Dich selbst retten

Den tiefen Furchen des Lebens zu entkommen erfordert Willenskraft, Planung und Entschlossenheit. Du kannst dich selbst retten. Zu lernen, die schlimmen Situationen und Verhaltensweisen zu identifizieren, die dich weiter schlecht fühlen lassen, ist der erste Schritt einer bedeutenden Transformation, die dir heraushelfen kann und wird. Du kannst lernen, dich selbst zu retten und deinen Zustand zum Besseren zu verändern.

Methode 1 von 3: Dich selbst aus einer schlimmen Situation retten

  1. Identifiziere die Umstände, die geändert werden müssen. Eine schlimme Situation kann schwer zu ertragen sein, selbst wenn du dir nicht ganz sicher bist, was nicht stimmt. Falls sich etwas einfach nicht richtig anfühlt, fange an, dich selbst zu befragen und deinen Zustand und deine Umstände genau zu benennen. Was ist in deinem Leben "daneben"? Was muss geändert werden? Stelle dir die folgenden Fragen, um damit zu beginnen, die Zeichen einzugrenzen, dass du in einer schlimmen Situation sein könntest, aus der du gerettet werden musst.
    • Bist du um deine Sicherheit besorgt? Bist du ständig wegen grundsätzlicher Bedenken besorgt, wie etwa wo deine nächste Mahlzeit herkommt, ob du den Tag schaffen wirst oder nicht? Falls du in einer gewalttätigen oder gefährlichen Situation bist, musst du eventuell drastische Schritte ergreifen, um dein Leben zu ändern.
    • Bist du in einer erfüllenden Beziehung? Bist du mit jemandem zusammen, der dich unterstützt und dich gut fühlen lässt? Versuche herauszufinden, ob dein romantisches Leben die Ursache deiner Probleme sein könnte. Es gibt da draußen Besseres.
    • Bist du zufrieden mit deinem Job? Magst du deinen Chef und deine Kollegen? Verbringst du mehr Zeit damit, Spaß zu haben, oder bist du von der Arbeit mehr gestresst? Versuche herauszufinden, ob dein Job das Problem in deinem Leben sein könnte.
  2. Eliminiere negative Menschen aus deinem Leben. Dich mit negativen, gewalttätigen oder selbst-zerstörerischen Menschen zu umgeben ist eine Überholspur zu einer schwierigen Situation. Auch wenn es schwer sein kann, sich von Freunden und geliebten Menschen zu trennen, die sich nicht um sich selbst kümmern können, musst du, falls es sich bis zur Krise auf dich auswirkt, lernen, wann es an der Zeit ist, deinen Schaden zu begrenzen. Identifiziere giftige oder mögliche Beziehungen und beende sie. Rette dich vor schlechten Einflüssen.
    • Versuche dich nicht darauf zu konzentrieren, schlechte Beziehungen zu beenden, sondern darauf, neue zu beginnen. Verbringe Zeit mit Menschen, die du gern hast, Menschen, die dich unterstützen und dich aufrichten. Menschen, die ihre Zeit damit verbringen, konstruktive und positive Dinge zu tun.
    • Falls du große Schritte unternommen hast, um süchtig machende Verhaltensweisen oder Substanzen aus deinem Leben zu entfernen, aber immer noch viele Freunde hast, die das nicht getan haben, kann es schwer sein, diese Beziehungen aufrecht zu erhalten. Konzentriere dich darauf, neue Freunde zu finden, die aufrichtende und positivere Dinge mit ihrer Zeit anfangen.
