Offen sprechen

Bist du mitten in einer hitzigen Debatte und wünschst dir genügend Motivation zu haben, um deinen Senf dazuzugeben? Oder möchtest du einfach mal genug Mumm in den Knochen haben, um für nächsten Freitag einen anderen Film vorzuschlagen? Wie dem auch sei, geradeheraus zu reden kann sich unglaublich befriedigend anfühlen. Bleib dran, wenn du lernen willst, wie du deine Meinung zu fassen bekommst und richtig loslegst.

Methode 1 von 3: Finde deine Stimme

  1. Sei selbstsicher. Um direkt zu sein musst du daran glauben, dass deine Meinung einen Wert besitzt. Du musst daran glauben, dass dein Beitrag jede Konversation bereichern wird. Und sie wird es wahrscheinlich auch! Unterschiedliche Ansichten machen Gespräche und Diskussionen erst interessant.
    • Wenn mit deinem Selbstvertrauen zu kämpfen hast, dann ist es einfacher, mit einem bestimmten Thema zu beginnen. Du weißt jede Menge über die Agrarindustrie? Dann starte doch damit. Wenn Kampfkünste eher deine Sache sind, dann ist das dein Stichwort. Je besser du ein Thema kennst, desto bequemer kannst du darüber reden. Indem du mit deinem Wissensgebiet übst, kannst du die dort gesammelte Erfahrung auf andere, abstraktere Themen wie Regierung, Ethik oder Religion übertragen.
  2. Überwinde deine Zurückhaltung. Nur weil du selbstsicher bist heißt das noch lange nicht, dass du deine eigene Stimme gern hörst. Der nächste Schritt besteht darin, deine Zurückhaltung zu überwinden. Extrovertierter zu werden hört sich vielleicht nach einer gewaltigen Aufgabe an, aber es ist machbar. Mit Ausdauer und Motivation kannst du deine Persönlichkeit vollkommen unter deine Kontrolle bekommen.
    • All dies ist ein Gemütsverfassung. Du wirst nicht leise und zurückhaltend geboren! Du hast es gelernt. Es wird vielleicht eine Weile dauern, sich diese Angewohnheiten abzugewöhnen, aber Fakt ist, dass man sie sich abgewöhnen „kann“. Du hast dich einmal dazu entschieden, so zu sein, wie du heute bist – und nun ist es an der Zeit zu entscheiden, wer du sein wirst.
  3. Entwickle deine Ansichten. Du willst dich nicht anhören, als ob du nicht weißt, über was du da sprichst, ansonsten wird dir bald keiner mehr zuhören. Außerdem wird es schwer werden, Klartext zu reden, wenn du gar nichts zu sagen hast! Denke darüber nach, wie du zu den angesagten Gesprächsthemen deines Umfeldes stehst. Nur du wirst die Antwort dazu finden können und du kannst nicht falsch liegen!
    • Wenn du keine wirkliche Meinung zu dem Thema hast, dann recherchiere ein wenig. Sei dir dessen bewusst, dass es ebenfalls eine Meinung ist, keine Meinung zu einem Thema zu haben. Du betrachtest es dann eben als nicht wichtig genug, um diskutiert zu werden. Viele haben feste Überzeugungen, von daher kann es auch ganz erfrischend sein, derjenige zu sein, der sagt: „Leute, regt euch ab. Warum um alles in der Welt ist das so wichtig, dass ihr so viel Energie darauf verschwendet?“
      • Zum Beispiel Miley Cyrus’ Twitter. Keine Meinung? Kein Problem.
  4. Sei dir im Klaren, was für dich wichtig ist. Offen zu sprechen heißt nicht, dass du aller 12,5 Sekunden deine Meinung von Captain Crunch bis hin zu Transzendentalismus verkünden musst. Fühlst du eine besondere Leidenschaft für Captain Crunch, dann leg los. Wenn deine Meinung zu Frühstücksflocken allerdings so spannend wie eine Schüssel Grießbrei ist, dann behalte sie besser für dich.
