Parasiten loswerden

Parasitäre Infektionen kommen vielleicht häufiger vor, als du denkst und sie können in ihrem Schweregrad zwischen leicht und schwer schwanken. Eine professionelle Diagnose wird in jedem Fall empfohlen; meist ist für die Behandlung von schweren Befällen eine Therapie mit rezeptpflichtigen Medikamenten nötig. Manche leichte und mittelgradige parasitäre Infektionen können jedoch gut auf eine Behandlung mit Hausmitteln ansprechen.

Teil 1 von 4: Diagnose

  1. Informiere dich über einige der häufig vorkommenden Parasiten. Es gibt viele verschiedene Spezies von Darmparasiten, jedoch nur zwei Hauptarten: Helminthen und Protozoen.
    • Helminthen, besser bekannt als Würmer, sind Mehrzeller. Manche der am häufigsten vorkommenden Helminthen sind Bandwürmer, Madenwürmer und Fadenwürmer.
    • Protozoen besitzen nur eine einzige Zelle und können sich im Gegensatz zu Helminthen im Inneren des menschlichen Körpers vermehren. Zu den am häufigsten vorkommenden Protozoen gehören Giardien und Kryptosporidien.
  2. Kenne die Symptome. Das jeweilige Krankheitsbild kann davon abhängen, von welchem Parasiten du befallen bist. Es ist möglich, dass ein Parasit jahrelang in deinem Körper lebt, bevor sich irgendwelche Symptome manifestieren.
    • Dennoch gibt es einige Symptome, die beim Großteil der infizierten Personen auftreten. Zu diesen gehören Unterleibsschmerzen, Durchfall, Dysenterie, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Juckreiz im Bereich des Rektums, Erschöpfung und unerklärlicher Gewichtsverlust.
    • Wenn du von einem Helminthe-Parasiten befallen bist, könnten Teile des Wurms in deinem Stuhl sichtbar sein.
  3. Verstehe die Risikofaktoren. Da viele der am häufigsten vorkommenden Symptome auch mit anderen Erkrankungen einhergehen, solltest du ebenfalls deine Risikofaktoren ermessen, während du dir überlegst, ob Parasiten die Wurzel deiner Probleme sind.
    • Wenn du in einem Gebiet wohnst, in dem es bekannt ist, dass Parasiten vorkommen oder du an einen solchen Ort reist, wird dein Risiko einer Infektion drastisch erhöht. Dies trifft vor allem dann zu, wenn du dich auf eine Reise in Länder mit schlechten sanitären Bedingungen begibst.
    • Generell sind schlechte sanitäre und hygienische Bedingungen Risikofaktoren für die Entwicklung eines parasitären Befalls.
    • Menschen mit einem schwächeren Immunsystem weisen ein höheres Risiko auf, infiziert zu werden. Zu diesen gehören Kinder und ältere Menschen, sowie alle Personen mit einer vorausgehenden Erkrankung, wie etwa HIV.
  4. Vereinbare einen Termin bei deinem Arzt. Wenn du denkst, dass du einen Darmparasiten haben könntest, solltest du unbedingt einen Termin bei deinem Gesundheitsdienstleister vereinbaren.
    • Auch wenn du die Parasiten mithilfe von Hausmitteln loswerden möchtest, musst du zuerst diesen Schritt tun.
    • Dein Arzt wird dich mithilfe einer üblichen Reihe von Tests auf Parasiten untersuchen.
      • In den meisten Fällen möchte der Arzt für die Untersuchung eine Stuhlprobe entnehmen.
      • Bei der Untersuchung auf Madenwürmer ist es möglich, dass dir der Arzt ein Stück Klebeband gegen den Anus presst, um dieses unter dem Mikroskop zu untersuchen. Wenn du Madenwürmer hast, werden mit dem Klebeband meist mikroskopisch kleine Eier aufgenommen.
      • Wenn dein Gesundheitszustand ernst ist oder dringend behandelt werden muss, kann es sein, dass der Arzt das Problem mithilfe einer Röntgenaufnahme diagnostizieren möchte.
  5. Lass dich von deinem Arzt nachbehandeln. Wenn deine Diagnose positiv war und du eine Behandlung für die Parasiten erhalten hast, solltest du einen Nachfolgetermin bei deinem Arzt festlegen, nachdem deine Therapie abgeschlossen wurde.
    • In den meisten Fällen untersucht der Arzt erneut den Stuhl auf Parasiten. Wenn du noch immer eine Infektion hast, benötigst du weitere Behandlung.
    • Sobald nachgewiesen wurde, dass der Parasit in deinem Körper nicht mehr vorhanden ist, wird dir der Arzt wahrscheinlich Anweisungen darüber geben, wie du eine erneute Infektion verhindern kannst. Eine Reinfektion kann gefährlicher als die Erstinfektion sein.