  3. Ziehe einen Tapetenwechsel in Erwägung. In einigen Fällen mag es nicht möglich sein, dich von dort aus, wo du wohnst, zu retten. Sei es nun eine Stadt, die nicht die Karriere-Optionen bietet, die du möchtest, eine gewalttätige Nachbarschaft, die dich in Angst und Schrecken hält, oder ein schlimmes Zuhause, von dem du entkommen musst, springe über deinen Schatten und bewege dich. Ziehe aus.
    • Gehe irgendwo hin, wo du Menschen kennst, die in der Lage sind, dir bei dem Übergang zu helfen. Suche nach entfernten Verwandten oder alten Freunden aus der Schule, die in der Lage sein mögen, dich für ein paar Tage aufzunehmen, während du nach neuer Arbeit suchst und dein eigenes Zuhause findest.
    • Fange jetzt an zu sparen, um deinen Plan in die Tat umzusetzen. Falls du es dir nicht leisten kannst, jetzt sofort umzuziehen, kannst du trotzdem anfangen, dir selbst zu helfen. Sogar einfach nur der Akt, zu sparen und die Recherchen zu machen, um diesen nächsten Schritt zu finden, kann helfen, die Negativität zu erleichtern, dort, wo du bist, festzustecken.
  4. Erwäge, deine Einstellung zu ändern. Jeder Teenager, ob er in Paris oder Paderborn gelebt hat, wollte nichts mehr als zum Glitzer und Glamour entkommen, der woanders existiert. Jeder, der einen Job hat, toll oder Sackgasse, hat einen Nachmittag, der niemals endet, eine höllische Woche, einen Anschiss vom Chef. Zu lernen, zwischen Umständen, die geändert werden müssen, und einer Notwendigkeit, die Einstellung zu ändern, zu unterscheiden, ist ein großer Schritt im Wachsen als Person, im Reifen und Lernen, dich selbst zu retten. Stelle dir vor, die Quelle deiner Probleme wäre für immer aus deinem Leben verschwunden. Wie würde sich dein Leben unterscheiden? Würde es? Falls ja, nimm die Veränderung vor. Falls nicht, bringe dich selbst in Ordnung.
    • Wenn dich das Reisefieber packt, achte darauf, dass der Ort wirklich die Quelle deiner Probleme ist. Ist deine Stadt wirklich so schlimm, wie du sie machst? Wäre wirklich alles in Ordnung, wenn du woanders hinziehen würdest? Oder liegt das Problem eigentlich woanders? Laufe nicht vor deinen Problemen davon, sie packen ihre eigenen Taschen und treffen dich dort.
  5. Lasse dir helfen. Niemand sollte sich allein aus einer harten Situation herausziehen müssen. Ob es nun etwas so Verzweifeltes ist, wie aus einer giftigen Beziehung herauszukommen, oder so kompliziert, wie sich an Hochschulen zu bewerben, zu lernen, deinen gegenwärtigen Zustand zu überwinden und an einen besseren Ort zu ziehen, erfordert die Hilfe anderer. Umgib dich mit positiven Menschen und bitte sie um Hilfe, wenn du sie brauchst.
    • Falls du in einer gewalttätigen Situation lebst, lasse dir sofort helfen. Du verdienst es nicht, in Angst zu leben.
    • Rede mit der Familie, mit Freunden, Lehrern und Menschen, die du respektierst, und sage ihnen, dass du Hilfe beim Verändern deines Zustands brauchst. Lasse dich beraten. Manchmal kann es schwer sein, die Quellen deiner Probleme zu identifizieren, wenn du ihnen so nah bist. Höre zu, ohne dich zu verteidigen, und vertraue auf die Weisheit anderer.

