Sich im Unterricht benehmen

Niemand liebt die Schule jederzeit, aber es muss keine Anstrengung darstellen, sich im Unterricht zu benehmen. Wenn du Probleme damit hast, aufzupassen, still zu sitzen und dauernd von deinem Lehrer zur Rede gestellt wirst, kannst du lernen, die Regeln zu befolgen und deine Energie darauf auszurichten, ein besserer Schüler zu werden. Wenn du mehr in den Unterricht eingebunden bist und an einer Aufgabe dranbleibst, dann kann das sogar dafür sorgen, dass die Schule weniger langweilig wird, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass du dich daneben benimmst. Du kannst die Regeln lernen und Ärgerfallen vermeiden, um dich zu verbessern. Schaue dir Methode 1 für mehr Informationen an.

Teil 1 von 3: Die Regeln lernen

  1. Lerne die spezifischen Unterrichtsregeln und befolge sie. Jedes Fach wird eine unterschiedliche Zusammenstellung an Unterrichtsregeln haben, abhängig von deiner Klassenstufe und von der Art des Unterrichts. Die Klassen in der Grundschule werden andere Regeln haben als die der Mittel- und Sekundarstufe 2. Ob es dir erlaubt ist, Kaugummi zu kauen, Computer zu benutzen oder dir einen Bleistift zu leihen, wird in vielen deiner Klassen wahrscheinlich verschieden sein. Viele Regeln werden gleich sein, aber höre immer hin, ob dein Lehrer spezifische Anweisungen gibt. .
    • Zu Beginn vieler Fächer wirst du ein Blatt mit Klassenregeln oder einen Lehrplan bekommen. Versuche, dieses Blatt jederzeit im Unterricht mitzuführen. Wenn du Probleme damit hast, dich daran zu erinnern, ob etwas erlaubt ist oder nicht, wirst du ein Blatt haben, das dir die nötigen Erklärungen liefern sollte.
    • In der Grundschule wirst du verschiedene Regeln befolgen müssen, wenn du ins Musikzimmer, den Kunstraum oder in andere Räume gehst. Nur weil dein Klassenlehrer nicht da ist, heißt das nicht, dass du dich daneben benehmen kannst.
    • In der Mittel- und Sekundarstufe 2 ist es wichtig, die Hausregeln für alle Fächer, die du hast, zu lernen, ebenso wie die Schulregeln für die Zeit zwischen den einzelnen Fächern. Du musst verstehen, wie du von einem Klassenzimmer ins nächste gelangst, ohne Ärger zu machen.
  2. Höre deinem Lehrer zu und befolge Anweisungen. Wenn du dich im Unterricht besser benehmen willst, dann ist die erste Stelle, an die du dich für Rat wenden kannst, dein Lehrer. Tue immer, was dein Lehrer dir während des Unterrichts sagt. Es ist wichtig, den Anweisungen deines Lehrers genau zuzuhören, wenn er dir eine Hausaufgabe aufgibt, dir befiehlt, ruhig zu sein, mit dem Arbeiten zu beginnen oder aufzuhören, dich in eine Reihe mit den anderen zu stellen oder etwas Anderes zu tun. Wenn du gleich beim ersten Mal zuhörst, wirst du später nicht nachfragen müssen.
    • Höre damit auf, Gespräche mit deinem Banknachbarn zu führen. Wenn du mit deinen Freunden oder den anderen Kids, die neben dir sitzen, sprichst, wird das dich und sie davon abhalten, Anweisungen zu hören. Hebe dir Gesprächszeiten fürs Mittagessen, die Pausen oder für nach der Schule auf. Wenn du eine Frage zur gestellten Aufgabe hast, dann frage den Lehrer.
  3. Sitze auf dem dir zugeteilten Platz. In vielen Fächern gibt es eine feste Sitzordnung, was bedeutet, dass du während der ganzen Lektion oder des ganzen Schuljahres auf dem gleichen Stuhl sitzt. Oftmals werden die Plätze einer alphabetischen Reihenfolge nach zugeteilt, aber dein Lehrer benutzt vielleicht andere Methoden, um einen Sitzplan zu erstellen. Alle Klassenzimmer sind unterschiedlich. Wenn du jedoch einen zugeteilten Platz hast, dann ist es wichtig, dass du auf deinem Platz sitzt. Auf dem falschen Platz zu sitzen, ist eine törichte Art, Ärger zu bekommen.
    • Wenn du dir deinen Platz aussuchen kannst, dann wirst du wahrscheinlich neben deinen Freunden sitzen wollen. Das ist in Ordnung, aber achte darauf, dass du von Freunden getrennt sitzt, die wahrscheinlich Ärger machen. Sitze vorne, um zu vermeiden, dass du dieser Versuchung während des Unterrichts unterliegst. Es ist auch gut, Mobbern und anderen Unruhestiftern aus dem Weg zu gehen, wenn du deinen Platz frei wählen kannst.
