Eine Intuition wie Sherlock Holmes entwickeln

Der schnelle Verstand und die scharfe Beobachtungsgabe, die Sherlock Holmes nutzte, um die größten Geheimnisse zu lösen, ist legendär. Und auch wenn Sherlock Holmes oft zum Ausdruck brachte, dass es Detektivarbeit benötige, um bei den Fakten zu bleiben, so zeigten seine Handlungen dennoch oft, dass er sich auch sehr auf seine Intuition verließ und Logik und Intuition als gleichberechtigte Partner ansah, um die vor ihm liegenden Geheimnisse zu lösen. Auch wenn man nicht alles im Leben erahnen kann, so gibt es doch Zeiten, zu denen es sinnvoll und hilfreich ist auf seine Intuition zu hören, um so Lösungen in Beziehungsfragen, in Fragen bezüglich Verbindungen zu anderen und der Sinnhaftigkeit anderer Lebensentscheidungen zu erlangen. Um herauszufinden wie andere Leute ticken gibt es einige intuitive Tricks, auf die du dich verlassen kannst um relative genau zu raten und mit in wenig Übung kann deine Intuition leicht entwickelt werden, wenn du diese Schritte befolgst.

Vorgehensweise

  1. Akzeptiere deine Intuition. Holmes beschrieb seine Intuition folgendermaßen: "Es war einfacher es zu wissen, als es zu erklären. Wenn du beweisen sollst, dass zwei plus zwei vier ergibt, dann findest du das vielleicht schwierig und dennoch bist du dir des Fakts sicher. " Doch viele Leute, die sich selbst als logisch denkend ansehen, verlassen sich auf beweis-basierte Denkprozesse und sie tendieren dazu, Intuition als verrückt und unverlässlich abzutun. Hilfreich war auch nicht, dass die Intuition lange Zeit mit dem Übernatürlichen in Verbindung gebracht wurde – mit Orakeln, Sehern, Hexen, Zauberern und anderen geheimnisvollen Quellen in der Geschichte. Es ist nicht gerade vorteilhast, dass der Missbrauch der Intuition durch Scharlatane ihre Reputation beschädigt hat, das bedeutet aber nicht, dass sie kein zulässiger Teil unseres Denkens und unserer Entscheidungsprozesse ist, vorausgesetzt sie wird durch die Betrachtung der Fakten und Beweise ausbalanciert, bevor du Urteile fällst. Viele Menschen haben schon erlebt, dass sie von Zeit zu Zeit Entscheidungen aufgrund eines Bauchgefühls treffen und sie fanden das Ergebnis befriedigend und manchmal sogar lebensrettend. Die Intuition als gebildeten Berater zu sehen ist ein hilfreicher Weg sie zu betrachten; wir erhalten Orientierungshilfen von unserem Unterbewusstsein, die auf Erfahrungen basieren, die wir über die Jahre gesammelt haben, oft zu Zeiten der Gefahr oder durch Problemlösungen. Und das bedeutet, dass die Ungenauigkeit der Intuition einfach nur bedeutet, dass wir uns nicht auf sie allein als Quelle der Lösungsfindung verlassen. Das heißt, dass alle anfänglichen Annahmen, Theorien und Ahnungen durch Logik und die Analyse der Fakten getestet werden müssen und nicht, dass sie alle aus unserem Prozess des Ziehens von Schlussfolgerungen entfernt werden müssen.
    • Oft basiert gute Intuition auf langen Erfahrungen und erprobten Gewohnheiten. Holmes fasste dies sogar zusammen, als er sagte: "Aus alter Gewohnheit rannte der Zug der Gedanken so schnell durch meinen Geist, dass ich zu einer Lösung gelangte ohne mir der Zwischenschritte bewusst zu sein. "
    • Denke daran, dass es am einfachsten ist, sich selbst etwas vorzumachen. Daher solltest du niemals während irgendeines Stadiums der Lösungsfindung nicht fundierte Anschuldigungen, Behauptungen oder Schlussfolgerungen vorbringen – über nichts. Es ist auch schlau jemand vertrauenswürdigen und unabhängigen zu finden, um ihm deine Schlussfolgerungen darzulegen!
