Vom Internet abschalten

Das Internet beansprucht heutzutage die Aufgabe für sich, unsere Arbeit, Termine und sozialen Beziehungen für uns zu organisieren. Daher können wir gelegentlich das Gefühl haben, dass dieses Onlineleben uns überfordert und aus vom wahren Leben entfernt. Wenn du dich für eine Weile von Geräten, Nachrichten und sozialen Medien entfernen möchtest, findest du hier einige Tipps und Strategien, um dich wieder mehr mit der Welt um dich herum verbunden zu fühlen.

Teil 1 von 3: Deine Wohnumgebung gestalten

  1. Stelle deinen Computer in einen separaten Computerraum oder in ein Büro. Dein Schlafzimmer und ein anderer Raum sollten frei von allen elektronischen Geräten bleiben.
  2. Verstaue alle Ladegeräte in den Computerraum. Wenn ein Gerät aufgeladen werden muss, lasse es in diesem Raum. Die Töne und Vibrationen eines Gerätes, das aufgeladen wird, kann deine Ruhe stören.
  3. Mache aus deinem Schlafzimmer eine Tabuzone für elektronische Geräte. Bringe kein Handy, kein Tablet, und keinen Fernseher hinein. Blaues Licht stört erwiesenermaßen unseren Schlaf.
    • Die meisten Menschen schlafen ohnehin nicht genug.
  4. Schalte am Wochenende deinen Wecker aus. An mehreren Tagen in der Woche von allein aufzuwachen hilft uns, uns zufriedener zu fühlen. Wenn du nicht genug Schlaf bekommst, dann ersetze mindestens eine Stunde, die du sonst im Internet verbringen würdest, durch Schlaf.
    • Menschen, die täglich 7 bis 8 Stunden Schlaf bekommen, sind in der Regel weniger gestresst und gesünder. Schlafmangel kann dein Immunsystem schwächen und dich nervös machen.
  5. Lade einen Online Timer herunter. Versuche Enuff PC, welches dich nach 30 bis 60 Minuten im Internet darauf aufmerksam macht. Es besteht die Möglichkeit, dass du zu viel Zeit mit elektronischen Geräten verbringst, da die Zeit wie im Flug vergeht, wenn du Informationen aufnimmst.

Teil 2 von 3: Planning Analog Activities

  1. Unterteile deine Aktivitäten in analoge und digitale. Wenn du auf deinem Smartphone deine Emails oder SMS liest, macht du aus einer analogen Aktivität eine digitale.
  2. Versuche dich an einigen klassischen, analogen Aktivitäten. Die folgenden Aktivitäten galten einmal als klassische Wege des Entspannens:
    • Nimm ein Bad. Schenke dir eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein ein und lies. Dimme das Licht, zünde eine Kerze an und entspanne dich in deiner Badewanne.
    • Lade Freunde ein, mit einem Telefonanruf, nicht über Facebook oder per SMS. Veranstaltet einen Grillabend.
    • Gehe im Wald wandern. Sich in die Natur zu begeben verbessert bewiesenermaßen unsere Fähigkeit, mit Problemen umzugehen, und beruhigt unser Gehirn. Verstaue dein Handy tief in deinem Rucksack (aus Sicherheitsgründen) und fasse es während deiner Wanderung nicht an.
    • Tritt einem Sportverein, einem Spieleklub oder einer anderen Gruppe bei.
  3. Führe einen „Tag der Ruhe“ ein. Wähle einen Tag in der Woche, an welchem du einfach abschaltest. Erzähle am Arbeitsplatz sowie deinen Freunden und deiner Familie dass du an diesem Tag nicht ans Telefon gehen wirst. Bereite dir eine schöne Mahlzeit vor, lies ein Buch oder gehe einem Hobby nach.
  4. Starte eine „ab-vom-Netz“-Gruppe. Triff dich für ein paar Stunden in der Woche mit einigen Freunden, ohne Handys oder Computer. Etwas Gesellschaft beim Versuch abzuschalten wird dir helfen.
  5. Mache eine Liste mit deinen Hobbys. Wenn du nicht mehr als zwei Hobbys auflisten kannst, die du inner- und außerhalb des Hauses ausüben kannst, dann stehen die Chancen gut, dass das Internet diese Ersetzt hat. Du solltest dir weitere Wege suchen, um deine Kreativität auszuleben und deinen Stress abzubauen.
    • Beginne ein Handwerk oder belege einen Kurs.
  6. Plane Urlaube über mindestens zwei Wochen im Jahr. Bereite dich gut auf diese Urlaube vor, so dass sich andere möglichen Probleme an deiner Stelle stellen können. Erwidere ihnen den Gefallen, wenn sie in den Urlaub fahren.

Teil 3 von 3: Reducing Electronic Addiction

  1. Behandle elektronische Geräte und das Internet wie eine Sucht. Wenn jemandem dein Eintrag auf Facebook gefällt, dann werden in dir Endorphine ausgeschüttet, ähnlich wie bei Lebensmitteln und Alkohol. Wenn du in der Woche mehr als 30 Stunden im Internet verbringst, solltest du vielleicht mit einem Suchtberater sprechen.
    • Menschen, die ihre sozialen Interaktionen mehr als 30 Stunden in der Woche auf das Internet beschränken, laufen größere Gefahr, sich mit Selbstmordgedanken konfrontiert zu sehen, wenn sie vom Internet abgeschnitten werden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sie dazu genötigt werden, sich vom Internet fernzuhalten.
  2. Lege eine Nacht in der Woche fest, in welcher du für die Arbeit nicht zu erreichen bist. Wenn du in der Woche mehr als 40 Stunden arbeitest, schlage vor, dass das gesamte Team eine solche Nacht auswählt, in welcher sie weder ihre Emails prüfen noch Anrufe von der Arbeit entgegennehmen.
  3. Ermutige deine Familienmitglieder dazu, diesen Weg mit dir zu gehen. Zwinge es nicht dazu. Wenn du Teenager dazu zwingst, sich von elektronischen Geräten fernzuhalten, wirst du nur ihren Trotz herausfordern, also geht einfach aus dem Haus und fordere deine Kinder dazu auf, ihre Handy wegzulegen, wenn sie nicht zuhause sind.
  4. Finde einen Ort, wie einen Strand oder einen Wald, in welchem dein Handy keinen Empfang hat. Verbringe dort ein paar Stunden in der Woche und genieße etwas erzwungene Abgeschiedenheit.
  5. Nutze nachts die automatische Antwortfunktion deines Emailpostfaches. Stelle es jeden Abend ein, bevor du das Büro verlässt, sodass du keinen Druck verspürst, andauernd dein Handy auf neue Emails zu überprüfen.
    • Wähle ein oder zwei Nächte für jede Woche aus, in welchen du Emails persönlich beantwortest.
Information
Users of Guests are not allowed to comment this publication.