    • Sitze pünktlich auf deinem Platz. Du musst im Gebäude sein, wenn die Schule anfängt und du musst auf deinem Platz sein, wenn der Unterricht beginnt. Wenn du Probleme hast, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, dann ziehe es in Erwägung, dir eine Uhr mit Alarmfunktion zuzulegen, die du stellen kannst, damit du dich mit ihrer Hilfe schneller bewegst.
  4. Im Zweifelsfall sei ruhig. Selbst wenn dein Lehrer dich nicht speziell gebeten hat, "ruhig zu sein", kann man darauf wetten, dass es an der Zeit ist, ruhig zu sein, wenn du auf deinem Platz im Klassenzimmer sitzt. Es sollte nicht der Fall sein, dass du wartest, bis der Lehrer quer durch das Zimmer ruft, um zu merken, dass es an der Zeit ist, ruhig zu werden.
  5. Hebe deine Hand, wenn du sprechen möchtest. Wenn du eine Frage oder etwas hast, was du sagen möchtest, dann rufe es nicht einfach heraus und richte es auch nicht an deine Nachbarn. Hebe deine Hand, warte, bis du aufgerufen wirst und dann sprich, wenn dir die Erlaubnis dazu gegeben wurde.
    • Sage etwas Spezifisches und Kurzes, damit du nicht die Zeit des Unterrichts verschwendest, indem du vom Hundertsten ins Tausendste kommst. Es ist am angebrachtesten, deine Hand zu heben und zu sprechen, wenn du eine Frage hast, die andere Schüler eventuell auch haben. „Welche Seiten sollen bis morgen gelesen werden?“ und „Wie findet man den kleinsten gemeinsamen Nenner?“ sind beides angemessene Fragen.
    • Unangebrachte Fragen beinhalten Dinge, die nur für dich bestimmt sind oder Dinge, die nicht zum Thema gehören. „Warum habe ich eine 4 bekommen?“ oder „Was halten sie von LeBron James, Frau Johnson?" sind beides wahrscheinlich unangebrachte Fragen im Unterricht. Wenn du mit deinem Lehrer über diese Dinge reden möchtest, warte bis nach dem Unterricht.
  6. Arbeite immer während der Stillarbeit. Wenn dir im Unterricht Zeit gegeben wird, um Hausaufgaben zu machen, dann achte darauf, diese Zeit angemessen zu nutzen. Das bedeutet, an der Aufgabe, an der du arbeiten sollst, zu arbeiten. Es ist keine Zeit, um deinen Freund zu stupsen, Witze zu reißen, an anderen Hausaufgaben zu arbeiten oder nur dazusitzen und ausdruckslos auf deinen Schreibtisch zu starren … es ist Zeit, um an der dir zugewiesenen Aufgabe zu arbeiten.
    • Arbeite nicht an Hausaufgaben für andere Fächer während der Stillarbeit, es sein denn, du hast ausdrücklich die Erlaubnis dazu bekommen. Wenn dir Zeit gegeben wurde, um an einem Gruppenprojekt zu arbeiten, dann ziehe dich nicht aus der Gruppe zurück und setze dich hin, um an deinen Mathe-Hausaufgaben zu arbeiten. Du verschwendest deine Zeit und die der anderen.
  7. Sprich mit deinem Lehrer. Wenn du Probleme mit deinem Verhalten im Unterricht hast, dann lasse deinen Lehrer wissen, dass du dich besser benehmen willst und schlage eine Möglichkeit vor, dies zusammen umzusetzen. Die beste Person, mit der du in dieser Situation sprechen kannst, ist immer dein Lehrer, denn dein Lehrer ist derjenige, der die Regeln aufstellt. Wenn du lernen willst, wie du es vermeidest, sie zu brechen, sprich mit deinem Lehrer.
    • Wenn du einen Ruf als Unruhestifter hast, dann werden viele Lehrer beeindruckt sein, wenn du aufrichtig besser im Unterricht sein möchtest. Dich zu bemühen, um mit deinem Lehrer zu sprechen, ist ein guter erster Schritt, um die Art und Weise, auf die dein Lehrer dich sieht, zu verändern.
  8. Sprich mit deinen Eltern oder deinem Vormund, wenn du wirklich Probleme hast. Manche Schüler haben einfach das Gefühl, dass es unmöglich ist, gut in der Schule zu sein und das aus triftigen Gründen. Wenn du das Gefühl hast, den anderen Schülern hinterherzuhinken oder dich dem Rest der Klasse weit voraus fühlst, dann ist es wichtig, deine Eltern wissen zu lassen, dass die Schule für dich eventuell nicht zufriedenstellend verläuft. Wenn du Probleme hast und die Schule einfach nicht magst, dann lasse deine Eltern wissen, dass du gut sein willst und lernen willst, aber dass du einfach nicht glaubst, es auf dieser Schule tun zu können.
    • Privatschulen, Programme für begabte Schüler und andere Alternativen sind vielleicht passender für dich, wenn du Probleme mit deinem Verhalten hast. Sprich mit deinen Eltern über die Möglichkeit, die Schule zu wechseln. Wenn deine Eltern nicht bereit sind, zuzuhören, dann sprich mit einem Berater an deiner gegenwärtigen Schule über die Möglichkeiten.