    • Das ist ein anderer Weg zu sagen „Wähle deine Schlachten“. Du willst nicht die Person sein, die ihre Meinung zu jedem und zu jeder Zeit sagt. Die Person, die nur um des offenen Redens willen die ganze Zeit offen redet. Die Person, die stolz darauf ist, das letzte Wort zu haben. Nein, danke. Kenne die Themen, für die du dich leidenschaftlich interessierst und bleibe bei ihnen. Ganz einfach.
  5. Zurückhaltend zu sein hat seine Vorteile. Die westliche Gesellschaft drängt uns zu Extrovertiertheit. Auf Arbeit genießen die Leute, die ihre Hand heben, Gespräche ins Rollen bringen und wichtige Arbeitsbeziehungen knüpfen, Wertschätzung. Es ist aber nichts Falsches daran, zurückhaltend zu sein. Wenn du nur für jemand anderen und nicht dich selbst geradeheraus sein willst, dann wird das nicht von Dauer sein.
    • Es ist wie mit den meisten Dingen, man sollte die gesunde Mitte wählen. Rund um die Uhr geradeheraus zu sein sollte gar nicht dein Ziel sein, sondern dann zu sprechen wenn du dich danach fühlst und du denkst, dass deine Meinung nicht genügend repräsentiert wird oder verteidigt werden muss. Wenn nicht, dann lass es bleiben.
  6. Sei aufgeschlossen. Das ist eine allgemeine Anstandsregel für gute Diskussionen. Versuche als vernünftiger Mensch rüberzukommen, dem man zuhören sollte, wenn du deine Meinung sagst. Vermittle nie den Eindruck fanatisch, engstirnig oder arrogant zu sein. Bevor du also anfängst über die Ungeheuerlichkeit namens Grußkartenbranche herzuziehen, schalte einen Gang zurück. Du willst letzten Endes vielleicht doch nicht so offen sein.
    • Das ist wichtig bevor, während und nachdem du deine Meinung sagst. Es ist in etwa so eindrucksvoll „Weißt du was, du hast Recht! Daran habe ich gar nicht gedacht“ zu sagen wie jemanden mit einem Schwall von Fakten zu bombardieren, der unbestreitbar ist. Eine Unmenge an Leuten kann minutenlange, ununterbrochene Schimpftiraden loslassen, aber wenige können damit aufhören und zugeben, dass sie vielleicht falsch liegen.
  7. Beachte dein Geschlecht. So grässlich es auch ist, so muss es doch gesagt werden. Es gibt einen Unterschied zwischen einem offenen Mann und einer offenen Frau. Während die Kluft zwischen den wahrgenommenen Unterschieden zwischen Mann und Frau kleiner wird, ist sie nichtsdestotrotz noch vorhanden. Wenn du als Mann direkt bist, giltst du wahrscheinlich als ehrgeizig, intelligent und maskulin. Wenn du als Frau direkt bist, riskierst du als dreist, anstrengend und maskulin rüberzukommen. Das ist ein Stereotyp, welches aber noch immer zuzutreffen scheint, auch wenn es vielleicht nicht zugegeben wird.
    • Wenn du dich nicht darum kümmerst, was andere von dir halten, dann ignoriere dies. Wenn du aber eine Frau bist, die eigenwilliger und lautstarker erscheinen will, dann sei dir bewusst, dass du damit in manchen Kreisen schwer zu kämpfen haben könntest. Einige Leute wissen nicht, wie sie mit einer Frau umgehen soll, die geradeheraus spricht (erinnere dich an die Gegenwehr zu Hillary Clinton), andere empfinden es hingegen als erfrischend. Letztendlich ist das deren Problem, sei dir aber bewusst, dass sich das direkt auf dich auswirken kann.