Methode 2 von 3: Dich vor dir selbst retten

  1. Identifiziere deine selbstzerstörerischen Tendenzen. Falls du dein eigener schlimmster Feind bist, ist es Zeit, damit anzufangen, real zu werden. Wie schaffst du es, dir ständig selbst im Weg zu stehen? Bevor du anfängst, dir einen Plan einfallen zu lassen, um dir selbst zu helfen, ist es wichtig, ein reales Gefühl dafür zu bekommen, was geändert werden muss.
    • Hast du mit Apathie zu kämpfen? Verwandelt sich ein viel versprechender Samstagnachmittag in eine YouTube-Spirale, eine X-Box-Session und ein Nickerchen? Vielleicht musst du motiviert werden.
    • Hast du mit Sucht zu kämpfen? Falls eine Substanz oder Aktivität dein Leben im Griff hat, brauchst du nicht damit zu leben oder allein davor zu stehen. fange an, mit deiner Sucht umzugehen und übernimmt selbst die Kontrolle über dein Leben.
    • Hast du mit geringem Selbstwertgefühl zu kämpfen? Du solltest in der Lage sein, dich auf dich selbst zu verlassen und dich nicht selbst zu fürchten, dich selbst zu kritisieren und dich herunterzuziehen. Falls du Schwierigkeiten damit hast positiv zu sein, muss eventuell dein Selbstwertgefühl angesprochen werden.
    • Gehst du zu viele Risiken ein, die nicht gut ausgehen? Falls du ein Spieler bist, jemand, der einen Nervenkitzel von der Möglichkeit der Gefahr, der Folgen oder des Versagens bekommt, kommst du wahrscheinlich öfter zu kurz, als nicht. Auch wenn nichts Falsches an etwas Nervenkitzel in deinem Leben ist, musst du, falls du gefährliche Risiken eingehst, die sich auf deine Sicherheit auswirken, eventuell Schritte unternehmen, um dich davor zu retten.
  2. Identifiziere deine emotionalen Auslöser. Was bringt dich auf einen selbstzerstörerischen Pfad? Ob es nun einen Person, ein Umstand oder eine Idee ist, es ist wichtig, zu lernen, die Dinge zu erkennen, die dein selbstzerstörerisches oder kreisendes Verhalten auslösen, damit du sie loswerden kannst, bevor sie zugreifen. Achte darauf, wann du plötzliches Verlangen empfindest, und befrage dich selbst in solchen Momenten. Schreibe es notfalls auf.
  3. Entferne und ersetze destruktive Reize. Wenn du die Dinge in deinem Leben identifiziert hast, die negative emotionale Reaktionen auslösen, ersetze sie durch positives Verhalten. Versuche deine mentalen Pfade auf Positivität und Dankbarkeit hin neu zu programmieren, anstatt auf Selbstzerstörung und Depression. Es ist einfacher, als du denkst.
    • Falls die Beziehung zu deinem emotional missbrauchenden Vater dich dazu treibt Alkohol zu trinken, lerne, dir selbst zuvorzukommen. Wenn du anfängst, deine Gedanken auf deinen Vater zu konzentrieren, gehe ins Fitness-Studio. Tobe dich ein paar Stunden aus. Lasse etwas Dampf ab.
    • Falls du mit Apathie und Selbstwertgefühlproblemen kämpfst, fange an, jede kleine Leistung zu feiern und Schritte zu unternehmen, deinen Selbstrespekt zu entwickeln. Fange an, Sport zu treiben und mehr Risiken einzugehen. Behandle dich selbst, wie du behandelt werden möchtest.
  4. Lerne, dich auf dich zu verlassen. Übernimm die Verantwortung für dich selbst und fange an, dich um dich selbst zu kümmern. Es ist in Ordnung, sich ab und zu für Hilfe auf andere zu verlassen, aber es gibt auch Zeiten, zu denen du dich an deinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen musst. Fange an, dir selbst zu helfen.
    • Falls du über einem Alter zuhause wohnst, in dem es angemessen ist, zuhause zu wohnen, könnte es an der Zeit sein, auszuziehen. Auch wenn das eine tolle Möglichkeit ist, nach der Ausbildung Geld zu sparen, kann es keine Entschuldigung dafür sein, nicht zu arbeiten. Mache den Schritt und werde erwachsen.
    • Bitte nicht bei Dingen um Hilfe, die du selbst machen kannst. Falls dein Computer Ärger macht, könntest du deinen Freund unter Tränen anrufen und auseinander fallen, oder du könntest versuchen es selbst hinzubekommen. Respektiere dich selbst genug, um es hinzubekommen.
  5. Kontrolliere den inneren Kritiker, das schuldige Gewissen. Wie auch immer du es nennst, du musst lernen, die kleine Stimme in dir zu kontrollieren, die dich mich Negativität stichelt. Ein Gewissen ist ein essentieller Teil davon, ein moralischer Mensch zu sein, aber es kann dich auch mit Schuldgefühlen, Reue und Selbstzerstörung zu Boden treiben. Es mag unklug sein, dein Gewissen völlig zu ignorieren, aber lerne, es zu kontrollieren. Lerne, es zu nutzen, wenn es nötig ist, und wann du es im Hintergrund verblassen sollte.
    • Fange an, vorauszusehen, wofür du dich später schuldig fühlen wirst. Du brauchst dich nach einem Ereignis nicht um dein schlechtes Gewissen sorgen, wenn du vor dem Ereignis darauf hörst. Falls es dich später schuldig fühlen lässt, diese SMS zu schicken oder diese Droge zu nehmen, dann tue es nicht.
  6. Umgib dich mit unterstützenden Menschen. Du kannst und solltest nicht alles allein machen. Lerne, dich mit Menschen zu umgeben, die dich aufrecht erhalten, die dich unterstützen, die die guten Sachen an dir verstärken und die schlechten Sachen weit weg erscheinen lassen.
    • Meide giftige Beziehungen und Anstachler. Menschen, die die Teile von dir verstärken, an denen gearbeitet werden muss, müssen aus deinem Leben verschwinden. Auch wenn es schwierig sein mag, gesündere Beziehungen zu kultivieren, kann es dir helfen, dich vor Versuchungen in Sicherheit zu halten.

