Sich wie ein Londoner verhalten

London ist eine der aufregendsten – wenn nicht sogar die aufregendste und vielfältigste Stadt auf diesem Planeten. London ist außerdem eine der meist besuchtesten Städte der Welt. Benutze diesen Führer um The Big Smoke wie ein Örtsansässiger zu erleben.

Vorgehensweise

  1. Have the Right Attitude.
    • Vergiß nicht, daß du ein Gast in ihrer Sadt bist. Komme nicht dorthin wie ein lärmender Tourist. Versuche, deine Stimme auf einem akzeptablen Geräuschniveau zu halten und siehe davon ab, Aufmerksamkeit zu erregen, indem du arrogante Ansprüche stellst oder dich beschwerst, wie anders die Dinge von dem sind, an das du gewöhnt bist.
    • Schätze deine Situation. Du bist in einem einzigartigen Land mit einer vitalen und reichen Tradition, die recht unterschiedlich von deiner eigenen ist. Erwarte nicht, daß die Dinge so sind, wie in deinem eigenen Land. Du wirst feststellen, daß du recht oft die Fassung verlieren wirst, möglicherweise dann, wenn du etwas von der Karte bestellst oder wenn du versuchst, 'ohne Termin' zu einer Pediküre zu gehen. Nimm es locker und genieße die kulturellen Unterschiede.
    • Gute Manieren sind ein “Muß” in der Britischen Kultur. "Please"(Bitte) und “thank you” (Danke) helfen dir viel weiter. Wenn du jemanden auf der Straße anrempelst, entschuldige dich. Und um Gottes Willen, drängele dich in einer Schlange (der sogenannten 'queue') nicht vor!
  2. Get to Know The People of London.
    • Bereite dich auf Vielfalt vor. Da London das Herzstück des Britischen Reichs war, wurde ihm beim Wechsel zum 20. Jahrhundert eine große Einwanderung von Kariben, Indern und Leuten aus dem Nahen Osten zuteil, die bis heute noch anhält. Die Skala dieses Zustroms war so groß, daß viele Leute es sogar geschafft haben, ihre eigene Sprache und Dialekte über Generationen hinweg zu erhalten: zwei offensichtlich Indische Personen, die am Geschäft an der Ecke in ihrer eigenen Sprache miteinander reden, könnten in England geboren und aufgewachsen sein, und Eltern haben, die selbst in England geboren und aufgewachsen sind. In London, mehr als in allen anderen Teilen von England, herrschen Ideen vor, von dem, was Stereotypen, der das perfekte "Englisch-sein" beschreibt, also sei vorsichtig, keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen, wo jemand herkommt. Zum Beispiel werden in London über 350 Sprachen gesprochen (100 mehr als in New York) und die Zahlen der Schwarzen und Asiatischen Kinder in London sind 2 zu 1 gegenüber weißen Kindern. Daher gibt es auch eine ganze Bandbreite an Religionen, vom den typischen bis hin zu den ungewöhnlicheren, vom Agnostiker bis zum Ergebenen und sogar Fundamentalisten. Ein einziger Waggon einer Metro, der nur Englische Staatsbürger enthält, kann oftmals eine atemberaubende Anzahl verschiedener Kulturen aufweisen. In letzter Zeit sind mehr Einwanderer (nicht zu vergessen auch Touristen!) aus Osteuropa und China gekommen. London ist im wahrsten Sinne des Wortes eine “Welt”-Hauptstadt.
    • Lasse dich nicht von London's reserviertem Charakter einschüchtern. Ganz wie die Einwohner jeder schnelllebigen Stadt, haben auch die Londoner ein rasantes Leben und konzentrieren sich sehr auf das, was sie gerade tun und wohin sie gehen. Sie können recht reserviert sein. Ein Londoner könnte dich mißtrauisch anschauen, falls du ihm beim ersten Treffen zuviel persönliche Informationen gibst. Es kann schwierig sein, für emotional ausdrucksstarke Besucher, einen Londoner richtig zu deuten. Sie können sehr hilfsbereit sein—erwarte nur nicht, daß einer mit einem Fremden in der Metro eine Unterhaltung beginnt. Lasse dir Zeit und erzähle nicht gleich deine Lebensgeschichte und persönlichen Probleme für mindestens, sagen wir, 15 Minuten nachdem das Treffen begonnen hat. Sobald ein gutes Niveau an Vertrautheit etabliert werden konnte, wird der zurückhaltende Brite weniger formidabel.