  2. Lerne, wie man durch das Studium einer Person Dinge ableiten kann. Es ist möglich etwas darüber herauszufinden, wie sich eine Person fühlt, ob sie lügt oder nicht, über die ungesagten Dinge usw., indem du die Person vor dir genau beobachtest. Manchen Menschen fällt es zwar einfacher die Körpersprache anderer zu lesen, aber jeder kann diese Kunst erlernen, wenn er gewillt dazu ist. Manche der Dinge, die du tun kannst um deine Fähigkeit Leute zu lesen zu verbessern, sind:
    • Lerne, die Körpersprache zu lesen. Es gibt unzählige Bücher und Internetseiten, die sich dem lesen der Körpersprache widmen. Schau dir die Bestseller wie A Definitive Guide to Body Language von Allan Pease und Barbara Pease und andere Bücher an. Sei dir nur bewusst, dass das Lesen der Körpersprache Grenzen hat, da manche Menschen gute Schauspieler oder Schwindler sind und manchmal machst du einfach entsetzliche Fehler und du missinterpretierst die Signale. Balanciere das Lesen der Körpersprache mit anderen Intuitionsquellen und den Fakten aus.
    • Achte auf die Zeichen des Lügens und der Aufrichtigkeit. Wenn du wie Sherlock Holmes der Detektivarbeit oder Nachforschung nachgehst, dann wirst du unbedingt wissen müssen, wie man die Signale eine Lügner und einer Person erkennt, die die Wahrheit sagt.
    • Versuche, Menschen zu beobachten. Jede Woche Zeit damit zu verbringen einfach das tägliche Kommen und Gehen von Menschen zu beobachten, während du irgendwo bequem sitzt, kann dir viel über die Gewohnheiten der Menschen, ihre Eigenheiten, ihre Interaktionen und Persönlichkeiten beibringen. Zum Beobachten von Leuten gehört es zwar auch zu raten (absichtlich, weil es Spaß macht), du kannst das Raten aber auch einschränken und bestimmte Verhaltenszüge und Eigenheiten beobachten, die dir in der Zukunft als Hinweis dienen können.
  3. Verbessere deine Beobachtungsgabe. Eines der bemerkenswertesten Dinge an Sherlock Holmes war, dass er Dinge beobachtete, die anderen nicht auffielen; er sagte oft Dinge wie "Du siehst, aber du beobachtest nicht. Der Unterschied ist eindeutig. " Das ist weder Magie, noch psychischer Hokuspokus. Es geht einfach darum aufmerksam zu beobachten und sich die Zeit zu nehmen um Dinge zu sehen, die oft übersehen werden, wenn Leute in Panik geraten, etwas vermuten und durch herumhetzen feinere Details übersehen. Deine Beobachtungsgabe zu verbessern kann auf verschiedene Arten erfolgen und jede davon erfordert Übung. Zudem bist du den Leuten schon um einiges voraus, wenn du unter Druck ruhig bleiben und klar denken kannst. Dies ist zum Teil abhängig von der Persönlichkeit, vom Selbstbewusstsein und von der Bewusstsein der eigenen Umgebung und es kann dauern dies zu perfektionieren, wenn du nicht von allein darüber verfügst. Andere Wege um deine Beobachtungsgabe zu verbessern sind:
    • Konzentriere dich darauf, deine meist genutzten Sinne zu schärfen – das Sehen, das Riechen und das Hören. Oft spricht man auch von den 3-S (3 Sinne). Die Tatsache, dass dies unsere meist genutzten Sinne sind bedeutet, dass wir sie als gegeben annehmen und Annahmen darüber machen, was sie uns zeigen. An dieser Stelle musst du zu genaueren und feiner abgestimmten Wegen gelangen, wie du diese Sinne einsetzt, damit du sie besser einsetzen kannst.
    • Erkenne die richtigen Details, die anderen entgehen, indem du scharfsinnig bist. Nicht jedes Detail hat einen Wert. Nutze dein Urteilsvermögen um dich auf die relevanten und signifikanten Details zu konzentrieren - "Das Wichtigste an der Kunst der Detektivarbeit ist die Fähigkeit, in einer Menge an Fakten die zu erkennen, die beiläufig erscheinen und entscheidend sind."Und lass dir nicht das kleinste Detail entgehen – Holmes stellte klar, dass "Am Ende sind die kleinen Dinge die wichtigsten."