Teil 2 von 4: Grundlegende Selbstpflege

  1. Schließe einfache Kohlenhydrate aus deiner Ernährung aus. Meide alle Zucker abgesehen von Honig und entscheide dich für vollwertige Lebensmittel anstatt ihrer raffinierten Gegenstücke. Ebenfalls wirst du auf die meisten Fruchtsäfte und Milchprodukte verzichten müssen.
    • Parasiten gedeihen, indem sie Zucker absorbieren, weshalb jegliche einfache Kohlenhydrate, die du zu dir nimmst, letztendlich den Parasiten mit Energie versorgen und ihm das weitere Überlegen gewährleisten.
    • Idealerweise solltest du mindestens ein bis zwei Wochen lang die meisten zuckerhaltigen Produkte meiden, während du deinen Befall behandelst und dann weitere zwei Wochen auf sie verzichten, während dein Körper sich erholt.
  2. Iss bestimmte Samen und Nüsse. Manche Vorstudien legen nahe, dass Kürbiskerne, Papayasamen und Mandeln dabei helfen können, parasitären Infektionen im Darm vorzubeugen und diese zu beseitigen. Versuche, mindestens zwei Wochen lang oder für die Dauer der Infektion täglich ein oder zwei Handvoll dieser Lebensmittel zu essen.
    • Wenn du diese Nüsse und Samen nicht alleine essen möchtest, solltest du in Erwägung ziehen, sie Smoothies, Joghurt und anderen Lebensmitteln hinzuzufügen.
    • Du könntest zum Beispiel die Samen einer mittelgroßen Papaya zermahlen und die Paste mit einem Esslöffel (15 ml) Kokosöl und einer Tasse (250 ml) Kokosmilch mischen. Vermenge alle Zutaten mit dem Fruchtfleisch der Papaya und einem bis zwei Esslöffeln (15 bis 30 ml) Bio-Honig. Den so zubereiteten Smoothie an sieben aufeinanderfolgenden Tagen zu trinken könnte ausreichen, um leichte bis mittelgradige parasitäre Befälle zu eliminieren.
  3. Füge deiner Ernährung antiparasitäre Obst- und Gemüsesorten hinzu. Obwohl sich nicht jedes Obst und Gemüse dazu eignet, Parasiten abzuwehren, besitzen manche Sorten das Potenzial, sie zu beseitigen. Schließe so viele dieser Sorten wie möglich in deine Ernährung ein, bis du den Parasiten vollständig los bist.
    • Zu manchen der hilfreichsten Obstsorten gehören Ananas, Brombeeren, Granatäpfel und Papayas. Du kannst die frische Frucht essen oder ihren Saft trinken. Wenn du den Geschmack dieser Früchte nicht magst, können die meisten auch in Form eines Ergänzungsmittels eingenommen werden.
    • Zu einigen der potenziell hilfreichen Gemüsesorten gehören Zwiebeln, Knoblauch, Kraut, Grünkohl, Rüben und Karotten. Wenn du deine Ernährung nicht allzu drastisch ändern möchtest, kannst du subtile Änderungen vornehmen, indem du deine Mahlzeiten mit mehr Knoblauch und Zwiebeln würzt.
  4. Spüle deinen Körper durch. Da Darmparasiten in deinem Verdauungstrakt hausen, könnte eine gründliche Reinigung deines Körpers von Innen den Parasiten aus deinem Körper ausspülen.
    • Reichlich Wasser und andere zuckerfreie Getränke zu trinken sollte helfen.
    • Mehr Ballaststoffe zu essen könnte auch hilfreich sein, vor allem wenn dein Parasit zu den Würmern gehört. Gegen einzellige Parasiten könnte diese Maßnahme jedoch nicht ganz so wirksam sein.
  5. Erneuere deine Nutzbakterien mithilfe von Probiotika. Probiotika sind nützliche Bakterien, die deinen Verdauungstrakt gesund halten. Die Einnahme von Probiotika kann deinen Körper bei der Bekämpfung von eindringenden Parasiten auf natürliche Weise unterstützen.
    • Die meisten Joghurts enthalten den probiotischen Stamm Lactobacillus acidophilus. Eine oder zwei Portionen Joghurt täglich können das bakterielle Gleichgewicht in deinem Darm auf sanfte Weise wiederherstellen.
    • Alternativ kannst du Probiotika in Form eines Ergänzungsmittels einnehmen. Halte dich an die Dosierungsanleitung auf der Packung, um zu erfahren, wie viel und wie oft du es einnehmen darfst.
  6. Unterstütze dein Immunsystem. Obwohl unser Körper auf viele verschiedene Nährstoffe angewiesen ist, um gesund zu bleiben, sind vor allem Vitamin C und Zink wichtig, um ein gesundes Immunsystem zu erhalten. Jede Nacht genug Schlaf zu bekommen fördert ebenfalls deine Immunabwehr und ermöglicht deinem Körper, die Infektion zu bekämpfen.
    • Im Allgemeinen solltest du versuchen, täglich 90 mg Vitamin C und 20 bis 30 mg Zink einzunehmen. Beide dieser Nährstoffe kannst du dir mit Lebensmitteln oder Ergänzungsmitteln zuführen.
    • Während du eine parasitäre Infektion abwehrst, solltest du versuchen, jede Nacht deine Schlafmenge auf acht oder neun Stunden zu erhöhen.

