100 Euro in einer Woche verdienen (für Kinder)

100€ in einer Woche zu verdienen ist harte Arbeit. Eine Sache alleine wird dafür wahrscheinlich nicht ausreichen – aber einen ganzen Haufen Dinge auszuprobieren, wird dich dein Ziel ohne Probleme erreichen lassen. Also überschlage wie viel Zeit du zur Verfügung hast und fange mit dem Überlegen an. Welche der folgenden Ideen klingt machbar und profitabel?

Vorgehensweise

  1. Frage deine Nachbarn, ob du helfen kannst. Es gibt Millionen von Dingen, die du für deine Nachbarn machen kannst, besonders wenn sie schon älter sind. Wenn deine Eltern ihr Einverständnis gegeben haben, klopfe an ein paar Türen und frage, aber habe schon ein paar Ideen vorbereitet. Manchmal wissen die Leute gar nicht, was sie wirklich brauchen! Hier sind ein paar Ideen, mit denen du anfangen kannst:
    • Das Auto waschen
    • Den Rasen mähen
    • Unkraut jäten
    • Das Recycling organisieren
    • Mit dem Hund Gassi gehen
    • Wöchentliche Aufgaben erledigen, wie z.B. den Müll rausbringen
  2. Nutze die Jahreszeit aus. Wenn du in einer Gegend mit klaren Jahreszeiten lebst, nutze sie, um ein wenig Geld zu machen!
    • Im Sommer kannst du den Rasen mähen oder Limonade verkaufen
    • Im Herbst kannst du Laub rechen
    • Im Winter kannst du Schnee schippen oder Lichter aufhängen
    • Im Frühling kannst du beim Blumenpflanzen helfen
      • Fast jeder hasst es Schnee zu schippen, den Rasen zu mähen oder die Blätter zusammen zu rechen – sie finden es sicher toll, wenn jemand anbietet, es für sie zu machen!
  3. Biete einen Haustiersitter- oder Babysitter-Service an. Wenn du schon etwas älter bist, so dass man dir ein kleines Tier oder ein Kind anvertrauen kann, dann versuche es doch mit Haustier- oder Babysitting! Wenn du einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester hast, hast du wahrscheinlich sowieso schon jede Erfahrung die notwendig ist.
    • Lass es deine Nachbarn wissen, dass du fast immer Zeit hast und dich freuen würdest, auf ihre Kinder/Haustiere aufzupassen, wenn sie in der Stadt unterwegs oder auf Urlaub sind. Haben sie deine Telefonnummer?
  4. Versuche es auch mal mit Haus-Sitting! Da du eh nebenan wohnst, kannst du auch schnell mal zu deinen Nachbarn rüber laufen und schauen ob alles in Ordnung ist, wenn sie weg sind. Sie können sorgenfrei ihr Ding machen, in dem Bewusstsein, dass ihr Haus sicher ist. Das ist doch mal leicht verdientes Geld! (schmeiße aber keine Partys in dem Haus!)
  5. Zeitungen austragen. Wenn du ein Fahrrad und einen Arm hast, bist du schon bestens vorbereitet. Alles was du machen musst, ist jeden Morgen aufstehen, dir die Zeitungen zu schnappen, dich auf dein Fahrrad zu werfen und los geht’s!
    • Manchmal sind die Routen in der direkten Nachbarschaft schon vergeben. Kontaktiere die örtliche Tageszeitung und frage nach Details – vielleicht haben sie andere Dinge, die du machen kannst, oder sie behalten dich im Hinterkopf, sollte etwas frei werden.
  6. Nutze die Feiertage zu deinem Vorteil. Zusätzlich zu den Jahreszeiten, kannst du auch die Ferien und Feiertage ausnutzen!
    • Hänge Lichter auf oder ab
    • Haus-/Haustier-/Babysitting, wenn deine Nachbarn Feiertagspläne haben
    • Bastle Dinge zum entsprechenden Anlass. Pflanze Kürbisse für Halloween an oder Rosen für Muttertag, du kannst selbstgemachte Schokolade zum Valentinstag verkaufen – welcher Feiertag ist der nächste und wie kannst du deinen Teil vom Kuchen abbekommen?
  7. Erledige Haushaltspflichten. Muss Mutti das Haus staubsaugen? Muss Vati den Rasen bewässern? Stelle eine Liste von Pflichten zusammen, die du während der Woche erledigen könntest und schreibe deinen Preis dazu.
    • Für Aufgaben die mehr Zeit und Energie brauchen, solltest du eine höhere Gebühr verlangen. Am Ende der Seite, schreibe einen kurzen Absatz darüber, bis wann du die Aufgaben erledigt haben kannst und wie viel Geld du bekommst, wenn du alles in der Zeit schaffst.
    • Dann lass deine Eltern das Dokument als Zustimmung unterschreiben. Wenn sie mit deinen Preisen nicht einverstanden sind, verhandle. Wenn beide Seiten unterschrieben haben, stimmst du auch den Bedingungen zu – kein Ausreden!
  8. Recycle. Das ist gut für die Umwelt und gut für deinen Geldbeutel! Gehe auf die Suche nach leeren Dosen und Flaschen und tausche sie gegen Bargeld ein. Das ist vielleicht nicht gleich ein Berg von Geld, aber mit der Zeit läppert sich das schnell zusammen.
