Einen Verlobungsring aussuchen

Es gibt keinen Grund, warum du dich vor der Suche nach einem tollen Verlobungsring fürchten müsstest. Wenn du ein bisschen Ahnung hast und weißt, wonach du suchst, kann das die Angelegenheit zusammen mit deiner freudigen Erwartung, deiner Traumfrau einen Antrag zu machen, zu einem richtig aufregenden Abenteuer machen. Jetzt musst du nur noch dein frisch angeeignetes Wissen über Verlobungsringe mit deinem Budget abstimmen. In diesem Artikel erfährst du, was du berücksichtigen solltest, wenn du einen Verlobungsring für deine Liebste aussuchen willst. Wenn du einfach bei Schritt 1 anfängst, bist du bereits auf einem guten Weg, den perfekten Verlobungsring für deine zukünftige Braut zu finden.

Methode 1 von 4: Bereite dich vor, damit du den bestmöglichen Ring finden kannst

  1. Stöbere unauffällig durch ihren Schmuck, um herauszufinden, in welche Richtung ihr Geschmack grundsätzlich geht. Einen Ring auszusuchen, kann eine knifflige Aufgabe sein – immerhin soll es eine Überraschung sein, aber der Ring soll ihr ja trotzdem unbedingt gefallen. Am besten schaust du dir also genau an, welches ihre Lieblingsstücke sind. Du musst nicht gleich ein Profi in Sachen Schmuck werden. Achte auf die folgenden Trends:
    • Stil: Mag sie bunte, auffällige Stücke oder eher schlichte, traditionelle und nüchterne Modelle?
    • Farbe: Welche Farbe haben die Steine in ihrem Schmuck tendenziell? Sind sie überhaupt farbig oder trägt sie fast immer schlichten Schmuck aus Gold oder Silber mit höchstens einem kleinen farblosen Stein?
    • Fassungen: Die Fassung ist das Metall, das mit den Steinen besetzt ist. Trägt sie am liebsten Silber, Gold oder Weißgold? Oder steht sie auf ausgefallene Designs und Materialien?
    • Größe: Wie groß sind die Steine auf ihren Schmuckstücken? Mag sie kleine, schlichte Edelsteine oder große und auffällige Ringe?
  2. Lass dich von kleinen Hinweisen, Familie und Freunden inspirieren. Selbst wenn du dir ihren aktuellen Schmuck noch so genau ansiehst, die meisten Frauen haben eine ganz genaue Vorstellung vom Verlobungsring ihrer Träume. Bei der Vorbereitung auf den großen Moment könnten dir diese Tipps helfen:
    • Kommentiere den Ring einer Freundin und hole dabei gleichzeitig unauffällig die Meinung deiner Liebsten ein. Etwa so: „Ich fand Maries Verlobungsring ganz schön klobig. Oder was meinst du?“
    • Hole dir bei ihrer Familie und Freunden Ideen. Hat sie vielleicht ihnen gegenüber sogar schon einmal einen Kommentar dazu fallen lassen, wie ihr perfekter Verlobungsring aussehen sollte?
    • Finde heraus, wie sie zu Diamanten steht. Ist sie eine leidenschaftliche Unterstützerin von Fair Trade und Menschenrechten? Dann suche eher nach recyceltem Gold und absolut unbedenklichen Diamanten.
  3. Sprich mit ihr über alternative Steine, wenn du meinst, dass Diamanten nichts für sie sind. Fast 90% aller Verlobungsringe sind mit Diamanten besetzt, aber Diamanten sind bei Weitem nicht deine einzige Option. Viele Menschen schrecken wegen der illegalen „Blutdiamanten“ vor Diamanten zurück. Außerdem wird der eigentlich geringe Wert von Diamanten durch die Industrie künstlich aufgeblasen und sie sind relativ gewöhnlich, weshalb mittlerweile andere Steine stark im Kommen sind. Hier ist eine Auswahl:
    • Saphir: Dieser leuchtend blaue Stein wird am zweithäufigsten für Verlobungsringe gewählt.
    • Smaragd: Strahlend grün. Du solltest dir sicher sein, dass sie diese Farbe mag, bevor du zu einem Smaragdring greifst.
    • Farbige Diamanten: Ja, es sind Diamanten, aber sie sind gelb, schwarz oder rosa gefärbt und geben einem Ring ein ganz eigenes Flair, bleiben dabei aber trotzdem traditionell.
  4. Ziehe auch in Betracht, den „einen“ Ring mit ihr zusammen zu kaufen. Wenn du so viel Geld für einen Ring ausgibst, dann musst du sicher sein, dass sie ihn nicht nur ganz okay findet sondern liebt. Deshalb machen immer mehr Männer ihren Antrag einfach ohne Ring oder mit einem einfachen Platzhalter und gehen dann mit ihrer Angebeteten zusammen den Verlobungsring kaufen. Auf diese Weise bekommt sie genau den Ring, der ihr gefällt, und du musst dir nicht den Druck machen, ein solch teures Schmuckstück für sie auf Verdacht auszusuchen. Männer kaufen eben nicht so häufig Schmuck und können den Geschmack von Frauen oft nicht richtig einschätzen. Also macht doch einfach einen wunderschönen gemeinsamen Moment aus dem Ringkauf!