    • Wenn möglich, arrangiere ein paar soziale Kontake, bevor du in der Stadt ankommst (das Internet eignet sich hierfür hervorragend). Auf diese Weise hast du schon ein paar neue Freunde, bevor du überhaupt losgefahren bist, und mit diesen neuen Freunden kannst du London dann sogar mit den Augen der Londoner kennenlernen. Auch wenn Londoner in ihrem täglichen Leben sehr beschäftigt sind, sind manche extrem sozial und treffen sich gerne zum Dinner und für Drinks oder zeigen Besuchern sogar ihr London.
    • Gewöhne dich an den wundervoll trockenen, sich selbst-abwertenden Humorsinn der Londoner. Sie haben aus der Untertreibung eine Form der Kunst gemacht. Der Regen hat dich erwischt und du bist naß bis auf die Knochen? Du bist etwas feucht, sei gesegnet.
  3. Dress Like a Londoner.
    • Women: Londoner Frauen sind generell leger gekleidet und Jeans werden gerne getragen. Natürlich kann es sein, daß sie sich für die Arbeit etwas anderes anziehen müssen, aber für die Freizeit ist legere Kleidung die Regel.
    • Men: Londoner Männer kleiden sich ebenso leger mit Jeans, Pullis usw. Wie auch die Frauen müssen sie sich eventuell für die Arbeit etwas Eleganteres anziehen – Anzüge sind die Norm. Sogar wenn sie zu solchen “Posh”-Orten wie dem Royal Opera House gehen, kleiden sie sich normalerweise leger. Die einzigen Ausnahmen sind Gala-Veranstaltungen (wo die Preise enorm sind).
  4. Learn the Language.
    • Wenn du den großen Teich von Amerika nach England überquerst, wirst du etliche Worte für Dinge kennenlernen, mit denen man in Amerika ganz andere Dinge assoziiert. Du nimmst nicht den “Elevator”; Du nimmst den “Lift”. Es ist dein “Mobile” und nicht dein “Cell phone”. Du fragst, wo "the toilets", "loos", "ladies'" oder "gents'" sind, und nicht, wo "the restroom" ist. Die "tube" oder die "underground", und nicht die "subway". "Subway" ist, was die Londoner einen Fußgängerweg unter einer Straße nennen, der von einer Seite der Straße zur anderen führt, oder es ist auch eine Fast-Food-Kette. Wikipedia hat eine lange Liste mit Britischen Ausdrücken, die weitgehend unbekannt im Amerikanischen Englisch sind. Diese findest du hier here.
    • Halte unbekannte Phrasen im Zweifelsfalle für unschuldig. Bedenke auch den sich reimenden Slang der Cockney-Leute. Nicht viele Leute sprechen mit diesem Cockney-Slang, aber gelegentlcih machen es manche. Bitte diese, die Ausdrücke zu erklären und zeige Humor, wenn sie es tun.
    • Bereite dich auf eine große Anzahl verschiedener Dialekte vor. Mit der Einführung der Europäischen Union ist London nun ein Zuhause für Leute aus aller Welt geworden, nicht nur aus Großbrittanien. Die bloße Anzahl und Vielfalt der Dialekte wird dich umwerfen! Wenn du Probleme hast, jemanden zu verstehen, kannst du natürlich lächeln und nicken, aber für gewöhnlich ist es besser, wenn du fragst, ob die Person es noch einmal wiederholen kann. Dies wird gemacht, indem man “Pardon me?” sagt, und nicht, “What?” was als sehr unhöflich empfunden werden kann. Wie jedoch Nancy Mitford einmal gesagt hat, ist die Benutzung von "Pardon" anstatt von "What?" der Unterschied zwischen Arbeiterklasse und gehobener Gesellschaft. Versuche, "Sorry?" zu sagen und dich an der Unterhaltung mehr mit deinem Kopf zu beteiligen. Kulturen sind kompliziert.
