Badminton spielen

Wer möchte denn nicht die weltweit schnellste Schläger-Sportart spielen? Badminton ist eine Sportart mit zwei oder vier Spielern, bei der es darum geht, mehr Punkte als dein Gegner zu erzielen. Dies tut man, indem man erfolgreich einen Federball über das Netz befördert. Obwohl das Spiel dem Tennis etwas ähnelt, sind die Regeln im Badminton eindeutig und es ist sehr wichtig, sie zu kennen, bevor du deinen ersten Schlag machst. Wenn du einen Badmintonmeister oder einfach nur ein süßes Mädchen im Park beeindrucken möchtest, solltest du, um mit dem Badminton anzufangen, dir den ersten Schritt durchlesen.

Teil 1 von 3: Lerne die Regeln

  1. Verstehe den eigentlichen Sinn des Spiels.Wie beim Tennis ist Badminton eine Schlägersportart, die entweder von zwei Spielern, zwei Teams oder von jeweils zwei Spielern gespielt wird. Das Ziel des Spiels ist es, als erster 21 Punkte zu erzielen. Du erzielst dann einen Punkt, wenn du den Federball erfolgreich servierst und das gegnerische Team ein Foul begeht, indem es den Federball nicht regelgetreu zurückschlägt.
    • Um ein Spiel zu gewinnen, musst du als erster mit zwei Punkten Abstand 21 Punkte erreichen. Das bedeutet, dass, wenn es 20 beide steht, das Team gewinnt, das mit 22:20 in Führung geht, usw.
    • Solltest du es nicht schaffen, deinen Gegner mit zwei Punkten zu schlagen und es zum 29:29 Unentschieden kommt, gewinnt das Team, das den 30ten Punkt erzielt.
    • Das Team, das zuerst zwei Sätze gewonnen hat, ist der Sieger des gesamten Matches. Ist der Stand nach dem zweiten Satz 1:1, muss ein dritter Entscheidungssatz gespielt werden.
  2. Mache dich mit dem Badminton-Feld vertraut. Das Badminton-Feld ist 13,40 m lang und 6,10 m breit. Bei einem Einzel ist das Spielfeld ebenfalls 13,40 m lang aber nur 5,18 m breit. Das Netz ist bei 6,70 m-Marke quer über das Spielfeld gespannt und die Netzhöhe beträgt 1,55 m über dem Boden. Bei einem Doppel gibt es links und rechts 46 cm extra Platz (doppelte Seitenlinien), der für den Aufschlag und den Rückschlag benutzt werden darf. Weitere nützliche Informationen:
    • Jede Badminton-Spielfläche hat auf beiden Seiten jeweils eine Aufschlagfläche. Der Spieler, der zuerst aufschlägt, muss von einem Aufschlagfeld auf das diagonal gegenüberliegende schlagen. Im Umkehrschluss muss derjenige, der von links serviert, auf die rechte gegnerische Seite schlagen.
    • Beim Einzel muss derjenige, der aufschlägt, in das diagonal gegenüberliegende Feld seines Gegners schlagen, was auch die Aufschlaglinie und den hinteren Teil des Einzelspielfelds einschließt. Beim Doppel schlägt man auch in die diagonal gegenüberliegende Seite einschließlich der Linie für das Doppel, aber nicht der Linie für das Einzel. Das heißt, dass beim Einzel die Spielfläche für den Aufschlag länger ist und beim Doppel breiter.