Methode 2 von 3: Mit anderen kommunizieren

  1. Schätze die Situation ein. Wenn du zum Beispiel der einzige Atheist in einem Raum voller Baptisten bist, solltest du deine Ansichten zum Thema Religion vielleicht besser für dich behalten. Es könnte sonst in einem Konzert voller Augenrollen und wütendem Schnaufen enden. Wenn du aber mit Leuten sprichst, die verschiedene Standpunkte ergründen, und du etwas zu der Unterhaltung beizutragen hast, dann lass es ruhig raus. Zum offenen Reden gehört auch das Gespür zu wissen, wann die richtige Gelegenheit ist.
    • Warte, bis du die Angelegenheit richtig wichtig nimmst. Wenn du deine Ansichten oder Widersprüche ständig einwirfst, kannst du streitlustig und störend wirken. Der Grundgedanke ist, die Leute auf deine Ansichten aufmerksam zu machen und damit sie sie beachten, nicht, um ihnen damit vor den Kopf zu stoßen.
  2. Sei taktvoll. Stell dir vor, jemand kommt vorbei und sagt: „In den letzten Wochen hat dein Atem schrecklich gerochen. Arrangiere doch bitte deine tägliche Hygiene und tu uns allen den Gefallen, deine Zähne öfter zu putzen und um Himmels willen, benutze Zahnseide!“ Wie würdest du dich fühlen? Wahrscheinlich ziemlich schlecht. Sei du also nicht derjenige, der so etwas sagt! Du kannst frei heraus reden, solltest aber trotzdem Takt an den Tag legen und behutsam mit den Gefühlen anderer umgehen.
    • Das Ganze umgekehrt. Jeder denkt darüber nach, Jose zu sagen, dass sein Atem furchtbar ist, aber keiner hat genug Mumm in den Knochen, es tatsächlich zu tun. Zum Schluss beißt du in den sauren Apfel und sagst: „Hey, Jose, willst du vielleicht ein Pfefferminz? Mir ist dein Atem aufgefallen. Gab heut wohl Knoblauch, was?“ Oder du liest einfach wikiHows Artikel, wie du jemandem sagst, dass er schlechten Atem hat.
  3. Drücke dich gewählt aus. Nehmen wir ein Beispiel zur Hand: Deine Freunde beginnen eine Diskussion über Chomskys versus Skinners Auslegung der angeborenen Sprachfähigkeiten und du funkst mit einem zeitlich gut abgestimmten dazwischen: „Nein! Ihr seid alle verrückt! Es ist der kleine lila Mann im Himmel, der alles bestimmt!“ Dann rennst du kreischend und mit den Armen rudernd weg. Das ist nicht direkt ein redegewandtes Argument, auch wenn es durchaus geradeheraus war. Wenn du daran glaubst, dass ein kleiner lila Mann im Himmel all unsere Denkprozesse und dergleichen steuert, dann begründe es wenigstens, bevor du wie ein Irrer aus dem Raum rennst.
    • Belege deine Ansichten mit Begründungen, sei zudem auch so gründlich, wortgewandt und unvoreingenommen wie möglich. Einfach zu sagen „Die Thunfischindustrie ist fürchterlich. Jeder der Thunfisch isst, muss darauf hingewiesen werden“ ist kein geeigneter Weg, das in Angriff zu nehmen. Sage stattdessen: „Die Thunfischindustrie ist absolut unhaltbar. Thunfisch wird innerhalb von 10 Jahren von den Verkaufsregalen verschwunden sein, wenn wir nicht aufhören. Die Menschen werfen den gesamten Kreislauf des Lebens über den Haufen.“ Dieses Argument ist deutlich schwerer zu entkräften!
  4. Loslassen können. Neben dem Aussuchen deiner Schlachten ist es auch wichtig zu wissen, wann der Kampf vorbei ist. Wenn du deinen Teil gesagt hast, lass ihn für sich sprechen. Du musst dann nicht weiter darauf herumreiten!
    • Achte auch auf Fingerzeige deiner Freunde. Wenn jemand anfängt, sich gekränkt zu fühlen, verärgert zu sein oder andere Anzeichen negativer Gefühle zeigt, dann halte dich zurück. Du kannst später noch einmal auf diesen Punkt zurückkommen, wenn nötig.
  5. Übe und wiederhole. Die Eigenschaften der Persönlichkeit sind antrainiert. Sobald du regelmäßig anfängst offen zu sprechen, wird sich diese Reaktion automatisieren. Dich selbst reden zu hören wird dich nicht verunsichern, andere auf deine Meinung reagieren zu sehen wird nicht beängstigend sein. Das ist ein ganz natürlicher Teil der menschlichen Sozialisierung.
    • Ziele darauf ab, deine Meinung für den Anfang einmal am Tag zu sagen. Arbeite dich langsam zu jeder Zeit hinauf, in der du etwas Unverschämtes denkst, aber nichts sagst. Wenn du zu weit gehst, ist es so einfacher, wieder zurückzuweichen. Wenn jemand nach deinem plötzlichen Sinneswandel fragt, sei ehrlich! Du arbeitest daran, direkter zu sein. Das ist alles.
  6. Fange klein an. Du musst deinen Freunden nicht gleich den Kopf abreißen, wenn sie das nächste Mal darüber sprechen, wie weltbewegend Honey Boo Boo ist. Fange damit an zu sagen, wo du tatsächlich zum Abendessen hingehen oder welchen Film du tatsächlich sehen möchtest, anstatt mit dem Strom zu schwimmen. Wenn das ein alter Hut geworden ist, dann zieh weiter und sage deine Meinung zu größeren, bedeutungsvolleren Dingen (zu denen offensichtlich Honey Boo Boo gehört).
    • Lass dich nicht von einem Rückschlag aufhalten. Natürlich werden die Leute nicht immer einer Meinung mit dir sein. Das ist normal. Das ist gut! Wenn wir alle dieselben Ansichten und Meinungen hätten, wäre das Leben todlangweilig. Die Leute greifen dich nicht an, sie sprechen lediglich auch geradeheraus. Wenn das passiert, dann mach es dir zum Prinzip, den nächsten Tag offen zu sprechen, auch wenn es zunächst ein kleiner Schritt ist.

