Ein gutes Foto von dir selbst machen

Du möchtest deine Freunde in sozialen Medien mit einem atemberaubenden Selfie beeindrucken? Schöne Fotos zu machen war nie einfacher als heute, denn heute brauchst du nichts anderes als ein standardmäßiges Smartphone, um Fotos machen zu können. Damit diese so gut wie möglich gelingen, musst du auf dein Äußeres und deine Umgebung achten. Zusätzlich findest du hier noch ein paar einfache Tipps, mit deren Hilfe du bessere Fotos schießen kannst.

Methode 1 von 2: So gut wie möglich aussehen

  1. Kleide dich gut und wasche dein Gesicht. Schon die wenigen Momente, die es braucht, um dich "zurecht zu machen", können genügen, um aus einem guten Selfie ein tolles zu machen. Wähle ein Outfit, von dem du denkst, dass es dir besonders gut steht. Hilfreich ist es, wenn es gut zu deiner Umgebung passt (zum Beispiel ein Holzfällerhemd, wenn du dich im Wald befindest). Ansonsten geht aber alles, was dir gut gefällt. Suche dir einen Spiegel und sorge dafür, dass deine Haare gut sitzen, deine Zähne geputzt sind und deine Augen klar und "wach" sind. Wenn nötig, wasche dich noch einmal.
    • Vielleicht möchtest du für das Foto auch leichtes Makeup auftragen, aber fühle dich nicht dazu genötigt, denn das ist für ein gutes Foto nicht zwingend notwendig. Manchmal zeigen die besten Fotos ganz einfach die natürliche Schönheit einer Person.
    • Wenn du ein Profilbild für Facebook, eine Dating-Webseite oder etwas ähnliches machen möchtest, ist es vielleicht ratsam, etwas mehr Mühe in dein Selfie zu stecken, als du es sonst tun würdest.
  2. Wähle einen interessanten Hintergrund. Du kannst auch einfach eine Nahaufnahme von deinem Gesicht machen, aber wenn etwas im Hintergrund ist, verleiht das dem Foto Tiefe und Abwechslung. Dadurch unterscheiden sich deine Selfies auch voneinander. Aber denk dran, es gibt hier kein Richtig und kein Falsch, trotzdem findest du hier ein paar Vorschläge:
    • Versuche sowohl draußen als auch drinnen Fotos zu machen.
    • Probiere es mit verschiedenen Wandoberflächen im Hintergrund (Holz, Ziegel, Farbe, Glas, Tapete, etc.).
    • Versuche, auch andere Objekte in das Foto zu integrieren, zum Beispiel Blumen, Tiere, Statuen oder Seen.
  3. Sei dir der Beleuchtung bewusst. Die Lichtquellen haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das endgültige Foto. Wenn nicht genug Licht da ist, kann das Foto zu dunkel werden und verpixeln, während zu viel Licht dafür sorgt, dass das Foto überbelichtet wird und Details nicht mehr sichtbar sind (sogar deine Nase kann verschwinden!). Versuche, eine gute Balance zu finden: du brauchst genug Licht, damit all die tollen Details deines Gesichtes sichtbar sind, aber nicht so viel, dass diese verschwinden und dich wie einen leuchtenden Spiegel erscheinen lassen.
    • Wenn du dich drinnen befindest, dann stelle dich nicht mit dem Rücken zum Fenster, da dein Gesicht dadurch vollständig im Schatten liegt und im schlimmsten Falle nicht mehr als eine Silhouette von dir sichtbar ist. Schaue stattdessen mit dem Gesicht zum Fenster, damit das Licht, welches durch dieses fällt, dein Gesicht erhellt und du somit perfekt sichtbar bist.
  4. Wähle eine interessante Pose. Nun, da du dich um die Beleuchtung gekümmert hast, ist es an der Zeit, dir Gedanken über deine Pose zu machen. Es gibt viele Optionen: du könntest es mit einem "Duck-Face" probieren, mit einem Peace-Zeichen oder ganz einfach nur mit einem Lächeln. Du kannst an der Kamera vorbeisehen oder mitten hinein. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Wähle etwas, was sich für dich richtig anfühlt, und experimentiere ein wenig.
    • Wenn du Fotos in sozialen Netzwerken postest, dann solltest du darauf achten, dass du nicht immer die gleiche Pose wählst. Sonst wirkt es so, als könntest du nichts anderes.
    • Wenn du dein Foto mit einem Smartphone machen willst, dann achte darauf, in die kleine Linse und nicht auf den Bildschirm zu schauen, wenn du auf dem Foto in die Kamera sehen möchtest.
  5. Hab Spaß! Eine fröhliche, positive Einstellung ist auf deinem Foto auf jeden Fall erkennbar. Selfies zu machen ist keine große Sache, also hab Spaß dabei und experimentiere etwas herum, statt dich um die Ergebnisse zu sorgen. Misslungene Fotos kannst du am Ende immer noch löschen.
    • Wenn es dir schwer fällt, die richtige Energie für das Foto aufzubringen, dann bring dich in Bewegung! Mache ein paar Fotos beim Springen, beim Balancieren auf einem Bein oder beim Laufen. Wenn du dich bewegst, bringt das deinen Kreislauf auf Touren und du wirst dich gleich viel energiegeladener fühlen.

