Sauren Regen verringern

Saurer Regen ist weiterhin ein ein großes Problem. Die meisten der verursachenden Abgase werden zwar durch Industrieanlagen produziert, aber auch du kannst etwas zur Verringerung beitragen und damit der Umwelt helfen.

Teil 1 von 3: Mache dich und andere schlau

  1. Saurer Regen ist nicht der einzige ätzende Niederschlag. Auch Schnee, Nebel oder Staubpartikel können Säure ablagern. Wenn du also gegen sauren Regen kämpfst, kämpfst du gegen alle diese sauren Niederschläge.
  2. Ursachen. Saure Niederschläge werden durch Abgase verursacht, die bei der Verbrennung von z.B. Kohle oder Heizöl entstehen. Dabei entstehen Schwefeloxide, die sich in der Atmosphäre mit Wasser und Sauerstoff zu Schwefelsäure verbinden können. Hauptverursacher dieser Emissionen sind oft Kohlekraftwerke, aber auch Autos, LKWs oder die Heizung.
  3. Die Auswirkungen von sauren Niederschlägen auf unseren Planeten. Saurer Regen ist schädlich für alles: Menschen, Wälder und Flüsse, sogar Gebäude. Er kann beim Menschen Asthma verursachen. Er sickert in den Boden und zerstört Bäume. Er verändert den pH-Wert der Flüsse und Seen und stört damit empfindlich die Pflanzen- und Tierwelt. Sogar Gebäude und Statuen werden durch die Säure angegriffen und altern schneller. Saure Niederschläge haben keinen Nutzen, sondern nur Nachteile.
  4. Informiere dich, was deine Regierung gegen sauren Regen unternimmt. Viele Parteien haben mittlerweile das Thema Umweltschutz im Programm. Versuche zu erfahren, welche Ziele wirklich umgesetzt wurden und wie die Gegenseite (z.B. Energiekonzerne) argumentiert.
  5. Teile dein Wissen mit anderen. Vielen ist die Problematik vielleicht nicht bewusst. Durch das konsequente Abschalten von unbenutzten elektrischen Geräten können Abgase vermieden werden. Auch die Vermeidung von unnötigen Autofahrten sorgt für eine bessere Luft und damit zu mehr Lebensqualität für alle.
  6. Schreibe deinen Abgeordneten oder starte eine Initiative. Sammle z.B. Unterschriften für umweltschonende Energie aus Solaranlagen und Windrädern und schicke sie an deine Abgeordneten mit der Aufforderung sich mehr für alternative Energiegewinnung einzusetzen.

Teil 2 von 3: Verantwortung im Straßenverkehr übernehmen

  1. Investiere in ein umweltfreundliches Auto. Der Straßenverkehr ist mit verantwortlich für den sauren Regen. Die Abgase der Fahrzeuge verstärken neben den Industrieemissionen die sauren Niederschläge. Wenn du ein neues Auto kaufen musst, achte auf die Emissionswerte und entscheide dich für ein sparsames Fahrzeug.
    • Es gibt viele Tests und Berichte, die die Umweltfreundlichkeit von Fahrzeugen untersuchen.
  2. Benutze öffentliche Verkehrsmittel oder organisiere Fahrgemeinschaften. Am besten wäre es, wenn du auf dein Auto ganz verzichtest. Vielleicht gibt es die Möglichkeit mit Bus oder Bahn zur Arbeit zu kommen. Oder hast du Kollegen, mit denen du eine Fahrgemeinschaft bilden kannst? Jedes Auto weniger auf der Straße hilft der Umwelt.
  3. Benutze ein Fahrrad oder geh zu Fuß. Noch besser als öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, ist es natürlich eine Transportform zu wählen, die gar keine schädlichen Emissionen produziert. Wenn möglich, solltest du gehen oder Fahrrad fahren, um dein Ziel zu erreichen. Das ist gesund und damit gut für dich und deine Umwelt.
  4. Kaufe Produkte aus deiner Nähe. Durch den globalen Transport von Nahrungsmitteln verursacht die Lebensmittelindustrie eine Menge Luftverschmutzung. Kaufe Produkte, die keine langen Transportwege haben.
    • Noch besser: Dein eigener Garten. Wenn man die Möglichkeit hat, ist das natürlich die umweltfreundlichste Variante. Selbstgezogenes Gemüse, frische Kräuter oder Obst vom eigenen Baum schmecken gut und müssen nicht weit transportiert werden.

Teil 3 von 3: Zu Hause Verantwortung übernehmen

  1. Informiere dich über alternative Stromanbieter, die in nachhaltige Energien investieren. Falls möglich, investiere dein Geld in alternative und umweltschonende Energieerzeuger.
  2. Schalte dein Licht und deine elektrischen Geräte ab. Achte darauf Lampen auszuschalten, wenn du sie nicht benötigst. Auch vermeintlich ausgeschaltete elektronische Geräte verbrauchen oft noch Energie. Am besten nimmst du sie ganz vom Stromnetz und ziehst den Stecker.
  3. Benutze energieeffiziente Geräte. Informiere dich über Prüfzeichen zur Energieeffizienz bei elektrischen Geräten. Kaufe nur Geräte mit einem seriösen Prüfzeichen. Mittlerweile gibt es bei fast allen elektronischen Geräten energiesparende Varianten. Das lohnt sich besonders bei Geräten wie z.B. Kühlschrank, Waschmaschine oder Herd, die regelmässig benutzt werden.
  4. Überprüfe die Einstellungen deiner Heizung oder Klimaanlage. Die empfohlene Zimmertemperatur für Wohn- oder Arbeitszimmer liegt bei 20-22° Celsius. Überhitzte Zimmer sind Energieverschwendung.
  5. Sorge bei deinem Heim für eine gute Dämmung. Es ist Verschwendung, wenn die Wärme nicht im Haus gehalten wird und ungenutzt entweicht. Überprüfe, ob die Fenster dicht sind und repariere sie gegebenenfalls.

Tipps

  • Pflanze Bäume in deinem eigenen Garten.
  • Verbrenne niemals deinen Müll selbst. Dadurch werden gefährliche Chemikalien ungefiltert freigesetzt.
  • Kaufe weniger Dinge aus Massenproduktion und versuche weniger zu verbrauchen.
  • Verringere deinen Kraftstoff-Verbrauch.
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