    • Was immer du tust, fälsche niemals einen Britischen Akzent. Dies ist sehr unhöflich, und die Einheimischen merken dies sofort.
  5. Get Around.
    • Maps Auch wenn es viele Straßenkarten zu kaufen gibt, ist es das beste, eine kleine Karte zu kaufen (oder eine “Mini”-Karte) London A-Z (wird betont A to Zed) und ist ein Atlas in Taschengröße mit Karten von London, der sich auf eine ungefähre Größe von 18 cm aufklappen läßt, vom Stadtzentrum in jede Richtung. Ganz wichtig ist auch, daß er ein Verzeichnis von jeder einzelnen 'road, street, lane und square' in der Stadt hat, so daß du immer die Stelle finden kannst, an der du gerade bist. Und wenn das nicht reicht, hat sie auch noch eine Karte von der London Underground und weitere nützliche Informationen. Es gibt auch eine große Version, die sich zu etwa 40 cm aufklappen läßt, aber diese ist nicht sehr nützlich, außer du möchtest gerne die Vororte besuchen. Karten gibt es an allen Haltestellen, an den meisten Bushaltestellen und -wartehallen (der rote Buchstabe oben auf der Bushaltestelle zeigt dir an, wo du dich befindest).
    • Wenn du nach dem Weg fragst, kürze nicht den Namen der Straße oder des Platzes ab. Es mag in den USA normal sein, nach Madison Street als Madison zu fragen, aber dies ist nicht die Norm in Großbrittanien. Es kann zu Verwirrung führen, da viele Straßen und Plätze den gleichen Namen haben, wie ander Englische Dörfer und Städte. Wenn dein Hotel z.B. in der Nähe von Liverpool Street ist (eine der Haupt-Metrohaltestellen in London) und du fragst nach dem Weg nach Liverpool, dann könnte dir der Weg zur Stadt Liverpool als solches gegeben werden; dort, wo die Beatles herkommen (und vergiß nicht, daß viele Touristen Liverpool in der Tat besuchen möchten). Das gleiche gilt für Gloucester (Road), Leicester (Square), Oxford (Street/Circus), Lancaster (Gate) und sogar Buckingham (Palace).
    • Nachbarschaften. London ist in Dutzende von Gebieten unterteilt, die sich 'boroughs' nennen. Chelsea, Kensington und Knightsbridge bieten tolle Einkaufsmöglichkeiten und fantastische Cafes, Wein-Bars und Pubs. Soho, Shoreditch, Camden und Clerkenwell haben ein tolles Nachtleben. St. John's Wood, Maida Vale und Primrose Hill sind ruhige Wohngebiete. Covent Garden, South Bank und das West End bieten eine Gegend mit vielen Straßenkünstlern, Theatern, Bars und Restaurants.
    • Öffentliche Verkehrsmittel. London hat eines der weitläufigsten (und teuersten) öffentlichen Verkehrsmittelsysteme ('public transport', wie dies in Britischem Englisch genannt wird) der Welt.
      • Die London Underground (die auch 'Tube' genannt wird) ist besonders einfach zu verstehen, wenn du Englisch sprichst. Kaufe dir an einer Metro-Haltestell eine Oyster-Card. Um für sieben Tage mit der Tube innerhalb der Zonen 1 und 2 unbegrenzt zu fahren, kannst du eine recht kostengünstige Flatrate erhalten. Wenn du herausfinden willst, ob irgendeine der Metrolinien nicht fährt, oder ob eine Haltestelle vorrübergehend geschlossen ist, schaue auf der Website der London Underground nach, um die neuesten Informationen zu erhalten. Wenn du dich in den Stationen selbst befindest, beachte, daß die linke Seite der Rolltreppen nur für Leute gedacht ist, die laufen möchten: wenn du nicht vorhast, die Rolltreppe hoch oder herunter zu laufen, bleibe auf der rechten Seite.
      • Schaue immer nach, ob es momentane Systemausfälle oder Linienschließungen gibt, bevor du in die Station hineingehst – diese kommen häufig vor und könnten dich zum Umdisponieren zwingen. Beachte, daß es im Sommer keine Klimaanlage in der Undeground gibt, außer in der Metropolitan-Line und den neueren Stationen der Circle, District und Hammersmith & City-Linien.