Methode 3 von 3: Deine Seele retten

  1. Heiße die großen Fragen willkommen. Falls du vermutest, dass du ein Verlangen nach Wissen und Befriedigung hast, das nicht leicht beantwortet werden kann, musst du dich eventuell tieferen Fragen zuwenden, um Trost zu finden. Ob du dich nun als spirituelle Person siehst, oder nicht, über die großen Fragen nachzudenken, kann viele Menschen zu einem neuen Gefühl des Sinns und der Erfüllung führen, was ihnen hilft, Prioritäten und Perspektiven gerade zu rücken. Warum sind wir hier? Was bedeutet es, ein gutes Leben zu führen? Heiße die schwierigen und die mysteriösen Fragen willkommen.
  2. Lege dein Vertrauen in die Macht einer leitenden Hand. Ob du es nun "Gott" nennen möchtest, oder nicht, zu lernen, etwas von deinem Ego aufzugeben und die Idee einer höheren Macht willkommen zu heißen, kann für viele Menschen eine starke Erfahrung sein. Es kann genug sein, um dich selbst zu retten.
    • Falls du nicht an Religion interessiert bist, bedeutet das nicht, dass du keinen Weg finden kannst, vertrauensvoll und mit einem tiefen Sinn für einen Zweck zu leben. Physiker, Künstler und Menschen in vielen verschiedenen Feldern meinen es mit tiefer Spiritualität bezüglich Wissen sehr ernst. Springe ganz und gar in etwas hinein und finde Erlösung in der Arbeit.
  3. Rede mit und lerne von anderen Gläubigen. Ein wesentlicher Teil jeder religiösen Praxis ist Anbetung mit gleichgesinnten Gläubigen. Um mehr über einen Zweck, eine Praxis oder irgendeine Religion zu lernen, ist es am besten, mit Gleichgesinnten zu interagieren anstatt nur Videos zu sehen oder Bücher zu lesen. Versuche zu praktizieren, wie sie es tun, und bringe deine Fragen und Bedenken auf den Tisch. Vertiefe deine Fragen zum Glauben und den täglichen Praktiken, die dazu gehören.
    • Spirituelle Praxis sollte eine tägliche Aktivität sein. Selbst wenn du nur einmal pro Woche zur Kirche gehst, oder falls du beschließt, gar nicht zur Kirche zu gehen, versuche etwas tägliche Anbetung in dein Leben einzubauen. Jeden Tag ein paar Minuten zu meditieren kann dir helfen, dich an diese tiefen Fragen, an denen du interessiert bist, gebunden zu halten.
  4. Ziehe in Erwägung, eine formale Religion anzunehmen. Falls du in deinem erneuerten Sinn für eine Absicht und deinem Interesse am Göttlichen wachsen möchtest, könnte es angemessen sein, dich einer organisierten Religion zu widmen. Beginne damit, so viel du kannst über verschiedene Arten der Anbetung zu lernen und mit verschiedene Theologien und Denkrichtungen zu experimentieren, um eine zu finden, die zu dir und deinem Glauben passt. Mache den nächsten Schritt.

Tipps

  • Habe keine Angst davor, um Hilfe zu bitten. Du musst das nicht allein schaffen.

Warnungen

  • Falls du mit einer missbräuchlichen Beziehung zu kämpfen hast, musst du dir sofort helfen lassen. Handle jetzt und rette dich selbst.
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