Methode 2 von 4: Wähle die Form des Rings aus

  1. Suche das richtige Metall für den eigentlichen Ring aus, also den Teil, der tatsächlich den Finger umgibt. Er besteht normalerweise aus Gold, Silber oder Platin, aber auch alle möglichen Legierungen sind möglich. Da Metalle sich aneinander abreiben und abnutzen, sollte man nur Ringe aus demselben Material nebeneinander tragen. Schau dir also ihren vorhandenen Schmuck an, um herauszufinden, welches Material sie am liebsten mag. So unterschiedest du die üblichsten Materialien:
    • Gold ist von Natur aus gelb bis orange und wird normalerweise für eine bessere Haltbarkeit mit anderen Metallen gemischt. Manche Menschen bevorzugen das hellere Gelb von weniger reinem Gold, wie etwa 585 oder 333 Gold, weil eine zu gelbe Farbe des Goldes auch den Diamanten optisch leicht einfärbt.
    • Weißgold ist Gold, das absichtlich so mit anderen Metallen gemischt wurde, dass die Farbe fast weiß ist, und es muss immer mit einem anderen Metall überzogen sein - Rhodium ist üblich – damit es schön silbern glänzt. Dieser Überzug nutzt sich mit der Zeit ab, aber manche Juweliere frischen ihre Ringe von Zeit zu Zeit kostenlos auf, wenn du es im Voraus so vereinbarst.
    • Platin ist sehr hart, stabil und von Natur aus silberfarben, wird aber mit der Zeit stumpf, was nicht notwendigerweise ein Problem sein muss. Weil eine Fassung aus Gold einen Diamanten leicht etwas gelblich aussehen lassen kann, lohnt es sich meist nicht, einen Diamanten mit einer sehr hohen Farbreinheit hineinzusetzen – bei Platin ist das anders.
    • Silber ist weniger üblich, aber es ist auch weniger teuer. Es wird normalerweise mit einem anderen Metall gemischt, damit es stabil bleibt und seinen Glanz behält.
  2. Wähle den richtigen Stil für deine Partnerin aus, von modern und ausgefallen bis schlicht und klassisch. Wenn du dich für ein Material entschieden hast, bist du noch längst nicht fertig. Oft gibt es eine verwirrend große Auswahl, von klassischen, simplen und schlichten Ringen bis zu geflochtenen oder ähnlich auffälligen Designs.
    • Möchtest du, dass der Ring mit zusätzlichen Steinen besetzt ist, oder soll er besonders schlicht sein?
    • Soll er breit oder schmal und zierlich sein?
  3. Überlege, wie der Stein eingefasst, also am Ring befestigt, sein soll. Die Fassung ist das Stück, das den Stein auf dem Ring hält. Es gibt Fassungen mit „Krappen“ oder ohne. Eine Fassung mit Zargen oder wenigstens sechs Krappen ist auf jeden Fall sicherer bei einem Ring, der auch bei allen möglichen Aktivitäten getragen werden soll. Allerdings finden es viele Frauen schöner, ihren Stein nicht hinter Metallzinken zu verstecken.
  4. Bekomme ihre Ringgröße heraus. Es ist sehr wichtig, dass du einen Ring in der richtigen Größe kaufst, sonst erlebst du womöglich beim Antrag eine böse Überraschung. Du kannst natürlich heimlich einen ihrer Ringe ausleihen und ihn mit zum Juwelier nehmen – sie darf nur nicht die Zeit haben, ihn zu vermissen. Wenn du keine Chance hast, einen Ring zu stibitzen, probiere einen der folgenden Tricks aus:
    • Zeichne den inneren Umfang eines Rings auf Papier nach und benutze diese Schablone zur Bestimmung der Größe.
    • Stecke dir den Ring selbst auf den Finger und markiere mit einem Stift, bis wohin du ihn auf deinen Finger geschoben bekommst.