      • Das DLR (ein Akronym für Docklands Light Railway) ist ein weiteres Metrosystem in London, das die Docklands, das East End und die City of London versorgt. Seine Züge, die leichter als die Undeground-Züge sind, haben keinen Fahrer – ihre Fahrten werden von Station zu Station von einem Computer gesteuert. Im Gegensatz zur Underground, ist dieses System hauptsächlich über der Erde mit nur 4 Stationen, die sich unter der Erde befinden.
      • Es gibt zwei verschiedene Arten von Taxis - 'Black ' und 'Minicabs'. Black Cabs sind die traditionellen, wohl bekannten London-Taxis, obwohl nicht alle Black Cabs heutzutage schwarz sind. Black Cabs sind normalerweise die teurere Option, was damit zusammenhängt, daß die London Black Cab Fahrerkosten reguliert sind. Ein Black Cab, das legal als "Hackney Carriage” bekannt ist, kann Fahrgäste von einem Taxistand abholen oder an jeder beliebigen Stelle einer Straße. Nachdem du ein Black Cab herangewunken hast, sage dem Fahrer durch das Fenster der Beifahrerseite, wohin du möchtest, und setze dich dann auf den Rücksitz des Taxis. Nachdem du deinen Zielort erreicht hast, verlasse das Taxi und bezahle den Fahrer durch das Fenster der Beifahrerseite. Ein bescheidener Tipp wird geschätzt, normalerweise wird der Fahrpreis aufgerundet, damit eine Bezahlung mit Bargeld bequem und schnell vonstatten gehen kann.
      • Die Alternative, das Minicab, muß immer im Vorraus gebucht werden und wird bei längeren Strecken so gut wie immer weniger kosten als das Black Cab. Die Ersparnisse, die erzielt werden, indem man ein Taxi im Vorraus bestellt, können erheblich sein, besonders bei längeren Strecken wie z.B. der Weg zum Flughafen. Minicabs kann man an ihrem auffälligen Aufkleber TfL (Transport for London) "Private Hire" erkennen, der sich auf der Heckscheibe befindet, sowie am Identifizierungsausweis des Public Carriage Office innen. Minicab-Firmen sind normalerweise 24 Stunden am Tag/7Tage in der Woche operativ, und ihre Telefonnummern kann man in den Gelben Seiten (Yellow Pages) finden. Eine größere Anzahl der Minicab-Firmen gestatten Buchungen über ihre Website (entweder ihre eigenen Websites oder durch Online-Taxi-Portale, die nun mehr und mehr zu finden sind), was es sehr bequem für Reisende anderer Länder macht, eine Fahrt zu buchen, bevor sie in London ankommen.
      • Wie viele andere Großstädte hat auch London eine wahnsinnig verkehrsreiche Rush-Hour, die von 8.00 bis 9.30 Uhr und dann wieder von 16.30 bis 18.00 Uhr geht. Vermeide es, wenn möglich, zu dieser Zeit auf der Straße unterwegs zu sein, und falls du doch irgendwohin mußt, dann ist es besser gegen den Verkehr zu reisen – aus London heraus während der morgendlichen Rush-Hour und nach London während des Nachmittags. Die Züge, Metros und Busse sind ebenso extrem überfüllt, langsam und unangenehm während der Rush-Hour.
  6. Dine Out.
    • Restaurants in London sind vielfältig und konkurrieren mit einigen großarigen von Amerikanischen Städten wie New York und San Francisco. Wenn du in ein Britisches Restaurant gehst, kannst du sicher sein, daß du typische Speisen wie Lammkeule auf den meisten Speisekarten findest. Restaurants dieser Art sind ein relativ neues Phänomen und deren Standards müssen erst noch zu den meisten der Mitteklasse-Restaurants gelangen.
    • Wenn du ausländisches Essen magst, dann ist London der richtige Ort für dich. Die Auswahl ist unglaublich – alles vom Kebab-Take Away an der Straßenecke bis hin zu den besten Indischen Restaurants. Queensway ist eine großartige Straße, um alles im Bezug auf Marokkanische und Afghanische Küche zu probieren. Edgware Road ist berühmt für seine Nahostküche. Für Chinesisches Essen gehe einfach nach China Town in Soho.
