Wahl der richtigen Bürokleidung

Business Casual ist ein Begriff, der einen Bürodresscode beschreibt. Die Kleidung neigt dazu ein wenig zum sportlichen Freizeitlook hin. Sie ist also etwas legerer als der traditionelle Bürokleidungsstil. Viele Arbeitgeber wählen diesen Dresscode, um den Angestellten in ihrer Kleidungswahl ein wenig mehr Freiraum zu gewähren und um sie ein wenig behaglicher fühlen zu lassen. Wenn du dich Business Casual kleidest, heißt das nicht, dass alles erlaubt ist!

Methode 1 von 3: Business Casual für Männer

  1. Wähle Shirts, die Kragen haben (z. B. Poloshirts oder Baumwollhemden). Du könntest dein Hemd auch mit einem Sweater (Pullover) oder einer Weste kombinieren. Rollkragen und etwas festere T-Shirts sind auch eine gute Wahl.
    • Poloshirts sind akzeptabel, ebenso Golf-Shirts.
    • Weiße geknöpfte Hemden sind die förmlichsten, und daher die sichersten. Im Gegensatz zu Hosen sind bei Hemden alle Farben akzeptabel: Lila, rosa, gelb, blau und rot.
    • Wähle Hemden (und Hosen) aus „förmlichen“ Stoffen: Baumwolle ist der König, und es gibt sie in vielen verschiedenen Arten. Wolle ist akzeptabel, wenn sie kratzt. Seide, Rayon und Leinen werden missbilligt.
    • Wähle Hemden mit „Formlichen“ Mustern: Oxford, Karo und Popeline sind etwas weniger förmlich, aber absolut akzeptabel. Twill, Fischgrät und breite Streifen sind förmlicher und lassen sich gut verwenden, um sich etwas schick zu machen. Hawaii- und andere unregelmäßige Muster sind zu sehr freizeitmäßig.
  2. Trage Hosen wie z. B. Khakis (Chinos), Anzugshosen, oder Cordhosen. Jeans sind tabu.
    • Karierte Hosen und dunkle Farben sind förmlichere, konservativere Möglichkeiten. Wenn du auf der sicheren Seite bleiben willst, ist „zu gutes“ Kleiden weniger verpönt als „zu lässiges“.
    • Hosen sollten bis zum Schuh reichen, oder etwas länger sein. Hosen, die nicht bis zum Schuh reichen, werden als Hochwasserhosen erachtet; Hosen, die sich am Fuß ausbeulen und in Falten legen, sind zu weit.
    • Vermeide Hosen in lauten Farben, wie rot, gelb und lila. Camouflage ist nicht erlaubt, ebenso wenig weiße Hosen – sie sind sogar für Business Casual ein wenig zu lässig. Halte dich an schwarz, braun, grau, Khaki, dunkelblau oder dunkelgrün.
  3. Kombiniere dein Hemd mit einem Pullover oder Pullunder. Pullover mit V-Ausschnitt eignen sich für Hemden mit Kragen am besten.
    • Rollkragen können mit einem Blazer kombiniert werden, wenn man elegant und ein wenig modisch aussehen will.
    • Wenn du einen Anzug-Sakko tragen und dennoch Business Casual aussehen willst, kombiniere ihn mit Khakis statt mit einer Anzughose.
  4. Wähle förmliche Lederschuhe und vergiss nicht die passenden Socken. Bleibe bei schwarz, braun oder grau. Oxfords, Schnürschuhe und Slipper sind Standards.
  5. Sieh dir die Liste von Verboten an. Vermeide die folgenden Dinge, die zum Glück, oder Pech, nicht in die Kategorie Business Casual fallen:
    • Sneakers, Sandalen, Flip-Flops oder andere Schuhe mit offenen Zehen.
    • Sportshirts, Sweatshirts, Sportteam Jacken und Sportsocken.
    • Shorts und Capris.
    • Jeans.
    • Sehr enge, und daher betonende, Hosenschnitte. Keine engen Hosen sind erlaubt, auch nicht bei Europäern.