Methode 3 von 4: Wähle einen hochwertigen Diamantring aus

  1. Entscheide dich für einen Diamanten. Diamanten sind die Klassiker unter den Steinen für Verlobungsringe, weil sie sehr haltbar sind und zu allem passen. Allerdings sind sie absolut keine Verpflichtung, und viele Frauen mögen sie heute aus ethischen und moralischen Gründen nicht mehr so sehr. Bei der Auswahl eines Diamanten solltest du die „4 C“ berücksichtigen:
    • Cut (Schliff)
    • Carats (Karat)
    • Color (Farbe)
    • Clarity (Reinheit)
  2. Entscheide dich für den richtigen Schliff bzw. die richtige Form des Diamanten. Es gibt verschiedene Arten, einen Diamanten zu schleifen, und der Schliff beeinflusst den Glanz und das Funkeln eines Diamanten. Am meisten funkelt ein runder Brillantschliff, während "Radiant" und "Princess" gute Schliffe sind, um kleine Fehler zu kaschieren. Andere Schliffe sind beispielsweise "Quadratschliff", "Smaragd-Schliff", "Tropfen-Schliff", "Marquise," "Cushion-Schliff", "Asscher-Schliff" und Herzschliff. Ein ovaler Schliff sieht bei größeren Steinen besser aus, und er lässt den Stein auch größer wirken als ein runder Schliff. Ein hochwertiger Schliff ist wichtiger als das Gewicht oder eine extrem hohe Reinheit oder Farbintensität, denn ein Diamant funktioniert im Prinzip wie ein Katzenauge am Fahrrad: Er reflektiert das Licht und bricht es dabei leicht.
    • Du solltest dir außerdem von deinem Juwelier Idealscope-Bilder zeigen lassen, um den Diamanten einschätzen zu können. Das ist besonders bei Onlinekäufen wichtig.
  3. Der Begriff Karat bezieht sich auf das Gewicht bzw. die grundsätzliche Größe des Diamanten. Es ist eine Maßeinheit zur Angabe des Gewichts, nicht der tatsächlichen Größe. Karat werden in Hundertstel oder Points ausgedrückt, und so geben sie mehr oder weniger an, wie viel Prozent eines Karats ein Diamant hat. Ein Diamant mit 75pt hat also 75% oder 0.75Karat. Je höher dieser Wert, desto größer und teurer ist im Allgemeinen der Stein.
  4. Entscheide, ob du einen klaren oder farbigen Diamanten möchtest. Die Farben variieren bei Diamanten stark, und die meisten Menschen wählen für einen Verlobungsring einen farblosen Stein aus. Die Farbgrade werden in Buchstaben angegeben, wobei D farblos und selten ist, und die meisten Diamanten guter Qualität bei etwa F oder H liegen. Allerdings sieht man bei einem eingefassten Stein von D bis I so gut wie keinen Unterschied.
    • Grundsätzlich solltest du keinen Diamanten mit einem niedrigeren Farbgrad als H kaufen, da diese einen sichtbaren Gelbstich haben.
  5. Achte auf die Reinheit des Steins. Weil Diamanten Naturprodukte sind, haben fast alle von ihnen Fehler. Diese bezeichnet man als „Inklusionen“ oder „Einschlüsse“, und sie stammen von kleinsten Verunreinigungen bei der Entstehung des Diamanten vor Millionen von Jahren. Je weniger Fehler ein Diamant hat, desto größer ist seine Reinheit und desto mehr Licht reflektiert er; er funkelt also mehr. Höhere Reinheit bedeutet also natürlich auch einen höheren Wert. Absolut makellose Diamanten ohne irgendwelche Einschlüsse oder Fehler sind kaum zu finden, da sie sehr, sehr selten sind.
    • Die Skala zur Bestimmung der Reinheit reicht von F1 für einen makellosen Diamanten über VVS1 und VVS2 für ganz, ganz leichte Inklusionen, VS1 und VS2 für sehr leichte Inklusionen und SI1 und SI2 für leichte Inklusionen bis hin zu I1, I2 und I3 für unvollkommene Diamanten.
    • Diamanten werden zehnfach vergrößert, um ihre Reinheit zu bestimmen, und kleine Fehler sind mit bloßem Auge meist kaum oder gar nicht zu sehen. Es gibt also durchaus auch Diamanten für ein kleineres Budget. Wenn man Einschlüsse und Fehler mit bloßem Auge sehen kann, solltest du dir allerdings gut überlegen, ob du diesen Stein kaufen willst.
  6. Vergiss nicht, dass der Ring auch praktisch sein sollte. Wenn deine Freundin ein sehr abenteuerlustiger Outdoor-Freak ist, sollte der Ring das aushalten können. Je höher der Stein auf dem Ring, desto leichter bleibt er in Kleidung, Haaren oder ähnlichem hängen, und dann könnte er abreißen und verloren gehen. Schau in diesem Fall also nach einem flachen Stein. Wenn deine Freundin hingegen eine wahre Fashionista und ein Glamour-Girl ist, darf der Stein ruhig höher sein.

