In einer Beziehung mit Depressionen umgehen

Wenn ein Partner in einer Beziehung Depressionen hat, ist die Aufmerksamkeit auf sein Erleben gerichtet . Während ein offensichtlicher Bedarf an Unterstützung für den depressiven Partner besteht, ist es wichtig, die Bedürfnisse des anderen nicht zu ignorieren. Beziehungen und Einzelpersonen können Depressionen durch Unterstützung überleben. Identifiziere einige Hauptsymptome, die deine Beziehung belasten könnten, und Methoden, um ihren Auswirkungen entgegenzuwirken.

Methode 1 von 5: Die Symptome erkennen

  1. Halte nach Symptomen von Depressionen Ausschau. Viele Leute verwechseln Depressionen damit, “niedergeschlagen zu sein”. Sie sind jedoch ernster, als einfach nur traurig oder aufgebracht zu sein. Depressionen könnten sich auf vielfältige Weise ausdrücken, je nach der Person, die sie hat, und nicht jeder hat jedes Symptom. Im Allgemeinen solltest du jedoch nach den folgenden Ausschau halten:
    • Häufige, anhaltende Gefühle der Traurigkeit, Ängstlichkeit oder Leere (sozusagen “niedergedrückte Stimmung”)
    • Gefühle von Hoffnungslosigkeit oder Pessimismus
    • Gefühle der Schuld, Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit
    • Verlust des Interesse an Aktivitäten und Sachen, die der Person immer Freude gemacht haben
    • Müdigkeit oder Erschöpfung, sich allgemein “langsamer” fühlen (mit anderen Worten “psychomotorische Verzögerung“)
    • Veränderungen in den Schlafgewohnheiten (entweder zu viel oder zu wenig zu schlafen oder Schlaflosigkeit)
    • Veränderungen in den Essgewohnheiten, im Appetit oder im Gewicht
    • Ruhelosigkeit oder Reizbarkeit, aufgedreht sein (mit anderen Worten “psychomotorische Erregung“)
    • Unerklärliche körperliche Symptome (z.B. körperliche Schmerzen, die keine medizinische Ursache haben)
    • Gedanken an den Tod oder an Selbstmord
  2. Berücksichtige, wie lange du die Symptome schon siehst. Es gibt mehrere Formen klinischer Depressionen, und sie können in ihrer Schwere und Dauer variieren. Damit es als „größere depressive Episode“ zählt, muss die Person während eines zweiwöchigen Zeitraumes mindestens fünf Symptome gehabt haben. Eins dieser Symptome muss entweder „niedergedrückte Stimmung“ oder „Verlust des Interesses oder der Freude“ sein.
    • Geringfügigere Depressionen: Die Symptome sind möglicherweise weniger schwer und halten eventuell nicht so lange an.
    • Dysthymie oder dysthymische Störung: Die Symptome sind weniger schwer, halten aber viel länger an (mindestens zwei Jahre lang).
    • Bedeutendere Depressionen: Die Symptome sind schwer und stören deine Fähigkeit, täglich zu funktionieren und Freude am Leben zu haben.
    • Wochenbettdepressionen: Diese könnten kurzfristig auftreten, nachdem eine Frau geboren hat. Es ist natürlich, ein paar Wochen lang den “Baby-Blues” zu haben. Falls die Symptome aber länger anhalten, sind es wahrscheinlich Wochenbettdepressionen.
  3. Achte auf Veränderungen in den Schlafgewohnheiten. Sowohl Hypersomnie (ein Verlangen danach, zu viel zu schlafen) als auch Schlaflosigkeit (Schwierigkeiten mit dem Ein- oder Durchschlafen) können Symptome von Depressionen sein. Diese Symptome können sich signifikant auf romantische Beziehungen auswirken. In Fällen von Hypersomnie könnte sich das Verlangen deines Partners, übermäßig viel zu schlafen, so anfühlen, als meide oder weise er dich ab. Bei Partnern, die zusammen wohnen, könnte sich Schlaflosigkeit ebenfalls wie Meidung oder Abweisung anfühlen, da zusammen zu schlafen wahrscheinlich eine Art ist, Intimität auszudrücken.
    • Nimm es nicht persönlich, falls dein Partner eins dieser Probleme hat. Frage, was du tun kannst, um zu helfen, und erhalte ansonsten deine eigenen Schlafgewohnheiten aufrecht.
    • Passe darauf auf, wie es sich womöglich auf deinen Partner auswirkt, falls du an einem dieser beiden Probleme leidest. Versichere ihm, dass dein Bedürfnis oder deine Unfähigkeit zu schlafen nichts mit deinen Gefühlen für ihn zu tun hat.
