Vermeiden erschossen zu werden

Sobald der Abzug einmal gedrückt ist, gibt es fast keine Möglichkeit mehr der Kugel auszuweichen. Sie fliegt für Menschen einfach zu schnell. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, wie du es vermeiden kannst, gleich beim ersten Mal erschossen zu werden.

Methode 1 von 4: Wenn du nicht das direkte Ziel bist

  1. Du solltest den Bereich verlassen, in dem geschossen wird. Wenn du in einer Situation bist, in der Menschen aufeinander schießen oder auf andere Menschen, dann sollte dein oberstes Ziel sein diesen Bereich so schnell wie möglich zu verlassen und dich so weit wie möglich zu entfernen. Wenn du merkst, dass du entfliehen kannst, solltest du das sofort tun, wenn du Schüsse hörst. Wenn du nicht wirklich weißt woher die Schüsse kommen, aber einen sicheren Ort kennst, der nicht weit entfernt ist, dann gehe dorthin.
  2. Du musst dir Schutz suchen. Wenn es keinen Weg gibt zu entkommen, dann musst du dir ein Versteck suchen. Gehe hinter etwas in Deckung, dass sehr wahrscheinlich Kugeln abhält, wie zum Beispiel ein Auto oder irgendein anderes stabiles Objekt. Dünne Wände oder Türen halten einen Schützen nicht ab, aber dennoch können sie helfen, dass er gar nicht merkt, dass du da bist. Du musst hinter deinem Schutzobjekt bleiben und wenn es groß genug ist, solltest du auch in Deckung gehen. Wenn du auf dem Boden liegst, reduzierst du die Wahrscheinlichkeit, dass du erschossen wirst, bemerklich.
  3. Lass deine Sachen wo sie sind. Verschwende keine Zeit damit erst dein Hab und Gut zu suchen und mitzunehmen. Das kann nämlich sehr zum Nachteil für dich sein, da du dann viel weniger Zeit hast zu entkommen bevor der Schütze dich entdeckt. Gehe einfach sofort. Du bist wichtiger als dein Geldbeutel.
  4. Du musst leise sein. Wenn du fliehst oder dich versteckst, solltest du so leise wie möglich sein. Atme langsam und weine nicht. Wenn du den Schützen auf dich aufmerksam machst, dann bringst du dich in Gefahr. Rede nicht mit Leuten in deiner Nähe und rufe niemanden an. Wenn du kannst, solltest du dein Telefon auf lautlos stellen. Schreibe lieber eine SMS, wenn du um Hilfe rufen willst.
  5. Bewege dich nicht. Wenn du einmal einen Unterschlupf gefunden hast, solltest du dort bleiben. Wechsle nicht von einem Schutz zum anderen, außer du musst das unbedingt tun. Wenn du dort bleibst, verursachst du auch keine Geräusche und dann bemerkt dich der Schütze wahrscheinlich nicht so leicht.
  6. Du musst dich selbst verbarrikadieren. Wenn du dich in einem einzigen Raum aufhälst, dann solltest du die Eingänge verbarrikadieren. Verschließe die Türen, stelle schwere Dinge, wie etwa Möbelstücke vor die Türen, decke die Fenster ab, wenn du kannst, schalte das Licht aus und alles was Geräusche macht. Bleibe ruhig und bewege dich so wenig wie möglich.
  7. Warte auf Hilfe. Wenn du einmal einen sicheren Ort gefunden hast, entweder verbarrikadiert oder hinter einem Schutz, dann warte einfach bis die Hilfe ankommt. Das ist alles, was du tun kannst. Die meisten Schießereien dauern etwa 3 Minuten. Es kommt dir dann vielleicht lange vor, aber es ist unwahrschienlich, dass du lange auf Hilfe warten musst.

