Dein Leben wieder in die Spur bringen

Um mit dem Leben zufrieden zu sein, musst du dich verändern und an Veränderungen anpassen. Die guten Neuigkeiten? Niemand kann das für dich tun … nur du selbst. Der erste Schritt ist immer der schwierigste, aber mit Entschlossenheit und der richtigen Einstellung kannst du fast alles überwinden. Wenn du genug davon hast, wie die Dinge im Moment laufen, dann wisse, dass das, was sich hinter der nächsten Ecke versteckt, etwas vollkommen anderes sein kann (und wird).

Teil 1 von 3: Das Problem definieren

  1. Lokalisiere die Probleme. Unabhängig davon, was in deiner Welt im Moment passiert, weißt du wahrscheinlich, warum du in deinem Leben nicht weiterkommst. Ist es dein Job? Deine Freunde? Deine Beziehung? Schlechte Angewohnheiten? Deine allgemeine Einstellung? Alle fünf und noch einige mehr? Hast du Angst zuzugeben, was eigentlich das Problem ist? Du musst herausfinden, was falsch ist, bevor du etwas in Ordnung bringen kannst. Glücklicherweise trägst du alle Antworten in dir.
    • Es ist möglich, dass deine Antwort "alles" lautet. Allzu oft färbt eine Facette unseres Lebens auf andere ab. Lass dich davon nicht entmutigen. Letzten Endes erzeugst du dein Leben. Egal ob nur eine Sache oder alles behoben werden muss, es ist alles zu schaffen. Es wird einfach ein wenig mehr Arbeit sein. Du brauchst einen mentalen Neustart, aber es lässt sich alles schaffen.
  2. Identifiziere deine mentalen Blockaden. Das Problem besteht nicht darin, in einem jämmerlichen Job festzustecken – es ist ein Symptom des Problems. Zu viel Angst zu haben, um dich für einen neuen Job zu bewerben oder in deinem momentanen, bequemen Alltag zu träge zu sein. Kennst du den Ausdruck: „Du bist dein schlimmster Feind?“ Das findet auch hier Anwendung. Du bist nicht dafür verantwortlich, welches Blatt du bekommen hast, aber du bist dafür verantwortlich, wie du es ausspielst. Welche Denkmuster haben dich davon abgehalten, dein Blatt besser auszuspielen?
    • Der einzige Weg, deine Gedanken zu verändern besteht darin, dir deiner selbst bewusst zu sein. Wenn du deine Gedanken änderst, ändert sich dein Verhalten. Wenn du dein Verhalten änderst, dann verändert das die Dinge, die dir widerfahren. Wenn du möchtest, dass ein Problem aufhört, dann musst du es mitsamt der Wurzel ausreißen. Auch wenn dies hier wie ein langwieriger, unnötiger Ansatz aussieht, um die Dinge wieder in die Spur zu bringen, ist es nicht der Fall (zumindest nicht der Teil, in dem es um „unnötig“ geht). Diese Dinge (deine Denkweise, deine mentalen Blockaden) müssen in Angriff genommen werden, bevor irgendein Wandel wirklich einsetzen kann.
  3. Stelle die Gedanken und Glaubenssätze in Frage, die dich unglücklich machen. Bist du bereit für eine verrückte Erkenntnis? Du lebst in einer Welt aus Gedanken. Denke darüber nach. Lehne dich sofort jetzt in deinem Stuhl zurück und erfasse diesen Satz vollständig. Alles im jetzigen Moment ist ein Konstrukt von dir, deinen Gedanken und deiner Meinung. Das sollte dich zu einigen Rückschlüssen führen:
    • Fantastisch. Du hast die Macht, so zu leben, wie immer du es auch willst. Wenn du glauben wolltest, dass du die Königin von England wärst, dann könntest du das. Wenn du glauben wolltest, dass du glücklich wärst, dann wärst du es. Du bist der einzige Mensch, der die Macht hat, dein Leben wieder in die Spur zu bringen.
