Jemanden fesseln

Wenn du jemanden auf richtige Weise im sog. "Hogtie" fesselst, hat diese Person praktisch überhaupt keine Chance, sich zu wehren und noch viel weniger zu entkommen. Alles, was du tun musst, ist die Hände und Füße der Person hinter ihrem Rücken zu fesseln und dann die beiden Teile miteinander zu verbinden. Achte nur darauf, dass die Person, die du fesselst, damit einverstanden ist, und dass du die Fesseln schnell wieder lösen kannst, falls es nötig wird! Siehe Schritt 1 dazu, wie man loslegt!

Vorgehensweise

  1. Sei Dir sicher, daß die Person, die Du fesseln willst, damit auch einverstanden ist! Jemanden ohne sein Einverständnis oder sonstige rechtliche Befugnis zu fesseln kann strafbar sein. Sei Dir darüber im Klaren, dass es sehr unkomfortabel sein kann, gefesselt zu sein, vor allem über einen längeren Zeitraum.
  2. Eine im Hogtie gefesselte Person darf niemals allein oder unbeaufsichtigt gelassen werden. Eine Daumenregel ist, daß niemand länger als eine Stunde in dieser Position gefesselt bleiben sollte. Je korpulenter die gefesselte Person ist, desto kürzer ist der Zeitraum, in dem dieser den Hogtie ertragen kann. Entsprechend kann eine leichte Person, wie z. B. eine schlanke Frau, die Fesselung im Hogtie über viele Stunden aushalten, einzelne Frauen haben berichtet, daß sie problemlos ganze Nächte im Hogtie gefesselt verbracht haben. Es sind allerdings auch tragische Fälle von fülligeren Männern im Polizeigewahrsam bekannt. Es gilt also auf jeden Fall: sicher und mit Vernunft fesseln!
    • Überprüfe regelmäßig, dass die Person leicht und bequem atmen kann, insbesondere falls Knebel oder andere Fesselungshilfsmittel gleichzeitig verwendet werden! Auf gar keinen Fall darf eine Person aus den Augen gelassen werden, die bei dieser Fesselung einen Knebel im Mund hat. Wiederum gilt: Achtet vor allen Dingen auf die Sicherheit!
  3. Binde die Hände der Person hinter ihrem Rücken zusammen! Führe die Hände der Person vorsichtig mit den Handflächen hinter ihren Rücken zueinander, dies geht auch gut mit überkreuzten Handgelenken oder mit den Handflächen nach außen. Vor allem letzteres biete sich für Fesselungen über einen längeren Zeitraum an, da hierbei die Schultern nicht so stark verdreht werden. Nimm das Seil und wickle es mehrfach um die Handgelenke der Person! Ziehe das Seil stramm, indem du es fest zwischen den Armen zusammenbindest! Achte darauf, daß das Seil nicht zu fest ist, sodaß die Körperteile abgeschnürt werden!
  4. Binde optional die Ellbogen der Person zusammen! Am besten direkt über den Ellbögen, wobei du sie so dicht wie möglich zueinander drückst, aber fest genug, damit sie nicht verrutschen! Zu welchem Grad du die Arme zusammenbindest, ist dir überlassen, und du kannst auch bloß die Handgelenke zusammenbinden, wenn du möchtest.
    • An dieser Stelle befestigen einige Leute auch gerne die Hände der Person an ihrer Taille, allerdings ist das für das einfache Fesseln nicht nötig. Wenn du möchtest, kannst du dies machen, indem du ein Seil wie einen Gürtel um die Taille/den Bauch der Person wickelst und die Arme runterdrückst, sodass sie sie nicht nach oben oder unten verschieben kann, und die Seile dann mit einem Sackstich zusammenbindest.
  5. Lasse die Person sich flach auf den Boden liegen! Sorge dafür, daß es dort nicht unbequem zu liegen ist und achte vor allem darauf, dass die Person gut Atem holen kann, während sie flach auf dem Bauch liegt! Nochmals, überprüfe regelmäßig, dass die gefesselte Person nicht unbequem liegt (natürlich abgesehen von dem Hogtie als solchem, der ein gewisse Unbequemlichkeit für die Person naturgemäß mit sich bringt)!
  6. Binde nun die Füße der Person etwa auf der Höhe ihrer Knöchel zusammen. Verwende dieselbe Technik, wie schon bei den Händen und ggf. den Armen, indem zu die Knöchel gegeneinander drückst und das Seil zwischen ihnen durchführst, sie einzeln umwickelst und sie dann eng zusammenbindest, aber nicht abschnürst!
    • Um das beste Ergebnis zu erzielen, stelle sicher, dass die Person keine Schuhe oder Socken trägt, sondern grundsätzlich mit bloßen Füßen gefesselt wird! Der Person die Schuhe (und auch die Socken, falls sie welche trägt) abzunehmen verschafft dir einen weiteren Vorteil, da die Seile direkt auf der Haut anliegen, anstatt auf der Kleidung, sodass diese nicht wegrutschen können. Grundsätzlich es ist von vornherein leichter, einer barfüßigen Person Fesseln anzulegen als einer beschuhten oder bestrumpften. Falls der oder die gefangene Person sich wehrt und windet, ist das Risiko deutlich geringer von Fußtritten blaue Flecke zu bekommen, wenn sie hierbei vollständig barfuß ist. (Man kann hierbei eine Gegenwehr leistende Person schnell und sicher unter Kontrolle bringen, wenn man einfach wahllos einige ihrer Zehen ergreift und festhält. Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird sich die Person daraufhin recht gefügig zuende fesseln lassen.)
  7. Bei einer barfüßigen Person kann sehr viel zuverlässiger überwacht werden, daß die Blutgefäße und Nervenbahnen der Füße nicht von dem Seil abgeschnürt werden.
    • Zu diesem Zweck ist es empfehlenswert, den Tastsinn der Zehen und Fußsohlen der gefesselten Person in regelmäßigen Abständen zu testen. Hierzu kann ohne weiteres ein normaler Zahnstocher oder Partypicker verwendet werden. Zum Testen empfieht es sich, die Person zunächst im Wechsel ihre Zehen spreizen und einkrümmen zu lassen. Dann bei gespreizten Zehen mit dem Gegenstand leicht an deren Innenseiten entlang tasten und gelegentlich behutsam anpieksen. Zuletzt sollte mit dem Gegenstand über die Fußsohle der Länge nach entlang getastet werden, zunächst mittig und abschließend an den Rändern. Hierbei sollte jeweils genau auf die Reaktionen der gefesselten Person geachtet werden, da diese oft selbst nicht bemerkt, wenn Nervenbahnen abgeklemmt sind. Dieser Test ist entsprechend nicht in gleicher Weise möglich, wenn die Person Schuhe oder Socken trägt.
  8. Binde nun mit einem weiteren Seil die bereits gefesselten Knöchel hinter dem Rücken an die ebenfalls schon gefesselten Handgelenke! Um den Hogtie zu vollenden, führe zuerst ein Seil durch die Knöchelseile und die Handgelenkseile, ziehe sie zusammen und ziehe damit automatisch die Knöchel nach oben, wobei sich die Knie der Person beugen. Die Unterschenkel sind in der optimalen Position angewinkelt, wenn Du direkt vor der gefesselten Person stehst und Du direkt auf ihre Fußsohlen schauen kannst, wenn sie ihre Fußgelenke entspannt hält.