    • Übe, indem du Rätselspiele löst. Rätsel, bei denen du den Unterschied zwischen zwei Bildern erkennen musst, Rätsel, bei denen du in Bildern versteckte Worte finden musst und Rätsel, bei denen du durch Irrgärten navigieren musst, sind Wege, um deine Beobachtungsgabe zu schärfen. Mach sie regelmäßig und stoppe die Zeit, damit du immer schneller und schneller die Lösung findest, ohne dabei in Panik zu geraten.
    • Frage dich schnell selbst ab und schenke der Beobachtung deiner Umgebung mehr Aufmerksamkeit. Hier kommt ein Beispiel für Beobachtungen: Warst du jemals im Haus deiner Oma? Ist es ein zweigeschossiges Haus? Wenn ja, wie viele Stufen führen hinauf in den zweiten Stock? Wie viele Schlafzimmer gibt es? Wenn du es nicht weißt, dann siehst du daran, dass du nicht beobachtest; kurzum, bringe dir selbst bei so viele Details wahrzunehmen, wie du kannst.
  4. Höre besser zu. Viele von uns hören nicht zu, weil sie zu beschäftigt, arrogant oder faul sind, sich sicher sind die Antwort zu kennen, bevor sie etwas gelernt haben, egoistisch, gedankenverloren, unsicher oder sonst etwas sind! Die Kunst des Zuhörens kann niemals genug hervorgehoben werden und Sherlock Holmes war ein Meister dieser Kunst. Es mag wie Magie erscheinen, wenn sich jemand an alles erinnert, was du ihm erzählt hast, eigentlich ist es aber einfach eine gute Konzentration, Höflichkeit und Erinnerungsgabe, die zur Meisterschaft gebracht wurde. Ein guter Zuhörer wird nicht nur aufnehmen, was gesagt wurde, sondern auch das, was nicht gesagt wurde, die Lücken, die oft die andere Hälfte der Geschichte erzählen.
  5. Unterschätze die Menschen niemals. Holmes erkannte die Komplexität anderer – "Ein komplexer Geist. Alle Kriminelle haben einen." Vermeide es, arrogant zu sein oder die Motivationen anderer zu einfach einzuschätzen und schenke Glauben, wenn es angebracht ist.
    • Verachte die Informationen, die du aus einfachen Quellen erhältst, nicht. Populäre Literatur wie Zeitschriften und Klatschzeitungen und der tägliche Klatsch und Tratsch können dir viel beibringen. Dir diese Dinge anzuhören und durchzulesen wird dich demgegenüber öffnen, wie andere Leute ticken und was populär ist, das werden wahrscheinlich die meisten Leute erreichen wollen oder denken, daher kannst du einiges herausbekommen, indem du diese Dinge liest. Letztlich las auch Sherlock Holmes die Kummerkastentante in der Zeitung und nutze sie als Informationsquelle darüber, wie die Leute ticken! Sauge alles auf und sei kein Intelektueller Snob, sonst schneidest du dir selbst die Hälfte der Quellen für wahre Informationen ab.
  6. Bringe Logik ins Spiel. Intuition ist nützlich, aber ein schlechter Lehrer und sie muss mit Logik und Analyse der Fakten kombiniert werden. Nach deinem Bauchgefühl zu gehen und die Fakten nicht zu betrachten wird wahrscheinlich zu Problemen führen, mach dich also bereit, deine Intuition durch Logik auszubalancieren, was sie zu mehr als ausschließlicher Spekulation und herumraten werden lässt. Holmes riet "Es ist ein großer Fehler zu theoretisieren, bevor man Daten hat. Man beginnt dann gleichgültig die Fakten zu verdrehen, damit sie zu den Theorien passen, anstatt dass die Theorien zu den Fakten passen." Nimm dir diese Worte zu Herzen und achte darauf, deine Theorien zu belegen.
