Einen Katzenbaum bauen

Katzenmöbel bieten deinen kleinen Lieblingen viele Vorteile. Sie geben Katzen die Möglichkeit, sich auszutoben und regen ihre Sinne an, sie bieten eine Oberfläche zum Kratzen und wirken so Stress und Langeweile entgegen und sie bieten einen Rückzugsort. Leider sind Katzenbäume und Katzenhöhlen im Handel sehr teuer. Eine gute Alternative stellt hier der Eigenbau dar; so sparst du nicht nur Geld, sondern kannst auch über Aussehen und Funktion frei entscheiden. Mit einfachem Werkzeug und im Handel leicht erhältlichen Materialien kannst du deinen Katzenbaum selbst herstellen.

Vorgehensweise

  1. Entwirf deinen Kratzbaum. Bevor du Material kaufst oder anfängst zu bauen, solltest du dir einen Plan aufzeichnen, um zu wissen, was du überhaupt brauchst. Einige Gesichtspunkte solltest du bedenken, wenn du deinen Entwurf zeichnest.
    • Als erstes solltest du dir überlegen, wie viel Platz du zur Verfügung hast und wie der Baum nachher aussehen soll. Lege fest, wo du ihn aufstellen willst und welche Breite und Höhe gut dorthin passen würden. ,
    • Du solltest außerdem die Vorlieben deiner Katze bedenken. Wenn sie gerne klettert, könntest du ihr einen hohen Baum mit vielen hohen Ebenen bauen. Wenn deine Katze einen ruhigen Schlafplatz bevorzugt, könntest du für sie eine ruhige Ecke zum Schlafen einplanen.
    • Zu guter Letzt solltest du deine eigenen Fähigkeiten nicht außer Acht lassen. Wenn du relativ unerfahren im Umgang mit Werkzeug und im Handwerken bist, solltest du deinen Entwurf einfach halten, damit er dich nicht überfordert.
  2. Kaufe die nötigen Materialien für deinen Katzenbaum. Lege anhand deines Entwurfs fest, welche Materialien du brauchst. Spanplatten eigenen sich gut als horizontale Plattformen; Bauholz und PCV-Rohre bieten vertikal Tragkraft; mit Teppich lässt sich das Holz optimal polstern.
  3. Schneide die Materialien zurecht. Säge die Spanplatten und das Bauholz zurecht und orientiere dich dabei an deinem Entwurf. Eine einfache Handsäge ist dabei optimal für das Bauholz, während sich eine Handkreissäge sehr gut für die Spanplatten eignet. Die Kanten kannst du bei Bedarf mit Sandpapier glatt schleifen.
  4. Baue das Fundament deines Katzenbaums. Der Baum braucht ein stabiles Fundament, über welches später kein Element herausragt. Für mehr Stabilität ist es gut, zwei Spanplatten auf dieselbe Größe zurecht zu schneiden und sie zusammen zu kleben. Ein Durchmesser von 60cm (24“) ist dabei die ideale Größe für ein Basismodell.
  5. Beziehe das Fundament mit Teppich. Bevor du vertikale Elemente anbringst, solltest du das Fundament mit Teppich oder dickem Polsterstoff beziehen. Schneide den Belag auf die passende Größe zurecht, ziehe die Ränder über die Kanten der Spanplatten und klammer den Bezug mit einem großen Hand- oder Elektrotacker fest.
  6. Bringe die vertikalen Elemente an. Die vertikalen Träger können mit Schrauben, Nägeln oder Holzkleber angebracht werden. Die Elemente kannst du mit Teppich verkleiden, bevor du sie an dem Fundament befestigst.
  7. Bring die horizontalen Platten an. Die Ebenen aus Pressspan kannst du mit Schrauben oder Holzkleber an den vertikalen Elementen befestigen. Verkleide sie erst danach mit Teppich oder Stoff, so dass die Schrauben unter dem Bezug verschwinden.
  8. Folge deinem Entwurf. Bringe Element für Element an und halte dich für die Position und die Abmessungen aus deinem Entwurf. Deinen Plan kannst du spontan anpassen, wenn du mehr Stabilität brauchst oder dich vermessen hast.

Tipps

  • Mit einem Sisal- oder einem Hanfseil kannst du hervorragende Kratzflächen bauen. Wickel das Seil eng um etwas Bauholz und befestige alle losen Enden mit einem Nagel oder einer Schraube.
  • Pass auf, dass du alle Nägel, Schrauben und Heftklammern dort abdeckst, wo deine Katze sich daran verletzen könnte.

Warnungen

  • Pass auf, dass Seile sicher befestigt sind und sich nicht lösen – Deine Katze könnte sich sonst darin verfangen und sich strangulieren.

Was du brauchst

  • Stift
  • Papier
  • Spanplatten
  • Bauholz
  • PVC-Rohre
  • Teppichreste
  • Maßband
  • Rückensäge
  • Schneidlade
  • Kreissäge
  • Sandpapier
  • Holzkleber
  • Hand- oder Elektro-Tacker
  • Heftklammern
  • Holzschrauben
  • Nägel
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