Afroamerikanisches Haar frisieren

Jeder sollte natürlich sein Haar gut pflegen, aber afrikanisches Haar braucht ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Es wächst tendenziell eher langsam und hat zudem einen geringen Feuchtigkeitsgehalt, bricht also auch noch schneller. Ob chemisch behandelt oder naturbelassen, pflege dein Haar liebevoll und style es richtig, damit es gesund bleibt und immer gut aussieht.

Methode 1 von 4: Dein Haar aufs Styling vorbereiten

  1. Besorge dir die richtigen Haarprodukte. Du solltest Produkte benutzen, die speziell an die Struktur deines Haares angepasst sind. Afrikanisches Haar kann glatt, gewellt, lockig oder kraus sein, aber alle Pflegeprodukte sollten natürliche Feuchtigkeitsspender wie Olivenöl oder Sheabutter enthalten.
    • Meide Shampoos und Conditioner mit Parabenen, Phthalaten oder Petrochemikalien. Achte darauf, dass deine Produkte keine Inhaltsstoffe wie das häufig eingesetzte Natriumlaurylsulfat oder Natriumlaurethsulfat. Beide sind Reinigungssubstanzen, die deinem Haar Feuchtigkeit entziehen.
    • Wenn du Kinderhaar wäschst, benutze altersgerechte Produkte. Es gibt spezielle milde Shampoos und Conditioner, die Feuchtigkeit spenden und nicht in den Augen brennen.
  2. Wasche dein Haar. Es ist wichtig, dass du dein Haar wenigstens alle ein bis zwei Wochen wäschst. Mach es dazu zuerst nass, entweder unter dem Wasserhahn oder mit einer Sprühflasche. Gib eine münzgroße Menge Shampoo in deine Hand, schäume es auf und massiere es direkt in die Kopfhaut ein. Spüle das Haar anschließend mit warmem Wasser aus. Danach solltest du immer einen Conditioner zum Ausspülen benutzen. Arbeite eine großzügige Menge davon in deine Haarlängen und Spitzen ein, spare aber die Ansätze aus. Lass das Produkt kurz einwirken, bevor du es mit kaltem Wasser ausspülst. Drücke zum Schluss das Wasser aus deinem Haar.
    • Wenn dein Haar extrem trocken ist, benutze einfach nur Conditioner. Dafür gibt es die schönen Begriffe Co-Washing und No-Pooing. Diese Methode funktioniert für krauses und glattes Haar. Es gibt dafür spezielle Conditioner, die das Haar auch reinigen.
  3. Beuge Frizz vor. Nachdem du dein Haar gewaschen und einen Conditioner benutzt hast, tupfe es sanft mit einem Handtuch trocken, damit es nicht mehr tropft. Am besten eignen sich Handtücher aus Mikrofaser. Du solltest dein Haar niemals trockenrubbeln, da es sonst brechen und verfilzen kann.
  4. Trage einen Leave-In-Conditioner auf. Gib den Conditioner in deine Handfläche und verwöhne dein Haar mit einer Extraportion Pflege. So versiegelst du die Feuchtigkeit im Haar, und es wird sich länger schön weich anfühlen. Leave-In-Conditioner helfen, dein Haar zu entwirren, und verhindern gleichzeitig Frizz und fliegende Haare.
    • Wähle auch hier Produkte aus, die natürlich Feuchtigkeit spenden, wie Avocadoöl oder Sheabutter.
    • Wenn du sehr feines oder leicht fettendes Haar hast, lass diesen Schritt aus.
  5. Benutze eine Tiefenpflege. Eine Pflegekur kann trockenes oder geschädigtes Haar wieder schön glänzend und weich machen. Spüle dazu dein Haar heiß aus, bevor du aus der Dusche steigst und drücke das Wasser heraus. Massiere dann das Pflegeprodukt ins feuchte Haar ein. Beginne bei den Spitzen und arbeite dich nach oben in die Längen. Trage das Produkt nicht am Haaransatz auf. Wenn dein Haar mit der Pflege gesättigt ist, setze eine Plastikhaube auf. Aktiviere die Pflegekur mit einer vorgewärmten Plastikhaube, einem niedrig eingestellten Fön oder einer Trockenhaube auf niedriger Hitze. Wärme deinen Kopf für 10 bis 30 Minuten, dann nimm die Kappe ab und spüle dein Haar kalt aus, damit sich die Haaroberfläche schließt.
    • Eine solche Tiefenpflege kannst du zweimal pro Woche anwenden oder zweimal pro Monat, ganz nach Bedarf.
    • Es gibt zwei verschiedene Arten von Tiefenkuren: Die feuchtigkeitsspendenden und die proteinbasierten.
    • Schau immer nach Produkten mit einem hohen pH-Wert, denn diese helfen, die Haaroberfläche zu öffnen.
  6. Kämme dein Haar. Beginne im Nacken arbeite dich langsam nach vorne vor. Teile dein Haar mit den Fingern oder mit einem Stielkamm in einzelne Strähnen von etwa 5 cm mal 5 cm auf. Kämme jede einzelne Strähne vorsichtig durch, um sie zu entwirren. Trage eine kleine Menge deines liebsten Haaröls auf jede der Strähnen auf, während du sie kämmst.
    • Sei sehr vorsichtig – wenn Haar nass ist, ist es sehr empfindlich. Du kannst eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche benutzen, um dein Haar zwischendurch wieder anzufeuchten, denn trockenes Haar lässt sich schwieriger entwirren und frisieren.
  7. Trockne dein Haar. Du kannst dich dafür zwischen drei Methoden entscheiden. Wenn du naturbelassenes lockiges Haar hast und es nicht glätten willst, kannst du es einfach an der Luft trocknen lassen. Wenn du geglättetes Haar hast, trockne es mit einer Trockenhaube, denn wenn du es lufttrocknen lässt, wird es nur formlos und glanzlos herunterhängen. Du kannst dein Haar auch föhnen, wenn deine Locken glänzend und gut frisiert aussehen sollen. Benutze immer eine Schutzlotion, bevor du deinem Haar der Fönhitze aussetzt.
  8. Glätte dein Haar. Nachdem du dein Haar mit Fön oder Haube getrocknet hast, glätte es mit einem Glätteisen. Alle Haartypen lassen sich damit glätten, von leichten Wellen bis zu krausen Locken. Sogar sowieso schon glattes Haar bekommt dadurch zusätzlichen Glanz. Massiere vorher einen Hitzeschutz ins Haar ein, damit es nicht austrocknet. Beginne dann am Hinterkopf und arbeite dich langsam nach vorne vor. Teile dein Haar in schmale Strähnen von etwa einem bis zwei Zentimetern auf. Glätte jede einzelne Strähne mit dem Glätteisen. Bewege das Eisen zügig und gleichmäßig und sprühe zuletzt Glanzspray auf, um den Look zu perfektionieren.
    • Benutze ein hochwertiges Glätteisen aus Keramik. Achte darauf, dass das Gerät die Temperatur anzeigt, damit du dein Haar nicht aus Versehen verbrennst.
    • Wenn du ein Glätteisen auf chemisch geglättetem oder gefärbtem Haar anwendest, erhitze es auf 140°C bis 160°C.
    • Für gewelltes, lockiges oder krauses Haar erhitze das Glätteisen auf 150°C bis 175°C.

