Besser mit deiner Freundin kommunizieren

Auch wenn deine Beziehung zu deiner Freundin zu Beginn perfekt war, muss man immer Arbeit in eine Beziehung investieren, damit sie weiterhin stabil und gesund bleibt. Eine der besten Methoden, die du anwenden kannst, um die Liebesbeziehung zu deiner Freundin zu stärken, ist das Verbessern deiner Kommunikationsfähigkeiten. Wenn du lernst, besser und intensiver mit deiner Freundin zu kommunizieren, wird es euch beiden leichter fallen, euch dem jeweils anderen gegenüber zu öffnen und eine tiefere emotionale Bindung zu schaffen – egal, in welcher Phase sich eure Liebesbeziehung gerade befindet.

Teil 1 von 3: Werde ein besserer Zuhörer

  1. Stelle Fragen. Wenn du viele Fragen stellst, ist das eine der besten Methoden, um die Gesprächsbasis mit deiner Partnerin zu verbessern. Ihr solltet euch jeden Tag fragen, wie der Tag des jeweils anderen war, wie ihr euch fühlt und andere Neuigkeiten aus dem Alltag und dem persönlichen Leben des anderen besprechen. Außerdem solltest du viele Fragen stellen, um Unklarheiten zu klären oder etwas tiefer nachbohren, um deine Partnerin zu ermutigen, sich dir gegenüber mehr zu öffnen.
    • Stupse sie gewissermaßen mit deinen Fragen an, damit sie nach und nach mehr von sich preisgibt. Beginne mit größeren, allgemeineren Themen und arbeite dich dann zu konkreteren Enthüllungen vor.
    • Du könntest zum Beispiel beginnen, indem du deine Freundin fragst, wie ihr Tag war. Danach kannst du genauer nach einem unangenehmen Ereignis oder einem erfolgreichen Moment in der Arbeit fragen.
    • Sobald deine Freundin damit beginnt, über die konkreten Details ihres Tages zu sprechen, kannst du versuchen, ihre Aussagen auf vergangene Konversationen, anzuwenden. Du könntest z.B. sagen: „Das ist in der Vergangenheit doch schon einmal passiert, oder?“ oder „Oh Gott. Ich kann nicht glauben, dass das geschehen ist, nachdem dir _____ letzte Woche etwas ganz anderes mitgeteilt hat“.
    • Frage deine Freundin, wie sie sich aufgrund der Ereignisse, die sie beschrieben hat, fühlt. Teile ihr mit, dass du dich für sie und ihre Gefühle interessierst und dass du ihr deine Unterstützung anbietest.
  2. Wiederhole die Aussagen deiner Freundin mit deinen eigenen Worten. Ein großes Kommunikationsproblem in Beziehungen besteht oft darin, dass sich ein Partner nicht gehört oder verstanden fühlt. Wenn du die Aussagen deiner Freundin in deinen eigenen Worten umformulierst, kannst du zeigen, dass du ihr genau zuhörst und alle ihre Aussagen aufmerksam verarbeitest. Außerdem kann diese Methode sehr nützlich sein, um dich selbst mental in der Konversation zu verankern, z.B. wenn du bemerkst, dass deine Gedanken rasen oder abschweifen oder wenn du Schwierigkeiten hast, dich auf das Gesagte in der Konversation zu konzentrieren.
    • Achte auf einen natürlichen Gesprächston. Wenn deine Partnerin deine Umformulierungen ihrer Aussagen als Spötteln interpretiert, kann das Gespräch schnell feindselig werden.
    • Versuche, die Methode des Umformulierens nur eingeschränkt anzuwenden. Wenn du es zu oft tust, könnte es sich ablenkend oder nervig anfühlen.
    • Achte wirklich darauf, die Aussagen deiner Freundin in deinen eigenen Worten wiederzugeben. So kannst du ihr zeigen, dass du ihre Aussagen wirklich verstehst und verarbeitest und ihr nicht einfach alles Wort für Wort nachplapperst.
    • Du könntest versuchen, als Einleitung für deine Umformulierung eine Übergangsfloskel zu verwenden. Du könntest z.B. etwas Ähnliches sagen wie: „Was du mir also sagen willst, ist...“ oder „Ich denke, ich weiß, worauf du hinauswillst. Du sagst also, dass ________. Ist das korrekt?“.
  3. Achte auf nonverbale Signale. Die Körpersprache einer Person spricht oft lauter als ihre Worte. Die Art und Weise, wie du und deine Freundin euch in der Konversation hinstellt oder bewegt, könnte unbeabsichtigte Signale senden. Möglicherweise wird dadurch auch unterbewusst eine bestimmte Stimmungslage vermittelt. Versuche nicht obsessiv, irgendetwas in die Körpersprache deiner Freundin hineinzulesen, was vielleicht gar nicht da ist. Wenn du allerdings das Gefühl nicht loswirst, dass es vielleicht ein Problem geben könnte, solltest du sie fragen, ob sie verärgert oder traurig ist und ihr mitteilen, dass dir ihre veränderte Körpersprache aufgefallen ist.
    • Wenn deine Freundin ihre Arme verschränkt, könnte sie auf Abwehrhaltung gehen, gedanklich abwesend sein oder sich emotional von dir abgrenzen.
    • Das Vermeiden von Augenkontakt signalisiert mangelndes Interesse an deinen Aussagen, Scham über etwas, das sie gesagt oder getan hat oder das Gefühl, dass sie abwesend, abgelenkt oder unkommunikativ ist.
    • Das Wegdrehen ihres Körpers während einer Konversation könnte darauf hindeuten, dass deine Partnerin desinteressiert oder frustriert ist oder emotional auf Abstand geht.
    • Ein lauter, aggressiver Tonfall könnte bedeuten, dass die Konversation bereits eskaliert ist, dass sie droht, gleich zu eskalieren und dass die Emotionen hochkochen. Deine Freundin könnte auch das Gefühl haben, dass du ihr nicht richtig zuhörst oder sie einfach nicht verstehen willst.
    • Manche Körperhaltungen und körperlichen Signale sind zufällig und haben keine tiefere Bedeutung. Daher solltest du deine Freundin nicht "beschuldigen", heimlich verärgert oder abweisend zu sein. Frage einfach fürsorglich nach ihrem Befinden, indem du etwas Ähnliches sagst wie: „Mir ist aufgefallen, dass deine Körpersprache möglicherweise darauf hindeuten könnte, dass du verärgert bist. Allerdings stehen deine Worte im Widerspruch dazu. Hast du vielleicht etwas auf dem Herzen?“.