    • Haben sich die Schlafgewohnheiten deines Partners verändert, ohne dass er weiß, warum? Hast du außerdem weitere Symptome beobachtet? Dann versuche, vorsichtig anzudeuten, dass es Depressionen sein könnten. Sage ihm: „Ich weiß ja, dass du in letzter Zeit unter einer Menge Stress gestanden hast, was überlasten kann. Glaubst du, dass deine Schlafprobleme ein Zeichen von Depressionen sein könnte?“
  4. Frage nach Gefühlen der Hoffnungslosigkeit. Erkundige dich nach zugrunde liegenden Gefühlen, falls dir auffällt, dass dein Partner negativ auf die meisten Sachen reagiert und es ihm an Motivation mangelt. Hoffnungslosigkeit kann deine Motivation aufzehren, und alles fühlt sich sinnlos an, wenn du dir nicht vorstellen kannst, dass sich die Umstände jemals verbessern werden. Das kann womöglich zu Desinteresse an den meisten Aktivitäten führen.
    • Das könnte als Desinteresse am Partner herüberkommen. Ziehe in Betracht, an Aktivitäten mit deinem Partner teilzunehmen, selbst wenn sie sinnlos erscheinen. Du könntest zumindest die Ablenkung von deinen Gefühlen zu schätzen wissen.
    • Fällt dir auf, dass dein Partner das Interesse daran verloren hat, Sachen zu machen, an denen ihr normalerweise Freude habt? Frage ihn, warum er nicht daran teilnehmen möchte, vor allem wenn dir ein Muster auffällt. Gibt er dir eine allgemeine Antwort oder meidet er die Konversation? Dann probiere, zu sagen: „Ich bin wirklich um dich besorgt. Du scheinst die Sachen, die dir gefallen haben, nicht tun zu wollen. Rede bitte mit mir, damit ich verstehen kann, was vor sich geht. Ich möchte dir helfen.“
  5. Achte darauf, was die Person bei der Arbeit oder in der Schule leistet. Eine Methode, um zu erkennen, ob jemand depressiv sein könnte, ist seine Leistung bei der Arbeit oder in der Schule zu untersuchen. Rede mit ihm, falls du siehst, wie Zensuren oder die Arbeitsleistung nachlassen. Vielleicht empfindet die Person auch mehr Stress bei der Arbeit oder in der Schule oder scheint sich weniger Mühe als gewöhnlich zu geben.
    • Schwerere Depressionen könnten es sich unmöglich anfühlen lassen, in der Schule oder bei der Arbeit Leistungen zu erbringen. Schlage vor, sich professionelle Hilfe zu suchen, falls sich die Person nicht um mangelhafte Leistungen zu scheren scheint (oder streitsüchtig wird, wenn du dich nach der Schule oder Arbeit erkundigst).
  6. Untersuche dein Sexleben. Depressionen töten oftmals den Sexualtrieb eines Menschen ab, sowie das Vergnügen an vielen anderen Aktivitäten, an denen er normalerweise Freude hatte. Falls sich dein Sexleben mit deinem Partner dramatisch geändert hat, könnte das ein Anzeichen von Depressionen sein.
    • Einige antidepressiven Medikamente könnten ebenfalls zu einer niedrigen Libido beitragen. Daher ist es wichtig, deinen Partner dazu zu ermuntern, mit dem Arzt über seinen Sexualtrieb zu reden.
  7. Vermeide Isolation, welche zu Einsamkeit beiträgt. Mangel an Energie und Motivation führt oftmals dazu, dass sich depressive Menschen einsamer und isolierter fühlen. Bei weniger Energie und herabgesetzten freudigen Erlebnissen neigen depressive Menschen dazu, sich aus geselligen Aktivitäten herauszuhalten. Freunde und Familie fangen damit an, sich ihnen weniger zuzuwenden, da sie damit rechnen, abgewiesen zu werden. Das wird zu einem sich verschlimmernden Teufelskreis.
    • Falls dein Partner depressiv ist, ist es wichtig, ihn dazu zu ermuntern, auf Beziehungen mit Familie und Freunden abzuzielen, um Isolation vorzubeugen.
    • Versuche, einen Dialog über die Gründe anzufangen, warum er es vermeidet, unter die Leute zu gehen, falls dein Partner andere zu meiden scheint. Sage ihm: „Mir ist aufgefallen, dass du seit einer Weile nicht mehr mit deinen Freunden ausgegangen bist.“ Er wird vermutlich antworten, dass ihm einfach nicht danach zumute war, auszugehen. Sage ihm dann: "Ich mache mir Sorgen um dich, und soziale Beziehungen zu pflegen ist wichtig. Ich räume auf und putze das Haus, und dann suche ich mir etwas, was ich machen kann, falls du deine Freunde hierher einladen möchtest.“
    • Werde nicht wütend oder provozierend. Versuche es, eine Sprache zu vermeiden, die anklagend klingt, wie etwa: "Was ist los mit dir?“ oder „Was hast du für ein Problem?“

