Emo Look (für Mädchen)

Wenn du etwas mehr “Emo-Style” im Kleiderschrank haben möchtest, lass dich von unseren Tipps inspirieren.

Vorgehensweise

  1. Fang mit den Haaren an: Lass sie professionell durchstufen, mit langen Fransen oder Pony, die deine Augen verdecken. Du kannst sie toupieren oder glätten. Die meisten Emo-Mädchen färben ihre Haare oft. Die häufigsten Farben dabei sind schwarz und hellblond. Wenn du dich nicht traust, gleich so extrem zu werden, aber trotzdem mal eine andere Farbe ausprobieren möchtest, versuch es mit einer Intensivtönung für 4-6 Wochen. Außerdem wirst du Haarspray und andere Stylingprodukte für deinen neuen Look brauchen. Denk daran, es ist dein Haar, mach dein Styling einzigartig! Wenn du magst, kannst du aus den Stirnfransen sogar eine Tolle stylen.
  2. Nun geht's ans Makeup: Der Emo-Look konzentriert sich auf die Augen. Trage einen dicken Lidstrich sowohl auf dem oberen Lid als auch unter den unteren Wimpern auf. Mit einem dunklen Lidschatten schattierst du dann noch dein gesamtes Auge. Damit deine Haut schön blass aussieht, kannst du beim Makeup zu einer bis zu zwei Stufen helleren Nuance greifen als eigentlich für deinen Hautton passend. ABER: Pass auf, dass dein Gesicht nicht zu weiß wird. Das ist nicht Emo, sondern Goth.
  3. Statte dich mit angemessener Kleidung aus. Skinny Jeans und Bandshirts bestimmen von nun an dein Outfit. Besorge dir die Shirts am besten direkt von der Homepage der entsprechenden Band. So bist du sicher, dass das Geld bei der Band ankommt, die du unterstützen willst. Einschlägige Marken für Kleidung sind Criminal Damage, Iron Fist, Hell Bunny und Poison Industries. Am besten sind schwarze oder zumindest dunkle Skinny Jeans, ob Junge oder Mädchen. Wenn es etwas kühler ist, kannst du schwarze Hoodies oder Bandhoodies tragen. Wenn es richtig kalt wird, passen fluffige Jacken dazu.
  4. Besorg dir die richtigen Schuhe: Mit schwarz-weißen Converse liegst du nie daneben. Schwarze Slipper oder klassische Vans in dunklen Farben sind auch toll. In anderen WikiHows kannst du nachlesen, wie du sie individuell aufpeppst. Du kannst z.B. einfach mit weißem Edding die Lyrics deines Lieblingssongs darauf schreiben oder einfach Neonschnürsenkel einziehen. In letzter Zeit tragen mutige Emos auch zunehmend bunte Nikes.
  5. Accessoires: Haarreifen, Armreifen und Armbändchen, Gürtel mit schwarzen, weißen oder silbernen Nieten, Schnürsenkel in Neonfarben, Bandanstecker, Sicherheitsnadeln, Bänder, Granaten, Pistolen, Messingbesätze.

Tipps

  • Mit Pins und Patches auf persönlichen Gegenständen lässt du dein Umfeld wissen, wie sehr du deine Musik liebst. Aber auch andere Accessoires wie bunte Armreifen lassen sich gut mit deinem Stil kombinieren.
  • Verändere deinen Stil langsam und nicht über Nacht. Ein paar Monate solltest du dir für deine Verwandlung Zeit lassen.
  • Für dein Makeup kannst du dich in anderen WikiHows schlau machen. Ein gutes Makeup perfektioniert den Emo-Look erst.
  • Du kannst traurig oder depressiv sein, aber sei es nicht absichtlich. Dein Gekünstele wird auffallen, und dann wirst du als Poser und Wannabe verschrien sein.
  • Wenn dich jemand fragt, ob du ein Emo bist, sag „Oh, mann. Ich hasse dieses Schubladendenken.“, oder verneine es einfach.
  • Sei dir bitte sicher, dass es dein Stil ist, weil du ihn magst. Tu nichts, um anderen zu gefallen oder zu imponieren.
  • Schnippele nicht an dir herum, nur um dazuzugehören. Das musst du nicht. Menschen, die sich selbst verletzen, sind oft Emos, aber nicht alle Emos verletzen sich selbst.
  • Höre Bands wie PTV, SWS, bmth, mcr, usw.
  • Informiere dich im Internet über unterschiedliche Emo-Looks und gib ihnen eine eigene Note.
  • Versuch mal, deine dunklen Outfits mit selbstgemachten Accessoires aufzupeppen.
  • Skinny Jeans in helleren Farben wie weiß, grau oder neon sind okay, aber mit Neonfarben musst du vorsichtig sein. Sie werden auch gerne von "Scenes" getragen, und du willst doch nicht am Ende der falschen Subkultur zugeschrieben werden.
  • Wenn du Nagellack benutzt, sollte er schwarz sein.
  • Lass deinen Stil zusätzlich von Grunge, Goth, Scene, Doll, oder Dark Kawaii inspirieren. Zusammen ergibt das einen großartigen Emo-Look!

Warnungen

  • Werd nicht schlecht in der Schule. Emo zu sein heißt nicht automatisch, schlecht in der Schule sein zu müssen oder regelmäßig Ärger zu bekommen. Viele Emos sind sogar sehr gut in der Schule, weil sie nicht durch schlechte Noten cool sein müssen. Und durch ihre introvertierte Art können sie sich oft besser konzentrieren.
  • Manche Menschen finden Emos weniger cool als andere. Ärgere dich nicht, wenn du mal einen blöden Spruch kassierst oder komisch angeschaut wirst. Du bist, wer du bist, was auch immer andere davon halten mögen.
  • Lass deine alten Freunde nicht fallen, auch wenn sie keine Emos sind.
  • Werde nicht über Nacht zum totalen Emo, es wird dir keiner abnehmen und man wird sich über dich lustig machen.
  • Ändere dich nicht, nur weil dein Stil deinen Freunden möglicherweise nicht gefällt. Sag ihnen, dass sie es akzeptieren müssen. Aber überwirf dich nicht völlig mit ihnen, sonst stehst du schnell allein da. Du bist halt, wer du bist. Ändere dich nicht für andere. Wahrscheinlich sind sie sowieso nur neidisch.
  • Vielleicht wirst du als Poser bezeichnet, aber es ist deine Entscheidung, wie du aussiehst.

Was du brauchst

  • Skinny Jeans und stufige Röcke.
  • Bandshirts, schwarze Shirts, Retroshirts.
  • Converse, Vans, oder ähnliche Schuhe.
  • Messengerbags, karierte oder einfarbige Rucksäcke; Dickies und Jansport sind hierbei eine gute Wahl.
  • Patches und Pins, damit Outfits noch individueller werden.
  • Eine gute Auswahl Hoodies. Einfarbig, gemustert, mit Bandlogo oder einfach schwarz.
  • Piercings. In der Augenbraue, der Lippe oder auch dem Ohr – oder sogar im Grübchen. Aber unbedingt notwendig sind sie nicht. Snakebites, Angelbites, Spiderbites oder einfach ein seitlich versetztes Lippenpiercing.
Emo
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