Methode 4 von 4: Kaufe den Ring

  1. Lege im Voraus ein Budget fest. Eine alte Faustregel besagt, dass ein Mann etwa zwei Monatslöhne für einen Verlobungsring ausgeben sollte, aber diese Regel ist völliger Blödsinn. Du solltest den schönsten Ring kaufen, den du dir leisten kannst, ohne dich dafür in Schulden stürzen zu müssen. Lege ein Budget fest und behalte es bei deiner Suche im Hinterkopf. Hier sind einige Ideen, wie du Geld sparen kannst, ohne beim Ring selbst Abstriche machen zu müssen:
    • Kaufe keine der gängigen Steingrößen wie ein Karat oder zwei Karat. Ein 1,9 Karat großer Stein ist nicht wirklich anders, kann dir aber 20% am Preis sparen.
    • Suche nach einem breiten Schliff, der einen kleinen Stein größer wirken lassen kann.
    • Schau nach antiken Steinen und Ringen, anstatt einen brandneuen Ring zu kaufen – das zeugt von Geschmack, ist individuell und zudem womöglich sehr viel günstiger.
  2. Wähle einen guten Juwelier aus, und berücksichtige dabei auch Online-Juweliere. Du solltest dich bei der Beratung wohlfühlen und das Personal sollte freundlich und hilfsbereit sein. Wenn du die Möglichkeit hast, erkundige dich, ob der Juwelier bei einem Verband oder einer Organisation registriert ist, die Juweliere prüft und zertifiziert . Hab keine Angst vor Online-Juwelieren. Du kannst eine Menge Geld sparen, wenn du es richtig anstellst :
    • Frage verheiratete Freunde und Familienmitglieder nach einem guten und vertrauenswürdigen Juwelier.
    • Ein Online-Juwelier ist eine gute Entscheidung, wenn du für einen besseren Preis bereit bist, dich mit etwas weniger persönlicher Beratung zufrieden zu geben. Überprüfe zunächst, ob der Juwelier einen guten Ruf hast, indem du seinen Namen und „Bewertungen“ oder „Erfahrungsberichte“ bei Google eingibst.
  3. Vergewissere dich, dass dem Ring ein Echtheitszertifikat beiliegt und der Juwelier eine Garantie gibt. Zertifikate sind sehr nützlich, um herauszufinden, wo genau ein Stein herkommt. Normalerweise bekommt man sie fast nur bei Diamanten von über einem Karat. Bei kleineren Diamanten kann ein Zertifikat dich eine ganze Stange Geld zusätzlich kosten, und meist ist es in diesem Fall nicht wert, auf einem Zertifikat zu bestehen.
    • Bei teuren Ringen hingegen ist ein Zertifikat beinahe unerlässlich, damit du sicher sein kannst, dass dein wertvoller neuer Stein seinen Wert auch behält.
  4. Lass den Ring versichern. Dieser Ring ist wahrscheinlich das teuerste Schmuckstück, das du jemals gekauft hast, und das teuerste Schmuckstück, das deine Verlobte jemals getragen hat. Damit sie den Ring nicht für Schätzung und Versicherung wieder hergeben muss, wenn sie sich gerade daran gewöhnt hat, erledige all diese Dinge, bevor du den Antrag machst. Achte darauf, dass er auch gegen Verlust versichert ist und frage ruhig auch direkt beim Juwelier nach einer Versicherung.

