Einen Meinungsaufsatz schreiben

Ein Meinungsaufsatz soll den Leser von einer bestimmten, meist deiner eigenen, Haltung überzeugen. Er kann von allen Themen handeln, zu denen du eine Meinung hast. Der Unterschied zwischen einem Meinungsaufsatz und einem argumentativen Aufsatz ist, dass letzterer sich mehr mit Fakten beschäftigt während ein Meinungsaufsatz auch mit Meinungen und Gefühlen argumentiert. Ob du nun gegen Junkfood in der Schule bist oder vom Chef eine Lohnerhöhung willst – es ist nützlich, einen Meinungsaufsatz schreiben zu können.

Teil 1 von 3: Die Grundlagen schaffen

  1. Lies die Vorgaben gründlich. In der Regel wirst du bestimmte Vorgaben für deinen Aufsatz bekommen. Lies sie gründlich und aufmerksam.
    • Achte darauf, ob du wirklich einen reinen Meinungsaufsatz oder einen argumentativen Aufsatz schreiben sollst. Wenn z.B. etwas über „persönliche Erfahrungen“ oder „persönliche Beobachtungen“ erwähnt wird, dann heißt das, dass du diese Dinge mit einfließen lassen kannst, um deine Fakten zu unterstreichen.
    • Andererseits bedeuten Vorgaben wie „verteidige“ oder „lege dar“, dass es mehr um Fakten und weniger um deine persönlichen Erfahrungen geht.
    • Wenn du dir unsicher bist, was von dir erwartet wird, frage deinen Lehrer.
  2. Nimm dir Zeit. Du solltest dir möglichst Zeit nehmen, um dir ein starkes Thema zu suchen, über das du gern schreibst. Mit einem schnell dahin geschriebenen Aufsatz überzeugst du niemanden. Denke gründlich nach, schreibe und redigiere.
    • Fang so früh wie möglich an. So kannst du deinen Aufsatz in Ruhe zu Ende bringen, selbst wenn dein Computer streikt.
  3. Untersuche die rhetorische Situation. Jedes Schreiben hat eine rhetorische Situation mit fünf Grundelementen: den Text (hier dein Aufsatz), den Autor (du), das Publikum, der Zweck der Kommunikation und die Rahmenbedingungen.
    • Der Text sollte klar und von Fakten untermauert sein (und Meinungen enthalten, wenn erlaubt).
    • Du als Autor solltest glaubwürdig sein, indem du gründlich recherchierst, deine Behauptungen klar darlegst und so belegst, dass sie nicht den Fakten oder der Sachlage widersprechen.
    • Der Zweck der Kommunikation ist, deine Leser davon zu überzeugen, dass deine Sicht auf das Thema die richtige ist.
    • Die Rahmenbedingungen können unterschiedlich sein. Oft ist es so, dass du von Seiten der Schule einen Aufsatz schreiben sollst, der benotet wird.
  4. Kenne die Regeln für einen Meinungsaufsatz. Das Schreiben eines Meinungsaufsatzes folgt bestimmten Regeln, außer es gibt spezifische andere Anforderungen für deinen Aufsatz.
    • Meinungsaufsätze verwenden ebenso wie argumentative Aufsätze bestimmte rhetorische Hilfsmittel, um den Leser zu überzeugen. In einem Meinungsaufsatz kannst du in der Regel freier an Gefühle (Pathos) appellieren, die du mit logischen Argumenten, Fakten (Logos) und Glaubwürdigkeit (Ethos) untermauerst.
    • Du solltest die verschiedenen Arten von Belegen sorgfältig verwenden. Logische Belege wie Daten, Fakten und andere Beweise wirken auf Leser in der Regel sehr überzeugend.
    • Meinungsaufsätze haben in der Regel eine klare Aussage, die deine Haltung von Anfang an widerspiegelt. Der Leser sollte sofort verstehen, worauf du hinaus willst.
  5. Denke an dein Publikum. Was den einen überzeugt, klingt für jemand anderes nicht überzeugend. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, an wen du deinen Aufsatz adressierst. Dein Lehrer ist wahrscheinlich dein vorrangiges Publikum, aber du solltest auch darüber nachdenken, wen du sonst noch überzeugen könntest.
    • Wenn du z.B. gegen ungesundes Schulessen argumentieren willst, wirst du unterschiedlich vorgehen –je nachdem, wen du überzeugen willst. Willst du die Schulleitung überzeugen, erklärst du vielleicht den Zusammenhang zwischen der Leistungsfähigkeit der Schüler und gutem Essen. Adressierst du den Aufsatz an Eltern, legst du vielleicht dar, wie wichtig die Gesundheit der Kinder ist und wie teuer die Behandlung von Krankheiten sein kann, die durch ungesundes Essen hervorgerufen werden. Wenn du von der Basis aus für dich und deine Mitschüler für besseres Essen sorgen willst, argumentierst du womöglich eher aus persönlicher Sicht.
  6. Denke über dein Thema nach. Vielleicht wird dir ein Thema vorgegeben. Falls nicht, gilt es, ein paar Dinge zu beachten:
    • Wähle etwas aus, das dir wichtig ist. Ein Meinungsaufsatz hat oft mit starken Gefühlen zu tun. Deshalb solltest du ein Thema wählen, zu dem du eine starke Haltung hast. Wähle etwas aus, das für dich eine große Bedeutung hast und worüber du überzeugend argumentieren kannst.
    • Suche dir ein Thema, das komplex und vielschichtig ist. Du magst sehr enthusiastisch über Pizza denken, aber einen interessanten Aufsatz darüber zu schreiben wird schwierig. Ein Thema, das dich wirklich interessiert und das vielschichtig und umstritten ist – wie Grausamkeit gegen Tiere oder die Verwendung öffentlicher Gelder – ist wahrscheinlich besser.
    • Denke von Anfang an über unterschiedliche Standpunkte zum Thema nach. Wenn du wenige oder keine Argumente gegen deine These findest, ist das Thema vielleicht nicht umstritten genug für einen guten Meinungsaufsatz. Wenn es aber andererseits zu viele Argumente gegen deine These gibt, die schwer zu entkräften sind, solltest du dir ein leichter zu verteidigendes Thema suchen.
    • Achte auf Ausgewogenheit. Ein guter Meinungsaufsatz wird Gegenargumente beachten und den Leser davon überzeugen, dass die dargelegte Haltung des Aufsatzes trotz allem vorzuziehen ist. Achte darauf, dass dein gewähltes Thema fair mit Gegenargumenten umgeht. Deshalb ist z.B. Religion kein gutes Thema für einen Meinungsaufsatz, denn du wirst kaum jemanden davon überzeugen, seinen Glauben zu ändern.
    • Grenze dein Thema ein. Dein Aufsatz wird in der Regel recht kurz, vielleicht fünf Absätze oder ein paar Seiten lang. Deshalb solltest du dein Thema eingrenzen, so dass du es in diesem Rahmen erläutern kannst. Ein Aufsatz z.B. über die Unrechtmäßigkeit von Kriegen wird aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas kaum funktionieren. Wenn du dir eine Facette davon heraus greifst – z.B. dass Drohnenangriffe falsch sind – hast du eher die Chance, tiefgründig und sachlich zu argumentieren.
  7. Entwickle eine These. Die These repräsentiert deine Meinung oder Argumentation in einer klaren Sprache. In der Regel steht sie am Ende deines Einführungsabsatzes. Insbesondere bei einem Meinungsaufsatz ist es wichtig, deine These klar zu formulieren, so dass der Leser genau weiß, was auf ihn zukommt.
    • Die These sollte auch zum Aufbau deines Aufsatzes passen. Sortiere deine Ideen nicht an einer Stelle so und diskutiere sie an anderer Stelle ganz anders.
    • Eine These könnte folgendermaßen aussehen: „Auch wenn Fertiggerichte und verarbeitete Lebensmittel billig sind, eignen sie sich nicht für Schüler. Schulen sollten ihren Schülern frische, gesunde Mahlzeiten anbieten, auch wenn sie teurer sind. Gesundes Schulessen ist entscheidend für den Erfolg von Schülern. Schlechtes Essen verringert ihre Leistung.“
    • Beachte, dass diese These keine drei Ebenen hat. Du musst nicht jeden Unterpunkt deines Aufsatzes in die These bringen (außer die Vorgabe sagt das). Du musst allerdings zwingend deine Hauptargumente darlegen.
  8. Recherchiere deine Fakten und Belege. Wenn du ein Thema hast, bereite dich so gut wie möglich vor – und zwar bevor du zu schreiben beginnst. Hinterfrage, warum du diese Meinung hast und welche Belege für die Untermauerung deiner These entscheidend sind. Überlege dir, welche Gegenargumente deiner These widersprechen könnten.
    • Eine Gedankenlandschaft kann hilfreich sein. Beginne mit dem Hauptthema und kreise es ein. Dann arrangiere Ideen in kleinen Kreisen darum herum. Verbinde die Kreise, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen.
    • Du musst an dieser Stelle noch keine vollständig ausgearbeiteten Ideen haben. Es ist erst einmal wichtig, überhaupt Ideen zu sammeln.
  9. Recherchiere, wenn nötig. Wenn du deine Ideen beisammen hast, stellst du ggf. fest, dass du noch mehr Hintergrundwissen brauchst. Das Schreiben deines Aufsatzes wird leichter voran gehen, wenn du zuvor Hintergründe und Fakten genau recherchiert hast.
    • Wenn du z.B. für ein gesünderes Schulessen argumentierst, willst du vielleicht sagen, dass naturbelassene Nahrung besser schmeckt. Das ist eine persönliche Meinung und muss nicht belegt werden. Wenn du aber behaupten willst, dass frische Nahrung mehr Vitamine und Nährstoffe hat, musst du diese Behauptung mit Fakten belegen.
    • Wenn du eine Bibliothekarin oder einen Bibliothekar kennst, frage sie oder ihn. Sie können dir in der Regel sehr gut bei deinen Recherchen helfen.