Teil 2 von 3: Sprich mit deiner Freundin

  1. Sei offen und ehrlich. Ehrlichkeit bedeutet, dass du deine Freundin nicht belügst oder täuschst, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Offenheit erfordert aber auch, dass du dich selbst bis zu einem gewissen Grad verletzlich machst – und damit haben viele Menschen große Schwierigkeiten. Wenn es dir nicht von Natur aus leicht fällt, offen und ehrlich zu kommunizieren, wirst du deiner Beziehung zuliebe gemeinsam mit deiner Partnerin an diesem Problem arbeiten müssen.
    • Offene und ehrliche Kommunikation ist das Fundament jeder stabilen Beziehung. Wenn ihr dem anderen gegenüber nicht offen und ehrlich sein könnt, wird es unvermeidbar sein, dass ihr im Laufe eurer Beziehung irgendwann auf schwerwiegende Probleme stoßen werdet.
    • Erzähle deiner Freundin die volle Wahrheit. Verheimliche nichts und halte deine Gefühle nicht zurück. Wenn sie herausfindet, dass du nicht komplett ehrlich warst, könnte sie verärgert oder traurig reagieren.
    • Wenn du Schwierigkeiten hast, völlig offen zu sein, solltest du deine Partnerin über deine Probleme informieren und versuchen, ihr deine Gründe dafür zu erklären. Wenn sie weiß, dass du Schwierigkeiten damit hast, kann sie dich besonders effektiv unterstützen und ermutigen. Außerdem kann sie lernen, Fragen zu stellen, die dich eher zum Reden bringen und üben, detailliertere Ausführungen aus dir herauszukitzeln.
  2. Reflektiere, bevor du sprichst. Manche Menschen haben es so eilig, alle ihre Gedanken und Gefühle an die Oberfläche zu befördern, dass sie es völlig verabsäumen, Pausen zu machen und das Gesagte zu reflektieren. Diese Angewohnheit kann sich sowohl bei deinen eigenständigen Gedanken und Aussagen bemerkbar machen, als auch bei deinen Antworten auf die Aussagen deiner Freundin.
    • Denke sorgfältig darüber nach, was du eigentlich sagen und ausdrücken möchtest, bevor du sprichst.
    • Mache dir deine Gefühle bewusst, wenn du mit deiner Freundin sprichst.
    • Formuliere so direkt und unmissverständlich wie möglich.
    • Wenn du auf eine Aussage deiner Partnerin antwortest, solltest du eine Sekunde abwarten, um sicherzugehen, dass sie ihre Aussage wirklich beendet hat. Halte danach eine Sekunde inne, um ihre Aussage sorgfältig zu überdenken und zu verarbeiten und denke dann darüber nach, wie du deine Antwort am besten formulieren könntest.
  3. Kommuniziere respektvoll. Du solltest immer danach streben, in jeder Konversation mit deiner Freundin so respektvoll wie möglich zu sein. Für die meisten Menschen ist Respekt eine selbstverständliche Voraussetzung. Dennoch ist es empfehlenswert, besonders aufmerksam auf deine eigenen Worte, deinen Tonfall, die unterschwellige Botschaft deiner Aussage und deine Körpersprache zu achten, um sicherzustellen, dass du deinen Gesprächspartnern immer genügend Respekt entgegenbringst.
    • Übernimm Verantwortung für alles, was du in einer Konversation sagst und tust – selbst, wenn das Gespräch in einen handfesten Streit ausartet.
    • Natürlich hast du das Recht, alle deine Gedanken und Gefühle zu äußern. Das solltest du sogar - respektvoll musst du trotzdem immer bleiben.
    • Bestätige die Gefühle deiner Partnerin. Versuche, zu verstehen, warum deine Freundin so fühlt, wie sie fühlt. Falls du das nicht schaffst, solltest du zumindest die Tatsache respektieren, dass sie nun einmal bestimmte Gefühle hat, die du auch nicht ändern kannst.
    • Übermittle eine respektvolle Körperhaltung. Du solltest niemals herumlümmeln, Augenkontakt vermeiden oder dich mit anderen Dingen beschäftigen, während du deiner Freundin zuhörst. Wende dich ihr zu, sieh sie an und widme ihr deine volle Aufmerksamkeit.