Teil 2 von 3: Am Ball bleiben

  1. Nutze deine Vorstellungskraft und entscheide dich, den Stoff zu mögen. Wenn du Probleme hast, aufzupassen und am Ball zu bleiben, dann kann es dir sehr helfen, deine Einstellung zu verändern. Anstatt mit den Augen zu rollen und jedes Mal zu stöhnen, wenn du Geschichte lernen musst, arbeite an deiner Handschrift oder löse Mathe-Probleme. Versuche, deine Vorstellungskraft zu nutzen, um die Aufgaben cooler und lustiger zu machen. Es hört sich vielleicht blödsinnig an, aber wenn du vorgibst, dass deine Schularbeiten Spaß machen, kann das dazu führen, dass sie es wirklich tun.
    • Mache “nicht einfach Mathe” … gib vor, ein Raketentechniker zu sein, der lernt, die Wege von Raketen darzustellen oder ein Astronaut, der versucht, seinen Kurs vom Planeten Zebulon 4 nach Hause aufzuzeichnen. Gib vor, dass du Albert Einstein bist, der die Geheimnisse der Nuklearenergie knackt.
    • “Trainiere nicht deine Handschrift" … gib vor, dass du geheime Nachrichten einer mysteriösen Regierungsstelle übersetzt oder dass du lernst, klingonisch zu sprechen.
    • “Erledige“ nicht „deine Leseaufgaben“ … stelle dir vor, dass du ein berühmter Autor bist, der sich darauf vorbereitet, einen Vortrag vor einer Menge bewundernder Fans zu halten oder dass du ein Supercomputer bist, der Informationen in sein positronisches Netz hochlädt.
  2. Mache Notizen. Eine großartige Methode, um den Fokus auf die Themen im Unterricht und den Unterricht selbst zu halten, besteht im Anfertigen von Notizen. Selbst wenn dir eine Nachbetrachtung zur Verfügung gestellt wird oder du die Information letztendlich nicht für den Test brauchst, richte deinen Fokus darauf, die wichtigen Dinge, die dein Lehrer sagt, aufzuschreiben, wenn du Probleme hast, aufzupassen. Kümmere dich nicht darum, alles Wort für Wort aufzuschreiben. Versuche einfach, eine Liste oder einen Überblick der wichtigen Dinge, die im Unterricht passieren, zu erstellen. Das wird dir helfen, den Fokus aufrechtzuerhalten und du wirst später etwas haben, worauf du dich berufen kannst.
    • Wenn du Notizen machst, kann dir das auch helfen, dein Schriftbild zu verbessern, was helfen kann, deine Noten und deine Beziehung zu deinem Lehrer stark zu verbessern. Niemand will Krickelkrakel lesen.
    • Kümmere dich nicht darum, der ganzen Stunde auf einmal zuzuhören. Fokussiere dich einfach darauf, den nächsten wichtigen Punkt, den der Lehrer erwähnt, zu erwischen. Mache einen Schritt nach dem anderen.
  3. Sei auf den Unterricht vorbereitet. Du kannst nicht fokussiert bleiben, wenn du nicht das komplette, notwendige Zubehör gerichtet hast und pünktlich auf deinem Platz bist. Es gibt nichts Schlimmeres für deinen Ruf im Klassenzimmer, wenn du dein Mathe-Lehrbuch vergisst oder jemanden um einen Bleistift oder ein Blatt Papier bitten musst, das du vergessen hast, mitzubringen. Für jedes Fach ist es normalerweise wichtig, die folgenden Dinge zu haben:
    • Das Lehrbuch oder Bücher für das spezifische Fach
    • Einen Bleistift, Füller oder andere Schreibmaterialien
    • Genug loses Papier oder Papier im Notizbuch, um Notizen zu machen oder eine Aufgabe fertigzustellen
    • Ein Ordner oder eine Heftmappe für Unterrichtsmaterialien
    • Deine vollständig bearbeiteten Hausaufgaben
  4. Beteilige dich an Diskussionen im Unterricht. Wenn du nicht daran gewöhnt bist, zum Unterricht etwas beizutragen, versuche, deine Gewohnheiten zu ändern. Hebe deine Hand, wenn du die Antwort kennst und sprich während Diskussionen im Unterricht, sobald sie stattfinden. Rede nicht einfach nur, sondern versuche, einen Weg zu finden, dich mit dem Thema und den anderen Schülern in deiner Klasse zu beschäftigen, anstatt gelangweilt herumsitzen oder Ärger zu machen.
  5. Bringe dich dazu, deine Noten zu verbessern. Genauso wie das Ändern deiner Einstellung, wenn es darum geht, den Unterricht zu genießen, kann auch die aktive Entscheidung dafür, deine Noten zu verbessern, ein erster wichtiger Schritt sein, um wirklich bessere Noten zu bekommen. Wenn das passiert, bist du vielleicht noch besser in den Unterricht eingebunden aufgrund des positiven Feedbacks und der Tatsache, dass du die Ergebnisse deiner harten Arbeit siehst.
    • Wenn du Probleme hast, dann mache in deiner Schule verfügbare Nachhilfe-Möglichkeiten oder Hausaufgabenbetreuung ausfindig. Viele Schulen haben kostenlose Nachhilfe-Programme nach der Schule, die für Schüler offen stehen, welche ihre Noten verbessern und ein wenig Hilfe bekommen wollen, was jeder manchmal braucht.