    • Nachdem der Federball erfolgreich serviert wurde, ist es egal, wo er im Spiel aufkommt. Der Federball muss aber immer innerhalb des Doppel- und/oder Einzelspielfeldes sein.
  3. Du musst die grundsätzlichen Dinge des Spiels verinnerlichen. Hier sind die Grundkenntnisse, die du zusätzlich zu den Spielfeldinformationen und wie man Punkte erzielt, kennen musst, bevor du das Badmintonspielen anfängst:
    • Bevor du mit dem Spiel beginnst, wirf eine Mütze um festzustellen, wer aufschlägt, und auf welcher Spielfeldseite du startest.
    • Der erste Aufschlag beim Badminton wird vom rechten Spielfeld ins diagonale Feld gegenüber gespielt.
    • Wenn das Team, das aufschlägt, einen Fehler begeht, erhält die gegnerische Seite einen Punkt, und der Aufschlag wechselt zum Gegner. Wenn das aufschlagende Team serviert und das gegnerische Team einen Fehler macht, dann muss das Team mit Aufschlag auf die andere Seite wechseln und schlägt weiter auf. Im Gegensatz zum Volleyball wird nach jedem Aufschlag ein Punkt erzielt.
    • Bei einem Doppel hat jedes Team nur einen Service. Das heißt, wenn ein Team serviert und einen Fehler macht, bekommt ein Spieler der gegnerischen Mannschaft den Federball, usw.
    • Wenn das Team einen Punkt erzielt, das in dem Moment nicht die aufschlagende Mannschaft ist, wechselt sie zwar nicht die Seite, aber serviert nun von dem Punkt aus, an dem es steht. Wenn sie den ersten Punkt erzielen, dann wechseln die Spieler von rechts nach links ihre Positionen.
    • Nach jedem Satz werden die Seiten getauscht und das Team, das den vorherigen Satz gewonnen hat, schlägt im nun folgenden Satz auf.
  4. Du musst wissen, wie ein Spieler einen Fehler begeht. Es gibt mehrere Gründe, warum ein Team oder ein Spieler einen Fehler begehen kann. Hier sind sie:
    • Wenn die aufschlagende Mannschaft den Federball nicht über das Netz bekommt.Du hast beim Badminton nur einen Versuch, den Federball über das Netz zu manövrieren. Die einzige Ausnahme ist, wenn es zum Let kommt. Das bedeutet, dass der Federball auf das Netz trifft und von der Netzkante auf dem gegnerischen Feld auftrifft. In dem Fall darfst du nochmal aufschlagen.
    • Wenn du während des Spiels den Federball in oder unter das Netz schlägst.
    • Wenn dich der Federball trifft.
    • Wenn der Federball ins Aus geht.
    • Wenn du den Federball selbst auf deiner Seite des Spielfeldes auf den Boden und nicht auf die andere Seite schlägst.
