Sich aufs Fasten vorbereiten

Fasten bezeichnet eine Methode, bei der Menschen für eine gewisse Zeit auf Nahrung und Getränke sämtlicher Art verzichten. Man fastet, um sein Verdauungssystem zu reinigen, um Gewicht zu verlieren und, in einigen Fälle, auch aus religiösen bzw. spirituellen Gründen. Es gibt Schritte, die du unternehmen kannst, um deinen Körper auf diese plötzliche und drastische Veränderung in der Ernährung vorzubereiten. Lies weiter, um mehr darüber zu lernen, wie du deinen Körper aufs Fasten vorbereiten kannst.

Vorgehensweise

  1. Konsultiere deinen Arzt, bevor du mit dem Fasten beginnst.
    • Einige Medikamente, die du einnimmst, könnten während des Fastens einen negativen Effekt auf dich haben, da sich die Zusammensetzung deines Blutes verändert.
    • Für Personen, die unter Krebs oder niedrigem Blutdruck leiden oder sich derzeit in der Schwangerschaft befinden, ist Fasten wohl nicht ratsam.
    • Dein Arzt wird vor dem Beginn deiner Fastenzeit vielleicht Blut- oder Urintests mit dir durchführen wollen.
  2. Bestimme Art und Länge deiner geplanten Fastenzeit.
    • Es gibt verschiedene Arten des Fastens, etwa das Wasserfasten, Saftfasten, spirituelles Fasten, Fasten zur Gewichtsabnahme und viele andere.
    • Die Länge der Fastenzeit kann zwischen 1 und 40 Tagen variieren, abhängig vom Ziel, das du dir setzt.
    • Erkundige dich zunächst über verschiedene Fastenmethoden, um zu bestimmen, welche am besten zu deiner momentanen Situation, deinem Ziel und deinem Gesundheitszustand passt.
    • Du kannst die unten verlinkten Webseiten besuchen, um mehr über verschiedene Fastenmethoden zu lernen (Englisch).
  3. Bereite dich auf Veränderungen vor, die in deinem Körper vonstatten gehen können.
    • Das Fasten kann durch den Entgiftungsprozess Nebenwirkungen wie unter anderem Durchfall, Müdigkeit und Schwäche mit sich bringen, den Körpergeruch verstärken oder Kopfschmerzen auslösen.
    • Überlege dir, dir für die Fastenzeit frei zu nehmen oder mehr Zeit zum Entspannen zu gönnen, um dich mit den Begleiterscheinungen des Fastens vertraut zu machen.
    • Besuche die unten verlinkten Webseiten, um eine Liste mit allen möglichen Nebenwirkungen des Fastens zu finden (Englisch).
  4. Reduziere den Konsum von süchtig machenden oder aus Gewohnheit zu dir genommenen Substanzen bereits etwa 1 bis 2 Wochen vor dem Beginn deiner Fastenzeit.
    • Diese Prozedur wird die möglichen Entzugserscheinungen, denen du dich während des Fastens eventuell ausgesetzt sehen wirst, verringern.
    • Süchtig machende oder aus Gewohnheit konsumierte Substanzen sind beispielsweise Alkohol, koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee und Limonaden, Zigaretten und Zigarren.
  5. Verändere deine Ernährung bereits 1 bis 2 Wochen vor dem Beginn deiner Fastenzeit.
    • Reduziere deinen Konsum von Schokolade und anderen Nahrungsmitteln, die raffinierten Zucker beinhalten und sehr fetthaltig sind.
    • Iss kleinere Portionen während der Mahlzeiten.
    • Reduziere deinen Konsum von Fleisch und Milchprodukten.
    • Iss vermehrt gekochtes oder rohes Gemüse und Früchte.
  6. Schränke deine Ernährung etwa 1 bis 2 Tage vor dem Beginn deiner Fastenzeit ein.
    • Iss nun ausschließlich rohes Gemüse und Früchte, denn diese werden deinen Körper vor dem Fasten reinigen und entgiften.
    • Trink nur noch Wasser sowie Frucht- oder Gemüsesaft aus frischen, rohen Früchten und Gemüse.

Tipps

  • Verändere mit jedem Tag, den du auf deine Fastenzeit zugehst, schrittweise Art und Menge der Lebensmittel in deiner Ernährung.
  • Ersetze harte Nahrungsmitteln mit weicheren, einfach zu verdauenden Nahrungsmitteln und Früchten.
  • Verändere deinen Ernährungsplan etwa 1 bis 2 Wochen vor dem Beginn deiner Fastenzeit, um das Hungergefühl bereits im Voraus zu verringern.
  • Übertreibe es nicht mit den Vorbereitungen. Wenn du für drei Tage fasten möchtest, dann bereite dich auch nur drei Tage darauf vor, etc.
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