    • Sei respektvoll in allen Antworten, die du ihr gibst. Du solltest deine Freundin niemals unterbrechen oder sagen, dass sie kein Recht hat, auf eine bestimmte Art und Weise zu fühlen.
    • Falls es zwischen euch irgendeine Art von Missverständnis gibt, solltest du nicht wütend oder enttäuscht reagieren. Stattdessen solltest du ruhig und sachlich Fragen stellen und versuchen, deine Freundin dazu zu bringen, dir verständlicher zu erklären, was sie genau meint oder möchte.
  4. Konzentriere dich auf "Ich-Aussagen". Wenn die Emotionen hochkochen, besonders in einem Streit oder nachdem dich jemand emotional verletzt hat, kann es nur allzu schnell passieren, dass du in beschuldigende Feststellungen verfällst (wie z.B. „Du bist eine Lügnerin und verletzt absichtlich meine Gefühle“). Psychologen und andere Experten sind sich allerdings einig, dass das Verwenden von "Ich-Aussagen" wesentlich effektiver ist und zu weniger Spannungen führt. Das Nutzen von "Ich-Aussagen" bedeutet ganz einfach, dass du deine verletzten Gefühle so formulierst, dass sie auf dich und deine Gefühle Bezug nehmen und nicht wie Anschuldigungen oder absolute Aussagen über deine Partnerin klingen. Eine gute "Ich-Aussage" sollte folgende Komponenten beinhalten:
    • Eine Aussage über deine Gefühle („Ich fühle _____“)
    • Eine faire und unemotionale Beschreibung des Verhaltens, das deine Gefühle verursacht hat („Ich fühle _____, wenn du ______“).
    • Eine Erklärung, warum das konkrete Verhalten oder die aktuellen Bedingungen dazu führen, dass du fühlst, wie du fühlst („Ich fühle ______, wenn du _____, weil ich ______“).
  5. Dränge sie nicht. Wenn ihr noch nicht besonders lange zusammen seid oder wenn es grundsätzlich einfach Neuland für euch ist, offen über eure Gefühle zu sprechen, wäre es am besten, die Sache langsam angehen zu lassen und nicht zu drängen. Natürlich solltet ihr dennoch jeden Tag daran arbeiten, eure Kommunikation zu verbessern, allerdings solltet du und deine Partnerin ein ehrliches Gespräch darüber führen, wie wohl ihr euch dabei fühlt, dem jeweils anderen eure intimsten Gefühle und Gedanken zu offenbaren. Außerdem solltet ihr darüber sprechen, welchen Zeitraum ihr voraussichtlich benötigen werdet, um in eurer Kommunikation zu einem gewissen Punkt zu kommen.
    • Stürze dich nicht übereilt in tiefe, quälende oder schwierige Konversationen. Lasse Gespräche dieser Art natürlich aufkommen, wenn ihr beide bereit dazu seid, über schwierige Dinge zu sprechen.
    • Dränge deine Partnerin nicht und lasse nicht zu, dass sie dich drängt.
    • Macht einfach, was sich für euch beide angenehm anfühlt und mache dir bewusst, dass jede Bemühung, die Kommunikation zwischen euch zu verbessern, eure Beziehung stärken wird.
  6. Verwende selbstoffenbarende Aussagen, die deine Ansichten und Gefühle offenlegen. Aussagen dieser Art können in einer Beziehung sehr nützlich sein – besonders, wenn es für euch noch ungewohnt ist, eure Gefühle offen zu teilen oder über intime, persönliche Angelegenheiten zu sprechen. Diese Aussagen sind eine gute Methode, um dich gegenüber deiner Partnerin langsam zu öffnen und deine Persönlichkeit schrittweise, aber freimütig zu enthüllen – natürlich unter der Annahme, dass deine Offenheit dazu führen wird, dass auch sie über sich und ihre Persönlichkeit sprechen wird. Versuche, folgende selbstoffenbarende Phrasen anzuwenden, um diese Methode zu üben:
    • Ich bin eine Person, die _____.
    • Ich wünschte, dass andere Menschen von mir wissen würden, dass ____.
    • Wenn ich versuche, intime Gefühle anzusprechen, dann ________.