Teil 3 von 3: Ärger vermeiden

  1. Suche dir gute Freunde. Die Freunde in der Schule werden einen großen Einfluss auf dein Verhalten nehmen. Wenn deine Freunde im Unterricht herumalbern, in Schwierigkeiten geraten und herumwitzeln, wird es dir das sehr viel schwieriger machen, dein bestes Benehmen zu zeigen. Versuche, Freundschaften mit anderen zu schließen, die in der Schule erfolgreich sein wollen, gut erzogen sind und mit denen es Spaß macht, zusammen zu sein.
    • Die Klassenclowns fallen immer auf, aber das bedeutet nicht, dass diese Schüler die besten Freunde sind, die du finden könntest. Schaue dir die ruhigen Schüler an und versuche, mit ihnen in den Pausen Zeit zu verbringen oder setze dich zu jemanden, mit dem du während des Mittagessens normalerweise nicht sprichst, um zu sehen, ob ihr miteinander auskommt.
    • Habe keine Angst, deinen Freunden zu sagen, dass du nicht neben ihnen sitzen kannst, weil du nicht in Schwierigkeiten geraten möchtest. Wenn deine Freunde wahre Freunde sind, werden sie deinen Wunsch, Ärger zu vermeiden, verstehen und dich unterstützen.
    • Sitze ruhig. Aber wenn du dich im Unterricht benehmen willst, dann ist es sehr wichtig, dass du lernst, dich zu entspannen und aufzupassen, um am Ball zu bleiben. Die beste Methode, um das zu tun, ist es, dich auf das Stillsitzen zu fokussieren. Zappele nicht herum, bastele nicht an den Dingen in deinem Schreibtisch herum und belästige auch nicht deine Nachbarn. Sitze einfach still und höre dem Unterricht zu.
  2. Habe außerhalb der Schule viel Spaß. Für manche Schüler ist Schule die einzige Zeit, zu der sie Freunde sehen können, was es sehr viel verlockender macht, herumzualbern und sich daneben zu benehmen, wenn sie eigentlich lernen sollten. Um dieser Versuchung zu entgehen, versuche, Wert darauf zu legen, mit deinen Freunden an den Wochenenden, nach der Schule und zu passenderen Gelegenheiten viel Zeit zu verbringen. Wenn du so damit beschäftigt bist, Spaß zu haben, dann beginnst du vielleicht sogar, die Schule als Möglichkeit zu sehen, ruhig sitzen zu können.
    • Bitte deine Eltern, einer Sportmannschaft oder einem anderen Klub beitreten zu dürfen, wenn du etwas nach der Schule zu tun haben willst. Schachvereine, Musik-Klubs und viele andere Organisationen stehen für Schüler zur Verfügung, die eine Möglichkeit suchen, involviert zu sein und die Spaß außerhalb der Schule haben möchten.
  3. Bewahre dein Handy irgendwo auf, wo du nicht herankommen kannst. Dein Handy zu kontrollieren ist in fast jedem Klassenzimmer unakzeptabel, aber es kann so verlockend sein, es zu tun! Wenn du den Gedanken, die ganzen Facebook-Updates unbeachtet zu lassen, einfach nicht ausstehen kannst, dann tue dir selbst einen Gefallen: Mache es unmöglich. Lege dein Handy in dein Schließfach, bevor du zum Unterricht gehst, damit du nicht in der Lage sein wirst, es zu kontrollieren, selbst wenn du es willst oder ziehe es in Erwägung, dein Handy zu Hause zu lassen. Wenn du es unbedingt bei dir tragen musst, dann schalte es komplett ab.
