Herausfinden was deine Eltern dir zu Weinachten schenken werden

Wir alle haben es schon getan: nach noch nicht eingepackten Weihnachtsgeschenken zu suchen, die nur darauf warten, für Weihnachten eingepackt zu werden. Und was sollte auch falsch daran sein, zu schauen?

Teil 1 von 3: Die Geschenke finden

  1. Beginne mit dem Offensichtlichen: schau im Keller nach, im Kofferraum ihrer Autos, ganz oben auf Regalen. Normalerweise sind Eltern sehr beschäftigt und haben daher vielleicht nicht die Zeit, die Geschenke gut zu verstecken.
  2. Untersuche alle verdächtigen Schachteln oder Tüten nach Firmennamen oder Namen von Läden, da auf gelieferten Schachteln vielleicht ein Absender steht. Wenn du dir etwas von dieser Firma gewünscht hast, kannst du so eine recht gute Vorstellung dessen bekommen, was sich darin befindet.
  3. Suche nicht nur nach dem größten Geschenk. Vielleicht haben sie dir Karten für eine Show gekauft, die du wirklich besuchen wolltest, oder sie haben dir einen Gutschein für einen Laden gekauft, den du unglaublich liebst. Denke darüber nach, was du dir wünschst. Wenn du dir ein Auto wünschst, wird es groß sein, aber wenn du dir Ohrlöcher stechen lassen möchtest, dann müssen sie dir eine Karte überreichen auf der steht, dass es das ist, was du tun wirst.
  4. Wenn du um etwas Ungewöhnliches gebeten hast, dann überlege dir, was sie dich darüber ausfragen könnten (wo man es bekommt, was genau es macht, wer es sonst noch hat…). Das bedeutet, dass sie zumindest darüber nachdenken, es zu kaufen.
  5. Frage deine Geschwister aus. Ein klassisches Manöver. Wenn nötig, dann vereinbare einen Informationsaustausch – das ist bei älteren Geschwistern oft der Fall.
  6. Kontrolliere Tüten nach Kassenzetteln. Sie könnten Informationen über kürzlich getätigte Einkäufe liefern.
  7. Wenn du noch immer ratlos bist, dann denke über die Einkaufsgewohnheiten deiner Eltern nach. Haben sie deine Geschenke meist online bestellt oder haben sie sie im Laden gekauft? Wenn online, dann kontrolliere die Bestellhistorie in ihren Online Accounts. Amazon.de führt eine Liste aller Einkäufe – ein wahrer Hauptgewinn. Die meisten cleveren Eltern wissen, was du zu tun versuchen wirst, daher solltest du SEHR raffiniert vorgehen!
  8. Wenn ein Freund von dir etwas besitzt, das du dir gewünscht hast (vor allem etwas, womit deine Eltern sich nicht auskennen), könnten sie die Eltern deines Freundes anrufen und sie darüber ausfragen. Das ist ein sehr guter Hinweis, er kann von Eltern aber auch leicht geheim gehalten werden.
  9. Manchmal kaufen Eltern in letzter Minute ein – vielleicht haben sie dir also noch nichts gekauft (es gibt immer noch Heiligabend!).
  10. Die schwierigsten Geschenke sind die, die deine Eltern bei den Nachbarn aufbewahren. Das betrifft etwa Hunde, Fahrräder usw. Es ist zwar schwer Hinweise zu finden, aber versuche herauszubekommen, wo deine Eltern diese Geschenke verstecken, etwa wenn deine Mutter nach dem Einkaufen bei den Nachbarn anhält.
  11. Oft lassen Eltern die Geschenke im Kofferraum ihres Autos liegen. Normalerweise lagern sie sie eine Weile dort – und warten auf die Gelegenheit, sie heimlich nach drinnen oder zu den Nachbarn zu bringen. Vielleicht kannst du einen Blick in den Kofferraum erhaschen, wenn du aus irgendeinem ausgedachten Grund in die Garage gehst.
  12. Wenngleich dies schwieriger ist, kannst du auch einen Blick auf eingepackte Geschenke werfen. Das erfordert etwas Geschick und ist nicht für Ungeübte geeignet.
  13. Wenn sie gerade außer Haus sind, dann kontrolliere den Internetverlauf deiner Eltern und schau nach, ob sie das, was du dir gewünscht hast, angesehen oder gekauft haben.
  14. Wenn ihr einen Schuppen habt oder du auf einem Bauernhof lebst, dann könnten die Geschenke dort versteckt sein.
  15. Nimm eine DVD Hülle zur Hand und kontrolliere die Geschenke auf eine ähnliche Größe. Wenn es klappert, Bingo, du bekommst eine DVD. Es könnte sich um eine DVD oder ein Videospiel handeln, vor allem, wenn du dir dies gewünscht hast. Das ist eine gute, nicht invasive Methode.
  16. Taste die Schachteln der gewünschten Geschenke ab. Achte dabei darauf, all die weichen Stellen wieder zu füllen und pass genau auf, wo sie genau lagen. Wenn du nachhause kommst, dann taste die eingepackten Schachteln unter dem Tannenbaum ab, befühle die Ecken und weichen Stellen. Wenn du weißt, wo alle Falten der Schachtel sind, solltest du auch wissen, um welches Geschenk es sich handelt.
  17. Wenn du weißt, wie du in das E-Mail Programm/ an die Textnachrichten deiner Eltern kommst, dann mach das. Manchmal könntest du dabei auf Bestellbestätigungen stoßen oder sogar Mails, in denen deine Eltern darüber sprechen (z.B.: Hast du schon (dein Name)s Xbox gekauft?)