Teil 3 von 3: Arbeitet gemeinsam an euren Kommunikationsfähigkeiten

  1. Probiert verschiedene Kommunikationsarten aus. Es gibt viele verschiedene Methoden, wie man miteinander kommunizieren kann. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch. Allerdings können manche Methoden für bestimmte Menschen erfolgsversprechender sein als für andere und es könnte etwas Zeit und Experimentierwillen erfordern, um jene Kommunikationsform zu finden, die am besten für euch beide funktioniert.
    • Versuche, expressiv und aussagekräftig zu sei. Lasse deine Partnerin wissen, wie du dich fühlst und frage sie, wie sie sich fühlt.
    • Nutze aufgabenorientierte und faktenorientierte Kommunikation. Manchen Menschen fällt es leichter, in Gesprächen eher Tatsachen und Informationen zu übermitteln und nicht intime Gefühle, z.B. indem sie sagen: „Ich habe das Gefühl, dass ich in meinem Job einfach nicht genügend verdiene“ und nicht „Ich bin traurig und mache mir aufgrund meiner finanziellen Lage große Sorgen“.
    • Sei durchsetzungsfähig. Durchsetzungsfähige Kommunikation umfasst eine klare und direkte Kommunikation deiner Gefühle, Meinungen und Bedürfnisse, ohne dabei jedoch die Rechte deiner Partnerin zu verletzen.
    • Vermeide passive Kommunikation. Diese Kommunikationsart zeichnet sich dadurch aus, dass du dich und deine Bedürfnisse nicht behaupten kannst und es nicht schaffst, deine Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse klar zu vermitteln. Passive Kommunikation kann für eine Beziehung sehr schädigend sein.
    • Reduziere deine Gefühlslastigkeit, bevor du über wichtige Dinge sprichst. Nimm dir ein paar Minuten, um dich wieder zu beruhigen, bevor du etwas Wichtiges mit deiner Partnerin besprichst, damit deine Gefühle das Gespräch nicht beeinflussen. Allerdings solltest du sicherstellen, die aktuelle Gefühlslage von dir und deiner Partnerin anzuerkennen.
  2. Konzentriere dich auf Smalltalk. Smalltalk ist äußerst nützlich für jede Art von Beziehung und wird dir dabei helfen, ein konstantes und alltägliches Kommunikationsniveau in deiner Beziehung aufzubauen. Ihr könnt in Erinnerungen schwelgen oder über gemeinsame Erlebnisse lachen, besprechen, was ihr heute gemacht habt, euch gemeinsame Pläne fürs Wochenende überlegen oder einfach Beobachtungen und Gedanken miteinander teilen, die ihr interessant und lustig findet.
    • Smalltalk über euer alltägliches Leben wird bewirken, dass du und deine Freundin mehr Nähe aufbauen könnt und euch auf einer intimeren Ebene kennenlernt.
    • Bitte deine Freundin, ihre Erzählungen weiter auszuführen und mehr Details zu erwähnen.
    • Stelle sicher, dass deine Folgefragen ein ehrliches Interesse an den Aussagen deiner Partnerin vermitteln und dass du nicht misstrauisch oder argwöhnisch rüberkommst.
  3. Bringe die nötige Zeit für eure Kommunikation auf. Viele Menschen, die ein stressiges Leben oder unterschiedliche Tagesabläufe haben, haben den Eindruck, dass die Kommunikationswege in einer Beziehung unter diesen äußeren Umständen leiden. Allerdings kann dieses Problem schnell gelöst werden, wenn sich beide Partner bewusst Zeit für die Kommunikation nehmen. Selbst, wenn ihr beide sehr hektische Leben führt, ist es sehr wichtig, dass ihr euch ausreichend Zeit für offene und ehrliche Kommunikation nehmt – genau, wie ihr euch für Mahlzeiten, Schlaf oder den täglichen Arbeitsweg Zeit nehmen müsst.
