Ein toller Spa Tag zuhause

Zuhause einen Wellnesstag einzulegen kann genauso entspannend und verjüngend sein wie ein Tag in einer teuren Wellness-Einrichtung. Wähle hierzu einen Tag aus, an dem du durch nichts und niemanden gestört wirst, schalte dein Handy aus und zünde ein paar Kerzen an, um in Stimmung zu kommen. Nimm dann ein langes, heißes Bad, gib dir selbst eine wohltuende Gesichtsbehandlung und beende den Tag mit einer Maniküre und Pediküre.

Teil 1 von 3: Ein erholsames Bad nehmen

  1. Lasse dir ein heißes Bad ein. Achte beim Füllen deiner Badewanne darauf, dass das Wasser die richtige Temperatur für dich hat – egal, ob dies glühend heiß oder lauwarm ist. Dämpfe das Licht und zünde ein paar Kerzen an, während dein Badewasser einläuft. Darüber hinaus kannst du zu deiner Entspannung beitragen, indem du ein paar deiner Lieblingsdinge tust, wie zum Beispiel:
    • Schenke dir ein Glas Wein ein oder mache dir eine Tasse Tee, um sie während des Badens zu genießen. Wenn du noch ein Kind bist, kannst du dir einen Becher heiße Schokolade machen oder ein Glas mit Apfelsaft, Weintraubensaft, Fruchtpunsch oder einfach etwas Wasser trinken.
    • Schalte deine Lieblingsmusik ein.
    • Zünde ein Räucherstäbchen an.
    • Lege dir ein kuschelweiches Handtuch oder einen Bademantel zurecht.
  2. Gib Badesalze, ätherische Öle und andere Badezusätze in das Wasser. Dies ist eine großartige Methode, um dein Badeerlebnis noch angenehmer zu gestalten und zusätzlich in den Genuss einer wohltuenden Aromatherapie zu kommen. Du musst dich aber nicht auf Badesalze beschränken. Du kannst auch ein Schaumbad, Badeöle, Badeperlen, Badebomben, oder was auch immer am besten zu deiner Entspannung beiträgt, benutzen.
    • Wenn du magst, kannst du auch Milch und Haferflocken in dein Badewasser geben. Sie haben feuchtigkeitsspendende Eigenschaften und eignen sich großartig bei trockener Haut.
    • Du kannst aber auch Mandel-, Jojoba- oder gar einen Löffel Kokosöl in dein Badewasser geben. Du wirst mit babyweicher Haut aus der Badewanne steigen.
  3. Probiere eine Körpermaske aus. In einer Wellness-Einrichtung hättest du wahrscheinlich die Wahl zwischen einer Meeresalgenmaske und einer Schlammpackung. Erstere lässt sich zu Hause nicht so einfach durchführen, dafür kannst du dir aber eine „Schlamm“maske aus kosmetischer Tonerde anrühren. Spüle sie ab, nachdem sie ein paar Minuten in dein Gesicht eingezogen ist. Deine Haut wird sich erfrischt und weich anfühlen.
    • Mische aus sieben Teelöffeln Heil- oder Tonerde und zwei Teelöffeln Wasser eine dicke Paste an.
    • Reibe deine Arme, Beine und deinen Oberkörper mit der Paste ein.
    • Lasse sie trocknen, während dein Badewasser einläuft.
    • Spüle sie mit dem Badewasser ab.
  4. Massiere deine verspannten Muskeln während des Badens. Bei all der harten Arbeit, die du zwischen deinen Wellnesstagen verrichtest, kann es sein, dass du unter Schmerzen im Rücken, den Beinen, den Armen oder im Nacken leidest. Nimm dir die Zeit, deine Muskeln mit den Fingern schön durchzukneten, um mithilfe des warmen Wassers alle Verspannungen zu lösen.
  5. Peele deine Haut. Nimm einen Luffa-Schwamm oder ein Körperpeeling, um die abgestorbenen Hautzellen an deinen Armen, Beinen und deinem Oberkörper zu entfernen. Wenn du aus der Badewanne steigst, wird sich deine Haut weich, geschmeidig und gesund anfühlen.
    • Benutze sanfte, kreisende Bewegungen, um die abgestorbenen Hautzellen zu entfernen.
    • Wenn du möchtest, kannst du nach dem Peeling deine Beine und andere Körperbereiche rasieren.
  6. Trockne dich ab und trage eine nährende Körperlotion auf deine Haut auf. Nimm ein Handtuch, um deine Haut trocken zu tupfen. Schließe anschließend die Feuchtigkeit in deine Haut ein, indem du Körperlotion oder -creme auf deine Arme, Beine und deinen Oberkörper aufträgst. Nachdem du deinen Körper ausgiebig eingecremt hast, ziehe deinen Bademantel über, damit die Creme Zeit hat, in deine Haut einzuziehen, bevor du dich ankleidest.