    • Zum Beispiel: Du entdeckst einen Fleck auf dem T-Shirt eines Freundes. Um welche Art von Fleck handelt es sich? Essen? Logischerweise bedeutet dies, dass er unachtsam ist. Was? Du bist dir sicher, dass er sehr sauber und ordentlich ist? Dann hat er logischerweise in Eile das Haus verlassen. Warum? Ist er jeden Tag pünktlich im Unterricht oder beim Meeting? Natürlich ist er das, schließlich ist er sehr sauber und ordentlich, was ist also passiert? Vielleicht hat er verschlafen. Gehe also zu ihm oder zu ihr und frage: „Hast du heute verschlafen?“ Wenn du richtig liegst, dann habe Spaß an seiner Reaktion! Der Gedankengang ist also: Fleck – Essen – Eile – Verschlafen.
  7. Analysiere jede Situation, in dem du Schritt für Schritt vorgehst. Holmes war gut in dem Prozess alles zu eliminieren, was er als unwahrscheinlich, unlogisch, ungewiss verwerfen würde und er reduzierte seine Beobachtungen, Auskundschaftungen und Theorien um zu dem zu kommen, was er für die einzige Lösung hielt. Er sagte sogar: „Eliminiere alle anderen Faktoren und der eine, der bleibt, muss die Wahrheit sein“. Der Prozess, den er anwendete, geht folgendermaßen:
    • Verändere die Theorie immer, damit sie zu den Fakten passt und nicht andersherum. Wende etablierte, quantifizierbare und bewiesene Fakten an, um deine Theorie weiterzuentwickeln. Und wenn die Fakten bedeuten, dass Elemente der Theorie nicht weiter Bestand haben, dann verwerfe diesen Teil der Theorie unverzüglich; an den Theorie festzuhalten, obwohl Fakten gegen sie sprechen, wird zu falschen Schlussfolgerungen führen, egal wie gerne du hättest, dass dies die Lösung ist.
    • Überlege dir, wer davon profitiert? Erstelle ein Motiv; das könnte Gier, Wut, Eifersucht sein. Vergiss nicht auch an die positiven Motive zu denken – den Schutz anderer, den Schutz des Rufes, Großzügigkeit bei einem Fehler usw.
    • Überlege dir, wie eine Person etwas getan hat. Wie sind die Juwelen aus dem Safe gekommen, ohne dass es jemand gehört hat? Wie hat er es geschafft die Halskette zu stehlen, obwohl dafür zwei Personen nötig sind? Wie ist der Arbeitsbericht auf der Festplatte von jemand anderem gelandet? Wie ist sie vor allen anderen im Restaurant angekommen, auch wenn sie kein Auto hat?
    • Wie zuvor erwähnt, solltest du weiter an den Details arbeiten; die meisten Leute, ob dies Kriminelle, Detektive oder Hinz und Kunz sind, beobachten nicht all die Details und daher werden sie gefunden und geschnappt.
    • Gehe die wer, wann, was, wo und warum Fakten durch.
  8. Verstehe, wie eine Situation zu lesen ist. Es gibt drei Teile, eine Situation zu lesen:
    • Sehen. Was siehst du, was passiert?
    • Beobachte. Welche Unterschiede erkennst du; einen Fleck, eine Falte?
    • Leite ab. Was bedeutet das?
  9. Sei bescheiden. In A Study in Scarlet sagte Holmes "Du weißt, dass einem Zauberer nicht mehr geglaubt wird, wenn er einmal seine Tricks verraten hat; und wenn ich zu viel meiner Arbeitsmethode zeige, dann wirst du zu dem Schluss kommen, dass ich eigentlich ein sehr gewöhnliches Individuum bin." Mit anderen Worten, er hielt es nicht für zuträglich, dass irgendjemand seine Methode im Detail erführe und aufzudecken, was er tat, würde sogar den Unterhaltungswert und die Effektivität dessen mindern. Folge seinem Beispiel und behalte deine intuitive und deduktiven Methoden für dich und vermeide es umherzulaufen und Leute für etwas zu beschuldigen, bevor du dir nicht absolut sicher bist.
  10. Sprich deine Schlussfolgerung mit einer vertrauten Person durch. Holmes war eine vorsichtige Person und vertraute Menschen nur, wenn sie sich als vertrauenswürdig und loyal erwiesen haben. Im Gegenzug genoss die Person Holmes’ uneingeschränktes Vertrauen, wie etwa Watson. In diesem Sinne "erhellt nichts einen Fall so sehr, wie ihn einer anderen Person zu berichten ", öffne dich also und sprich deine Schlussfolgerungen mit jemandem, dem du vertraust, durch und nutze dies als zusätzliche Stütze, wenn du dich durch die Deduktionen gearbeitet hast.