    • Diese Dinge, die dich unglücklich machen? Manche davon sind Einbildung. Stimmt, du hast vielleicht einen miserablen Job und das lässt sich nicht leugnen. Deine Beziehung steckt vielleicht in einer Sackgasse, du bist eventuell arbeitslos, süchtig nach harten Drogen, suizidal und kommst vielleicht nicht vom Fleck. Aber wie du diese Situation wahrnimmst kann den Dingen einen Schub versetzen, der dazu führt, dass sie besser werden. Es wird sie besser machen. Das ist leicht zu verstehen, klar, aber weniger einfach, es umzusetzen. Aber wenn du das weißt, dann ist das die halbe Miete … das ist eine Tatsache im Leben.
  4. Arbeite an deiner Einstellung. Habe eine Einstellung, in der du Erfolg erwartest, damit die guten Dinge passieren können. Bist du jemals auf diesen süßen Jungen oder dieses süße Mädchen in dem Erwarten zugegangen, dass du scheitern wirst? Genau. Entweder wagst du diesen Schritt schlichtweg erst gar nicht oder du schaffst es, auf den Jungen/das Mädchen zuzugehen und bist dabei nervös, hast Angst und bist sichtbar unsicher. Das ganze Leben ist nicht so viel anders – um Erfolg zu bekommen, musst du ihn auf eine Weise erwarten. Wenn du dich also mit einer negativen Einstellung herumschlägst, dann muss sich das ändern.
    • Fange an, positiv zu denken. Das kann ganz schön harte Arbeit sein, also beginne mit 15 Minuten am Tag. Wenn ein negativer Gedanke sich einschleicht, dann nimm dir die Zeit, ihn neu auszurichten. Das wird anfangs nicht auf natürliche Weise passieren. Daher wird der Gedanke "Mein Leben ist schrecklich" für 15 Minuten zu dem Gedanken "Ich bin mit meinem Leben im Moment nicht glücklich und werde deswegen etwas unternehmen." Arbeite solange daran, bis du dir selbst überhaupt keine negativen Gedanken mehr erlaubst. Es wird so viel einfacher sein, aus dem Bett und in Aktion zu kommen, wenn dein Verstand bereit ist und es kaum erwarten kann, loszulegen.
  5. Erlaube dir selbst Stärke. Kurzmeldung: Zufriedenheit ensteht nicht durch das Entfernen deiner Probleme. Es gibt verarmte, hungrige Kinder in der Welt, die jeden Tag lächeln und lachen. Es gibt Menschen, die in ähnlichen Situationen wie du stecken und sich selbst glücklich schätzen, am Leben zu sein. Erlaube dir selbst daher die Stärke, dich glücklich zu machen und dich selbst des Erfolgs würdig zu sehen. Erlaube dir Kontrolle über dein Leben, anstatt vorzugeben, dass du ein schuldloser Beobachter bist. Nimm die Zügel in die Hand. Du hast das drauf.
    • Du liest auf dieser Seite, also hast du ganz klar die Motivation, etwas zu tun. Das ist alles, was du brauchst und du hast es bereits! Du musst die Entscheidung treffen, etwas zu tun. Wenn du das tust, dann werden sich die Dinge verändern. Sie müssen sich verändern … es kann nicht sein, dass sie es nicht tun. Ziehe dich daran hoch und lasse diese Einsicht gären. Lasse sie wachsen, bis sie explodiert. Sehne dich nach Stärke. Die Dinge sind im Begriff zu passieren.
  6. Finde eine Leidenschaft, auf die du hinarbeiten kannst. Es ist schwer, dein Leben wieder in die Spur zu bringen, wenn du nicht weißt, in welche Richtung es gehen soll … weißt du? Wenn du eine Leidenschaft, ein Ziel oder einen Traum hast, nach dem du streben kannst, dann gibt dir das einen Weg, den du beschreiten kannst – anstatt die Nadel im Heuhaufen zu suchen, die vielleicht da ist, vielleicht aber auch nicht. So was ist dein Ziel? Wo möchtest du in sechs Monaten sein? In einem Jahr?