Teil 2 von 3: Sich selbst eine Gesichtsbehandlung geben

  1. Peele dein Gesicht ganz sanft. Befeuchte dein Gesicht mit warmem Wasser und benutze einen Waschlappen oder eine Gesichtsbürste, um alle abgestorbenen Hautzellen zu entfernen. Achte darauf, dies mit sanften, kreisenden Bewegungen zu machen und nicht zu viel Druck auszuüben, da die Gesichtshaut sehr empfindlich ist. Wenn du zu grob vorgehst, dehnst du die Haut zu stark, sodass sich Falten bilden können.
    • Kosmetische Gesichtspeelings eignen sich ebenfalls gut. Kaufe dir eines im Laden oder mache dir dein eigenes Peeling, indem du die folgenden Zutaten mischst: je einen Teelöffel Olivenöl, gemahlene Mandeln oder Haferflocken und Wasser. Reibe dein Gesicht mit diesem Peeling ab und spüle es dann mit warmem Wasser von deinem Gesicht.
  2. Gib dir selbst eine Dampfbehandlung. Fülle einen kleinen Kochtopf mit Wasser und erhitze es auf dem Herd, bis es anfängt, zu dampfen. Lege dir ein Handtuch über den Hinterkopf und halte deinen Kopf über den Kochtopf, sodass der Dampf dein Gesicht umschmeicheln kann. Halte dein Gesicht für zwei bis drei Minuten über den Kochtopf, um alle Vorteile des Dampfes auszunutzen.
    • Passe auf, dass du dein Gesicht nicht zu dicht über das Wasser hältst, da der Dampf dort sehr heiß ist. Dein Gesicht sollte sich sehr warm, aber nicht unangenehm heiß anfühlen.
    • Mache dieses Dampfbad noch wohltuender, indem du ein paar Tropfen ätherisches Öl in den Kochtopf gibst. Lavendel-, Teebaum- und Rosenöl wirken alle entspannend.
  3. Trage eine Gesichtsmaske auf. Sich zu Hause eine Gesichtsmaske zu geben macht sehr viel Spaß und sorgt dafür, dass das Gesicht babyweich wird. Nimm hierzu eine im Laden gekaufte Gesichtsmaske oder mische dir eine Maske aus Küchenzutaten selbst an. Trage sie auf dein Gesicht auf und lasse sie fünfzehn Minuten einwirken, ehe du sie abspülst. Nachstehend findest du ein paar beliebte Gesichtsmasken:
    • Für trockene Haut: Mische einen Teelöffel Honig mit einem Teelöffel Olivenöl.
    • Für normale Haut: Mische einen Teelöffel Honig mit einer zerdrückten Banane.
    • Für fettige Haut: Mische einen Teelöffel Honig mit einem Teelöffel kosmetischer Tonerde.
  4. Spende deinem Gesicht Feuchtigkeit. Abschließend solltest du die Feuchtigkeit von deinen Gesichtsbehandlungen mit einer guten Creme in deine Gesichtshaut einschließen. Du kannst entweder eine gekaufte Gesichtscreme benutzen oder ein Gesichtsöl wie Jojoba-, Argan- oder Mandelöl. Diese Öle bringen deine Haut ins Gleichgewicht, ohne Pickel oder Akne zu verursachen.
    • Wenn du sehr trockene Haut hast, benutze am besten Kokosöl. Wenn deine Poren schnell verstopfen, könnte Kokosöl bei dir allerdings zu Pickeln führen.