Methode 2 von 3: Business Casual für Frauen

  1. Denk daran, dass Röcke und Kleider okay sind, solange sie mindestens knielang sind.
    • Wie bei Männern sind schwarz und grau förmlicher, und damit eine sicherere Wahl.
    • Vermeide lange Kleider und solche mit langen Schlitzen.
    • Vermeide hautenge Kleider (vor allem) und Röcke.
    • Keine Badekleidung.
  2. Wähle bei Hosen, z. B. Khakis, Chinos, Leinenhosen oder Anzugshosen.
    • Keine Jeans, falls nicht anderslautend angegeben. Wenn dein Arbeitgeber Jeans gestattet, sind zerrissene Jeans, Jeans mit Löchern, oder „sexy“ Jeans nicht wünschenswert.
    • Neutrale Farben sind am besten.
  3. Wähle aus einer Vielfalt von Blusen. Frauen haben hier ein paar mehr Möglichkeiten als Männer. Setze auf konservativ, und nicht zu freizügig. Du kannst unter Blusen, schlichten Shirts, Baumwollshirts, Sweaters (Pullover), Rollkragen, Westen und ärmellosen Shirts auswählen.
    • Du kannst sie je nach Bluse einstecken oder auch nicht.
    • Ungewöhnliche Muster sind akzeptabel, solange sie nicht wild sind. Der Standard ist jedoch ein einfarbiges Oberteil.
    • Ein Kragen sieht förmlicher aus, kragenlose Oberteile weniger förmlich.
  4. Probiere Lederschuhe, flache Schuhe, hohe Absätze und Schuhe mit offenen Zehen. Vermeide Flipflops, Sandalen und Sneaker.
    • Absätze sind okay, solange sie nicht zu auffällig sind.
  5. Ergänze den Business Casual Stil. Denke an passende Strümpfe oder eine Strumpfhose (bei Röcken und Kleidern) und geschmackvolle Accessoires wie leichten Schmuck und eine einfache Tasche.
  6. Prüfe die Liste. Stelle dir die folgenden Fragen, wenn du nicht sicher bist, ob dein Outfit akzeptabel ist.
    • Würdest du dies in den Club anziehen? Die Antwort sollte ‚nein‘ sein.
    • Würde ich dies zum Schlafen tragen? Die Antwort sollte ‚nein‘ sein.
    • “Würde ich damit Gartenarbeit machen? Die Antwort sollte ‚nein‘ sein.
    • “Würde ich dies auf einem Kostümfest tragen? Die Antwort sollte ‚nein‘ sein.

Methode 3 von 3: Finde den Kleidungsgrundsatz deiner Firma heraus

  1. Frage nach spezifischen Erwartungen. Wenn du nicht sicher bist, welche Richtlinien deine Firma hat, frage den HR Vertreter. Ziehe dich am ersten Tag konservativer an, wenn du dich nicht von anderen Mitarbeitern abheben musst.
    • Der Begriff Business Casual wird oft in den Raum geworfen, um zu beschreiben, was der Arbeitsgeber denkt das du bei der Arbeit tragen sollst. Das Problem ist, dass die Erwartungen der jeweiligen Firmen sich ganz schön oft unterscheiden. Eine Firma will zwar, dass du Businesskleidung - jedoch nicht unbedingt eine Anzugsjacke und eine Krawatte - tragen sollst. Eine andere Firma mag vielleicht sogar das Tragen von kurzen Hosen oder Jeans ermutigen. Wenn dir gesagt wird, du sollst dich “Business Casual” kleiden, dann frag am besten nach den Details. Frag deinen Arbeitgeber, ob es ein Angestelltenhandbuch gibt, das den von der Firma geforderten Kleidungsstil näher beschreibt.
  2. Schau, was andere Angestellten tragen. Schau dich um, um zu sehen, was deine Mitarbeiter tragen. Das ist ein guter Maßstab, was der Arbeitgeber erwartet wenn er “Business Casual” sagt.
  3. Ziehe dich für Vorstellungsgespräche förmlich an. Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch gehst und nicht weißt, welche Kleidung dein Gegenüber erwartet, ist der Standard Business Formal. Denke daran, es ist besser, overdressed als underdressed zu sein.
    • Wer sich für einen Job in Business, bei einer Bank und einer Vermögensberatung, in der Politik, im akademischen oder gesundheitlichen Sektor vorstellt, sollte sich Business formal kleiden, wenn nichts anderes vorgeschrieben ist.
    • Wenn kein Kleidungsstil angegeben ist, und die Firma, in der du ein Vorstellungsgespräch hast, nicht zu den oben erwähnten Sektoren gehört, bleibe bei Business Casual.

Tipps

  • Trag keine Kleidung, die zu eng anliegt oder sehr freizügig geschnitten ist.
  • Denk daran, dass Business Casual Business bedeutet und du auch so aussehen solltest; so viel Business, dass du deinem Boss, den Klienten und deinen Mitarbeitern gegenübertreten kannst.
  • Während dieser Kleidungsstil weniger elegant als die formale Businesskleidung ist, ist es trotzdem wichtig zu wissen, dass du dich für die Arbeit kleidest. Was heißt, dass du dich ordentlich kleidest: Kleidung tragen sollst, die gebügelt und sauber ist und keine Löcher hat.
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