    • Siehst du dich in der selben Stadt leben? Vielleicht in einem anderem Job? Arbeitest du an einem neuen Projekt oder einem Geschäft? In der Schule? Hast du bedeutend mehr Anwandlungen? Hier gibt es keine falsche Antwort. Und du kannst auch mehr als ein Ziel haben!

Teil 2 von 3: Den Samen legen

  1. Entwickle einen Aktionsplan. Mit einer jetzt klareren Flugbahn, ist es an der Zeit, einen lockeren Aktionsplan aufzusetzen. Lasse dir ein halbes Dutzend Dinge einfallen, die machbar sind und die du tun kannst, um dem Pfad zu folgen, den du für die Zukunft siehst. Du musst nicht heute anfangen, du musst nicht morgen anfangen, aber du musst wissen, wo du hingehst und was du machen willst.
    • Wir haben das Endziel herausgefunden (wieder auf die Schule gehen, Gewicht verlieren, aufhören zu rauchen, etc.). Und wie kommst du jetzt dorthin? Dazu ist das hier da. Welche Schritte – kleine Schritte, große Schritte, was auch immer – können den Ball ins Rollen bringen? Wenn die Zeit also kommt, wenn du bereit bist, dann wirst du wissen, was die Zukunft bereithält.
  2. Werde Altlasten los. Ob es sich darum handelt, mit dem Rauchen aufzuhören, deinem lahmen Freund den Laufpass zu haben oder aus der Wohnung deines Mitbewohners auszuziehen … es muss gemacht werden. Diese Dinge halten dich zurück. Sie unterstützen diese negative Einstellung und verwandeln ein Hindernis in einen echten Berg, der erst einmal überwunden werden muss. Es geht dir vielleicht fürchterlich auf den Wecker, aber du weißt, dass du es tun kannst. Es nervt, deinen besten Freund, der dir schadet, abzuservieren. Alleine leben zu müssen ist Mist. Einen Entzug zu machen nervt. Aber es sind alles Dinge, zu denen du in der Lage bist und durch die du dich letztendlich wieder besser fühlst und – ganz ehrlich – du weißt es wahrscheinlich selbst.
    • Dinge wie "deinen Job zu kündigen" fallen auf eine Art in eine andere Kategorie. In der heutigen Zeit brauchst du Geld, um zu überleben. Aber realistischerweise könntest du deinen Job aufgeben und vorübergehend bei jemandem einziehen, wenn du wirklich müsstest. Du könntest an deinen Wochenenden nach einem neuen Job suchen. Niemand hast gesagt, dass es leicht werden wird. Manchmal müssen die Dinge schlechter werden, bevor sie besser werden. Du musst bereit sein, die erforderliche Arbeit hineinzustecken.
  3. Finde einen Mentor. Warum? Weil wir alle jemanden brauchen, der so etwas schon mal erlebt hat – für seinen Ratschlag, seine Schulter zum Anlehnen und seine Vorwarnungen. Und wenn du denkst, dass es in deinem Leben niemanden gibt, der schon einmal ganz unten angekommen ist, dann irrst du dich wahrscheinlich. Ein Teil des Menschseins besteht im Kämpfen von Schlachten – alles, was du tun musst, ist fragen. Die Chancen, dass du die schlimmsten Erfahrungen von jedem in deinem Freundes-/Bekanntenkreis kennst, sind schlecht bis nicht vorhanden.
    • Was jedoch wahrscheinlicher ist, wenn du den Satz "Finde einen Mentor" liest, ist, dass dir ein oder zwei Namen einfallen. Normalerweise ist das ein natürlicherer Prozess als alles andere. Wenn du jemanden bitten musst, dein Mentor zu sein, dann ist er es wahrscheinlich nicht. Das ist einfach nur eine Rolle, die von jemandem dort draußen ausgefüllt wird, der das schon erlebt habt. Du musst seine Gegenwart in deinem Leben einfach nur nutzen, indem du dich ihm anvertraust und um Beistand bittest, wenn du ihn brauchst.