    • Wochenend-Brunches sind sehr beliebt in London und bieten eine tolle Möglichkeit, verschiedene Ecken auszuprobieren. Es spart auch etwas Geld, da Brunch billiger als Abendessen ist. Es gibt ein paar tolle Blogs mit Insider-Tipps, wo du zum Brunchen hingehen kannst, wie z.B. londonbrunchreviewsbyarea.blogspot.com und londonreviewofbreakfasts.blogspot.com.
    • Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn du mehrere Minuten warten mußt, bis dich einer der Angestellten wahrnimmt. Nur in den besten Restaurants wird das Personal konstant nach dir schauen, um zu sehen, ob du irgendetwas brauchst. Wahrscheinlicher ist, daß du deine Bestellung aufgibst, dein Essen bekommst und dann jemanden heranwinken mußt, um die Rechnung zu bestellen oder weitere Dinge. Wenn du dir Wasser zum Essen dazu bestellst, denke daran, daß du höchstwahrscheinlich für eine Flasche Wasser bezahlen mußt, außer du bittest ausdrücklich um Leitungswasser.
    • Ein 10% Tip für guten Service – und ausschließlich für guten Service – ist die allgemeine Regel. Stelle sicher, daß du auf der Rechnung nachsiehst, da ein Trinkgeld bereits darin enthalten sein könnte, typischerweise wird dies als 'Service Charge' ausgewiesen. Wenn du regelmäßig in einem bestimmten Restaurant oder Cafe ißt, sei großzügig. Sie werden sich an dich erinnern und dementsprechend behandeln.
    • Es ist eine gute Faustregel, die Rechnung zu prüfen, so wie du es in jedem Restaurant machen solltest. Kellner können auch mal Fehler machen.
    • Kostenlose Refills gibt es normalerweise nicht. Amerikaner denken, daß jedes Restaurant kostenlose Softgetränke-Refills hat, und es ist ungewöhnlich, daß diese nicht kostenlos sind. In London ist jedoch das Gegenteil der Fall. Die Mehrheit der Restaurants wird dir eine Dose oder Flasche des Softgetränkes bringen, die nicht nachgefüllt werden kann. Manche Restaurants haben kostenlose Refills, wie z.B Pizza Hut oder Harvesters, aber die Mehrheit hat dies nicht.
    • Der Begriff 'Soda' wird nicht für Softgetränke benutzt (es gibt 'Baking Soda und Soda-Kristalle, die zum Putzen verwendet werden).
  7. Getränke mit Kohlensäure sind besser als 'fizzy drinks' bekannt; die Dose, der Karton oder die Flasche weisen dies als 'still oder sparkling' aus.
    • Es gibt normalerweise eine gute Auswahl an Softgetränken, die man an Zeitungsständen und kleine Lebensmittelläden kaufen kann.
  8. 'Fizzy/sparkling' Softgetränke, nach denen du Ausschau und die du probieren solltest sind: Rubicon, Fanta, Ribena, Lucozade, Sanpellegrino, Old Jamaica Ginger Beer, Tango, Rio, Irn Bru, Vimto, Lilt, Cloudy Lemonade, Orangina. Zusätzlich haben die meisten von ihnen noch verschiedene Geschmacksrichtungen.
    • 'Stille' Softgetränke, die du probieren kannst sind Ribena, J20, Oasis und verschiedene Frucht – und Kokosnußgetränke.
  9. Es gibt auch eine gute Auswahl an Sport- und Energiegetränken.
  10. Plan Your Itinerary.
    • Das London Eye bietet eine exzellente Aussicht auf den Stadtkern Londons. Es ist besonders schön zum Sonnenuntergang.
    • Die Themse: London wurde auf der Themse gebaut. Auf beiden Seiten des Flusses wirst du mit Attraktionen bombardiert, die historische, künstlerische, architektonische und politische Bedeutungen haben – Big Ben, The Houses of Parliament, das London Eye, Tate Modern, Tower Bridge und Shakespeare's Globe Theatre – um nur ein paar zu erwähnen.
    • Die Museen in London gehören zu den besten der Welt, und sind, mit Ausnahme einiger spezieller Ausstellungen, kostenlos für die Öffentlichkeit. Das Victoria und Albert Museum in Knightsbridge ist voll von Artikeln, die im täglichen Leben in England benutzt werden und gehen Tausende von Jahren zurück.
