Kinderyoga machen

Kinder Yoga für Kinder ist eine wichtige Möglichkeit, den eigenen Körper kennenzulernen, den Stress in der heutigen Zeit auszugleichen, zum inneren Frieden zu finden und die Konzentrationsfähigkeit (Leistungsfähigkeit) zu fördern. Kinder lieben Geschichten. Verbinde Yoga mit Yoga-Geschichten. Mache Phantasiereisen. Lehre Kinder spielerisch positive Werte wie Liebe, Wahrheit, Frieden, Vertrauen und Glück.

Vorgehensweise

  1. Wir stehen im Kreis und legen die Hände vor dem Herzchakra aneinander. Wir verbeugen uns voreinander und denken: "Wir begrüßen die Sonne."
  2. Wir heben die Arme zum Himmel und strecken uns auf den Zehen nach oben: "Wir begrüßen den Himmel."
  3. Wir beugen uns seitlich in der Hüfte nach links und rechts, bringen dabei den jeweiligen Außenarm über den Kopf und denken: "Wir begrüßen den Mond".
  4. Wir machen große Kreise mit den Armen, stellen uns den ganzen Kosmos voller Sterne vor und denken: " und die Sterne".
  5. Wir drehen uns in der Wirbelsäule nach links und rechts, nehmen die Arme dabei mit und sagen: "Wir begrüßen alle Kinder". Wir sehen die Kinder um uns herum.
  6. Wir beugen uns mit dem Oberkörper vor und reiben kreisend die Erde: "und das Gras".
  7. Wir stellen uns wieder aufrecht hin, legen einen Fuß an das entgegengesetzte Knie, stehen wie ein Yogi auf einem Bein und rufen laut: "Das bringt uns Spaß." Dazu klatschen wir kräftig in die Hände, bis wir alle gute Laune haben.

Tipps

  • Zitat TAZ: Die Niederlausitz-Grundschule in Kreuzberg ist die erste Schule deutschlandweit, die Yoga zum Pflichtfach gemacht hat. Beim Kinderyoga lernen die Mädchen und Jungen, ihre Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern, aber auch Mitgefühl und Toleranz zu entwickeln. "Da konzentriert man sich, und dann wird man klug", sagt Lena. Seit drei Jahren macht die Achtjährige regelmäßig Yoga, schon in der Vorschule hat sie begonnen. Jetzt geht sie in die 2. Klasse, und Yoga steht auf ihrem Stundenplan. "Unser Lehrer sagt immer, dass wir besser arbeiten können, wenn wir Yoga machen." (...) Kinderyoga ist ganz anders als Yoga für Erwachsene. Die Kinder brüllen dabei wie Löwen, wandeln sich von einer "Angsthasenblume" in eine "stolze Blume" oder summen wie eine Biene. Sie tauchen in Fantasiegeschichten ein, in denen Tiere aus aller Welt vorkommen, machen Traumreisen oder geben sich gegenseitig eine "Bärenmassage". Sich wiederholende Rituale, wie eine Minute still sein und gute Wünsche in die Welt schicken, geben den Kindern Sicherheit und Orientierung. Viele Yogaübungen wirken auf das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften und verbessern die Koordinationsfähigkeit, das Körpergefühl und die Konzentration. Aber auch soziale Fähigkeiten werden beim Kinderyoga gefördert. "In meinen Yogageschichten geht es meist um menschliche Werte", sagt Yogalehrerin Proßowsky. Die Kinder lernen, Mitgefühl und Toleranz zu entwickeln, und erfahren, wie sie sich entspannen können. "Das macht sie nicht nur gelassener, sondern auch emotional stärker und selbstbewusster", erklärt Thomas Bannenberg, Yogalehrer aus Heidelberg.

Warnungen

  • Sei nicht zu streng. Kinder Yoga sollte ein Spiel sein und Spaß machen.
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