    • Wenn derjenige, der aufschlägt, den Federball nicht in das richtige gegnerische Aufschlagfeld befördert.
      • Man kann bei den Fortgeschrittenen auch einen Fehler geben, wenn der Spieler den Federball oberhalb der Taille schlägt, oder wenn er den Schlägerkopf hüher als seine Hand hält. Achtung: Für Anfänger kann diese Variante bedeuten, dass die Spiele lange dauern und das Spiel schnell etwas langweilig wird.
  5. Lerne, die grundsätzlichen Arten, wie man einen Federball schlägt. Der Standardbadminton-Schläger ist 66 cm lang und wiegt ungefähr zwischen 127 Gramm und 155 Gramm. Die meisten Schläger bestehen aus Metall oder Nylon. Du musst genug Energie aufbringen, um mit einem so leichten Schläger tatsächlich den Federball richtig zu schlagen. Du benutzt am Häufigsten deine Vor- und Rückhand (wie beim Tennis) und du brauchst ein lockeres und schnelles Handgelenk, um den Federball zu schlagen. Hier findest du einige Tipps, wie du den Federball richtig schlägst:
    • Eine gute Beinarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Visiere den Federball mit deinen Augen an und bringe dich mit kleinen Schritten so in Position, dass du ihn mit Leichtigkeit voll triffst und du dich nicht extra strecken musst.
    • Du musst an deiner Rückhand und deiner Vorhand arbeiten sowie an deinem eigentlichen Schlag, Aufschlag und Schmetterschlag, um den Federball richtig zu treffen. Du musst also den Federball zentral treffen und nicht die Federn.
    • Perfektioniere deinen "Clear"-Schlag. Er ist der häufigste Schlag und sein Ziel ist es, den Federball von deinem Gegner so weg zu manövrieren, dass du die Zeit hast, um dich für den nächsten Schlag zu positionieren.
    • Trainiere deinen Stoppball. Um diesen Schlag wirksam auszuführen, musst du den Federball langsam und leicht spielen, damit er nur kurz hinter der Netzkante aufkommt, was es für deinen Gegner erschwert, noch an den Ball zu kommen, egal wie schnell er rennt, um ihn zu erreichen.
    • Den Federball schmettern. Hierbei handelt es sich um einen kraftvollen Schlag, den du machst, wenn sich der Federball oberhalb des Netzes befindet. Du musst deinen Schläger hinter deinen Rücken nehmen, fast so, als würdest du deinen Rücken kratzen wollen. Behalte den dir entgegenkommenden Federball im Auge, schlage ihn dann so fest, als würdest du den Ball über einen Zaun dreschen.
    • Benutze die Drive-Schlagtechnik. Das kann entweder ein Vor- oder Rückhandschlag sein, der den Federball parallel zum Boden hin bewegt und dieser nur ganz knapp über das Netz gleitet. Das macht es für deinen gegnerischen Spieler viel schwerer, seinen nächsten Schlag zu planen.