Methode 2 von 4: Dein Haar chemisch glätten

  1. Bereite dein Haar auf die Behandlung vor. Drei bis fünf Tage vor dem chemischen Glätten solltest du dein Haar von Rückständen reinigen. Shampooniere es gründlich, um es von Produktrückständen zu befreien, die sich an deiner Kopfhaut angesammelt haben können. Du darfst ausnahmsweise ein Shampoo mit Sulfaten benutzen, was dein Haar aber sehr austrocknen wird, oder du hältst dich an sulfatfreies Shampoo. Benutze anschließend eine Pflegespülung zum Ausspülen und trage eine proteinbasierte Tiefenpflege auf.
    • Wenn dein Haar nur leichte Schäden hat und im Allgemeinen nicht leicht abbricht, benutze eine leichte Proteinpflege. Eine aufbauende Haarmaske ist hier eine gute Wahl. Haar, das leichter bricht, braucht mehr Protein. Suche gezielt nach Produkten mit Keratin oder Aminosäuren auf der Inhaltsstoffliste.
  2. Schütze deine Kopfhaut. Teile dein Haar in vier gleich große Teile auf, indem du einen Scheitel in der Mitte ziehst und einen von Ohr zu Ohr. Befestige die Partien einzeln mit Haarclips und ziehe Plastikhandschuhe an. Teile eine der Partien in kleine Unterpartien auf. Dann setze die Öffnung des Behälters mit dem Kopfhautgel direkt auf der Kopfhaut an. Trage ganz dünne Streifen davon auf jede noch so kleine freiliegende Stelle auf. Mach das, bis deine Kopfhaut sicher komplett bedeckt ist. Trage das Gel anschließend noch rund herum an deinem Haaransatz entlang auf. Vergiss nicht, die Haut in deinem Nacken und hinter den Ohren zu schützen. Gib etwas von dem Gel in deine behandschuhte Handfläche und massiere es in jede einzelne Haarpartie ein.
  3. Trage das Glättmittel auf. Lege dazu ein altes Handtuch um deine Schultern. Scheitele dein Haar, beginnend mit einer der hinteren Partien, horizontal in etwa 2,5cm breite Strähnen. Ziehe Plastikhandschuhe an. Tauche die Applikatorbürste in das Glättmittel. Beginne an der Kopfhaut und bedecke die kleinen abgeteilten Strähnen von allen Seiten damit. Trage das Produkt aber nicht jenseits der Stelle auf, an der nachgewachsenes Haar in bereits früher geglättetes Haar übergeht. Fahre mit dem Auftragen fort, bis jede Strähne mit dem Mittel bedeckt ist.
    • Trage das Produkt zügig auf – es sollte pro Haarpartie nicht länger als fünf Minuten dauern.
  4. Massiere das Produkt ein. Lass die Handschuhe an und kämme das Glättmittel mit den Fingern in dein Haar ein. Achte darauf, dass bereits zuvor geglättetes Haar nichts von dem Produkt abbekommt. Kämme das Mittel ein und verteile es, bis kein Übergang zwischen geglättetem und krausem Haar mehr zu sehen ist. Das kann bis zu zehn Minuten dauern.
  5. Spüle dein Haar mit warmem Wasser aus. Dadurch sollte der größte Teil des chemischen Produktes aus dem Haar gespült werden. Wende dann das neutralisierende Shampoo und den Conditioner an, die dem Set beiliegen. Spüle das Produkt aus und wiederhole die Anwendung. Drücke mit einem frischen Handtuch das Wasser aus deinem Haar, dann trage eine Tiefenpflege auf und lasse diese für 20 bis 30 Minuten einwirken. Spüle das Haar nach der Einwirkzeit aus und massiere einen Leave-In-Conditioner ein.

Methode 3 von 4: Dein Haar färben

  1. Bereite dein Haar auf die Behandlung vor. Ein oder zwei Wochen vor dem Färben solltest du dein Haar mit einer Proteinpflege behandeln. Wasche dein Haar am Tag der Behandlung sowie einen Tag davor nicht mehr, sonst entziehst du ihm zu viele natürliche schützende Öle. Dein Haar trocknet aus und wird anfällig für Schäden.
    • Für nur leicht geschädigtes Haar reicht eine leichte Proteinpflege. Eine aufbauende Haarmaske ist super geeignet.
    • Für etwas schwerer geschädigtes Haar solltest du ein Produkt mit konzentrierterem Protein verwenden. Schau nach Kuren mit Keratin und Aminosäuren auf der Liste der Inhaltsstoffe.
  2. Wähle das für dich passende Produkt aus. Es gibt fünf verschiedene Arten von Haarfärbeprodukten zur Auswahl. Wenn du deine Haarfarbe nur kurzfristig ändern willst, entscheide dich für eine Tönungswäsche, die sich innerhalb kurzer Zeit wieder auswäscht. Tönungen sind eine tolle Option ohne zu viel Chemie, wenn die Farbe etwas länger halten soll. Intensivtönungen enthalten eine kleine Menge Peroxid und halten bis zu 24 Haarwäschen lang. Permanente Haarfarben enthalten oft Ammoniak und Peroxid. Nur durch den Einsatz von Chemikalien hält die Farbe dauerhaft.
  3. Färbe dein Haar. Du kannst das von einem Profi im Haarsalon machen lassen oder es zuhause selbst machen. So oder so, befolge immer die Anleitung oder den Rat deines Friseurs!

