuch nach und trage sie auf Französisch ein.
  • Mache Französisch zum Ersten, was du auf deinem Computer siehst. Stelle deine Startseite auf eine französische Webseite.
  • Erwäge u.a. Frankreich, Belgien, die Schweiz, Luxemburg, Monaco, Algerien, Tunesien, Marokko, Libanon, Québec, New Brunswick oder Louisiana als Reiseziele.
  • Strenge dich an, investiere die nötige Mühe und schließlich wirst du es schaffen. Aber es braucht Zeit.

Warnungen

  • Eine Sprache zu lernen ist ein schwieriges und zeitaufwändiges Unterfangen. Du wirst nichts davon haben, wenn du dich nicht vollkommen dazu verpflichtest.
  • Achte sowohl auf maskuline und feminine als auch auf Plural-Nomen für die richtigen Verben und Adjektive.
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