    • Wenn euch ein straffer Zeitplan dabei hilft, euer alltägliches Leben aufrechtzuerhalten, solltet ihr versuchen, etwas Zeit nur für euch einzuplanen. Nehmt euch mindestens einmal in der Woche bewusst Zeit, um gesunde, offene Kommunikationswege aufrechtzuerhalten.
    • Versuche, Ablenkungen zu reduzieren, wenn du mit deiner Freundin sprichst. Schalte den Fernseher oder das Radio aus und schalte dein Handy auf lautlos oder verstaue es in deiner Tasche, damit du nicht abgelenkt wirst.
    • Sprecht miteinander, während ihr alltägliche Handlungen oder Pflichten ausführt, z.B. während einer Autofahrt oder während ihr den Abwasch macht.
    • Bemerke, wenn deine Freundin aufgewühlt wirkt oder den Anschein macht, dass sie etwas auf dem Herzen hat. Frage sie, ob etwas nicht stimmt oder ob es etwas gibt, das sie gerne besprechen würde.
    • Stelle sicher, dass eure Gespräche immer beiderseitige Verbindlichkeit, Vertrauen und Intimität vermitteln.
  4. Ziehe in Erwägung, professionelle Hilfe zu suchen. Du könntest feststellen, dass die Kommunikation in deiner Beziehung nicht von Natur aus reibungslos funktioniert oder dass gewisse Kommunikationswege durch spezifische Ereignisse schwer geschädigt wurden. Das ist nichts Schlimmes und es bedeutet auch nicht, dass eure Beziehung deshalb scheitern wird – es bedeutet lediglich, dass ihr beide etwas mehr Zeit und Mühe investieren müsst. Die Unterstützung eines Experten könnte euch hier gute Dienste leisten.
    • Ein zugelassener Paartherapeut kann dir und deiner Freundin dabei helfen, Wege zu finden, wie ihr offener und kommunikativer sein könnt.
    • Ihr könntet außerdem daran arbeiten, ehrlicher zu sein, euch mehr für das Leben des anderen zu interessieren und mehr Zeit füreinander zu finden.
    • Du kannst einen Therapeuten in deiner Nähe finden, indem du durchs Telefonbuch blätterst, eine Internetsuchmaschine nutzt oder einen Index für Paartherapien zu Rate ziehst.

Tipps

  • Verbringt immer genügend Zeit miteinander – völlig egal, was sonst noch in euren Leben passiert.
  • Wenn ihr zusammen seid, solltet ihr sicherstellen, miteinander zu sprechen. Beginnt mit etwas Smalltalk, der auch wichtig ist, und arbeitet euch im Anschluss zu den größeren, wichtigeren Dingen vor, die gerade in euren Leben passieren.

Warnungen

  • Du solltest nicht von deiner Freundin erwarten, dass sie sich in Gesprächen über Gefühle und Gedanken genauso wohlfühlt wie du. Jeder Mensch ist anders und jede Beziehung ist anders: Daher solltest du verständnisvoll sein und sie darum bitten, auch deine Gefühle zu respektieren.
  • Wenn du bemerkst, dass deine Freundin in einem Gespräch zunehmend genervt reagiert, benötigt sie vielleicht etwas Raum für sich. Dränge sie nicht und respektiere ihre persönlichen Grenzen.
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