Teil 2 von 3: Einen Entwurf schreiben

  1. Schreibe einen Überblick. Meinungsaufsätze haben ein vorgegebenes Format. Das hilft dir, deine Argumente klar und überzeugend darzulegen. Hier sind die Elemente eines Meinungsaufsatzes:
    • Die Einführung. Du solltest einen starken Aufhänger haben, um die Aufmerksamkeit deines Publikums zu wecken. Du solltest auch deine These darlegen. In ihr drückst du aus, worüber du argumentieren und wovon du deinen Leser überzeugen willst.
    • Hauptabschnitte. In einem Aufsatz, der fünf Abschnitte hat, sind drei die Hauptabschnitte. Bei anderen Aufsätzen kannst du so viele Absätze wie nötig schreiben. Unabhängig von der Anzahl, sollte sich jeder der Hauptabschnitte mit dem Hauptthema befassen und es belegen. In diesen Abschnitten setzt du dich auch mit den Gegenargumenten auseinander.
    • Schlussfolgerung. In der Schlussfolgerung fasst du deine Argumente zusammen. Darin kannst du an Gefühle appellieren, deine stärksten Belege bekräftigen oder deine These in einen größeren Kontext stellen. Da du deine Leser von einer bestimmten Idee überzeugen willst, solltest du mit einem Aufruf zum Handeln enden.
  2. Präsentiere einen Aufhänger. Der Aufhänger ist der erste Satz, der Aufmerksamkeit beim Leser erzeugen soll. Das kann eine Frage oder ein Zitat sein, eine Anekdote, eine Definition oder eine lustige Zeichnung. Ein guter Aufhänger erzeugt das Interesse beim Leser zum Weiterlesen.
    • Du könntest z.B. einen Aufsatz über die Notwendigkeit der Erschließung alternativer Energiequellen so beginnen: „Stell dir eine Welt ohne Eisbären vor.“ Das ist eine starke Aussage, die sich auf etwas bezieht, das jeder kennt oder mag (Eisbären). Es weckt auch das Interesse des Lesers, der wissen will, warum er sich diese Welt vorstellen soll.
    • Vielleicht findest du nicht sofort einen Aufhänger. Halte dich nicht damit auf! Du kannst darauf immer noch zurück kommen, wenn der Entwurf deines Aufsatzes steht.
  3. Schreibe die Einleitung. Meist ist die Einleitung der wichtigste Teil des Aufsatzes, denn sie entscheidet darüber, ob der Leser weiterlesen will oder nicht. Eine gute Einleitung erklärt das Thema so, dass der Leser mehr darüber erfahren will.
    • Stelle deinen Aufhänger voran. Dann gehe von allgemeineren Ideen zu spezifischeren über bis du eine These aufstellst.
    • Vernachlässige deine These nicht. Deine These ist eine kurze Zusammenfassung deiner Argumentation. In der Regel ist es ein Satz am Ende deiner Einführung. Eine starke These sollte deine besten Argumente oder das beste Argument zusammenfassen.
  4. Strukturiere deine Hauptabschnitte. Du solltest mindestens drei Hauptabschnitte schreiben. Jeder Abschnitt sollte sich auf einen Hauptpunkt deiner Argumentation beziehen. In diesen Abschnitten begründest du deine Meinung und belegst sie mit Fakten. Ohne Belege wird deine Argumentation nicht überzeugend sein.
    • Beginne mit einem klaren Anfangssatz, der den Hauptinhalt des Abschnitts vorstellt.
    • Deine Belege sollten klar und präzise sein. Schreib z.B. nicht einfach: „Delfine sind kluge Tiere. Es ist allgemein anerkannt, dass sie sehr schlau sind.“ Schreibe lieber: „Delfine sind sehr kluge Tiere. Zahlreiche Studien belegen, dass Delfine mit Menschen zusammenarbeiten, um zu jagen. Kaum ein anderes Tier hat so eine auf Gegenseitigkeit beruhende Symbiose mit Menschen.“