  11. Bleibe für alle Möglichkeiten offen. Was du zuvor gesehen hast mag zwar glasklar erscheinen, der Schein kann aber oft trügen. Sherlock Holmes war sich dessen sehr wohl bewusst und nutze es zu seinem Vorteil um viele Möglichkeiten zu entschlüsseln, die sich nicht völlig durch das, was die Augen sehen und die Ohren hören, erklären lassen. Er balancierte seine Intuition durch Logik aus, zog aus Details neue Schlussfolgerungen und er hörte aufmerksam zu. Doch auch wenn er aufgeschlossen blieb, so akzeptierte er dennoch, dass manche Möglichkeiten unerklärlich blieben; einst sagte er "Das Leben ist unendlich seltsamer als alles, was der Geist sich ausdenken könnte." Das bedeutet nicht, dass diese Dinge unerklärlich sind, sondern es bedeutet, dass es mehr wundersame Dinge gibt, als wir sie in dieser Welt bisher vielleicht erkannt haben und es zahlt sich daher nicht aus, den Möglichkeiten gegenüber verschlossen zu sein.
  12. Plane Auszeiten, Partyzeiten und Freizeit in dein Leben ein. Sherlock Holmes arbeitete hart, wenn er der Detektivarbeit nachging, er genoss aber auch seine Freizeit und träge zu sein. Dinge zu erörtern und deine Intuition bis an die Grenzen zu beanspruchen kann dich ermüden und Erholung ist ein essentieller Teil um sicherzugehen, dass du weiterhin scharfsinnig, fokussiert und clever bleibst.

Tipps

  • Nimm niemals etwas als gegeben an. Auch die unbedeutendste Sache könnte dir Einblicke in die Umstände verschaffen.
  • Lies einige Sherlock Holmes Bücher von Sir Arthur Conan Doyle, um mehr über seinen Stil, seine Denkweise und seinen Ableitungsprozess zu erfahren. Vielleicht möchtest du auch etwas über die Erfahrungen im wahren Leben Sir Arthur Conan Doyle lesen, der versuchte Menschen zu helfen, die fälschlicherweise für Verbrechen verurteilt wurden.
  • Auf deine Intuition zu hören kann sehr hilfreich in alltäglichen Situationen sein, etwa um den Ausgang von Meetings vorherzusagen und die Menschen zu verstehen, die dich jeden Tag umgeben.
  • Wenn du verwirrt bezüglich einer Entscheidung bist, die du treffen musst, dann sammle alle deine verbalen und nicht verbalen Fakten. Das kann dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Warnungen

  • Erzähle niemandem etwas über deine anfänglichen Einsichten, bevor du dir nicht 100% sicher bist, dass du richtig liegst. Wenn du eine verrückte Vorhersage machst, die nicht fundiert ist und auf nichts als auf deinen Ahnungen basiert und das eigentliche Ergebnis dann ein ganz anderes ist, dann werden die Leute anfangen zu denken, du würdest zu schnell urteilen und seist unverlässlich.
  • Triff keine schnellen Entscheidungen, ohne die Fakten zu analysieren. Eigentlich ist es besser dir so viel Zeit zum nachdenken wie möglich zu lassen. Schnelle Entscheidungen sind nur für technisch trainierte Menschen gut, um auf bestimmte Situationen unter Druck zu reagieren, etwa Piloten, Menschen, die schwere Maschinen bedienen und die Polizei. Und sogar dann werden Fehler gemacht. Wenn du also der Detektivarbeit nachgehst, deduzierst und deiner Intuition folgst, dann lass deinem Denkprozess ausreichend Zeit.
  • Gib dein Bestes, um nichts zu übersehen. Suche immer nach Zeichen, die in Gruppen auftreten, und nicht nach einzelnen, isolierten Fakten.
  • Zwinge dich nicht dazu alles zu glauben, was die Körpersprache zu sagen scheint. In 80% der Fälle liegt die Körpersprache richtig, wenn du ihr aber zu sehr vertraust, dann kannst du grobe Fehler begehen.
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