Methode 4 von 4: Dein Haar stylen

  1. Mach Dreadlocks in deine Haare. Dreads sehen cool aus und stehen Männern und Frauen. Es gibt verschiedene Variationen von Dreadlocks, etwa Fingertwists und Freeforms. Fingertwists bekommst du, indem du dein Haar in gleichmäßige Strähnen von etwa 2,5 bis 5 Quadratzentimetern auf und zwirbele jede Strähne mit etwas Bienenwachs oder Haargel zwischen den Fingerspitzen. Clippe die einzelnen Dreads zusammen, damit sie sich nicht wieder aufwickeln. Freeforms entstehen, indem du einfach gar nichts machst: Nicht waschen, nicht pflegen, nicht kämmen, und das alles für mindestens zwei bis drei Wochen, bis dein Haar von ganz allein verfilzt.
    • Pflege deine Dreads, indem du sie etwa alle drei Wochen mit Spezialprodukten für Dreadlocks wäschst. Es gibt sogar Spezialspülungen. Damit zwischen den Haarwäschen keine Bakterien in deinen Dreads wachsen, reibe sie ab und zu mit einem in Gesichtswasser getauchten Wattepad ab.
    • Natürliche Öle oder ölbasierte Produkte spenden deinen Dreads Feuchtigkeit. Wickele sie zum Schlafen in ein Satintuch, um die Feuchtigkeit zu erhalten.
    • Kurze Dreads sind leichter zu pflegen als lange.
  2. Trau dich und trag einen gut gepflegten Afro. Shampooniere und spüle dein Haar einmal pro Woche mit speziellen feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten, um häufigen Problemen wie Trockenheit und Haarbruch vorzubeugen. Wenn dein Haar trocken ist, kämme es mit einem grobzinkigen Kamm oder einer Bürste mit Naturborsten. Kämme dein Haar sanft zu einzelnen Büscheln – eins vorn, zwei an den Seiten, eins oben und ein paar hinten im Nacken. Kämmen und Bürsten helfen, die natürlichen Öle, die deine Kopfhaut produziert, im ganzen Haar zu verteilen. Falls nötig kannst du auch zusätzliches Öl in dein Haar einmassieren.
    • Setze hübsche Akzente mit kleinen Kämmen, Spangen und künstlichen Blumen.
  3. Lass dir Haare einflechten oder Extensions einsetzen. Bei beiden Methoden wird künstliches Haar auf dem Kopf befestigt, um dein eigenes Haar voller aussehen zu lassen und lokalen Haarausfall zu kaschieren. Weaves sollten immer vom Fachmann gemacht werden, aber bei normalen Extensions kannst du mit deinen Freunden ruhig selbst herumexperimentieren. Es gibt verschiedene Techniken, wie man Extensions im Haar befestigen kann:
    • Für einen möglichst natürlichen Look solltest du die Extensions Strähne für Strähne einsetzen. Für diese zeitaufwendige Methode brauchst du etwa 50 bis 100 Strähnen. Extensions können durch Bonding, Clamping, Shrink Tubing oder Mikrotubing befestigt werden.
    • Webextensions sind lange Haarsträhnen. Das Haar wird gebündelt am Ansatz befestigt und hängt offen herunter. Zu den gängigen Befestigungsmethoden gehören Mikroringe und Kleber, außerdem können sie noch eingenäht werden.
    • Geklebte Webextensions sind eine neuere Methode. Am oberen Ende der Extensions hält ein doppelseitiges Klebeband aus Polyurethan das Haar zusammen. Um es zu befestigen, wird eine Seite des Klebebandes direkt an der Kopfhaut befestigt. Dann werden die Extensions zusammen mit deinem natürlichen Haar angehoben und ein weiteres Klebeband wird von unten dagegen geklebt.
    • Wenn du nur eine zeitweise Veränderung anstrebst, kannst du Extensions einklippen. Klippe sie morgens ins Haar ein und nimm sie abends wieder heraus.