    • Wenn möglich, belege deine Aussagen faktisch. Menschen vertrauen meist belegten Fakten aus zuverlässigen Quellen. Du solltest deine Argumentation möglichst mit Fakten aus verschiedenen Blickwinkeln belegen. Zum Beispiel:
      • "In den Südstaaten der USA finden 80% aller Hinrichtungen des Landes statt. Trotzdem gibt es dort die meisten Morde. Das spricht gegen die abschreckende Wirkung der Todesstrafe."
      • "Dazu kommt, dass Staaten ohne Todesstrafe weniger Morde haben. Hätte die Todesstrafe eine abschreckende Wirkung, warum gibt es dann nicht mehr Morde in Staaten ohne Todesstrafe?"
    • Denke darüber nach, wie deine Hauptabschnitte sich verbinden. Deine Argumentation sollte sich nach und nach wie ein Gebäude aufbauen und nicht auseinander fallen.
  5. Leite mit dem letzten Satz des jeweiligen Abschnitts auf den darauffolgenden über. Damit dein Aufsatz natürlich fließt, sollte es einen Übergang vom Ende des einen Abschnitts auf den nächsten geben. Hier ist ein Beispiel:
    • Ende des ersten Abschnitts: "Wenn die Todesstrafe keine abschreckende Wirkung hat und die Kriminalitätsrate so hoch wie nie ist, was heißt das für jemanden, der fälschlich verurteilt wurde?"
    • Anfang des nächsten Abschnitts: "Es gibt über einhundert fälschlich zum Tode Verurteilte, die zum Teil nur Minuten vor ihrer Hinrichtung freigesprochen wurden."
  6. Entkräfte dein Argument oder führe ein Gegenargument ein. Das musst du ggf. nicht zwingend tun, aber es macht deinen Aufsatz stärker. Stell dir jemanden vor, der genau entgegengesetzt argumentiert. Du solltest über ein oder zwei mögliche Hauptargumente dieser Person nachdenken, um mit deinen Gegenargumenten darauf zu reagieren.
    • Ein Beispiel: "Wenn es Schülern erlaubt wird, Snacks mit in den Unterricht zu bringen, sorgt das für Ablenkung und stört beim Lernen, argumentieren Kritiker. Dabei sollte man bedenken, dass Mittelschüler sehr schnell wachsen. Ihre Körper brauchen Energie und sie können sich schlecht konzentrieren, wenn sie längere Zeit nichts essen. Wenn Schüler im Klassenraum essen dürften, könnten sie sich besser konzentrieren, da sie nicht vom Hunger abgelenkt werden."
    • Es kann sogar sinnvoll sein, einen Abschnitt mit einem Gegenargument zu beginnen und es dann zu widerlegen und deine eigene Argumentation anzubringen.
  7. Deine Schlussfolgerung sollte am Ende des Aufsatzes geschrieben werden. In der Regel solltest du jedes deiner Hauptargumente wieder aufnehmen und am Ende mit einem provozierendem Gedanken enden. Wenn das gut gemacht ist, wird es beim Leser einen tieferen Eindruck hinterlassen. Wiederhole nicht nur die These. Denke darüber nach, was beim Leser hängenbleiben soll. Daran solltest du denken:
    • Wie kann dieses Argument in einen breiteren Kontext gestellt werden?
    • Warum ist dieses Argument oder diese Meinung so wichtig für mich?
    • Welche neuen Fragen wirft mein Argument auf?
    • Was könnten die Leser tun, wenn sie meinen Aufsatz gelesen haben?