  4. Höre auf „falsch“ zu sein. Sei nicht beleidigt – wir sind es alle. Wir sagen alle "Ja" zu Einladungen, zu denen wir nicht Ja sagen wollen, wir lächeln alle und nicken, wenn wir jemandem innerlich giftige Blicke zuwerfen. Wir tun alle Dinge, von denen uns die Gesellschaft beigebracht hat, dass sie in Ordnung sind und haben es so beibehalten, ohne Fragen zu stellen. Nun, beginne Fragen zu stellen. Lege Wert darauf, "Nein, danke" zu sagen, wenn es dir nicht nach etwas ist. Genau jetzt ist die Zeit, eigennützig zu sein und dich zu verbessern. Dies ist keine Entschuldigung, unhöflich zu sein – es ist eine Entschuldigung, das zu tun, was du willst.
    • Es wird die Gefühle der anderen nicht verletzen, wenn du einfach du selbst bist. Wenn du ein Angebot mit einem "Nein, danke. Ich fühle mich nicht danach" ablehnst, ist das nicht beleidigend. Die Leute stellen vielleicht weitere Fragen, aber sie brauchen keine Erklärung, wenn du keine geben willst. Du folgst jetzt einfach dir selbst. Wenn sie ein Problem damit haben, dann ist das ihr Problem.
  5. Treibe Sport, schlafe gut und ernähre dich gut. Dein Verstand und Körper sind miteinander verbunden – wenn dein Körper sich gut fühlt, ist es für deinen Verstand viel einfacher, sich gut zu fühlen. Die drei Grundsätze, um einen Körper zu haben, der bereit ist, es mit der Welt aufzunehmen? Sport, ausreichend guter Schlaf und gesunde Ernährung. Wenn du dafür keine Zeit hast, dann nimm dir die Zeit. Du schuldest es dir selbst.
    • Was Sport anbelangt: Versuche, 3-4 mal pro Woche eine "Einheit" einzuschieben. Egal ob du mit einem Kurs in Kickboxen anfängst oder mit deinem Hund spazieren gehst … alles ist in Ordnung. Geh einfach nach draußen und bleibe dran. Bist du skeptisch, inwiefern das eine Rolle spielt? Forschungen zeigen, dass Sport dich tatsächlich glücklicher machen kann.
    • Sorge für ausreichend Schlaf – deine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, hängt davon ab. Ernsthaft. Wenn unser Körper und Verstand müde sind, dann haben wir nicht die Energie, abzuwägen, was eigentlich gut für uns ist. Brauchst du ein Beispiel? Dieser spätabendliche Chalupa, den du entschlossen hast, zu essen, war eine gute Idee. Nur wenn es um unser Leben geht, spielt es tatsächlich eine Rolle. Also halte dich an deine 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht. Es beeinflusst die anderen 15-17 Stunden mehr als wir gemeinhin zugeben.
    • Deine Ernährung kann deine Stimmung ebenfalls beeinflussen. Wenn du deinen Teller mit Vollkorn, Obst und Gemüse volllädst und dich an mageres Fleisch und fettarme Milchprodukte hältst, dann kann dir das den Vorsprung geben, der dir vorher gefehlt hat.
  6. Motiviere dich selbst. Kleine Dinge können in Wirklichkeit die größten Unterschiede machen. Wenn du morgens aus dem Bett springst, anstatt die Schlummerfunktion auszulösen, kann das dafür sorgen, dass du dich energitisierter fühlst, trotz der anderslautenden Logik. Inspirierende Musik hören, kleine positive Stichworte hinterlassen, dich selbst für Fortschritte belohnen … all das summiert sich und wird dafür sorgen, dass du auf dem richtigen Weg bleibst.
    • Verändere das Alarmsignal deines Weckers in etwas Tolles. Wenn du in etwa wie der Rest von uns bist, dann wachst du morgens auf und alles, was du denken kannst ist: "...Nein". Wenn du den Tag negativ beginnst, kann das den restlichen Tag ernsthaft beeinträchtigen. Beginne den Tag daher so positiv wie möglich. Nutze einen Alarmton, der dich belebt (ob es The Circle of Life oder The Ride of the Valkyries ist, liegt an dir). "Nein" kann sich leichter als du denkst in ein "Natürlich!" verwandeln.