Teil 2 von 3: Einen kurzen Blick darauf werfen

  1. Sorge dafür, dass du dir all die Werkzeuge "geliehen" hast, die du zum Öffnen des Geschenks benötigst.
  2. Stelle sicher, dass du das gleiche Geschenkpapier kennst oder hast, in dem das Geschenk eingepackt ist, damit du nicht erwischt wirst, weil du es nicht wieder einpacken kannst!
  3. Polstere die Schachtel mit Kissen, damit deine Eltern das Klappern nicht hören, während du mit ihr herumläufst.
  4. Lege das Klebeband auf den Boden.
  5. Lege die Schere neben das Klebeband.
  6. Obendrauf kommt das Geschenkpapier. Dann der Schraubenzieher.
  7. Lege obendrauf auch den Brieföffner, die Taschenlampe, die Büroklammern und eine Decke.
  8. Öffne dein Geschenk. Verwende die Schere, um das Klebeband zu zerschneiden.
  9. Öffne die Geschenkverpackung vorsichtig und pass dabei auf, sie nicht zu zerreißen.
  10. Schau dir dein Geschenk an. Bewundere dein Geschenk.
  11. Und nun das geschickte Anbringen des Klebebandes: Platziere das Klebeband über dem aufgeschnittenen Klebeband, um den Beweis des aufgeschnittenen Klebebandes zu verstecken.
  12. Wenn das Geschenk dir nicht gefällt, dann stelle es für den Moment weg. Du kannst es umtauschen. Wenn du es nicht umtauschen willst, dann lies weiter.
  13. Wenn du es dir gemerkt hast, es dir gefällt und du die Details betrachtet hast, musst du das Geschenk wieder einpacken. Verwende das gleiche Geschenkpapier wie deine Eltern und versuche das Papier so herumzuwickeln wie deine Eltern es getan haben. Wenn es wieder eingepackt ist, solltest du das Geschenk wieder dorthin stellen, wo du es gefunden hast.
  14. Lege all die geliehenen Utensilien wieder genau dorthin, wo du sie gefunden hast, da deine Eltern sonst etwas ahnen werden.
  15. Wenn dein Geschenk sich in einem Beutel befindet, ist es kinderleicht! Nimm einfach vorsichtig das Seidenpapier heraus und lege es zurück, wenn du fertig bist.

Teil 3 von 3: Erinnere dich an die Beobachtungen deiner Eltern

  1. Du hast einmal etwas in der Art von „irgendwann will ich eine neue Kamera haben“ gesagt. Erinnere dich an Sachen, die du dir gewünscht hast und die deine Eltern dir zu Weihnachten schenken wollten.
    • Deine Eltern frischen an Weihnachten immer ihre Erinnerungen auf, damit ihnen etwas einfällt, was sie dir schenken können.
  2. Wenn du ihnen einen Wunschzettel gegeben hast, dann schau ihn dir nochmal an, da sie angekreuzt haben könnten, was sie schon gekauft haben.
  3. Schau in der Garage nach.

