COPD diagnostizieren

COPD ist eine langanhaltende Krankheit, die die aus der Lunge strömende Luft einschränkt. Die Hauptursache für COPD ist eine Entzündung und Beschädigung der Lungenzellen und Strukturen durch Zigarettenrauch.

Methode 1 von 2: COPD Symptome erkennen

  1. Überwache die Entwicklung des Hustens. Husten und Schleimproduktion dauern normalerweise Monate und Jahre an, bevor man sich einer Untersuchung unterzieht. Rauchen und andere Krankheiten, die COPD verursachen, führen zu einer Veränderung in der Lunge, die zu Schleimproduktion führt. Die Ausscheidung von Schleim wird vermindert, weil bestimmte Strukturen im Körper gelähmt werden. Daraus entsteht chronischer Husten, weil der Körper versucht, den Schleim und schädliche Chemikalien in den Luftwegen auszustoßen.
  2. Achte auf erhöhte Schleimproduktion. Wenn du eine COPD entwickelst, produziert dein Körper mehr Schleim, um die Krankheit zu bekämpfen. Der Schleim kann farblos sein, kann seine Beschaffenheit bei Entwicklung einer sekundären Infektion jedoch verändern. Wenn sich Speichel mit dem Schleim mischt, wird er sehr klebrig und dick in der Konsistenz.
  3. Achte auf Schwierigkeiten beim Atmen. Wenn du COPD hast, musst du beim Atmen Kraft aufwenden. Dies liegt daran, dass durch die COPD eine Verengung der Luftwege entsteht. Diese Schwierigkeit beim Atmen wird oft als eine erhöhte Anstrengung, Hunger nach Luft, oder Japsen beschrieben.
    • Wenn die Krankheit fortschreitet, wird das Atmen auch in Ruhe sehr erschwert, auch wenn du keine Energie aufwendest.
  4. Achte darauf, ob du einen fassförmigen Brustkorb entwickelst. Wenn Luft in der Lunge eingeschlossen wird, muss die Lunge sich ausdehnen, damit überschüssige Luft ausgeatmet werden kann. Die Rippen müssen sich ausdehnen, damit Platz für die Ausdehnung der Lunge ist und der Brustkorb einer Person erscheint fassförmig.
  5. Beachte jede Gewichtsabnahme. In den fortgeschrittenen Stadien einer COPD kommt es zu starkem Gewichtsverlust aufgrund der kontinuierlichen Ausschüttung von Entzündungschemikalien im Körper.
  6. Erkenne die Symptome eines zentrilobularen Emphysems. Ein zentrilobulares Emphysem ist eine der Krankheiten, die unter COPD zusammengefasst werden. Während die anderen als COPD bezeichneten Krankheiten, wie chronische Bronchitis und panlobulares Emphysem, die oben aufgeführten Symptome zeigen, hat das zentrilobulare Emphysem eigene, unverwechselbare Symptome:
    • Chronische Hypoxemie (verminderter Sauerstoffgehalt im Körper)
    • Hypercapnie (zu viel Gehalt an Kohlendioxyd im Körper)
    • Polyzythemie (erhöhte Anzahl an roten Blutkörperchen aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts im Körper)
    • Episoden rechtseitigen Herzversagens, wie peripherales Ödem (abnormale Flüssigkeitsanreicherung in Knöcheln, Füßen und Beinen).

Methode 2 von 2: Die Risikofaktoren kennen

  1. Rauchen ist die Hauptursache für COPD. Ganze 90% aller COPD Fälle lassen sich auf Rauchen zurückführen. Diese Statistik allein ist Grund genug, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Gesundheit und Kapazität der Lunge hat ihren Höhepunkt in der Jugend und vermindert sich nach und nach. Für COPD ist das Timing des Rauchverhaltens sehr wichtig. Wer als Teenager mit dem Rauchen angefangen hat, entwickelt eher COPD, da sich die Lungenkapazität nicht voll entwickelt.
  2. Die Umwelt ist ein wichtiger Faktor. Längere und intensive Gegenwart von Staub, Chemikalien, Luftverschmutzung drinnen und draußen kann deine Erkrankung verschlimmern, da diese Giftstoffe die Atemwege reizen.
  3. Recherchiere die medizinischen Akten deiner Familie. Menschen, denen ein Enzym namens Alpha-1-Antitrypsin fehlt, haben ein großes Risiko, eine COPD zu entwickeln. Dies ist erblich, vor allem, wenn in deiner Familie COPD auftritt. Alpha-1-Antitrypsin ist eine Art Protein, das von der Leber zum Schutz der Lunge produziert wird. Der wichtigste Zweck dieses Enzyms ist ein Gleichgewicht des Neutrophil-Proteaseenzyms in der Lunge, welches ausgeschüttet wird, wenn es eine Infektion gibt oder eine Person raucht.
  4. Überwache die Gesundheit deiner Lunge, wenn du 30 wirst. Da COPD eine chronische Erkrankung ist, entsteht sie meist in der Mitte des Erwachsenenalters. Symptome beginnen, wenn die Betroffenen zwischen 30 und 50 Jahre alt sind.

Tipps

  • Beseitige mögliche Reizstoffe in deiner Wohnung, um die Erkrankung nicht zu verschlimmern.
  • Beachte immer, wie wichtig es ist, körperlich aktiv zu sein und eine Form von Sport zu treiben. Dies kann deine Toleranz erhöhen und die Lunge und deren Kapazität kräftigen.

Warnungen

  • Wenn du diese Symptome feststellst, sprich sofort mit deinem Arzt.
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