Tipps

  • Wenn du einen Ring kaufst, ohne dass deine Freundin sich bei der Auswahl einbringen kann, besteht die Gefahr, dass ihr Form, Farbe oder etwas anderes an dem Ring nicht gefällt. Denke darüber sehr gut nach, denn diesen Ring wird sie im besten Fall für den Rest ihres Lebens tragen. Andererseits gibt es aber Frauen, die sehr enttäuscht reagieren würden, wenn man ihnen einen Antrag macht, ohne einen Ring zu haben. Frage am besten beim Juwelier, ob sie sich im Zweifel einen anderen Ring aussuchen könnte, wenn ihr deine Wahl überhaupt nicht zusagen sollte.
  • Ein Claddagh Ring ist ein traditioneller irischer Verlobungsring, der auch mit Diamanten besetzt sein kann. Wenn sie an irischer und keltischer Kultur interessiert ist, kann dies eine besonders romantische und individuelle Idee sein.
  • Wenn deine zukünftige Verlobte eine Schwester oder Freundin hat, die ihr sehr nahe steht, dann bitte diese doch, dir bei der Auswahl zu helfen. Und wenn sie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat, weiß diese sicher auch, was ihr gefällt.
  • Stelle deiner Freundin ruhig Fragen, aber lass sie nicht zu offensichtlich erkennen, dass du ihr einen Antrag machen willst. Wenn ihr zufällig an einem Schaufenster eines Juweliers vorbeikommt, kannst du sie ja mal unauffällig fragen, welche Arten von Ringen ihr gefallen. Frag bloß nicht „Wenn ich dir einen Antrag machen würde, wie sollte dann der Ring aussehen?“
  • Bei den Designs sind einige der Stichwörter Gravuren, Filigranarbeiten, Pave. Micropave und Milgrain.
  • Eventuell möchtest du einen anderen Edelstein im Zentrum des Ringes haben. Ein Ring mit drei Steinen, Diamanten auf beiden Seiten und einem andersfarbigen Stein in der Mitte, kann absolut toll aussehen. Rubine und Saphire sind sehr widerstandsfähig, Smaragde sehen zierlicher aus. All diese Steine sind wesentlich günstiger als klassische Diamanten. Aber auch bei diesen Steinen spielt die Reinheit eine Rolle, und die Farbe sollte auf jeden Fall sehr leuchtend und intensiv sein.
  • Welches Metall soll es sein? Die beliebtesten Metalle bei Verlobungsringen sind Weißgold, Gelbgold und Platin. Sie sind alle sehr stabil und haltbar und eignen sich daher perfekt für Schmuckstücke, die sehr lange und häufig getragen werden.
  • Wenn du einen Ring im Internet kaufst, sollte der Stein möglichst rund sein. Solltest du dich für eine andere Form entscheiden, achte darauf, dass du ein Bild von exakt dem Stein sehen kannst, den du kaufen wirst, damit du seine Form genau begutachten kannst.
  • Meide nach Möglichkeit Diamanten, denn diese stammen häufig aus Minen, in denen die Arbeiter nicht viel mehr als einen Sklavenstatus haben. Außerdem wird der Preis und die Menge der geförderten Diamanten von einem Kartell (dem De Beers-Kartell) bestimmt. Entscheide dich stattdessen zum Beispiel für den viel selteneren und günstigeren Stardust oder Moissanit, der dazu auch noch bessere optische Eigenschaften hat als ein Diamant.

Warnungen

  • Denke daran, dass die „Tradition“ eines Diamantringes zur Verlobung in erster Linie von De Beers geprägt wurde, einem zeitweiligen Monopolisten auf dem Diamantenmarkt, um ihre Verkäufe anzukurbeln. Ebenso großer Humbug ist die Faustregel mit den zwei Monatsgehältern.
  • Sorge dafür, dass der Ring ausreichend versichert ist – oder günstig genug, dass du ihn notfalls ohne größere Schwierigkeiten ersetzen könntest. Bedenke die laufenden Kosten für die Versicherung eines Rings, wenn du ein Schmuckstück im Wert von mehreren Tausend Euro kaufst. Eventuell lohnt sich eine separate Versicherung für den Ring, wenn er (oder sein Verlust) deine Hausratversicherung unverhältnismäßig in die Höhe treiben würde.
  • Lass dich nicht zu verleiten zu glauben, dass Weißgold, Palladium und Platin doch sowieso alles dasselbe ist.
  • Achte darauf, dass der Juwelier dir Garantie auf den Ring gibt.
  • Halte dich von großen Handelszentren, Pfandleihern und riesigen „Schmuckmärkten“ fern, denn die Qualität dort ist häufig schlecht und es gibt viele Abzocker da draußen, auch wenn die meisten Juweliere natürlich völlig seriös sind. Informiere dich eben einfach genau, bevor du etwas kaufst.

Was du brauchst

  • Die Ringgröße. Ein Plastikband zum unauffälligen Nachmessen kostet so gut wie nichts und manchmal bekommt man es beim Juwelier sogar gratis.
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