Methode 3 von 3: Erfolgreich sein

  1. Sei zuhause und bei der Arbeit geradeheraus. Es ist einfach, deinen Eltern zu sagen, wie du deine Umwelt wirklich empfindest. Es ist um einiges schwerer zu einer Sitzung zu gehen, deine Hand zu heben und das Risiko einzugehen. Die schwierigen Dinge sind aber meist von größter Bedeutung. Und es könnte eine Beförderung bedeuten!
    • Je mehr du etwas übst, desto wohler fühlst du dich dabei, egal um was es sich handelt. Also fang morgen an. Wenn dir ein Gedanke kommt, den du sagen könntest, sage ihn. Das ist alles was du tun musst. Mach das einmal am Tag, bis du dich daran gewöhnt hast, eine Stimme zu haben. Von da an kannst du deine Fertigkeiten weiter aufpolieren.
  2. Habe einen Filter zwischen Kopf und Mund. Du glaubst zurückhaltend zu sein und versuchst gezielt offen zu sprechen. Gut, aber das ist keine Entschuldigung, um unhöflich zu werden. Wenn Gina das nächste Mal in dem Kleid, bei dem du dir die Augen aus dem Kopf kratzen willst, an dir vorbeiläuft, dann sag ihr das nicht. Würdest du das sagen, wäre sie (zu Recht) beleidigt und dein „Ich bin doch nur ehrlich“ absolut kein guter Grund. Deshalb benutze einen Filter zwischen deinen Kopf und Mund – wenn du so etwas nicht über dich hören willst, dann sag es selbst auch nicht.
    • Wir alle haben Gedanken, die wir besser für uns behalten. Manchmal sollten wir offen über diese Dinge sprechen, manchmal nicht. Denke über die Konsequenzen nach, die deine Ausführungen bezüglich einer Angelegenheit haben können. Würde die Person auf lange Sicht gesehen davon profitieren? Würde eure Beziehung sich verbessern, wenn der andere weiß, wie du dich fühlst? Wenn ja, dann leg los, aber handle mit Vorsicht.
  3. Versuche nicht zu überzeugen. Intellektuelle, aufgeschlossene Debatten können belebend sein und unglaublich Spaß machen. Doch mit jemandem zu sprechen, der dir unbedingt seine Meinung aufdrängt und so lange nicht nachgibt, bis du deine Meinung ohne jegliche Begeisterung änderst, macht keinen Spaß. Sei nicht derjenige, der nicht aufhören kann bis jeder im Zimmer ihm zustimmt. Das ist doch gar nicht Ziel!
    • Wenn du dich fragen solltest, was eigentlich das Ziel ist – es geht darum, deine Ansichten zu äußern, die Stimme in deinem Kopf sprechen zu lassen. Was die Leute damit anstellen, ist deren Sache! Sie können es berücksichtigen oder außen vor lassen. Das Ziel ist, sie zum Denken anzuregen und nicht, sie zwingenderweise davon zu überzeugen, deinen Ansichten zu folgen.
  4. Dein „Ich habe Recht” ist nicht das einzige. Einigen Leuten fällt es schwer, ihre Meinungen für sich zu behalten und nicht zu versuchen, den anderen davon zu überzeugen. Das kommt daher, dass sie ganz fest und unumstürzlich daran glauben, zu 100% Recht zu haben. Die andere Person macht sich nur lächerlich – wie kann sie das bloß nicht bemerken? Tja, wohl weil sie eben genau dasselbe denkt.
    • Es ist wahrscheinlich, dass wenn du auf dieser Seite gelandet bist, du gar nicht der „Ich liege richtig, du falsch“-Typ bist. Trotzdem wirst du sehr wahrscheinlich mit dieser Art Person zu tun bekommen, wenn du etwas gegen deren Meinung sagst. Gib ihnen Bescheid, dass ihre einseitige Ansicht einer unterhaltsamen, intellektuellen Debatte nicht dienlich ist. Es lohnt sich nicht mit dieser Art von Person zu streiten, also tu es auch nicht!
  5. Demütige niemanden. Wenn du anfängst, deine Meinung zu sagen, wirst du auf Leute treffen, die sich gezwungen fühlen, ihre Meinung ebenfalls zu äußern. Du wirst auch auf Leute treffen, die ihre Meinung sagen und du denkst: „Hat er das gerade wirklich gesagt? Ich glaube, ich habe mich verhört.“ Wenn das der Fall ist, dann entwürdige deine Argumente nicht, indem du etwas wie „Du führst dich auf wie ein Verrückter“ oder „Das ist so dumm.“ hinzufügst. Das stellt weder dich in einem besseren noch ihn in einem schlechteren Licht dar. Es wird dich vielmehr als gemein hinstellen.
    • Versuche dein Bestes, um mit deiner Offenheit nicht zu verurteilen, wenn es Leute betrifft. Wenn du keine Lust hast, mit deinen Freunden zu einem bestimmten Film zu gehen, dann sag es ihnen einfach. Doch wenn jemand zum Beispiel über seine Bemühungen spricht Gewicht zu verlieren, den geh mit dem Thema etwas taktvoller um.
  6. Und vor allem anderen: Höre zu. Nelson Mandela (ein Mann, dem man wirklich zuhören sollte) wurde folgendermaßen zitiert: "I have always endeavored to listen to what each and every person in a discussion had to say before venturing my own opinion. Oftentimes, my own opinion will simply represent a consensus of what I heard in the discussion." („In Diskussionen habe ich habe mich immer bemüht dem zuzuhören, was jede Person zu sagen hat, bevor ich meine eigene Meinung einbringe. Und oft haben meine Ansichten ganz einfach einen Konsens aller bis dahin gehörten Argumente der Diskussion repräsentiert.“) Und er hat vollkommen Recht.
    • Zuerst zuzuhören ist wichtig, denn dein Argument kann bereits vertreten sein oder jemand anderes hatte ein besseres. Der einzige Weg sicherzugehen, dass deine Direktheit seinen Zweck erfüllt, ist, indem du zuhörst, bevor du den Mund aufmachst. Dies wird dir später viel Kummer ersparen.