Teil 2 von 3: Perfektioniere deinen Schlag

  1. Finde den für dich besten Griff. Der Griff ist die Art, wie du deinen Schläger hältst und beeinflusst jeden deiner Schläge. Beim Badminton gibt es zwei grundsätzliche Griffe. Einen für die Vorhand und einen für die Rückhand. Zu diesem Thema erfährst du hier mehr:
    • Der Griff für die perfekte Vorhand. Halte deinen Schläger mit der Hand, mit der du nicht spielst, ziele mit dem Griff auf dich zu und mit dessen Spielfläche senkrecht zum Boden. Platziere deine Hand so am Griff, als würdest du ihm die Hand schütteln. Stelle sicher, dass die Form zwischen deinem Daumen und deinem Zeigefinger wie ein V aussieht. Nimm den Griff locker in deine Hand, um mehr Beweglichkeit zu haben. Vermindere den Abstand zum Schaft, um mehr Kontrolle zu haben, wenn du den Federball aus dem Vorfeld oder dem Mittelfeld spielst.
    • Der Griff für die perfekte Rückhand. Halte deinen Schläger genau so wie beim Griff mit der Vorhand. Dann drehst du dich gegen den Uhrzeigersinn, so dass die bereits gebildete V-Form nach links zeigt. Nimm deinen Daumen und platziere ihn schräg zum Griff, um mehr Druck und Kraft zu entwickeln und halte den Schläger locker in deinen Fingern.
  2. Perfektioniere deinen Hoch- und Tiefaufschlag. Es gibt viele Arten, wie man beim Badminton aufschlägt. Hier sind einige Aufschläge, die du kennen solltest:
    • Der Aufschlag von oben. Dieser Aufschlag bietet sich besonders an, wenn du deinen Gegenspieler in einem Einzel nach hinten drängen möchtest. Beim Doppel ist diese Variante etwas schwieriger zu meistern. Für diesen Aufschlag brauchst du eine gemeine Vorhand. Entspanne dich, beuge deine Knie und stelle dich ungefähr einen halben Meter hinter die Aufschlaglinie.Verlagere dein Gewicht von dem Bein auf die Seite, auf der du nicht den Schläger hältst. Bewege deinen Schläger fast bis zu deiner Schulter und schwinge dann nach vorne. Halte den Federball an den Federn vor dirhoch und lass ihn fallen. Schlage den Federball mit der Schlagfläche und ziehe den Schläger in einer Bewegung bis auf die andere Seite deines Kopfes durch.
    • Der Aufschlag von unten. Dieser Aufschlag wird am häufigsten beim Doppel eingesetzt. Für diesen Schlag kannst du entweder deine Vorhand oder auch die Rückhand benutzen.
      • Für den Aufschlag mit der Vorhand musst du dich ungefähr einen halben Meter hinter die Aufschlaglinie stellen, deinen Schläger in Höhe der Taille halten und damit anfangen, den Schläger nach vorne zu schwingen. Fasse den Federball an dessen Federn und halte ihn, anstatt ihn fallen zu lassen, nah am Schläger. Schlage den Federball, wenn er sich an einem höheren Punkt in der Luft , aber nicht unterhalb deiner Taille und schlage ihn mit der Schlagfläche, so dass er nur haarscharf über die Netzkante gleitet.
      • Für den Rückhandaufschlag stellst du dich mit dem Fuß nach vorne, wo du deinen Schläger hältst, der andere Fuß befindet sich dahinter. Deine Füße zeigen nun in Richtung gegnerischer Spieler. Schwinge einmal leicht und bringe den Schläger nach vorne; halte den Federball an der Spitze der Federn auf Höhe deiner Taille vor dich. Versuche dann, den Federball wieder hauchdünn über die Netzkante zu schlagen. Verkürze, für mehr Kontrolle, deinen Griff am Schläger.
  3. Beherrsche die Drive- und Flick-Aufschlagtechnik. Hier mehr dazu:
    • Der Flick-Aufschlag. Setze ihn, aber nur sporadisch, als raschen Aufschlag ein. Benutze deine Vor- oder Rückhand und tu so, als würdest du, wie beim üblichen Aufschlag von unten, den Federball pushen, aber benutze stattdessen dein Handgelenk, um den Federball schnell hinüber zu schlenzen.