Methode 2 von 5: Mit anderen über Depressionen reden

  1. Entscheide dich, mit wem du über die Depressionen reden willst. Es ist dir womöglich unangenehm, anderen Informationen über die geistige Gesundheit deines Partners oder deine eigene mitzuteilen. Nicht jeder braucht davon zu wissen. Denke darüber nach, wie eine Person auf die Information reagieren wird, bevor du es bekannt gibst. Du solltest es eventuell nicht einem Arbeitgeber erzählen, der dich in der Vergangenheit nicht unterstützt hat. Teile es nur mit, wenn du dich sicher und unterstützt fühlst.
    • Fange mit den Personen an, von denen du glaubst, dass sie dich am meisten unterstützen werden. Das verstärkt dein Selbstvertrauen und erzeugt einen Puffer, falls du es später jemandem bekannt geben musst, der dich weniger unterstützt. Rede mit deinem Partner und triff Entscheidungen, wem es erzählt werden sollte, bevor es allen anderen als einem Arzt oder Psychologen bekannt gegeben wird.
    • Falls dein Partner an Depressionen leidet, ist es sehr wichtig, dass du es nicht ohne sein Einverständnis bekannt gibst. Es ohne sein Einverständnis bekannt zu geben könnte zu Gefühlen der Hilflosigkeit und Wertlosigkeit beitragen.
  2. Sei darauf gefasst, Fragen zu beantworten. Viele Leute verstehen Depressionen nicht, daher musst du sie möglicherweise aufklären. Du kannst online Quellen finden oder deinen Arzt um Broschüren bitten, die dir dabei helfen, zu erklären, was du durchmachst. Familie und Freunde möchten vermutlich eine Beschreibung deiner Symptome hören, um zu verstehen, was du oder dein Partner durchmacht. Sie haben womöglich auch Fragen dazu, was die Depressionen verursacht haben könnte und wie sie behandelt werden können. Du könntest versuchen, die Antworten auf diese üblichen Fragen aufzuschreiben, damit du vorbereitet bist, wenn du es anderen bekannt gibst.
    • Freunde und Familie werden dich vermutlich auch fragen, was sie tun können, um zu helfen. Nutze also diese Gelegenheit, um sie um emotionale Unterstützung zu bitten.
  3. Nimm die Hilfe deines Arztes oder Therapeuten in Anspruch. Bitte einen Profi um Rat, falls du damit zu kämpfen hast, mit Freunden und Familie über Depressionen zu reden. Ärzte und Psychologen müssen andauernd mit Personen über Diagnosen reden. Daher haben sie eine Menge Einblicke. Da dein Arzt mit deinem spezifischen Fall vertraut ist, hat er vielleicht richtig tolle Vorschläge. Du könntest sogar einen Freund oder ein Familienmitglied zu deinem Termin einladen, damit er (oder sie) in einer Umgebung Fragen stellen kann, die sich für dich sicher anfühlt.
    • Ziehe in Erwägung, deinen Arzt oder Psychologen darum zu bitten, mit ihm zu reden, falls dein Partner an Depressionen leidet und nicht darüber redet. Zu wissen, dass du der Person vertraust, hilft ihm möglicherweise dabei, sich zu öffnen.