Teil 3 von 4: Unbestätigte Hausmittel

  1. Nimm Kieselgur ein. Kieselgur ist eine natürliche Substanz, die Kieselerde und andere Spurenelemente enthält und bei korrekter Einnahme vollentwickelte Parasiten, Larven und Eier abtöten kann. Außerdem kann sie auch dabei helfen, die allgemeine Gesundheit deines Verdauungssystems zu verbessern.
    • Verwende nur lebensmittelechte Kieselgur. Andere Sorten können bei Einnahme schädlich sein.
    • Üblicherweise musst du zu Beginn einen Teelöffel (5 ml) des pulverförmigen Ergänzungsmittels in einer Tasse (250 ml) Wasser auflösen. Trinke diese Lösung einmal täglich. Wenn nötig kannst du die Menge schrittweise auf einen oder zwei Esslöffel (15 oder 30 ml) erhöhen, wenn die Infektion für mehrere Wochen andauert.
  2. Probiere Apfelessig aus. Die B-Vitamine im Apfelessig können dabei helfen, den Körper zu nähren, während er die Infektion bekämpft. Sein saurer pH-Wert kann dazu beitragen, den pH-Wert des Körpers zu neutralisieren und gleichzeitig die Gesundheit des Verdauungssystems zu verbessern.
    • Nimm anfangs bis zu dreimal täglich einen Teelöffel (5 ml) Apfelessig ein. Den Essig eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit zu sich zu nehmen kann die Fähigkeit deines Körpers, ihn zu absorbieren, verbessern.
    • Wenn du die anfängliche Dosis gut verträgst, kannst du sie möglicherweise schrittweise auf einen Esslöffel (15 ml) statt einen Teelöffel (5 ml) erhöhen.
  3. Verwende bestimmte Kräuter und Gewürze. Es wird geglaubt, dass manche Kräuter und Gewürze dabei helfen, den Körper zu kräftigen und eindringende Parasiten zu bekämpfen. Du kannst die meisten in Form von Kapseln, Pulver und Tee einnehmen.
    • Zu den Kräutern, die häufig gegen Parasiten verwendet werden, gehören Berberitze, Gelbwurzel, Mahonie, Anis, Wermut, Krauseminze und Schwarznuss.
    • Zimt ist ebenso ein Gewürz, das möglicherweise antiparasitäre Eigenschaften besitzt. Würze deine Speisen mit Zimt oder trinke bis zu dreimal täglich eine Lösung bestehend aus einem halben Teelöffel (2,5 ml) Zimt und einer Tasse (250 ml) Wasser.
    • Beachte, dass manche Kräuter toxische Nebenwirkungen haben könnten, wenn sie für längere Zeiträume eingenommen werden. Andere können wiederum negative Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen. Informiere dich gründlich über jedes Kraut, bevor du es für medizinische Zwecke einnimmst.
  4. Unterstütze deinen Körper mit Öl. Besonders Kokosöl und Olivenöl können deinem Körper dabei helfen, Darmparasiten loszuwerden.
    • Bereite deine Mahlzeiten mit Öl zu, anstatt Butter, Margarine oder andere Speiseöle zu verwenden.