  4. Ruhe dich vor der Schule ausreichend aus. Müde zu sein, kann viele Schüler gereizt machen und anfälliger dafür, Fehlverhalten zu zeigen, mit Freunden herumzualbern und sogar im Unterricht einzuschlafen. Wenn du müde bist, macht es das auch wesentlich schwieriger, effektiv zu lernen. Wenn du eine ganze Nacht Schlaf bekommst, wirst du jedoch bereit sein, den Tag anzugehen und im Unterricht aufzupassen.
    • Eine Schlafstudie an der Harvard Medical School schlussfolgerte, dass mehr Schlaf gleichzusetzen ist mit besserer Merkfähigkeit. Nachdem sie gebeten wurden, sich eine Reihe zufälliger Wörter zu merken, erzielten die Befragten, die die Nacht zuvor mehr geschlafen hatten, bessere Ergebnisse im Test. Wenn du dein Verhalten und deine Noten verbessern willst, dann sorge für mehr Erholung.
    • Lasse dein Handy nicht neben deinem Bett liegen. Viele Kids – bis zu 10% laut der "National Sleep Study" – werden regelmäßig mitten in der Nacht von Texten und Facebook-Updates auf Handys geweckt und abgelenkt, was es schwierig macht, zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. Wenn du während des Tages Probleme mit Müdigkeit hast, dann bewahre dein Handy außer Reichweite auf.
  5. Iss ein gutes Mittagessen. Allzu oft geschieht es, dass Schüler während der Mittagspause Limonade trinken oder Süßigkeiten essen, denn wenn das Essen kurz gehalten wird, macht es das einfacher, Zeit mit Freunden zu verbringen. Dies kann jedoch deine Blutzuckerwerte durcheinander bringen, was es sehr viel schwieriger macht, am Nachmittag aufzupassen. Wenn du deine Energie und deine Aufmerksamkeit auf hohem Niveau halten willst, ist es wichtig, mittags eine gesunde Mahlzeit zu essen.
    • Fallende Glukose-Werte sind direkt mit einer Freisetzung von Adrenalin verbunden, was bedeutet, dass dein Körper – sobald dein Blutzucker sinkt – dafür einen Ausgleich schafft, indem er mehr Adrenalin ausschüttet, was dich reizbarer und ruhelos macht.
    • Gib dein Bestes, um Süßigkeiten und Limonade während des Mittagessens zu vermeiden. Wenn du dich nur mit Zucker in Gang hältst, heißt das, dass du in ein paar Stunden eine energetische Bruchlandung hinlegen wirst, was es sehr schwierig macht, sich am Nachmittag zu benehmen.
    • Wenn du die Mahlzeiten in deiner Schule nicht magst, nimm dir morgens etwas Zeit, um dir ein gutes Mittagessen zusammen zu packen, welches dir schmecken wird. Versuche, etwas frisches Obst und Gemüse zu essen, wie einen Apfel, Karotten oder andere gesunde Snacks, die du gerne isst.