Methode 2 von 2: Tolle Ergebnisse erzielen

  1. Überlege dir, ob du dir eine bessere Kamera anschaffen solltest. Die Grundlage für qualitativ hochwertige Fotos ist eine qualitativ hochwertige Kamera. Günstigere, weniger hochwertige Kameras können zu Fotos führen, die etwas unscharf und blass wirken, während bessere Kameras schärfere und lebendigere Bilder hervorbringen können. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass du nun viel Geld für eine neue Kamera oder ein neues Smartphone in die Hand nehmen musst - es ist nur gut zu wissen, dass mit besseren Kameras auch bessere Fotos geschossen werden können. Wenn du also gerne und oft Fotos machst, währe es vielleicht ratsam, in eine professionelle Kamera zu investieren (oder eine von einem Freund zu leihen).
    • Wenn du nur dein Smartphone zur Hand hast, kannst du anhand der Megapixel die ungefähre Qualität der Kamera bestimmen. Mehr Megapixel bedeuten zwar nicht immer, dass die Kamera auch scharfe und lebendige Fotos macht, aber in der Regel sind bessere Kameras auch mit mehr Megapixel ausgestattet. Wenn du dir nicht sicher bist, wie viele Megapixel die Kamera deines Smartphones hat, kannst du das mithilfe einer Google-Suche schnell herausfinden. In einigen Fällen kannst du es auch direkt auf deinem Smartphone herausfinden, nämlich bei den Informationen im Einstellungsmenü.
    • Smartphones sind zum Fotografieren nicht immer die schlechteste Wahl. Du kannst auf ihnen direkt verschiedene Filter ausprobieren und diese im Nachhinein verändern, wenn sie dir nicht gefallen.
  2. Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln. Bei Selfies kannst du viele verschiedene Winkel ausprobieren. Probiere es mit einer Nahaufnahme oder von weiter weg, von oben oder von unten, von verschiedenen Seiten, etc. Wenn du einen Freund (oder ein Stativ) dabei hast, kannst du auch aus größerer Entfernung Fotos schießen.
    • Wenn du ein Smartphone mit Frontkamera hast, kannst du diese anschalten und das Smartphone herumbewegen, um den besten Winkel zu finden, ohne Fotos machen zu müssen.
    • Eine goldene Regel bei Selfies ist es, das Foto auf Augenhöhe oder darüber zu schießen. Fotos von unten sorgen in der Regel dafür, dass dein Gesicht runder wirkt und gewisse Bereiche deines Gesichtes (zum Beispiel die Unterseite deines Kinns) größer wirken.
  3. Passe, wenn nötig, die Kameraeinstellungen an. Wenn dir die Resultate nicht gefallen, kann das an den Einstellungen deiner Kamera liegen. Dinge, wie die Helligkeit, der Kontrast, der Fokus und die verschiedenen Kameramodi (Porträt, Landschaft, etc.) können die Qualität des Fotos beeinflussen. Wirf einen Blick auf die Einstellungen oder verändere sie mit den entsprechenden Knöpfen.
    • Wenn du bei schwachem Licht fotografierst, möchtest du vielleicht den Blitz ausschalten. Der Blitz kann dafür sorgen, dass Oberflächen störend hell werden. Denk allerdings dran, dass bei vielen Kameras dadurch die Belichtungszeit verlängert wird, was bedeuten kann, dass du die Kamera besser auf ein Stativ stellen solltest, damit die Fotos nicht verwackeln.
