Papst werden

Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche. Technisch gesehen ist die einzige Voraussetzung, um Papst zu werden, dass du männlich und praktizierender Katholik bist. Das öffnet ein recht weites Feld, allerdings waren die Päpste in den letzten 600 Jahren Kardinäle, welche im päpstlichen Konklave von anderen Kardinälen gewählt wurden. Papst kannst du werden indem du als Priester beginnst und dann deinen Weg durch die katholische Hierarchie machst, bis du von deinen Kollegen gewählt wirst.

Teil 1 von 4: Ein Priester werden

  1. Alle Voraussetzungen für eine Priesterschaft erfüllen. Diese sind dass du männlich bist, unverheiratet und Willens, für den Rest deines Lebens im Zölibat zu leben.
  2. Mach deinen Universitätsabschluss. Die meisten Priester studieren Theologie oder Religion. Es gibt kein spezielles Hauptfach, das benötigt wird, da die katholische Kirche glaubt, dass die Priester von Gott berufen werden.
  3. Führe deine Ausbildung durch die katholischen Kanäle fort. Das beinhaltet normalerweise eine religiöse Ausbildung, in der du katholische Philosophie lernst und das Priesterseminar, in dem du auf ein Leben als Priester vorbereitet wirst.
  4. Werde geweiht. Wenn du einmal die Priesterweihe empfangen hast, wirst du einer Kirche zugeteilt. Du kannst entweder eine ganze Kirchengemeinde alleine oder aber mit anderen Priestern gemeinsam führen.

Teil 2 von 4: Zum Bischof berufen werden

  1. Erfülle die Voraussetzungen, um als Bischof berufen zu werden. Diese sind, dass du 35 Jahre alt bist, zumindest 5 Jahre lang Priester warst und ein Doktorat hast. Die meisten Doktorate sind in Theologie, ein verwandtes Feld kann aber auch gewählt werden.
  2. Warte, bis ein Bischof in Pension geht. Es gibt rund 5.000 Bischöfe in der katholischen Kirche und ein neuer Bischof wird nur ernannt, wenn ein aktuell amtierender Bischof stirbt oder das vorgesehene Pensionsalter von 75 erreicht.
  3. Mach dir einen Namen, während du darauf wartest, Bischof zu werden. Die lokalen Bischöfe übermitteln Kandidatenlisten an den Vatikan und du kannst nicht fragen, darauf zu sein. Diese Listen werden geheim gehalten und dein derzeitiger Bischof muss dich darauf setzen, bevor du überhaupt als Bischof infrage kommst.
  4. Schau, dass du die Bestätigung des Bischofskongresses bekommst. Wenn dein Name genommen wird, wird der ernannte Bischof in deinem Land – bekannt als Nunzius – dich interviewen und deinen Namen an das Bischofskollegium zur Bestätigung weiterleiten. Wenn das Bischofskollegium deinen Namen bestätigt und der Papst deine Wahl nicht beeinsprucht, dann wirst du Bischof.
  5. Beaufsichtige eine Gruppe lokaler Kirchen. Als Bischof hast du eine Kathedrale statt einer Kirche, in der du die Messe mit einer Gruppe von Priestern leitest. Du bist auch für Kirchen in der Nähe zuständig und verantwortlich.

Teil 3 von 4: Kardinal werden

  1. Werde zum Kardinal berufen. Du kannst nur vom Papst bestellt werden.
  2. Vergiss nicht, dass du noch immer Bischof bist. Ungefähr 200 der 5.000 Bischöfe sind Kardinäle. Kardinäle haben mehr Verantwortlichkeiten innerhalb der Kirche als Bischöfe, am erwähnenswertesten die Verantwortung, einen neuen Papst zu wählen.
  3. Warte, bis der aktuelle Papst stirbt oder sich in den Ruhestand zurückzieht.

Teil 4 von 4: Die Papstwahl

  1. Reise mit deinen Kardinalsbrüdern nach Vatikan-Stadt und nimm am päpstlichen Konklave teil. Du wirst während des gesamten Prozesses abgesondert.
  2. Bete für Führung bei der Wahl des Papstes.
  3. Gib deine Stimme zwischen 4 und 6 mal täglich ab, bis ein neuer Papst mit zumindest Zweidrittelmehrheit von den Kardinälen gewählt wurde.
    • Schreib deinen Namen auf eine Karte und gib sie in eine Urne, die auf einem Altar steht. Die Stimmen werden gezählt, bis ein einzelner Kardinal zwei Drittel aller Stimmen auf sich vereint.
  4. Akzeptier deine Berufung als Papst, wenn du einmal gewählt bist.
  5. Wähle einen Namen für dich. Weißer Rauch wird aus dem Konklave aufsteigen, damit die Öffentlichkeit von deiner Wahl informiert wird. Es wird erwartet, dass du dich am Petersplatz zeigst.

Tipps

  • Lerne so viele Sprachen wie möglich. Als Papst wird von dir eine Kommunikation in Italienisch und Englisch erwartet, es wird dir aber helfen, andere Gläubige in der ganzen Welt zu erreichen, wenn du zusätzliche Sprachen sprichst.
  • Mach dir einen Namen, vermeide aber zu kontroversiell zu werden. Deine Kardinalsbrüder werden dich eher zum Papst wählen, wenn du für deine gute Arbeit und deine gemeinnützige Einstellung bekannt bist und weniger, wenn du eine Tendenz hast, die Leute mit unpopulären Aussagen aufzurütteln.
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