Haare toupieren

Während so mancher „verrückte Haare“ mit den Punkern der 80er Jahre assoziiert, haben sie sich doch durch Jahrzehnte gehalten und reichen von den riesigen Perücken des 18. Jahrhunderts bis in den Bienenkorb der Fünfziger. Ob Sie eine volle Mähne möchten oder nur etwas mehr Volumen, toupieren (oder rückwärts Kämmen) ist eine wichtige Fähigkeit. Dies ist eine Einleitung zum Toupieren.

Vorgehensweise

  1. Wasche und trockne deine Haare und bürste sie gut durch. Wenn du deine Haare nass oder verknotet toupierst, riskierst du kaputte Spitzen. Wenn möglich, trockne die Haare, während du den Kopf nach unten hältst, um mehr Volumen in die Wurzeln zu bringen.
    • Wenn du dir nicht gerade einen glatten Bienenkorb machen möchtest, kannst du dir die Haare vor dem Styling aufdrehen.
  2. Nimm eine Strähne und stecke die restlichen Haare zurück. 5cm ist eine gute Dicke für eine Strähne. Kleinere Strähnen ergeben ein steiferes Volumen und dauern länger.
    • Im Allgemeinen ist es am besten, wenn du von den Haarspitzen in Richtung des Kopfes arbeitest.
    • Wenn du sehr seidiges Haar hast, kannst du jede Strähne vor dem Toupieren mit etwas Haarspray besprühen.
  3. Halte sie mit einer Hand hoch und halte eine Bürste vorsichtig an die Rückseite dieser Strähne. Die Bürste sollte ein paar Zentimeter über der Kopfhaut sein. Ein Kamm geht auch, ist aber nicht so angenehm.
  4. Bürste vorsichtig in Richtung Kopfhaut, während du die Strähne festhältst. Wiederhole diese Bewegung, bis die Strähne das gewünschte Volumen hat. Je lockiger deine Haare sind, desto weniger musst du toupieren. Falls notwendig, sprühe die toupierte Strähne mit Haarspray ein, bevor du sie vorsichtig loslässt.
    • Die Stärke, mit der du bürstest, sollte gut genug sein, um Verknotungen zu erzielen, die etwas Widerstand aushalten, aber nicht so stark, dass dein Haar bricht oder sich die Bürste darin verfängt.
  5. Forme einen losen „Käfig“ mit deinen Fingern, um die toupierten Haare zusammenzuhalten, ohne sie platt zu machen. Bürste die nicht toupierten Strähnen mit der Spitze der Bürste leicht durch, ohne die toupierten Strähnen auszubürsten.
    • Wenn du möchtest, dass deine Haare wild und verrückt aussehen, lasse den nächsten Schritt aus.
  6. Legen die toupierte Strähne vorsichtig zur Seite und toupiere weitere Strähnen.
  7. Style nun die toupierten Strähnen. Zum Beispiel, kannst du dir einen halben Pferdeschwanz machen, indem du einzelne Strähnen an den Wurzeln nach oben schiebst, sie umdrehst und feststeckst.
  8. Steiche die Haare mit etwas Gel glatt. Verteile das Gel auf deinen Handflächen und fahren dir damit über die Haare, drücke sie aber nicht auf den Kopf, sonst verlieren sie Volumen. Damit vermeidest du den rauen oder matten Look, der durch das Toupieren entstehen kann.

Tipps

  • Toupieren macht verschiedene Frisuren:
    • Dreadlocks
    • Hahnenkamm
    • Eine Mähne der 80iger.
    • Einen Bienenkorb der 50er.
    • Szene Frisur.
    • Jegliche verrückte Frisur.
  • Wenn du dich auf die Haare am Oberkopf konzentrierst, erzeugt dies normalerweise realistisches und kein übertriebenes Volumen.
  • Nimm einen feinen Kamm oder eine Rundbürste mit starken Borsten. So kannst du effizienter toupieren.
  • Um deine Haare wieder zu entknoten, bürste sie vorsichtig aus, indem du an den Enden anfängst und dich mit jedem Streich an die Kopfhaut heranarbeitest.

Warnungen

  • Egal wie vorsichtig du toupierst, mit der Zeit schadet es den Haaren. Mache es daher nur zu besonderen Gelegenheiten – und wenn du toupierst, dann toupiere nur ein paar Strähnen. Nach dem Toupieren kannst du etwas extra Haarpflege verwenden.
  • Glätte deine Haare nach dem Toupieren nicht, denn sonst verknoten sich deine Haare. Wenn du Haarspray zum Toupieren verwendet hast, werden die Haare klebrig.
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