    • Der Aufschlag mit der Drive-Technik. Hierbei handelt es sich um einen attackierenden Aufschlag, der für Spiele im Einzel und Doppel geeignet ist. Mit diesem Aufschlag bewegt sich der Federball in einem flacheren Winkel und mit höherer Geschwindigkeit. Schlage eine Unterarm-Vorhand und stelle dich etwas weiter von der Aufschlaglinie entfernt hin. Verlagere dein Gewicht auf die Seite, auf der du nicht den Schläger hältst. Anschließend positionierst du deinen Schläger etwas unterhalb der Taille und hältst ihn nun parallel zu deiner Taille. Lass den Schläger voll durchschwingen und auch den Federball leicht seitwärts zum Körper weg fallen und schlage ihn so, dass er das Netz in einem flacheren Winkel überquert.
  4. Beherrsche die Vorhand. Sobald du siehst, dass dir der Federball flach entgegenkommt, musst du ihn unbedingt mit der Vorhand zurückzuspielen, damit du auch einen Punkt erzielst. Dazu solltest du dies wissen:
    • Lass den Schläger mit dem Kopf nach unten und hinter dir absinken. Der Schläger muss hinter dir voll ausgestreckt sein.
    • Halte deine Knie gebeugt und so, dass du dich jeder Zeit schnell bewegen kannst.
    • Bewege dich mit dem Fußauf der Seite, wo du den Schläger hältst, zuerst nach vorne.
    • Halte deinen Arm beim Schwingen fast ganz ausgestreckt und schlage erst dann zu, wenn sich der Federball kurz vor dir befindet.
    • Dein Schläger muss immer so gerichtet sein, dass die Schlagseite geöffnet ist und du den Schläger immer aufwärts schlagen kannst, um dir einen Vorteil zu verschaffen.
    • Beim Schlagen sollte dein Schläger fast bis nah zur anderen Schulter durchschwingen.
  5. Beherrsche die Rückhand. Um eine Rückhand richtig zu schlagen, musst du warten, bis der Federball deine Rückhandseite erreicht hat. Mache dann dies:
    • Bewege dich mit deinem linken Fuß und trete mit dem rechten Fuß vorne um deinen Körper herum und stelle so sicher, dass deine rechte Schulter in Richtung Netz zeigt. (Dies ist für den Fall, dass du Rechtshänder bist und deine Rückhand links ist.)
    • Beuge deinen rechten Ellbogen und bewege deine rechte Hand waagerecht über deinen Körper, um dich dafür vorzubereiten, den Schläger zu schwingen. Verlagere dabei dein Gewicht auf deinen linken Fuß und lasse dein rechtes Bein locker und beweglich.
    • Verlagere dein Gewicht auf den Fuß, der sich nun vorne befindet und strecke deinen Ellbogen während der vordere Teil des Schlägers auf den Federball trifft und schlage ihn, indem du den Schläger bis über deine rechte Schulter durchschwingen lässt.
  6. Lerne, wie man Schläge anschneidet. Der Slice ermöglicht es dir, den Federball entweder zu verlangsamen oder er führt zu einem Richtungswechsel. Diese fortgeschrittene Technik erschwert es dem Gegenspieler zu erkennen, wo du genau hinschlägst oder wie er den Ball als nächstes zurückschlagen soll. Hier findest du heraus, was du alles machen kannst:
    • Schneide deine Schläge an. Beginne deinen Schlag wie immer und bewege dann deinen Schläger nach innen während du ihn senkrecht zur Mitte des Birdies anschneidest. Dadurch bekommt der Federball Schnitt und dreht sich quer übers Feld, anstatt sich nach vorne zu bewegen, was dein Gegenspieler ja in dieser Situation normalerweise annimmt.
    • Schneide deinen Drop-Schlag an. Schneide den Federball mit deinem Schläger etwas an, indem du den Schläger senkrecht zur Mitte des Federballs bewegst, wenn sich dieser in der Luft befindet. Dadurch verlangsamt er sich und er fällt schneller ahe am Netz auf die gegnerische Seite.
  7. Lerne zu schmettern. Er erlaubt es dir, Kraft anzuwenden und den Federball voll zu treffen. Um dies zu tun, ziele mit deiner freien Hand nah am Federball, schwinge den Schläger über deinem Kopf durch und schlage den Ball mit voller Wucht nach unten auf die andere Seite des Netzes.
    • Bei diesem Schlag solltest du vorher Zielwasser trinken. Versuche den Federball so anzupeilen, dass es deinem Gegner nicht mehr gelingen kann, ihn zu erreichen.