Tipps

  • Wenn du einer bestimmten Person sagen willst, dass etwas, was sie gemacht hat, deiner Ansicht nach falsch ist, dann tu das unter vier Augen.
  • Gib keine rassistischen, sexistischen oder anderen beleidigenden Kommentare ab.
  • Gehe sicher, dass deine Beweggründe immer gutherzig bleiben.
  • Wähle deine Schlachten.
  • Kleide dich gut. Du wirst mehr Aufmerksamkeit auf dich ziehen, wenn du gutes Stilempfinden an den Tag legst.
  • Habe keine Angst. Deine Ansichten haben Wert.
  • Benutze so wenige Worte wie möglich. Präzise Botschaften sind effektvoller und wirksamer.

Warnungen

  • Du kannst dir auf diese Weise Feinde machen, aber generell werden es wenige sein, wenn du eine ehrliche, anständige Person bist. Du wirst so größeren Respekt erlangen.
  • Sei vorsichtig, wenn dein Chef, Lehrer et cetera in der Nähe ist.
  • Einige deiner Freunde mögen vielleicht nur zurückhaltende und vorsichtige Leute. Ein guter Freund sollte verstehen, dass du dich selbst nicht geändert hast, aber kann natürlich passieren, dass es einige Änderungen bezüglich der Leute gibt, mit denen du deine Zeit verbringst.
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