Methode 2 von 4: Wenn du das direkte Ziel bist

  1. Schätze die Situation ein. Wenn dich jemand erschießen will, solltest du erst die Situation bewerten. Wenn du ausgeraubt wirst, solltest du alles tun, was die Person verlangt. Wenn ihr allerdings kämpft, sind deine Chancen schon geringer.
  2. Fliehe, wenn du kannst. Wenn du verfolgt wirst, solltest du alles tun um zu entkommen. Wenn du gefangen genommen wurdest, aber eine Möglichkeit siehst, dem Angreifer zu entkommen, dann solltest du es versuchen. Allerdings nur dann, wenn deine Chancen gut stehen. Du solltest deinem Angreifer nie den Rücken zuwenden, das macht dich zu einem leichteren Ziel. Du solltest im Zickzack rennen (dann wirst du nicht so leicht getroffen). Wenn du kannst, solltest du deinen Angreifer ablenken. Sprühe zum Beispiel mit einem Feuerlöscher.
  3. Du solltest dir Schutz suchen. Es kann sein, dass du es nicht schaffst zu entkommen, aber du schaffst es vielleicht zu einem Unterschlupf zu gelangen. Genauso solltest du dir ein Versteck suchen, wenn du siehst, dass dein Angreifer schießt.
  4. Du solltest dir eine Waffe suchen oder etwas was ihn ablenkt. Wenn ihr euch begegnet, solltest du etwas suchen, dass du als Waffe benutzen kannst oder um die andere Person abzulenken. Schwere Objekte, besonders die, die scharfe Kanten haben, eigenen sich besonders gut als Waffen.
  5. Du musst mit deinem Angreifer reden. Wenn du nicht entkommen kannst oder dich nirgends verstecken kannst, dann ist deine letzte Chance dich mit dem Angreifer zu unterhalten. Du darfst aber nicht um dein Leben betteln oder sein Mitleid erregen. Stattdessen solltest du seine Sympathie gewinnen und ihn fragen was er will. Biete ihm deine Hilfe an und frage ihn wieso er das überhaupt tut. Das wird dir Zeit verschaffen bis Hilfe eintrifft.
  6. Du solltest sofort in Deckung gehen, wenn du siehst, dass er sich darauf vorbereitet zu schießen. Wenn er sowieso schießt, solltest du so schnell wie möglich aus dem Weg gehen. Wenn du dich bewegst, erhöhst du zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass du an einer nicht lebensbedrohlichen Stelle getroffen wirst, weil es nicht leicht ist zu schießen, wenn man sich bewegt.

Methode 3 von 4: Wenn du mit der Polizei konfrontiert wirst

  1. Nimm deine Sonnenbrille oder deine Kopfbedeckung ab. Wenn du von der Polizei in deinem Auto angehalten wirst oder in ein Gebiet gehst, in dem viele Polizisten unterwegs sind, solltest du deinen Hut oder deine Sonnenbrille abnehmen. Wenn die Polizisten deine Augen sehen, werden sie nicht mehr so nervös sein. Wenn die Polizei dich aber schon im Visier hat, dann ist es nicht ratsam, wenn du dich bewegst, weil sie das nervös macht.
    • Du solltest das aber nur tun, wenn du nicht gesehen wurdest. Wenn du dich bewegst und das ein Polizist sieht, dann denkt er vielleicht, dass du nach einer Waffe greifst.
  2. Du musst deine Hände sichtbar machen. Es ist egal ob du dich im Auto befindest oder auf der Straße, du solltest deine Hände immer sichtbar machen. Wenn du im Auto bist, solltest du deine Hände aus dem Fenster halten. Wenn du auf der Straße stehst, dann musst du deine Hände hoch und von deinem Körper weghalten. Das wird die Anspannung der Polizisten ebenfalls mindern.
  3. Bewege dich so wenig wie möglich. Du solltest nach nichts greifen und dich nicht unnötig bewegen. Du darfst keine abrupten Bewegungen machen, da das aussehen kann, als ob du nach einer Waffe greifen willst.
  4. Verhalte dich ruhig. Streite dich auf keinen Fall mit dem Polizisten und sei nicht sauer. Auch wenn du das Gefühl hast, dass du nicht gerecht behandelt wirst, solltest du das dennoch nicht zeigen. Du kannst sie immer noch später anzeigen oder vor Gericht bringen, aber lege dich keinesfalls in dieser Situation mit ihnen an.
  5. Rede langsam und schreie nicht. Spreche mit den Polizisten langsam, ruhig und schreie sie nicht an. Das wird dir helfen, dass sie merken, dass du kein Gegner bist und sie werden keine Panik bekommen. Es ist zwar die Aufgabe der Polizisten in solchen Situationen cool zu bleiben, aber nur allein diese Aufgabe wird dich nicht davor schützen erschossen zu werden.
  6. Tue alles was verlangt wird. Wenn sie sagen du sollst aufhören, dann höre auf. Wenn sie sagen, dass du aus dem Auto steigen sollst, dann steigst du aus. Wenn sie sagen du sollst deine Hände an die Wand legen, dann legst du deine Hände an die Wand. Wie schon gesagt, die Zeit, in der du deine Rechte einfordern kannst, ist später und nicht jetzt. Es braucht nur einen gestressten Polizisten und du bist tot.
  7. Sage dem Polizisten jederzeit was du vorhast. Wenn du dich bewegst, musst du ihm bei jedem Schritt erklären was du tust. Sage ihnen wieso du dich bewegst, was du tun willst und bewege dich vor allem langsam. Du solltest auch langsam sprechen, denn dann haben sie nicht das Gefühl, dass du nach einer Waffe greifen willst.