Teil 3 von 3: Ein besseres „Du“ entwickeln

  1. Entwickle einen festen Ablauf. Studien haben gezeigt, dass Menschen die erfolgreich und zufrieden sind, normalerweise einen festen Ablauf haben, an den sie sich halten. Natürlich besteht der feste Ablauf, an den sie sich halten, wahrscheinlich nicht darin, den ganzen Tag im Bett zu bleiben und haufenweise gebratenes Hähnchen zu konsumieren. Aber was wichtiger ist, ist, dass ihr fester Ablauf es ihnen ermöglicht, Energie einzusparen. Wenn du einen täglichen festen Ablauf hast und dann auf Autopilot schaltest, gibt dir das die Möglichkeit, den mentalen Fokus darauf zu richten, Probleme die aufkommen, kleiner zu machen und sie loszuwerden. Du kannst an einem Tag nur eine bestimmte Anzahl von Entscheidungen fällen und ein fester Ablauf erlaubt es dir, Energie für die wichtigen Dinge zu sparen.
    • Dein fester Ablauf sollte die drei Dinge beinhalten, die oben bereits erwähnt wurden (Essen, Sport und ausreichend Schlaf) sowie alles andere, was dich glücklich macht. Ein bisschen Arbeit, ein bisschen Zeit zum Spielen und etwas Zeit für persönliche Weiterentwicklung... in welcher Form auch immer (Meditation/Jobsuche/zurück auf die Schule gehen, etc.)
  2. Fälle deine wichtigsten Entscheidungen morgens. Warum? Weil es unwahrscheinlicher ist, dass du emotional oder körperlich erschöpft bist. Entscheidungsmüdigkeit ist sicherlich eine Sache – wie dieser schlecht durchdachte spätabendliche Chalupa. Wir haben den Tag über so viel gearbeitet, dass wir abends jegliche Vorsicht über Bord werfen und zulassen, dass unser momentanes „Ich“ schlechte Entscheidungen für unser zukünftiges „Ich“ trifft. Tue das nicht!
    • Wenn sich also etwas Großes bietet, dann schlafe darüber. Du brauchst so viel Energie wie möglich, um zu entscheiden, was die beste Vorgehensweise ist. Es handelt sich dabei nicht ohne Grund um eine Redensart!
  3. Vollführe beliebige gütige Handlungen. Eine der einfachsten Möglichkeiten, um in die „Im-Leben-großartig-sein-Zone“ zu kommen, besteht darin, den Fokus auf andere zu richten. Es schont dich und es fühlt sich gut an – zudem macht es die Welt zu einem besseren Ort. Und für eine Sekunde vergisst du deine eigenen Probleme und richtest den Fokus auf die Probleme eines anderen. Was gibt es daran nicht zu mögen?
    • Wenn wir anderen helfen, schenkt uns das einen Rausch wie kaum etwas anderes. Und wenn wir das tun, kann uns das aus dem Trott bringen, wenn wir keine Energie haben, uns selbst zu helfen. Egal ob du einem Second-Hand-Laden Dinge vermachst oder im örtlichen Obdachlosenheim ehrenamtlich arbeitest … probiere es aus. Warum eigentlich nicht etwas gutes Karma aufbauen, um sicher zu sein?!
  4. Bringe dich in Einklang. Niemand kann in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen und du solltest das ebenfalls nicht von dir erwarten. Wir brauchen alle Unterstützung und einen Schubs in die richtige Richtung. Bekanntlich würde kein Olympiateilnehmer ein Rennen in sitzender Position beginnen. Was auch immer du daher tun musst, tue es.
    • Melde dich also für diesen Kurs an. Finde einen Therapeuten. Betreibe deine Jobsuche ernsthaft. Gib dem Online-Dating nach. Tritt den Anonymen Alkoholikern bei. Rufe deine Mutter an und leiste Wiedergutmachung. Melde dich in dem Fitnessstudio, an dem du jeden Tag auf dem Weg von der Arbeit nach Hause vorbeikommst. Der erste Schritt wird am schwierigsten sein und von da an wird es einfacher werden.