    • Einige Digitalkameras bieten die Möglichkeit, das Foto beim Speichern zu spiegeln, damit das Foto nicht spiegelverkehrt ist.
  4. Mache viele verschiedene Fotos und wähle deine Favoriten aus. Ein gutes Foto zu haben ist viel einfacher, wenn du eine Vielzahl hast, aus der du wählen kannst. Mache viele Fotos aus verschiedenen Winkeln - wenn du fertig bist, kannst du diese durchgehen und die besten heraussuchen.
    • Sei dabei gnadenlos. Lösche Fotos, auf denen du nicht gut aussiehst. Es besteht kein Grund dazu, Fotos zu teilen, auf denen du nicht so gut aussiehst, wie du eben aussehen kannst.
  5. Überlege dir, ob du das Foto schneiden oder bearbeiten möchtest. Wenn du ein Foto gefunden hast, das dir wirklich gut gefällt, kannst du es noch etwas aufarbeiten, wenn du möchtest. Das ist zwar nicht nötig, aber wenn du es machen möchtest und die Fotos mit einer Digitalkamera geschossen hast, kannst du auf eine Software wie Adobe Photoshop (oder die kostenlose Alternative GIMP) zurückgreifen. Wenn du die Fotos mit einem Smartphone geschossen hast, gibt es unzählige kostenlose Apps, die es dir erlauben, deine Fotos zu bearbeiten.
    • Es ist ratsam, nur kleinere Änderungen an deinem Foto vorzunehmen, denn in der Regel fällt es den Leuten sonst auf. Wenn du beispielsweise mithilfe von Photoshop deine Hüften schmaler machst, wird dabei, wenn du nicht wirklich gut bist, sich auch der Hintergrund mit verändern, was unnatürlich aussieht und dich verrät.
  6. Überlege dir, ob du Filter verwenden möchtest. Für Fotos, die mit einem Smartphone gemacht worden sind, sind Filter mittlerweile vollkommen normal. Die bekannteste App dazu ist Instagram, aber es gibt auch andere, wie zum Beispiel Retrica, Filterloop, Vintago oder Snapseed. Achte darauf, dass der Filter deinem Foto auch den Look verleiht, den du dir gewünscht hast. Wenn du dich beispielsweise am Strand befindest, solltest du etwas Helles und Sonniges ausprobieren, um deinem Foto einen "ausgewaschenen" Look zu verpassen.
    • Schwarz-Weiß-Filter sind super, um kleinere Unreinheiten im Gesicht zu verstecken.
  7. Hole dir Meinungen anderer ein. Du bist dir nicht sicher, ob das Foto auch wirklich gut aussieht? Frage einen Freund oder ein Familienmitglied. Anderen fallen vielleicht Dinge auf, die du vollkommen übersehen hast. Sie können dir auch helfen, wenn du dich nicht für eines von zwei Fotos entscheiden kannst.
    • Du kannst das Foto auch online posten und so deine Freunde fragen. Aber tue dies nicht zu oft, denn sonst kann es schnell so wirken, als würdest du um jeden Preis Aufmerksamkeit haben wollen.

Tipps

  • Wenn du eine Brille trägst und der Display deines Handys sich auf ihr reflektiert, dann stelle die Helligkeit des Displays herunter.
  • Es ist meist hilfreich, dich mit dem Gesicht zur Lichtquelle zu platzieren. Dadurch ist dein Gesicht gut zu erkennen.
  • Sei selbstbewusst, wenn es um deine Fotos geht. Wenn du davon überzeugt bist, dass du gut aussiehst, dann wirst du das auch tun.
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