Tipps

  • Jetzt ist der Zeitpunkt ideal, um deine Gefangene an den Füßen zu kitzeln oder zu tun, was immer Du möchtest, da diese jetzt nichts mehr tun kann, um dich daran zu hindern.
  • Wenn Du die Hände mit den Handflächen nach außen zusammenbindest, wird sich Deine gefangene Person besonders hilflos fühlen und sich in einer absolut wehrlosen Position befinden, ohne jede Möglichkeit noch Widerstand zu leisten.
  • Um die Fesselung noch wirkungsvoller zu gestalten, können jetzt noch die Knie mit entweder einem Hosengürtel, einem weiteren Seil oder einem Riemen zusammengebunden werden.
  • Verwende ein dickeres Seil, 1/2 oder 1 cm! Lege 3 - 4 Wicklungen um Handgelenke und Knöchel, um den Druck auf einen breiteren Bereich zu verteilen und die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung zu reduzieren! Achte darauf, dass die gewickelten Schnüre Seite an Seite liegen und einander nicht überkreuzen! Falls nur die Ellbogen gefesselt sind, rutscht es vermutlich an den Armen herunter, wenn es an den Knöcheln befestigt wird. Lerne, einen Brustgurt hinzuzufügen, welcher das Festbinden über den Schultern einschließt! Das hält.
  • Du kannst nach Wunsch ein Extraseil hinzufügen. Manche Leute fügen gerne eine weitere Linie zwischen den Ellbogen und den Füßen hinzu, binden die Zehen hoch oder was sonst noch du gern verbinden möchtest. Experimentiere mit verschiedenen Knoten und verschiedenen Richtungen, wenn du möchtest!

Warnungen

  • Für längere Zeit gefesselt zu sein, kann hochgradig unbequem, schmerzhaft und sogar gesundheitsgefährlich sein, besonders wenn die Seile zu eng festgezogen sind. Bitte beachte hierfür die oben genannten Hinweise! Selbstverständlich sollte der kurze Berührungstest auch an den Händen (entsprechend Finger und Handflächen) durchgeführt werden, auch dort kann es leicht zu abgeklemmten Blutgefäßen oder Nervenbahnen kommen.
  • Sollten die Hände oder Füße ganz oder teilweise blass werden oder blau anlaufen, ist dies ein sicheres Zeichen, daß die Fesseln zu eng angezogen wurden und der Blutfluß behindert ist. Bitte in diesem Fall sofort die Fesseln lösen oder zumindest lockern!
  • Falls die Fesselung mit Hand- und Fußschellen durchgeführt werden sollte, achtet bitte unbedingt darauf, professionelles Equipment zu verwenden, da dieses speziell dafür konzipiert ist, ernste Verletzungen zu vermeiden, die sehr leicht auftreten können, wenn billiges "Spielzeug" verwendet wird. Wenn Du Dich an die großen (amerikanischen oder auch englischen) Marken hälst, kannst Du nicht viel falsch machen. Diese lassen sich zusätzlich gegen unbeabsichtigtes weiteres Zuziehen sichern, welches bei billigen Fabrikaten oft nicht oder nicht zuverlässig funktioniert. Auch können sich scharfe Kanten bei günstigen Produkten vom Freizeitausrüster in die Haut einschneiden. Die Produkte von Smith&Wesson, Peerless oder TCH haben meist sehr schön abgerundete Kanten.
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