  5. Tue das, was du schon die ganze Zeit tun wolltest. Du hast deine Psyche in Ordnung gebracht, du hast deinen Körper in Ordnung gebracht und jetzt ist es an der Zeit, die Sache zu tun, die du schon lange tun wolltest. Diese Sache, vor der du Angst hattest. Du musst die bittere Pille schlucken. Einen Schritt nach dem anderen, unabhängig davon, wie lange der Weg zu einem neuen Leben ist.
    • Dieser Kurs für den du dich angemeldet hast? Gehe hin. Dein Therapeut? Vereinbare einen Termin. Schicke deinen Lebenslauf für den Job ab. Gehe auf Dates. Nimm an Meetings teil. Initiiere ein Familien-Lunch. Schwing dich auf dieses Laufband. Es wird sich so gut anfühlen, wenn du dich über dich selbst und die Dinge, die du initiieren kannst, wunderst, dass es schwer sein wird, aufzuhören.
  6. Bewerte die Dinge in periodischen Abständen wieder neu. Betrachte das Ganze wie eine Diät für deine Seele. Jede Diät, die nicht funktioniert, muss fallengelassen werden, daher ist eine routinemäßige Beurteilung notwendig. Fängst du an, dich besser zu fühlen? Fügen sich die Dinge langsam aber sicher? Könntest du die Anstrengungen, die du machst, steigern? Genauso wie du die Intensität von Training steigern musst, wenn du Fortschritte machst, musst du auch deinen Geist antreiben.
    • Was für dich jetzt funktioniert, kann in ein paar Wochen nicht mehr genug sein. Wenn du einmal die Anstrengungen, mit denen du begonnen hast, in den Griff bekommst, dann füge mehr und mehr hinzu. Es gibt sehr wenige Dinge im Leben, die du von heute auf morgen umsetzen kannst und diese Sache hier gehört nicht dazu.
    • In gleichem Maße kann es sein, dass etwas, von dem du dachtest, dass es funktioniert, das nicht tut. Wenn das der Fall ist, sprich mit deinem Mentor und hole dir einen Rat dazu ein, was du tun solltest. Geht es um etwas, bei dem du dich durchboxen musst, etwas, was du vollkommen aufgeben musst oder gibt es eine andere Vorgehensweise, der du folgen solltest?
  7. Weigere dich aufzugeben. Du bist jetzt in einer sehr prekären Situation: Ein falscher Schritt und du wirst allzu leicht dahin zurückfallen, wo du warst. Fokussiere dich daher gleich jetzt darauf, motiviert zu bleiben. Fokussiere dich darauf, positiv zu denken. Konzentriere dich auf deine Atmung. Fokussiere dich darauf, du selbst zu sein. Wenn du dich weigerst aufzugeben … stell dir vor, was passiert: Du wirst nicht aufgeben.
    • Hindernisse werden auftauchen. Sie tauchen ohne Vorwarnung auf und das manchmal auf unnachgiebige Weise: wenn das Auto kaputt geht, die Beziehung strauchelt, die Gelüste schlimmer und schlimmer werden. Zu wissen, dass dies passieren wird ist wichtig – auf diese Weise bist du ein wenig vorbereitet und gibst dir nicht selbst die Schuld. Sie passieren jedem und sind ein Teil des Lebens. Du musst mit dieser Herausforderung nur zurechtkommen.

Tipps

  • Wenn du keine höhere Macht in deinem Leben hast, dann verbringe etwas Zeit in der Natur. Es ist wichtig, das Tempo zu drosseln, sich vom täglichen Leben zu entspannen und den Fokus auf etwas Größeres als dich selbst zu legen. Ein Blatt ist wunderschön und zweckmäßig. Schaue zu, wie es das Licht auffängt oder im Wind flattert. Wenn die Wissenschaft deine große Liebe ist, dann berücksichtige die Prinzipien, die dich faszinieren: Bilanzen, chemische Reaktionen, die Sterne oder die Schönheit der Zahlen. Schon die Tat des Ruhigerwerdens (körperlich und mental) wird dir helfen.
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