Methode 3 von 5: Gesunde Angewohnheiten entwickeln

  1. Erforsche die freie Natur. In der Natur zu sein kann deine Stimmung verbessern und unterbricht deine tägliche Routine, die zu deinen Depressionen beiträgt. Zusätzlich zur stimmungsverbessernden Wirkung dessen, einfach die Schönheit der Natur zu erleben, könnten Verbindungen, die von Pflanzen freigesetzt werden, deine Stimmung verändern.
    • Plane Ausflüge, wie Picknicks, um ihn aus dem Haus heraus und in die Natur hinein zu bekommen, falls dein Partner depressiv ist.
    • Wandern ist eine tolle Methode, um die Wohltaten dessen, in der Natur zu sein, und des Sports miteinander verbindet.
  2. Ernähre dich gesund. Appetitänderungen, die mit Veränderungen einher gehen, könnten sich auf die Essgewohnheiten beider Partner auswirken, da Paare oftmals zusammen essen. Stelle eine Ernährung zusammen, die dicht an Nährstoffen ist, von der ihr beide profitieren könnt. Einige Nährstoffe wie B-Vitamine helfen eventuell dabei, die Stimmung zu verbessern. Iss also reichlich Obst und Gemüse.
    • Versucht, zusammen gesunde Mahlzeiten zu kochen. Das könnte eine kreative Aktivität sein, die euch beiden Spaß macht.
  3. Treibe Sport, um deine Stimmung zu verbessern. Körperliche Aktivität erhöht die Endorphine und verbessert erwiesenermaßen mit der Zeit die Bewältigung. Konzentriert euch auf körperliche Aktivitäten, die ihr zusammen machen könnt, um einander zu unterstützen und zu motivieren.
    • Zieht Aktivitäten in Betracht, die auch andere Techniken zum Verbessern der Stimmung einschließen, um noch mehr davon zu profitieren. Zum Beispiel erlaubt mit Schulfreunden Fußball zu spielen es dir, Sport zu treiben, unter Menschen zu kommen und draußen Spaß zu haben.
    • Probiert, zusammen spazieren zu gehen, falls stark strukturierte Aktivitäten dich oder deinen Partner überfordern. Das ist eine einfache Methode, um damit anzufangen, die körperliche Aktivität zu steigern und euch aus dem Haus heraus zu bekommen.
  4. Habt zusammen Spaß. Das dient als Ablenkung und verbessert schnell die Stimmung. Ein depressiver Mensch initiiert vergnügliche Aktivitäten oftmals widerwillig.
    • Übernimm die Führung und plane jede Woche ein paar lustige Aktivitäten, falls dein Partner depressiv ist.
    • Willige ein, an den Aktivitäten teilzunehmen (selbst wenn du nicht wirklich begeistert davon bist), falls du depressiv bist. Erkenne an, dass dein Partner sich bei der Planung der Aktivität viel Mühe gegeben hat, weil ihm etwas an dir liegt.