    • Ziehe es in Erwägung, eines der genannten Öle auch ergänzend einzunehmen, um deinem Körper bei der Bekämpfung der Infektion zu helfen. Löse zwei Esslöffel (30 ml) Kokosöl in heißem Tee auf. Schwenke das Gemüse, das du isst, in einem oder zwei Esslöffeln Olivenöl oder trinke es pur.
  5. Nimm ein Bad mit Bittersalz. Löse eine halbe Tasse (125 ml) Bittersalz in einer vollen Badewanne mit heißem Wasser auf. Lege dich für 15 bis 20 Minuten in das Wasser.
    • Obwohl das Salzbad zwar nicht direkt die Parasiten abtöten mag, kann es dabei helfen, deinen Körper von den Giften, die von diesen Parasiten hinterlassen wurden, zu befreien, was die Fähigkeit deines Körpers, den Befall abzuwehren, unterstützt. Das Salzwasser zieht diese Gifte durch die Poren deiner Haut aus deinem Körper.
  6. Ziehe es in Erwägung, Neem einzunehmen. Neembaumöl ist ein altes Volksheilmittel, das aus Indien stammt; es kann in Form von Kapseln oder Tee eingenommen werden. Es tötet Parasiten ab und spült die Giftstoffe, die von sterbenden Parasiten hinterlassen werden, aus deinem Körper und kann sogar dabei helfen, die Gesundheit deiner Leber nach der Infektion wiederherzustellen.
    • Halte dich an die Dosierungsanleitung, die in der Verpackung des Ergänzungsmittel enthalten ist. Die genaue Dosierung wird abhängig vom Schweregrad deiner Infektion, deines Alters und deiner allgemeinen Gesundheit variieren. Am besten ist es, mit einem Gesundheitsdienstleister zu sprechen, bevor du dieses Ergänzungsmittel einnimmst, um dem Risiko für Komplikationen vorzubeugen.
    • Beachte, dass die Einnahme von Neem für schwangere oder stillende Frauen nicht sicher ist, da es das Kind ernsthaft schädigen oder töten könnte. Es kann auch für kleine Kinder giftig sein.
  7. Arbeite in einem langsamen, gleichmäßigen Tempo. Während du die Parasiten aus deinem Darm eliminierst, könntest du schwere körperliche Beschwerden und Unterleibsschmerzen verspüren. Die schnelle Durchführung der Behandlung verschlimmert diese Beschwerden.
    • Wenn du unter Anweisung deines Arztes eine Behandlung erhältst, solltest du dich an die Richtlinien halten, die von deinem Arzt festgelegt wurden, um den größtmöglichen Nutzen zu gewährleisten.
    • Wenn du dich vorwiegend auf Hausmittel verlässt, solltest du versuchen, dafür zu sorgen, dass deine Behandlung über eine Dauer von einigen Wochen erstreckt. Halte ein paar Wochen lang deinen antiparasitären Ernährungsplan ein, bevor du deinem Körper die ergänzenden Mittel zur Behandlung (Apfelessig, Kieselgur, Neembaumöl, etc.) zuführst.