    • Sich in London eine Show anzusehen ist ein “Muß”! Alles befindet sich im West End, Theatreland liegt genau neben dem the Great White Way. Während die größten Shows die meisten Touristen anziehen, wissen die Einheimischen, daß es sich lohnt, nach Produktionen von etablierten Theatergruppen wie The Old Vic, Ausschau zu halten. Für günstige Karten schaue beim TKTS-Schalter nach (der bekannteste befindet sich am Leicester Square).
    • Nutze die fantastische Musikszene in London aus. Es ist eine wundervolle Möglichkeit, die neusten Brit-Bands anzuschauen, bevor sie in den USA bekannt werden. Camden und London's trendy East End sind großartige Orte, um dies zu tun.
    • Willst du Sport treiben? London's Parks und Grünflächen sind einige der besten der Welt. Schließe dich den Londonern an, die zu einem abendlichen Lauf im Regent's Park, Primrose Hill, Kensington Park oder Hyde Park gehen. Jeder von diesen hat exzellente Wege und eine schöne Landschaft.
    • London hat einige der feinsten Läden Europas. Viele halten es für die Modehauptstadt Europas. Stelle sicher, daß du die Möglichkeit hast, dir die High-End Boutiquen anzusehen. Viele befinden sich in der Bond Street, Regent's Street und Knightsbridge. Der Dover Street-Markt in Mayfair ist besonders berühmt in den Londoner Modekreisen.
  11. Schaue dir [1] an.
    • Wenn du mit der Metro fährst oder an Plätzen mit vielen Menschen herumläufst, sei wachsam. Behalte deine Handtasche und andere Besutztümer dicht bei dir. Du wirst in diesen touristischen Gegenden von Schildern auf Taschendiebe hingewiesen. Du kannst deine Tasche gestohlen bekommen, und der Taschendieb kann außer Sichtweite sein, bevor du es überhaupt gemerkt hast, also sei sehr vorsichtig. Du mußt jedoch keine Angst haben – es ist normalerweise sehr sicher, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und nachts herumzulaufen.
    • Lasse deine Handtasche niemals auf dem Sitz neben dir in der Tube oder im Restaurant oder draußen in einem Cafe. Außerdem, wenn du deinen Mantel im Restaurant weghängst, stelle sicher, daß du nichts Wertvolles in den Taschen gelassen hast, wie z.B. dein Handy.
    • Sei immer aufmerksam gegenüber deinem Umfeld und verhalte dich dementsprechend. Wühle nicht in deiner Handtasche herum oder zähle das Geld in deinem Portemonnaie, wenn du in der Metro bist oder mitten auf der Straße stehst.
    • Wenn du dich von den gängigeren Plätzen entfernst, wirst du in wildere und ärmere Gegenden gelangen, anstatt die touristen-freundlicheren Stellen zu besichtigen. Sei auf der Hut und benutze deinen Verstand.

Tipps

  • Wenn du die Metro nimmst, mußt du keine Knöpfe drücken, damit sich die Türen öffnen – der Fahrer öffnet sie für dich. Wenn du die Türöffnungsknöpfe drückst, wird dich dies als Ausländer ausweisen. Beachte, daß du in der DLR die Knöpfe jedoch DRÜCKEN mußt, damit sich die Türen öffnen, daher ist es wichtig, sich hieran zu erinnern, wenn man losfährt.
  • Wenn du nach dem Weg fragen mußt, sind Taxifahrer oft eine gute Informationsquelle, genau wie die Leute, die auf der Straße Zeitungen aushändigen. In großen Einkaufstraßen wird dir auch die Polizei gerne dabei helfen.
  • Black Cab-Fahrer besitzen oder mieten ihre Taxis und sind eigentlich Geschäftsmänner. Lasse niemals Müll oder Kaugummi in ihren Taxis. Sie sind stolz auf ihre Fahrzeuge, also verhalte dich dementsprechend. Dein Taxifahrer kann dir viele Informationen geben, vorausgesetzt, daß er/sie sozial ist. Rauche nicht in ihrem Taxi, ohne vorher gefragt zu haben. Es ist nicht ungewöhnlich, daß Black Cab-Fahrer stark betrunkene Passagiere nicht einsteigen lassen, da sie keine Lust haben, ihre Taxis hinterher zu reinigen, wenn sich einer der Passagiere übergibt.