Teil 3 von 3: Sich eine Maniküre und Pediküre geben

  1. Entferne deinen alten Nagellack. Schaffe für deine Behandlung eine saubere Oberfläche, indem du den alten Nagellack von deinen Finger- und Zehennägeln entfernst. Benutze möglichst acetonfreien Nagellackentferner, da Aceton die Nägel austrocknet.
  2. Weiche deine Finger ein. Bereite eine Schale mit warmem Wasser vor und weiche deine Finger für fünf Minuten darin ein. Achte darauf, dass deine Nägel gänzlich vom Wasser bedeckt sind. Dies macht deine Nägel und deine Nagelhaut weich, sodass du sie einfacher behandeln und in Form schneiden kannst.
    • Gib weder Öl noch Seife in die Schale mit dem warmen Wasser. Du solltest am besten nur pures Wasser verwenden, damit sich keine Rückstände auf deinen Fingernägeln befinden, wenn du sie lackierst.
  3. Schneide und feile deine Nägel. Benutze einen Nagelknipser oder eine Nagelschere, um deine Nägel halbmondförmig zu schneiden. Achte darauf, dass sie an den Ecken abgerundet sind. Benutze eine Nagelfeile, um raue Stellen zu glätten und die Nägel gleichmäßig zu formen, sodass es aussieht, als hätte sie ein Profi gekürzt.
  4. Schiebe deine Nagelhaut zurück. Nimm einen Nagelhautschieber oder ein Orangenholzstäbchen, um deine Nagelhaut vorsichtig zurückzuschieben, sodass sie nicht mehr auf deinen Nägeln zu sehen ist. Sei hierbei sehr vorsichtig, damit deine Nagelhaut nicht einreißt, und schneide sie auch nicht, da du sie brauchst, um deine Finger vor Infektionen zu schützen.
  5. Trage Nagellack auf. Bei einer guten Maniküre werden wenigstens drei Schichten aufgetragen: der Unterlack, der farbige Nagellack und der Überlack. Manche Leute tragen für eine maximale Deckkraft gerne mehr als eine Farbschicht auf. Lasse deine Nägel zwischen den Schichten gänzlich trocknen, damit der Lack nicht verwischt.
    • Die beste Methode zum perfekten Lackieren der Nägel ist, mit dem Pinsel zuerst an den beiden Außenseiten entlangzustreichen und abschließend die Mitte mit einem Zug auszumalen.
    • Wenn du ein Design auf deine Nägel malen möchtest, dann solltest du dies nach der Farbschicht machen. Trage anschließend den Überlack auf, um alles zu versiegeln.
  6. Weiche deine Füße ein und peele sie. Bei der täglichen Körperpflege werden unsere Füße oft vernachlässigt. Heute aber ist dein Wellnesstag, daher solltest du dir auch Zeit für deine Fußpflege nehmen. Weiche deine Füße in einer Wanne oder einer Schale mit warmem Wasser ein. Wenn deine Füße trocken oder voller Hornhaut sind, dann benutze einen Bimsstein, um die rauen Stellen zu entfernen.
    • Manchmal ist die Hornhaut so dick, dass es mehr als einen Bimsstein erfordert, um sie zu entfernen. Probiere dann einen Hornhautentferner oder ein anderes Instrument zur Hornhautentfernung aus.
  7. Schneide und poliere deine Zehennägel. Schneide deine Zehennägel mit einem Nagelknipser in Form. Achte hierbei darauf, dass du die Ecken leicht abrundest, damit deine Zehennägel nicht einwachsen. Du kannst dir entweder ganz viel Mühe geben und drei Lackschichten auf deine Nägel auftragen oder dich einfach nur für eine Schicht klaren Nagellack entscheiden, um deine Nägel zu schützen und dezent zu verschönern.

Warnungen

  • Sei beim Auftragen der Gesichtsmaske vorsichtig, damit sie nicht zu dicht an deine Augen gelangt.
  • Benutze niemals Pfefferminzöl, da es deinen Körper ganz besonders stark kühlt.
  • Lies dir die Warnhinweise auf dem Körperpeeling durch. Manche sind nicht für Kinder geeignet.
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