Methode 4 von 4: Vermeide die Situation

  1. Bleibe in sicheren Stadtgebieten. Vermeide es, die Gebiete zu besuchen in denen es eine hohe Kriminalitätsrate gibt und in denen viel geschossen wird. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden solche Gebiete zu besuchen, aber wenn du dorthin musst, solltest du so oft wie möglich drinnen bleiben.
  2. Laufe schnell, wenn du dich in solchen Gegenden befindest. Wenn du durch solche gefährliche Gebiete musst, dann tue das so schnell wie möglich. Bleibe nicht auf der Straße oder halte dich lange mit Freunden draußen auf. Laufe so wenig wie möglich und reise lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto.
  3. Gehe nachts nicht aus dem Haus. Nachts werden Kriminelle aktiver, weswegen es nicht sehr klug ist, nachts raus zu gehen. Es passiert wirklich kaum etwas Gutes um 2 Uhr früh. Halte dich einfach drinnen auf und genieße dort deinen Abend.
  4. Kleide dich so, dass du keine Aufmerksamkeit erregst. Bestimmte Kleidungsstile werden die Polizei oder misstrauische Nachbarn aufmerksam machen. Du sollest natürlich anziehen dürfen, was dir gefällt. Das ändert jedoch nichts an den Tatsachen. Du solltest auch niemals dieselbe Farbe wie eine bestimmte Gang tragen, wenn du durch das Gebiet einer anderen Gang schlenderst. Wenn du dich zum Beispiel wie ein Gangster anziehst und viel Rot anziehst ist das in LA keine gute Idee.
  5. Bleibe Drogen, Gangs und der Kriminalität fern. Nehme keine Drogen, schließe dich keiner Gang an und rutsche nicht in die kriminelle Szene ab. Du solltest dich auch nie in der Nähe von Gangs aufhalten, da das Töten einer fremden Person oft die Aufnahmeprüfung in solchen Gangs ist. Wenn du dich in solchen gefährlichen Situationen oft aufhalst, wirst du natürlich die Chancen erhöhen, dass du dabei erschossen wirst.
  6. Versuche nicht jemanden zu provozieren. Ein weiser Mann hat einmal gesagt: „Wenn du nicht damit anfängst, wird es auch nicht sein.“ Das bedeutet, solange du keinen Ärger machst, wirst du auch lange selbst keinen Ärger haben. Wenn du zum Beispiel den Mp3-Player eines Jungen klaust oder mit seiner Freundin schläfst, ist das sicher kein guter Schachzug. Vermeide Ärger und damit auch den Kontakt mit verrückten Menschen.