Tipps

  • Sprich den Namen deines Lehrers nicht laut aus. Hebe zuerst deine Hand.
  • Unterbrich andere oder deinen Lehrer nicht beim Sprechen.
  • Schenke dem Lehrer immer Aufmerksamkeit. Lenke dich nicht selbst ab, indem du Dinge tust, wie auf deinem Notizblock zu zeichnen.
  • Bringe keine Ablenkungen wie Murmeln oder Sammelbilder in deinen Unterricht.
  • In der ersten Reihe zu sitzen, kann eine nützliche Methode sein. Es macht es einfacher, aufmerksam zu sein.
  • Denke daran, dass diese Schüler, die sich daneben benehmen, keine guten Noten, keine guten Jobs bekommen und keiner positiven Zukunft entgegensehen werden.

Warnungen

  • Sitze nicht bei Freunden, besonders, wenn du normalerweise in Schwierigkeiten gerätst. Selbst wenn du kein Unruhestifter bist, reduziert es das Verlangen, zu sprechen und herumzualbern, wenn du nicht neben deinen Freunden sitzt.
  • Wenn jemand versucht, deine Aufmerksamkeit zu erlangen, sage ihm, dass du nicht interessiert bist oder noch besser: ignoriere es.
  • Ändere deine Gewohnheiten schnell.

Was du brauchst

  • Das komplette notwendige Zubehör für den jeweiligen Unterricht
  • Motivation
Information
Users of Guests are not allowed to comment this publication.