Methode 4 von 5: Unter die Leute gehen

  1. Pflege äußere Beziehungen. Ob nun du es bist oder dein Partner, der an Depressionen leidet - es ist wichtig, dass ihr beide zusätzlich zu eurer Partnerschaft Freundschaften pflegt. Der depressive Partner kommt sich ohne regelmäßige Pausen womöglich wie eine Last vor. Der andere könnte damit anfangen, sich gefangen zu fühlen. Gelegentlicher Abstand hilft beiden Partnern dabei, sich erfrischt zu fühlen.
    • Wöchentliche gesellige Aktivitäten einzuplanen könnte euch dazu verpflichten, euch sozial zu engagieren. Versuche, eine wöchentliche Verabredung zum Abendessen mit deinem besten Freund einzurichten. Das bringt dich aus dem Haus heraus, fördert eine unterstützende Beziehung und verhilft dir zu einer gesunden Pause von deinem Partner.
  2. Nehmt an Gruppenaktivitäten teil. Das ist eine gute Methode für dich und deinen Partner, um euch gesellschaftlich mit anderen zu beschäftigen. Trefft euch regelmäßig mit Familie und Freunden, um Beziehungen zu pflegen und euch auf etwas anderes als die Depressionen zu konzentrieren.
    • Zieht in Erwägung, gemeinsam einem Verein oder einer örtlichen Organisation beizutreten. Das verschafft euch ausgezeichnete Gelegenheiten, Zeit miteinander zu verbringen. Ihr konzentriert euch nicht auf die Depressionen und lernt neue Freunde kennen, die zu eurem Unterstützungssystem beitragen.
  3. Unternimm etwas an öffentlichen Orten. Andere Menschen fröhlich zu sehen könnte sogar deine Stimmung verbessern. Zumindest bieten andere Gäste dir eine Ablenkung und geben dir etwas, worüber du reden kannst.
    • Cafés sind toll dafür geeignet, Leute zu beobachten. Öffentliche Orte im Freien liefern möglicherweise außerdem die zusätzlichen stimmungsverbessernden Auswirkungen der Natur.

Methode 5 von 5: Hilfe bekommen

  1. Befolge die Anweisungen deines Arztes. In einigen Fällen von Depressionen verschreibt ein Arzt möglicherweise Medikamente. Du und dein Partner solltet alle Behandlungsoptionen mit einem Arzt oder Psychologen besprechen. Befolge alle Anweisungen und konsultiere deinen Arzt, bevor du Medikamente absetzt, falls du beschließt, dass Medikamente für dich angemessen sind. Einige Medikamente plötzlich abzusetzen kann gefährlich sein und das Selbstmordrisiko erhöhen.
    • Falls deinem Partner Medikamente verschrieben werden, solltest du ihn dazu ermutigen, sie regelmäßig zu nehmen, und es vermeiden, den Gebrauch verschreibungspflichtiger Medikamente zu stigmatisieren. Falls dein Partner ein Mensch ist, der sich wegen des Bedarfs an Medikamenten schämt, ist es weniger wahrscheinlich, dass er sich an die Behandlung hält.
  2. Rede mit einem Therapeuten. Sowohl Partnerberatung als auch eine Einzeltherapie wären hilfreich. Paarberatungen helfen euch dabei, Probleme in der Beziehung zusammen anzusprechen. Einzeltherapie tut dem depressiven Partner gut, indem es ihm erlaubt, sich auf die Heilung zu konzentrieren, ohne sich unmittelbar um den anderen zu sorgen. Sie hilft außerdem dem nicht depressiven Partner dabei, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit den Depressionen des anderen umzugehen.
    • Konsultiere deine Krankenversicherung, um nach erschwinglichen Behandlungsoptionen zu suchen. Du kannst Kliniken auch online recherchieren.
    • Viele Gemeinden haben Kliniken, die für Personen mit niedrigem Einkommen kostengünstige oder gestaffelte Dienstleistungen anbieten. Frage deinen Arzt, eine Krankenschwester oder auch eine Person aus deinem religiösen Umfeld, ob sie von irgendwelchen derartigen Dienstleistungen in deiner Region wissen.
  3. Schließe dich einer Selbsthilfegruppe an. Das bietet dir ein soziales Unterstützungssystem, sowie einen sicheren Ort, um deine Beziehung und deine Erfahrung mit Depressionen zu besprechen. Andere Mitglieder sind in der Lage, Einblicke und Ermutigung anzubieten.
    • Ziehe eine Online-Gruppe in Betracht, falls du dich persönlich keiner Gruppe anschließen kannst.

Tipps

  • Sport und eine gesunde Ernährung tragen zu einer verbesserten Stimmung bei.
  • Ein psychologischer Berater kann eine individuelle Beratung anbieten.

Warnungen

  • Suche dir sofort Hilfe, falls du glaubst, dass du dir etwas antun könntest oder dass dein Partner sich etwas antun könnte.
  • Medikamente plötzlich abzusetzen könnte das Selbstmordrisiko erhöhen. Konsultiere deinen Arzt, bevor du mit Medikamenten aufhörst.
  • Meide Drogen und Alkohol, da sie Depressionen verschlimmern könnten.
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