    • Gehe durch die Nachbarschaft und frage überall, ob du die Dosen und Flaschen einsammeln darfst. Erkläre, dass du versuchst 100 Euro in einer Woche zu verdienen und ihre Hilfe brauchst, um dein Ziel zu erreichen. Vielleicht hat der ein oder andere auch neue Ideen!
  9. Arbeite etwas mit deinen Eltern aus. Haushaltspflichten müssen nicht das einzige sein, für was dich deine Eltern belohnen können. Vielleicht sind sie bereit dir etwas Geld für eine gute Note oder andere Dinge zu geben. Sprich mit ihnen darüber! Frage sie, was sie gerne haben würden, das du tust und ob sie dir dafür vielleicht den ein oder anderen Euro geben würden.
    • Manche Eltern bezahlen für besonders gute Noten, andere dafür, dass du ihnen deine Süßigkeiten aushändigst und wieder andere, wenn du deine alten Spielsachen wegwirfst – also frage! Vielleicht haben sie ganz eigene Ideen.
  10. Beteilige dich an einem Garagenverkauf. Wenn deine Eltern, Familienmitglieder oder Nachbarn einen Garagenverkauf organisieren, steige mit ein! Frage, ob du einen Teil des Tisches haben darfst und verdiene ein bisschen Geld mit alten Dingen. Aber jetzt die Frage: Von was kannst du dich trennen?
    • Versuche nicht deine Kunstwerke, deine Puppe mit nur einem Arm und einem Auge oder deine Legos zu verkaufen, die du in den Mixer gesteckt hast. Keiner wird so etwas kaufen. Schaue dich nach Dingen um, die immer noch in gutem Zustand sind, die du aber nicht länger benutzt. Jemand anderes könnte diese Dinge benutzen und lieben!
  11. Lass ein Geschäft dein altes Zeug auf Kommission verkaufen. Es gibt verschiedene Geschäfte, die deine Sachen entgegen nehmen, verkaufen und dir einen Großteil des Geldes dafür geben. Also sammle deine Sachen zusammen, bitte deinen Mum dich zu fahren und mach dich in den nächsten Laden auf.
    • Überlege dir, ob du ein paar deine alten Sachen, die du nicht mehr brauchst, auf eBay oder ähnlichen Webseiten verkaufen willst. Hast du irgendetwas gesammelt und hast etwas doppelt oder willst es nicht mehr?
  12. Gib Nachhilfe. Wenn du besonders gut in Mathe, Physik, Englisch, Geschichte oder sonst einem Fach bist, warum keine Nachhilfe geben? Fast jeder will gute Noten. Verbreite, dass du Nachhilfe für eine kleine Gebühr anbietest – und dass du die guten Noten als Beweis dafür hast, dass du helfen kannst. Sprich mit Eltern, Lehrern oder der örtlichen Nachhilfe Einrichtung, um ins Geschäft zu kommen.
    • Dadurch kannst du auch etwas lernen! Anderen etwas beizubringen, verfestigt das Konzept in deinem Gehirn. Wenn du hier hinein kommst, kann das etwas sein, dass du die nächsten Jahre machst.
  13. Fange mit dem Backen, Anpflanzen oder Herstellen von Dingen an. Das braucht ein bisschen Know-how und etwas Kreativität. Aber wenn das hast, warum es nicht ausprobieren? Ziehe einige der folgenden Vorschläge in Betracht:
    • Kannst du besonders gute Zimtschnecken backen? Du kannst deine Nachbarn fragen, ob sie Sonntags selbstgemachte Zimtschnecken an die Türe geliefert haben wollen? Menschen die alleine leben, werden diese Leckerbissen lieben, da sie selten für sich alleine backen würden.
    • Habt ihr einen Garten? Du kannst dir überlegen Früchte oder Gemüse anzubauen.
    • Bist du gut in Holzarbeiten, Näharbeiten oder allgemein handwerklich begabt? Selbstgemachte Dinge sind der absolute Renner! Wenn du etwas herstellen kannst, was sich gut als Geschenk eignet, dann tue es und verkaufe es!
  14. Mache die Dinge, in denen du besonders gut bist. Du kannst bestimmt etwas, was andere nicht können oder zumindest nicht so gut können. Was ist es? Das kann für dich etwas ganz normales sein – aber vielleicht kannst du damit ein wenig Geld verdienen! Hier sind ein paar Ideen, um dein Hirn anzuheizen:
    • Kannst du nähen? Vielleicht willst du Kleidung für Kinder oder Erwachsene herstellen (oder Accessoires – Dinge wie Gürtel, Aufnäher, Schlüsselbänder, Haarbänder, Clips, usw.).
    • Bist du besonders Technik-affin? Biete deinen Fähigkeiten am Computer den Erwachsenen an, die selbst im Jahr 2014 noch keine Ahnung haben.
    • Was ist mit Kunst? Denke klein – Verzierungen für Weihnachten oder kleine Stücke zu anderen Feiertagen, sind ein guter Anfang.
    • Spielst du selbst Musik oder singst? Du kannst vielleicht auf kleinen Partys spielen, beim Gemeindetreffen oder bei Kirchenanlässen. Besonders, wenn deine Gebühren niedrig sind!