Teil 3 von 3: Meistere die Strategie

  1. Nach jedem Schlag musst du immer wieder in die Ausgangsposition zurückkehren. Stehe immer locker, damit du für den nächsten Schlag bereit bist. Wenn dein Gegenspieler dich auf die eine Fläche des Spielfeldes gedrängt hat, ermöglicht ihm das eine große Fläche, auf der er dich attackieren und den Federball hinschlagen kann, ohne das du ihn zurückspielen kannst. Deshalb solltest du dich immer wieder so schnell wie möglich in eine attackierende Position bringen
    • In dieser Haltung sollten deine Füße auf gleicher Höhe mit und parallel zu deinen Schultern sein, und deine Zehen in Richtung Netz zeigen.
    • Halte deine Knie gebeugt und den Schläger in der Hand, mit dem Arm vor dem Körper.
    • Stehe nicht wie normalerweise stehen würdest, denn sonst bist du viel zu steif, um dich richtig und effektiv zu bewegen.
  2. Du musst es schaffen, dich jederzeit überall hin zu bewegen. Sei dafür gerüstet, dass du erst zum Netz spurtest, dann auf die andere Seite des Feldes und wieder zurück bis zur Linie für den Aufschlag, oder auch den Federball aus jeder Position zu erreichen. In dem Fall ist auch der Überraschungsmoment der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb solltest du genau auf die Tricks deines Gegners achten.
  3. Benutze den Schmetterball so oft es geht. Der Schlag über den Kopf ist der Schlag mit der meisten Power und erlaubt dir, den Federball so stark und schnell wie nur möglich zu schlagen. Deinem Gegner wird es dadurch unheimlich schwer gemacht, den Federball zu dir zurück zu befördern. Achte darauf, dass du diesen Schlag so oft wie möglich anwendest, besonders wenn sich der Federball hoch in der Luft befindet.
  4. Schaffe es, dass sich dein Gegenspieler ständig bewegt. Schlage den Federball nicht jedes Mal direkt auf deinen Gegner zurück, denn das macht es für ihn einfacher, ihn zurück zu spielen. Dein Ziel muss es sein, deinen Gegner von links nach rechts und von oben nach unten auf dem Spielfeld umher zu scheuchen, damit er bald keinen Atem mehr hat, müde wird und auch den Federball nicht mehr effektiv zurück spielen kann.
  5. Halte einen Plan B bereit für den Fall, dass das Spiel anfangen sollte, dich zu frustrieren. Schlag nicht einfach drauf los in der Hoffnung, dass dein Gegenspieler einen Fehler begeht. Du musst im Vorfeld schon wissen, wie und wohin du den Federball schlagen willst und warum du ihn gerade in dieser Art und Weise schlägst. Wenn du einfach nur blindlings in Richtung Federball schwingst, wirst du nicht weit kommen.
  6. Gestalte dein Spiel abwechslungsreich. Es stimmt, dass über Kopf anzuvisieren oder auch Vorhandschläge über das Spielfeld zu jagen ratsam ist, weil du das eben am besten kannst. Solltest du eine solche Spielweise aber zu oft anwenden, wird dir dein Gegner schnell auf die Schliche kommen und deine Spielweise rasch antizipieren. Auf die Karte des Überraschungsmoments zu setzen, ist am effektivsten; dadurch wird dein Gegner immer auf dem falschen Fuß erwischt und weiß im Grunde nicht mehr, welchen Schlag er als Nächsten von dir erwarten soll.
    • Das schließt das Aufschlagen, welche Schläge du am liebsten nimmst und wohin du am häufigsten den Federball manövrierst, ein.
  7. Nutze die Schwächen deines Gegners eiskalt aus. Wenn du gewinnen willst, musst du deinem Gegner dein Spiel aufzwingen und ihn in unangenehme Spielsituationen locken. Wenn du die Schwachstelle deines Gegenspieler ausgemacht hast (bei Anfängern ist es häufig die Rückhand), dann schlag den Federball so oft es geht auf seine Rückhand. Wenn er eine langsame Beinarbeit hat, musst du versuchen, ihn über das Feld zu scheuchen. Sollte er oft nah am Netz stehen, platziere deine Schläge lang und stark. Wenn dein Gegner oft schmettert, versuche den Federball nicht zu hoch in die Luft zu spielen. Sei gut auf die Stärken und Schwächen deines Gegenspielers vorbereitet, um so leicht wie möglich zu gewinnen.
    • Es ist wichtig, dass du deinen Gegner genau studierst. Egal, ob du ein Spiel anfängst oder nur so zum Spaß spielst. Achte von Beginn an auf die Stärken und Schwächen deines Gegners.

Tipps

  • Halte die Regeln ein und hab Spaß am Badminton.
  • Konzentriere dich beim Spielen.
  • Du musst auch mal springen, wenn nötig!
  • Lerne die verschiedenen Arten zu schlagen, um besser beim Badminton zu werden.
  • Sei immer gut vorbereitet.

Warnungen

  • Wenn du einen echten Federball mit echten Federn benutzt, musst gut aufpassen, denn die Federn können brechen.

Was du brauchst

  • Einen Badmintonschläger für jeden Spieler
  • Einen Federball
  • Ein Spielfeld
  • Ein Badmintonnetz
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