  • Wenn du Radio hören willst, während du dort bist, hier sind ein paar gute Radiosender 95.8 Capital FM, The Hits, Radio 1, Absolute und Chill (zum Entspannen).
  • Manche Läden in London haben Kleidervorschriften, erkundige dich vorher!
  • Wenn du ins Theater gehst, anstatt die Ticket-Schalter zu benutzen, versuche zu Matineen zu gehen. Diese finden Samstags und entweder Mittwochs oder Donnerstags statt. Gehe ca. 30 Minuten früher zum Theater, als zum Beginn der Vorstellung, und du kannst normalerweise einen tollen Sitzplatz zu einem tollen Preis ergattern. Manchmal sind diese jedoch ausverkauft!
  • Stelle sicher, daß dein Hotel eine gute Klimaanlage hat, falls du London im Sommer besuchst, da viele Hotelzimmer nicht genügend Durchzug bieten; und ohne Klimaanlange könnte dein Zimmer muffig und warm sein. Vergiß nicht: egal zu welcher Jahreszeit kann die Tube bis zu 10° C wärmer sein als draußen, also trage deine Kleidung in Schichten und ziehe diese nach und nach aus!
  • Scchaue Fremden in der 'Tube' nicht in die Augen, dies wird als unhöflich angesehen. Laute Unterhaltungen können andere Fahrgäste ebenso stören, genau wie Konversationen auf dem Handy. Es ist auch unhöflich, deinen Rucksack auf dem Rücken zu tragen -- halte ihn in der Hand, stelle ihn neben deine Füße oder trage ihn vorne. Auf diese Weise kannst deinen Rucksack auch vor Taschendieben schützen.
  • Wenn du in einer Bar oder einem Pub ein Getränk kaufst, wird von dir kein Trinkgeld erwartet, wie dies in den USA oder anderen Ländern der Fall ist.
  • Lerne deine lokalen Tesco, Asda-Walmart, M&S Foods und Sainsbury's-Supermärkte kennen, wo du günstige Mittagessen und Snacks kaufen kannst, die du dann in deinem Hotelzimmer essen kannst.

Warnungen

  • Wenn es zum Schlimmsten kommt und du unbedingt medizinische Hilfe brauchst, hat Großbrittanien einen guten National Health Service, der dir lebensrettende Maßnahmen kostenlos zur Verfügung stellt. Beachte, daß dies NICHT bedeutet, daß du keine Reisekrankenversicherung brauchst. Wenn du jedoch einen Unfall hast, oder mit einem Notfall ins Krankenhaus mußt, rufe 999 an - oder lasse jemanden für dich anrufen – und frage nach einem Krankenwagen.
  • Die Polizei in London hilft normalerweise gerne bei Fragen nach dem Weg, allgemeinen Fragen, selbst hin und wieder dabei, ein Foto zu machen, vorausgesetzt, sie sind nicht zu beschäftigt. Wenn sie jedoch Verkehr umleiten oder anderweitig beschäftigt sind, kann es sein, daß sie kurzangebunden sind, wenn du sie etwas fragst. Beachte, daß Polizei, Verkehrsaufseher und Police Community Support Officers ähnliche Uniformen haben. Die Britische Polizei trägt normalerweise keine Schußwaffen.
  • Sei vorsichtig, wenn du die Straße überquerst. Die meisten Londoner überqueren die Straße schnell und wo immer es möglich ist – MACHE DAS NICHT. Als Tourist bist du nicht mit solchen Straßen aufgewachsen. Nicht nur das Fahren auf der linken Seite kann zur Verwirrung beitragen, bei jemanden, der an den Verkehr auf der rechten Seite gewöhnt ist, sondern Londoner neigen ebenso dazu, recht schnell in kleinen Seitenstraßen zu fahren. Überquere die Straße gemeinsam mit anderen, aber nicht alleine. Oftmals wirst du die Worte 'Look Left' oder 'Look Right' auf der Seite am Boden der Zebrastreifen gedruckt finden. Benutze dies als guten Rat. Die Fahrer in London fahren eventuell prekärer als die Leute, an die du gewöhnt bist.