  4. Trage Rastazöpfe. Wenn du gerade wieder von behandeltem zu natürlichem Haar zurückkehren willst, sind Rastas oder Box Braids praktisch. Nachdem du dein Haar gewaschen und gekämmt hast, teile es etwa 2,5cm über deinem Nacken ab. Stecke das Haar darüber aus dem Weg und teile die untere Partie in quadratische Strähnen ein. Flechte jede Partie vom Ansatz bis zu den Spitzen und befestige die Enden mit kleinen Haargummis oder Clips. Teile weitere Partien von etwa 2,5 Quadratzentimetern ab und flechte sie ein, bis dein Haar vollständig geflochten ist.
  5. Flechte Cornrows in dein Haar. Cornrows sehen bei Männern und Frauen toll aus. Kämme dazu zunächst dein Haar gründlich und teile es in einzelne Strähnen, je nachdem wie dick deine Cornrows später werden sollen. Dünne Strähnen ergeben entsprechend dünne Cornrows. Nimm eine Strähne in die Hand, teile sie in drei Teile und flechte von deiner Stirn ab an deinem Kopf entlang. Nimm nach und nach mehr Haare auf, so wird der Zopf direkt an deinem Kopf entlang laufen. Nachdem du alle Haare der Strähne aufgenommen hast, flechte einfach normal weiter. Befestige die Enden mit einem Haargummi oder Clip. Wiederhole diesen Vorgang mit allen anderen Strähnen, bis dein ganzer Kopf voll mit Cornrows ist.
  6. Probiere Twists aus. Abhängig von deiner Haarstruktur und der Zeit, die du investieren kannst und willst, kannst du dein Haar auch aufzwirbeln. Stecke die Enden fest, während die Haare noch feucht sind und trockne das Haar dann unter einer Haube oder lass es über Nacht trocknen. Wenn du das Haar jetzt wieder aufdrehst, hast du tolle Spirallocken. Je nach Beschaffenheit deiner Haare können diese bis zu zwei Wochen halten. Du kannst das Haar für einen besonders individuellen Look auch einfach aufgedreht lassen. Allerdings solltest du die Twists spätestens nach zwei Wochen wieder aufmachen, sonst hast du am Ende Dreadlocks.
  7. Rasiere deinen Kopf oder benutze eine Haarschneidemaschine. Raspelkurzes Haar kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen toll aussehen. Dieser Look ist zugleich entspannt und schick und braucht extrem wenig Pflege. Wenn dein Haar sehr kaputt oder durch häufige chemische Behandlungen geschädigt ist, fange einfach nochmal ganz frisch von vorne an, indem du dich radikal von deinen Haaren trennst. Für einen angesagten Kurzhaarschnitt setzt du einen Aufsatz für die gewünschte Länge auf die Haarschneidemaschine und fährst damit gleichmäßig über deinen Kopf. Wenn du dein Haar komplett abrasieren willst, lass den Aufsatz weg oder benutze gleich einen Nassrasierer.
  8. Probiere heiße Lockenwickler aus. Heiße Lockenwickler eignen sich perfekt, um dein Haar zu stylen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Längen, und du bekommst sie in fast jeder Drogerie. Die Anwendung dauert etwa 20 Minuten. Wickele dein Haar morgens auf, bevor du deinen Tag beginnst. Teile Strähnen mit einem Stielkamm ab und wickele dein Haar wie gewünscht auf.
    • Bei längerem Haar kannst du die Wickler auch nur in die Ansätze drehen oder damit deinen Pony stylen.
    • Bei kürzerem Haar solltest du die Wickler auf ganzer Länge eindrehen. Platziere die Wickler in geraden Reihen von hinten nach vorne. Wenn die Wickler abgekühlt sind, nimm sie heraus und zupfe die Haare in die gewünschte Form.
    • Experimentiere mit den Heizwicklern, bis du mit deinem Style vollauf zufrieden bist.