Tipps

  • Du solltest sicher sein, dass du das wirklich tun möchtest. Du wirst die Überraschung am Weihnachtsmorgen verderben und trauriger denn je sein, wenn deine Familie dich anstarrt und dich anfleht die Wahrheit zu sagen!
  • Frage deine Mutter, ob du dir einen Kaugummi aus ihrer Handtasche nehmen darfst. Wenn sie ja sagt, dann denke daran den Kaugummi zu nehmen und suche nach irgendwelchen Kassenzetteln. Die Kassenzettel werden dir verraten, was die Geschenke sind und wieviel sie dafür bezahlt hat.
  • Manche Eltern werden die Geschenke vielleicht mal hier und mal dort verstecken und verschiedene Geschenke an verschiedenen Plätzen aufbewahren. Sei dir dessen bewusst, wenn du an einem Platz ein Geschenk gefunden hast und dann am selben Platz nachsiehst und es nichtmehr da liegt. Deine Eltern könnten dir auf der Spur sein oder sie sind einfach gerissen.
  • Achte auf „Fangfragen“, die Eltern im Dezember zu stellen geneigt sind. Eine Fangfrage ist eine offene Frage, die ein Elternteil zu einem bestimmten Spielzeug oder Unterhaltungsgegenstand stellt. Z.B. „Paul, hast du schon einmal Final Fantasy gespielt?“ „Maria, hast du viele Bücher über Spiele gelesen oder hast du kürzlich Game Informer gelesen?“ „Spielen von euren Freunden manche PS3?“ „Trägst du gerne Hüte?“ „Ist deine Winterjacke nicht schon ziemlich alt?“ Der richtige Weg, um den Dingen auf die Sprünge zu helfen, ist die Frage in dieser Art zu beantworten: „Nein, meine Winterjacke sollte noch mindestens für zwei Winter reichen, was ich aber wirklich brauche, ist eine Digitalkamera für meinen Schulausflug nächsten Monat.“
  • Wenn du dir die Mühe sparen möchtest zu versuchen, das Geschenk so wieder einzupacken wie deine Eltern es getan haben, dann kannst du nur das Klebeband lösen, das eine Seite runterhält, und es dann herausziehen. Nachdem du mit dem fertig bist, was auch immer du damit tust, kannst du es einfach wieder genauso hineinschieben wie du es zuvor herausgezogen hast und es wieder zukleben. Das macht keinen Aufwand und ist weniger leicht zu bemerken.
  • Mach das nicht an Weihnachten um 7.00 Uhr – mach es zwischen 3.00 und 5.00 Uhr. Sonst wirst du wahrscheinlich erwischt werden.
  • Öffne nur ein Ende der Schachtel, um zu sehen wie die Verpackung unter dem Papier aussieht. Wenn es nur Karton ist und du nicht erkennen kannst, um was es sich handelt, dann vergiss es einfach oder mach mit einem anderen Geschenk weiter!
  • Eltern stellen ungern direkte Fragen, daher kann es gut sein, eine künstliche Unterhaltung mit einem Freund oder Familienmitglied zu inszenieren, während der Käufer des Geschenks sich im selben Raum befindet.
  • Achte darauf, dass du weder schmollst noch weinst, wenn du einen heimlichen Blick darauf wirfst und es nicht das ist, was du dir gewünscht hast. Denke daran, dass sie das Geschenk in einer größeren Schachtel verstecken könnten oder dass dein Geschenk vielleicht kein Geschenk ist, sondern nur eine Schachtel, in der etwas liegt, das du nicht willst!
  • Gehe in einen Laden und zeige deinen Eltern, was du dir zu Weihnachten wünschst. Dann kannst du unter dem Weihnachtsbaum tasten, wenn deine Eltern nicht zuhause sind. Vielleicht bekommst du das, was du dir gewünscht hast, da du genau gesagt hast, was du gerne hättest und wo man es bekommt.

Warnungen

  • Lösche deinen Internetverlauf, damit deine Eltern nicht sehen, dass du diese Seite besucht hast – du willst schließlich nicht, dass sie das Vertrauen in dich verlieren!
  • Beim Suchen nach Geschenken erwischt zu werden, kann gefährlich sein. Manche Eltern werden so weit gehen, dir Hausarrest aufzubrummen! Pass die ganze Zeit auf, wo deine Familienmitglieder sich befinden und wenn du jemanden kommen hörst, dann hau da schnell ab!
  • Unter keinen Umständen solltest du ein gefundenes Geschenk öffnen oder in Gebrauch nehmen. Der Zweck des Geschenke Suchens liegt ausschließlich darin, die Geschenke zu finden und anzusehen, bevor du sie an Weihnachten dann tatsächlich bekommst.
  • Manche Eltern stellen eine Art Zugriffsschutz (spezielle Markierungen/ Arrangements) auf, damit sie sehen können, ob jemand einen Gegenstand berührt oder bewegt hat. Kontrolliere Tüten und Schachteln nach allem Ungewöhnlichen und stelle sie immer wieder genau hin, wie du sie gefunden hast!
  • Wenn du etwas findest, was du nicht haben wolltest, solltest du dennoch dankbar sein, da du nächstes Jahr sonst vielleicht nichts bekommst.
  • Wenn du eine Kamera besitzt, dann verwende sie, um Bilder von dem Geschenk und davon, wie es gerade positioniert ist, zu machen.
  • Achte darauf, dass während du dies tust entweder (a) das Geschenk spät nachts leicht zu erreichen ist oder (b) du während du das Geschenk nimmst, es durch ein leeres Geschenk ersetzt und es dadurch mit in dein Zimmer nehmen kannst. Oder (c) du kannst das Geschenk hinten verstecken, damit du es nachts nehmen kannst.
  • Wenn du ein Geschenk findest, wird das die Überraschung am Weihnachtstag ruinieren. Ist es wirklich das, was du willst?
  • Wenn das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegt, dann sage deiner Mutter oder deinem Vater, dass du den Baum anders herrichtest, um ein Foto für ein Projekt zu machen oder es einfach einem Freund zu schicken.
  • Dringe nicht in die Privatsphäre deiner Eltern ein. Vielleicht wollen sie aus gutem Grund nicht, dass du dahinter kommst.
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