Teil 4 von 4: Medizinische Behandlung

  1. Nimm Metronidazol ein. Dieses Arzneimittel ist recht wirksam gegen die meisten parasitären Protozoen und ist eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente.
    • Meist wird dieses Medikament oral eingenommen, jedoch kann die Dosis abhängig von der Art deines Parasiten und deiner persönlichen Krankengeschichte variieren. Die Therapie dauert allerdings meist einige Tage.
    • In schweren Fällen kann Metronidazol intravenös verabreicht werden.
    • Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Hautausschlag und vaginale Infektionen. Das Medikament ist auch dafür bekannt, bei oraler Einnahme einen üblen Geschmack im hinteren Mundbereich zu hinterlassen.
  2. Probiere Ivermectin aus. Die meisten Ärzte werden dir diesen Wirkstoff verschreiben, wenn du an Madenwürmern oder Fadenwürmern im Dünndarm leidest.
    • Das Arzneimittel gelangt in deinen Körper und lähmt die Parasiten, die dort leben, was deinem Körper ermöglicht, sie effektiver auszuscheiden.
    • Üblicherweise wird dieses Medikament in einer einmaligen Dosis eingenommen.
    • Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Ausschläge, Schwindelgefühl, Erschöpfung und Unterleibsschmerzen.
  3. Verwende Albendazol. Dies ist ein hochwirksames Medikament, welches meist zur Behandlung von Bandwürmern verwendet wird, jedoch könnte dein Arzt es dir auch gegen andere Arten von parasitären Würmern verschreiben.
    • Dieser Wirkstoff vergiftet den Parasiten und macht ihn dazu unfähig, Zucker zu absorbieren, was dazu führt, dass er im Körper stirbt.
    • Das Medikament wird oral verabreicht, jedoch hängt die Dosis vom Schweregrad der Infektion und dem Gewicht des Patienten ab.
    • Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Unterleibsschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.
  4. Sprich mit deinem Arzt über andere Medikamente. Je nach der Art deines Parasiten und deiner persönlichen Krankengeschichte besteht die Möglichkeit, dass dein Arzt dir eine andere medikamentöse Therapie abgesehen von den oben genannten drei Behandlungsoptionen verschreibt.
    • Jedes Medikament wirkt auf eine eigene Weise. Manche erfordern eine einzige Dosis, wohingegen andere in stetigen Dosen für mehrere Wochen eingenommen werden müssen. Unabhängig von den Einzelheiten solltest du jedoch das Arzneimittel wie verordnet einnehmen, um seine Wirksamkeit zu maximieren.
    • Zu den Medikamenten, die zur Behandlung von Giardien und ähnlichen einzelligen Parasiten verwendet werden, gehört Tinidazol, welches in einer einzigen Dosis verabreicht wird, und Nitazoxanid, welches in Form einer leicht zu schluckenden Flüssigkeit eingenommen wird.
    • Mebendazol ist ein weiterer Wirkstoff, der oft zur Behandlung von Madenwürmern und Fadenwürmern eingesetzt wird. Praziquantel und Nitazoxanid sind ebenfalls antiparasitäre Medikamente, die meist bei Bandwurm-Infektionen verschrieben werden.

Warnungen

  • Sprich mit deinem Gesundheitsdienstleister, bevor du irgendeine Behandlungsmethode gegen Parasiten beginnst. Manche Behandlungen sind effektiver gegen bestimmte Parasiten als gegen andere Arten; deshalb erleichtert dir eine genaue Diagnose die Beseitigung des eindringenden Parasiten.
  • Komplikationen hängen von einer Vielzahl an Faktoren ab, jedoch treten sie meist bei älteren Patienten und Patienten mit schweren Erkrankungen, wie etwa HIV auf.
  • Darmparasiten können auch bei schwangeren oder stillenden Frauen ein ernsteres Problem darstellen; ebenfalls sind manche Behandlungsmethoden für diese Frauen nicht sicher. Wenn du während der Schwangerschaft oder Stillzeit von einem Parasiten befallen wirst, kann eine medizinische Versorgung, die von einem Arzt überwacht wird, sowohl für deine eigene als auch die allgemeine Gesundheit deines Babys unerlässlich sein.
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