Teil 3 von 3: Dem Aufsatz den letzten Schliff geben

  1. Lass den Aufsatz einen oder zwei Tage in Ruhe. Wenn du gut vorausgeplant hast, geht das. Nach ein oder zwei Tagen kannst du den Aufsatz noch einmal lesen. Eine Pause gibt dir die Chance, mit einem frischen Blick darauf zu sehen und hilft, Fehler zu finden. Schwierige Sprache oder Ideen, die reifen müssen, können nun überarbeitet werden.
  2. Lies deinen Entwurf. Viele Schüler machen den Fehler, dass sie sich nicht genug Zeit zur Überarbeitung des ersten Entwurfs nehmen. Lies deinen Aufsatz von vorn bis hinten und denke an Folgendes:
    • Ist die Aussage des Aufsatzes klar?
    • Wird diese Aussage den ganzen Aufsatz hindurch mit Belegen und Beispielen untermauert?
    • Enthalten die Abschnitte ggf. zu viele belanglose Informationen? Konzentrieren sich die Abschnitte auf die Hauptaussage?
    • Werden alle Gegenargumente fair gewürdigt? Werden sie überzeugend widerlegt?
    • Folgen die Abschnitte logisch aufeinander und baut die Argumentation schrittweise auf?
    • Überzeugt die Schlussfolgerung? Wird die Wichtigkeit der Position klar und regt sie den Leser an, umzudenken oder zu handeln?
  3. Überarbeite, wo es nötig ist. Überarbeiten geht über das Gegenlesen hinaus. Du musst ggf. deine Übergänge überarbeiten, mehr Abschnitte für ein besseres Verständnis einfügen oder Abschnitte durch bessere Belege verbessern. Du solltest auch zu größeren Änderungen bereit sein, um einen besseren Aufsatz zu schreiben.
    • Es kann hilfreich sein, einen guten Freund oder Klassenkameraden den Aufsatz lesen zu lassen. Wenn er oder sie deine Argumente nicht versteht oder unklar findet, solltest du sie überarbeiten.
  4. Lies gründlich gegen. Benutze eine Rechtschreibprüfung auf dem Computer. Lies deinen Aufsatz laut und genau so, wie es dasteht. So entdeckst du Fehler leichter.
    • Es kann auch hilfreich sein, deinen Aufsatz auszudrucken und Absätze oder Stellen mit dem Stift zu markieren. Am Computer neigt man dazu, das zu lesen, was man glaubt, geschrieben zu haben. Du überliest Fehler. Den ausgedruckten Aufsatz zu lesen zwingt dich, ihm auf neue Weise Aufmerksamkeit zu widmen.
    • Achte auf die richtige Formatierung. Oft gibt es Vorgaben hinsichtlich von Seitenrändern, Schriftart und -größe.

Tipps

  • Wirf nicht unnötig mit Fachausdrücken um dich, um intelligent zu wirken. Oft schaden sie einem Aufsatz mehr als sie nützen. Benutze eine klare und präzise Sprache.
  • Lies andere Meinungsaufsätze, um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.
  • Achte auf eine klare Haltung bei der Argumentation. Wechsle nicht hin und her und widersprich dir nicht.
  • Denke daran, dass du mit diesem Aufsatz jemanden überzeugen willst, seine Ansicht zu ändern oder etwas zu tun. Du sollst dich damit nicht bei jemandem beschweren.
  • Jeder Satz sollte eine Bedeutung haben. Mehr Sätze bringen deinen Aufsatz nicht voran. Er sollte klar und präzise sein.
  • Vermeide Personalpronomen wie "ich" oder "du". Das wirkt meist unprofessionell.
  • Achte auf Gegenargumente, die deine Argumentation entkräften. Darauf musst du vorbereitet sein. Deshalb solltest du schon von Anfang an eine Liste allgemeiner Gegenpositionen kennen und auf sie reagieren können.
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