  • Wenn du jemandem die Zahl “Zwei” mit deinen Fingern anzeigst (Zeige- und Mittelfinger), als wenn du zwei Pints bestellst, stelle sicher, daß deine Handfläche zur anderen Person hinzeigt. Wenn du sie anders herum hältst, mit dem Handrücken zur anderen Person hin, ist dies gleichzusetzen mit der Geste, jemandem den Mittelfinger zu zeigen.
  • Das 999-Notfall-System wird ebenso benutzt, um im Notfall die Polizei anzurufen (also nicht um einen Diebstahl, Taschenraub usw. zu melden), und auch für die Feuerwehr. Zusätzlich kannst du so auch die Hilfe einer Rettungskraft anfordern. 999 kann man von allen Telefonzellen auf der Straße gebührenfrei anwählen, von jedem Festnetz und auch von jedem Handy, das aus Großbrittanien stammt. Zugang zum 999-Netz könnte von nicht-britischen Handys nicht funktionieren.
    • Beachte: Großbrittanien hat auch eine 112-Nummer, die genau wie die 999-Nummer ist, aber die 112-Nummer existiert, um die gleiche Nummer zu verwenden wie die Europäischen Gebiete, die diese Nummer haben. Die 112 sollten mit allen Telefonen, inklusive ausländischer Handys, funktionieren. 911 funktioniert mit ca. 99% der Handys, da dieser Anruf auf die 999-Nummer weitergeleitet wird. “911” funktioniert NICHT in Telefonzellen.
  • Versuche nicht, mit dem durchschnittlichen Lononer mitzuhalten, wenn es um Alkoholkonsum geht. Dies ist das Land des “Public House”, des sogenannten Pub, einem Lokal. Trinken ist ein großer Teil der sozialen Kultur in Großbrittanien. Vergewissere dich, daß du es langsam angehen läßt. Es ist gut zu wissen, daß Pubs in London sogenannte Imperial Pints (20 oz) servieren, während die meisten Amerikanischen Bars sogenannte Standard Pints (16 oz) oder Bierflaschen (12oz) servieren, obwohl die Englischen Biere einen niedrigeren Alkoholgehalt haben als die meisten Amerikanischen Craft-Biere. Diese Extra-Mengen können sich jedoch schnell bemerkbar machen (3 British Pints = 5 Flaschen/Dosen).
  • Wenn du etwas Verdächtiges siehst, wie z.B. eine unbeaufsichtigte Tasche oder ein Paket, melde es. “999” (oder 112) ist die Notrufnummer, wenn du etwas melden möchtest oder Hilfe benötigst.

Was du brauchst

  • Eine Flasche Wasser im Sommer und bei wärmerem Wetter, besonders wenn du mit der Metro fährst. Du wirst schnell dehydrieren. Dies ist ein guter Rat, da die Temperaturen in London im Sommer in London 35°C und mehr betragen können!
  • Bequeme Schuhe – du wirst VIEL laufen.
  • Ein robuster kompakter Regenschirm
  • Eine gute Straßenkarte (Suche dir eine, die alles von A-Z enthält)
  • Pflaster. Boots-Geschäfte (ein Art Apothekengeschäft – kein Schuhladen) gibt es überall.
  • Adapter und Volt-Transformer für deine elektrischen Geräte.
  • Wenn du die Metro (Tube/Underground) benutzt, kaufe dir eine aufladbare “Oyster Card” an irgendeiner Metro-Station, (ein £5 Dposit ist zahlbar, das du zurückbekommst, wenn du die Karte am Urlaubsende wieder zurückgibst). Du sparst etwa 60% bei den Fahrtkosten. Sei dir im Klaren, daß du aufpassen mußt, wenn du deine Oyster Card über den Scanner hältst, sobald du eine Metro-Station verläßt. In manchen Fällen kann die Karte nicht richtig abgelesen werden, und dir werden die vollen Fahrtkosten vom Anfang einer Metrolinie bis zu deren Ende berechnet.
Information
Users of Guests are not allowed to comment this publication.