Wäsche falten

Wer weiß, wie seine Wäsche gefaltet werden muss, kann sich über weniger Chaos in Schränken und Betten freuen. Straffe, frische Bettbezüge haben definitive eine einladendere Wirkung als zusammengeworfene, unordentliche Laken. Richtig gefaltete Bezüge nehmen weniger Platz im Schrank ein und sehen einfach ordentlicher aus. Deshalb ist es wichtig, zu lernen, wie man seine Bettlaken u.ä. richtig zusammenlegt. Gut, dass es hier die einfache sowie eine professionelle Version zu sehen gibt.

Methode 1 von 3: Das Falten eines Spannbettlakens

  1. Nimm das Spannbettlaken aus dem Trockner. Bei einem Spannbettlaken handelt es sich um ein Laken mit elastischen Enden, das die Matratze quasi umarmt.
  2. Drehe das Spannbettlaken von außen nach innen. Du sollest das Laken im Stehen vor dir halten. Halte mit jeder Hand ein Ende, sodass du eine der kürzeren Seiten des Lakens vor dir hältst.
  3. Nimm die Hände mit den Lakenenden und zusammen. Falte den Bettbezug von der rechten in die linke Hand.
  4. Halte die zusammengefalteten Enden in deiner linken Hand. Mit der rechten Hand kannst du nun hinunter zum verbliebenen, anderen Ende des Lakens reichen, es heraufziehen und auf das Ende in deiner linken Hand legen.
    • Hole nun das dritte, verbliebene Ende, das halb seitlich herunterhängt und lege es über die drei Enden in der linken Hand.
  5. Lege das gefaltete Spannbetttuch auf eine gerade Oberfläche und ziehe es flach. Verschiebe die elastischen Enden so, dass sie direkt oben auf dem Laken aufliegen. Lege dann die Enden um, damit sie unsichtbar werden. Danach kannst du das Laken in ein Rechteck deiner gewünschten Größe falten.
    • Wenn nötig, kannst du das Laken in diesem Zustand zusätzlich bügeln.

Methode 2 von 3: Das Falten eines einfachen Bettlakens

  1. Halte zwei Enden des Lakens in deinen Händen. Das Laken sollte hier längs liegen. Wenn deine Arme nicht lang genug sind, solltest du jemanden um Hilfe bitten. Andernfalls kannst du das Laken auch auf den Boden legen und dort zusammenfalten.
  2. Falte das Laken auf der Hälfte zusammen. Achte dabei auf die Ecken. Diese sollten jeweils genau übereinander liegen. Falte das Laken längs. Danach kannst du den Bezug glätten, um Falten zu vermeiden.
  3. Falte nochmals. Falte wieder auf der Horizontalen. Demnach wirst du mit einem langen Rechteck enden. Glätte den Stoff nochmals.
  4. Der finale Pfalz. Das Bettlaken sollte insgesamt drei- oder viermal gefaltet werden, je nach Größe des Bezuges. Diesmal faltest du das Laken über die kurze Seite und bringst die Ecken gut übereinander. Wenn du es noch einmal auf dieses Weise faltest, bekommst du eine quadratähnlichere Form.

Methode 3 von 3: Das Falten eines Kissenbezuges

  1. Halte den Bezug vor dich hin. Falte nun von unten herauf über die kürzere Seite. So entstehen weniger Falten.
  2. Falte einmal über die kürzere Seite hinweg. Nun hast du ein langes Rechteck vor dir, das du erst einmal glätten solltest.
  3. Falte den Bezug zwei weitere Male. Vergiss nicht, den Stoff regelmäßig zu glätten. Am Ende sollte, ein kleines, rechteckiges Stück vor dir liegen.

Tipps

  • Wenn du das Bett machst, solltest du die Überdecke mit der Musterung nach unten legen. Das Muster wird dann sichtbar, wenn du den oberen Teil etwas zurückschlägst.
  • Nimm die Bettwäsche aus dem Trockner, wenn sie noch warm ist. Warme Laken besitzen noch keine Falten und müssen deshalb nicht gebügelt werden. Solltest du das Ende der Trocknerzeit verpasst haben und die Wäsche bereits kalt sein, kannst du einen Waschlappen anfeuchten und ihn zusammen mit der Wäsche für 15 min. trocknen. Danach werden keine Falten mehr sichtbar sein.
  • Kreiere Bettwäschesets, um dich im Schrank leichter zurecht zu finden.
  • Bewahre die Bettwäsche im Schrank oder in einer Kommode auf. Der Ort sollte trocken und kühl sein.

Warnungen

  • Bewahre gefaltete Bettwäsche niemals in Plastiktüten auf. Das könnte zu Schimmel führen.
  • Lege Bettwäsche niemals in den Schrank, wenn sie noch etwas feucht ist. Auch das ist ein Garant für Schimmel.
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