Tipps

  • Benutze Kokosöl, um dein Haar zu stärken und ihm zusätzliche Feuchtigkeit zu geben.
  • Benutze kein Haargel. Wenn du nicht darauf verzichten magst, benutze wenigstens eines, das ausdrücklich für dein Haar geeignet ist, kein Billigprodukt, das dein Haar schädigen und Haarbruch verursachen könnte.
  • Strukturiertes Haar kann sehr empfindlich sein, deshalb style es nur sehr vorsichtig.
  • Du kannst deinem Style eine verspielte Note geben, indem du nur deine Spitzen braun, rot oder blond färbst.
  • Benutze eine spezielle Pflegecreme für die Haare, um ihnen Glanz zu verleihen.
  • Wenn du dein Haar chemisch glättest und färbst, mach niemals beides am selben Tag. Nachdem du dein Haar geglättet hast, musst du mindestens zwei Wochen und eine Haarwäsche warten, bevor du es färbst.
  • Überpflege dein Haar nicht. Mit chemischen Glättern, Dauerwelle oder einer neuen Farbe kannst du Abwechslung in dein Styling bringen und super deinen Typ unterstreichen, aber bedenke immer, dass Chemikalien dein Haar schädigen und schwächen.
  • Setze vor dem Schlafengehen eine Haube aus Satin auf, damit deine Locken nicht verfilzen oder kraus werden. Trage die Haube die ganze Nacht über. Wenn du unter der Haube zu stark schwitzt, schlafe stattdessen auf einem Kissenbezug aus Satin. Du bekommst sie in allen möglichen Farben und Designs im Einrichtungshaus oder in Spezialgeschäften für Schönheitsbedarf.
  • Wasche dein Haar nur ab und zu und pflege es anschließend immer mit Öl.
  • Arganöl ist toll, um dein Haar zu kräftigen und ihm mehr Glanz zu verleihen.

Warnungen

  • Wenn dein Haar chemisch behandelt ist, sprich immer erst mit deinem Friseur, bevor du neue Pflege- oder Stylingprodukte ausprobierst.
  • Lass chemische Behandlungen am besten immer beim Friseur machen und befolge bei der Pflege den Rat deines Friseurs.
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