Tipps

  • Es ist gut, wenn man sich mit Waffen ein bisschen auskennt. Es ist gut, wenn du weißt, welche Waffe der Schütze hat und wie viele Kugeln ins Magazin passen (bei den meisten heutzutage sind es 7 bis 15 Kugeln). Die meisten Leute sterben, weil sie aufgeben. Wenn du weißt, dass du von einer 9mm Beretta Parabellum oder einer 45 ACP angeschossen wurdest, kann das eine große Hilfe sein.
  • Normalerweise sind Diebe oder Kriminelle keine guten Schützen; sie können nicht viel üben, weswegen ihre Schießfertigkeiten vom Glück abhängen. Aufgrund dessen solltest du dich auch immer bewegen.
  • Du solltest immer etwas dabei haben, was du notfalls zur Selbstverteidigung verwenden könntest. Zum Beispiel ein faltbares Taschenmesser oder einen Selbstverteidigungsstift.
  • Wenn dein Angreifer eine Pistole hat, ist es besser du hast so viel Abstand zu ihm wie möglich. Ganz anders als man es von den Filmen kennt, ist es sehr schwer ein Ziel mit einer Pistole zu treffen, wenn man nicht geübt ist.
  • Beachte, dass all diese Anweisungen hier nur Vorschläge sind und im Falle eines Falles niemals den Verstand ersetzen sollen/können und auch niemals vor die Anweisungen oder Befehle von Hilfspersonen oder anderen Gesetzeshütern gestellt werden.
  • Wenn du dich versteckst, solltest du einen Stein oder ein Werkzeug in die Hand nehmen, das dir helfen kann, den Angreifer abzuwehren, wenn er sich dir nähert.
  • Bei den meisten halbautomatischen Pistolen ist die Pistole nicht geladen, wenn der Verschluss (oberer Teil der Pistole) nicht nach vorne schaut. Dann bist du für den Moment sicher, wenn dies der Fall ist.
  • Wenn du ein Handy hast, solltest du heimlich die Polizei anrufen. Drohe deinem Angreifer aber nie damit, dass du ein Handy hast. Er wird es wollen.
  • Wenn dein Angreifer einen Revolver aus kurzer Entfernung verwendet, denke daran, dass sich der Zylinder drehen muss, bevor der Schuss ausgelöst wird. Wenn du es also schaffst eine Hand auf die Pistole zu legen, dann lege sie so darauf, dass sich der Zylinder nicht drehen kann. Mach das aber nur dann, wenn die Pistole nicht schon geladen ist. Ob sie geladen ist oder nicht, kannst du an der Position des Hahns feststellen, der oberhalb des Griffs, hinter dem Zylinder angebracht ist. Wenn der Hahn nach oben steht, ist die Pistole nicht geladen.
  • Wenn die Person noch nicht auf dich geschossen hat, solltest du ihr auch keinen Anlass dafür geben, dass sie es tut. Gehe auf ihre Forderungen ein. Du musst dich für ihre Probleme interessieren.

Warnungen

  • Auch wenn eine halbautomatische Pistole kein Magazin drin hat, kann es sein, dass dennoch eine Kugel im Patronenlager ist.
  • Wenn alles andere scheitert, solltest du nicht die “du traust dich doch sowieso nicht”- Tour versuchen, da du dadurch wahrscheinlich mehr verlierst als gewinnst.
  • Sage zu deinem Angreifer: „Tu dir das selbst nicht an.” Und sage ihm damit, dass er mehr Nachteil als Vorteil davon hat, wenn er eine Person erschießt.
  • Versuche mit dem Angreifer zu reden und warte auf Hilfe. Wenn du Widerstand leistest, wirst du wahrscheinlich eher getötet. Solange die Anweisungen des Schützen keine Gefahr darstellen, wie etwa eine Entführung, dann solltest du immer das tun, was er sagt. Meistens ist es sogar im Falle einer Entführung besser ihm zu gehorchen. Die Polizei wird dich finden. Wenn du tot bist, kann sie dir auch nicht mehr helfen.
  • Beachte, dass eine passive Antwort immer die beste ist, wenn dich jemand mit einer Waffe bedroht. Wenn du deinen Angreifer wütend machst oder reizt, wirst du die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du verletzt wirst.
  • Greife niemals den Schützen an. Solange du nicht nahe genug an ihm dran bist oder nicht direkt im Sichtfeld des Schützen, solltest du auch nicht auf ihn zu rennen. Das wird ihm Angst machen und er wird dann instinktiv schießen.
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