Tipps

  • Setze einen vernünftigen Preis für deine Leistungen an. Zu hoch wird die Leute abschrecken, aber bei zu niedrig verdienst du auch nichts.
  • Berechne Geld für das Waschen von Autos und mach den Preis an der Größe des Autos fest.
  • Frage vorher deine Eltern, bevor du diese Schritte ausprobierst.
  • Du kannst ein Entertainer für Kinder sein, aber dafür musst du einige Zaubertricks oder Jonglieren können.
  • Stelle sicher, dass vorher jeder darüber übereinstimmt, wie viel Geld du bekommst. Du willst schließlich nicht zu kurz kommen.
  • Übernimm dich nicht! Du bekommst kein Geld für eine halb-getane Arbeit.
  • Wenn du Taschengeld bekommst, zähle das zu deiner Gesamtsumme hinzu.
  • Manchmal geben dir deine Eltern kein Geld für Haushaltspflichten. Nimm es als einen kleinen Rückschlag hin und versuche es weiter.
  • Wenn du einen Flyer bastelst, stelle vorher sicher, dass deine Eltern nichts dagegen haben, dass du das Papier umsonst nimmst. Wenn du für das Papier selbst zahlen musst, achte darauf, wie viele Flyer du machst, ansonsten kann das ein gutes Stück von deinem Verdienst ausmachen.

Warnungen

  • Lass dich nicht von all diesen Jobs auslaugen. Ansonsten kannst du dein Wort nicht halten.
  • Wenn du eine Arbeit erledigst, willst du nicht, dass deine guten Klamotten dabei dreckig werden. Trage also besser Kleidung, die du auch dreckig machen kannst/darfst und wasche sie danach.
  • Mache nicht gefährliches! Sei immer vorsichtig, besonders bei Fremden.
  • Sprich nicht mit Fremden, wenn deine Eltern nicht in der Nähe sind.
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