Billig einen Domain Namen kaufen

Das Kaufen eines Domain-Namens kann eine tolle Möglichkeit sein, deine eigene Webseite und/ oder personalisierte E-Mailadresse einzurichten. Hier sind einige wichtige Faktoren, die du dabei beachten musst, und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowohl für das Kaufen eines verfügbaren Domain-Namens als auch für das Verhandeln um eine bereits belegte Domain.

Methode 1 von 3: Dinge, die du beachten musst

  1. Wäge bei der Auswahl eines Domain-Namens Faktoren ab, die den Preis und den Wert beeinflussen. Ein guter Domain-Name ist einfach, einzigartig und leicht zu merken. Davon abgesehen hängt der Preis (vom zugehörigen Wert ganz abgesehen) eines Domain-Namens von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Gesamtlänge, die Anzahl der Worte, wie leicht er zu buchstabieren ist und wie viel Traffic er ohne äußere Maßnahmen erzielt. Ein kurzer Name, der aus einem Wort besteht (z.B. katze.de), ist teuer, weil einfache Namen viele potenzielle Benutzer haben, d.h. dass die Leute von alleine aufgrund des Namens auf die Domain kommen können. Wenn du den Preis wirklich drücken musst, dann verlängere den Namen oder füge "die" oder "meine" am Anfang ein. Beachte jedoch, dass dies auch den Erfolg der Domain verringert. Bevor du dich vollkommen in einen Domain-Namen verliebst, erstelle einige verschiedene Varianten und Alternativen.
    • Wenn der von dir gewünschte Domain-Name einen beabsichtigten Schreibfehler enthält, dann sei vorbereitet, dass du Traffic an die Seite mit dem richtig geschriebenen Namen verlierst. Beziehungsweise wenn der Name ein häufig falsch geschriebenes Wort enthält, ziehe in Erwägung eine (oder mehrere) Variante deines Domain-Namens zu kaufen und ihn auf deine Hauptseite umzuleiten. Natürlich verursacht das zusätzliche Ausgaben.
    • Vermeide die Verwendung von Sonderzeichen (wie _ oder * oder #) in deinem Domain-Namen, da diese nicht intuitiv sind und Traffic ableiten.
  2. Erwäge über einen von ICANN anerkannten Registrar für Domain-Namen zu gehen. Eine von ICANN anerkannte Firma muss die Zulassungsprüfungen von ICANN durchlaufen, was ein teurer und umfangreicher Vorgang ist. Daran erkennst du, dass die Firma engagiert ist.
  3. Stelle sicher, dass du jeden Aspekt deines Domain-Namens kontrollieren kannst. Viele Firmen, die Domain-Namen registrieren, erlauben es dir nicht, selbst Änderungen an deinem Domain-Namen vorzunehmen. Du musst über deren Support-System eine Anfrage stellen und dann Tage auf deren Unterstützung warten. Einfache Dinge wie das Ändern von IPS-Tags und Name Servern sollten über deine Benutzeroberfläche möglich sein. Stelle sicher, dass du eine Benutzeroberfläche erhältst und überprüfe, welche Möglichkeiten du hier hast.
  4. Prüfe, ob eine Gebühr mit der Freigabe oder der Übertragung deiner Domain verbunden ist. Viele Unternehmen, die Domain-Namen registrieren und Webseiten hosten, berechnen eine Freigabe-Gebühr. Andere berechnen jedes Mal eine Übertragungsgebühr, wenn du den Host (.com, .net, .biz, etc.) wechselst. Diese Gebühr ist jedoch vollkommen unnötig.
  5. Prüfe, ob du E-Mailkonten bekommst. Viele Webhoster schließen E-Mail nicht ein oder berechnen zusätzliche Gebühren dafür. In vielen Fällen kannst du nur E-Mailweiterleitung bekommen. Selbst bei einfachen POP3 E-Mails bieten einige Firmen nur ein oder zwei E-Mailkonten an. Du solltest sicherstellen, dass du mindestens 15 bis 20 POP3 E-Mailkonten kostenlos mit deiner Domain erhältst.
  6. Vergewissere dich, dass du deren SMTP-Server für ausgehende Mails nutzen kannst. Viele Provider lassen dich ihre SMTP-Server nicht für das Versenden von E-Mails nutzen. Sie gehen davon aus, dass du E-Mails über die SMTP-Server deines Internet-Providers schicken kannst. Viele ISPs und Breitbandanbieter lassen dich jedoch ihre SMTP-Server nur mit E-Mailadressen ihres eigenen Diensts (z.B. DavidSchmitt_123@DerProvider.de) versenden. Es gibt Workarounds, diesen Aufwand solltest du dir aber nicht antun müssen.
    • Achtung! es gibt viele Top-Hoster, deren SMTP-Server du nur mit Premium-E-Mailkonten nutzen kannst, die eine zusätzliche Gebühr bedeuten.
  7. Stelle sicher, dass du immer die Kontrolle über deinen Domain-Namen behältst. Es gibt Hunderte von Firmen, die ihre Webseiten bei einem Anbieter hosten, mit dem sie nicht zufrieden sind. Schlechter Service, überraschende Rechnungen, unzuverlässige Uptime und E-Mailprobleme sind nur einige der üblichen Probleme, denen Kunden heutzutage begegnen. Die meisten würden sich am Liebsten auf dem Absatz umdrehen und sich einen anderen Webhoster suchen. Sie ziehen es jedoch nicht durch, weil das Umziehen aller ihrer Domains zu einem anderen Hoster jedem Admin Kopfschmerzen bereitet. Triff also von Anfang an eine kluge Entscheidung, damit du nicht einer dieser Kunden wirst.
  8. Registriere deine Domain nie im Namen von jemand anderem. Dein Webmaster oder kleiner Cousin mag vielleicht technikversierter sein als du, wenn die Domain aber in seinem Namen registriert wird, dann könntest du deine Seite über Nacht verlieren, wenn er versäumt, sie rechtzeitig zu erneuern oder Ihr verstritten seid.

Methode 2 von 3: Einen verfügbaren Domain-Namen kaufen

  1. Recherchiere einige Unternehmen, bevor du dich für eines entscheidest. Preis, Möglichkeiten der eigenen Kontrolle, Benutzerfreundlichkeit, Kundenservice und was immer sie noch anzubieten haben, kannst du zwischen den Unternehmen vergleichen. Siehe "Dinge, die du beachten musst", um dich zurechtzufinden.
  2. Prüfe, ob dein Wunschname bereits vergeben ist. Das Unternehmen, für das du dich für eine Registrierung entscheidest, ermöglicht es dir, eine Datenbank zu durchsuchen, um herauszufinden, ob dein Domain-Name bereits vergeben ist oder nicht. Wenn er bereits vergeben ist, dann überlege dir einen neuen Namen oder lies im Abschnitt unten weiter. Wenn er noch nicht vergeben ist, dann fahre mit den folgenden Schritten fort.
    • Gehe nicht davon aus, dass ein Name verfügbar ist, nur weil die Seite nicht angezeigt wird, wenn du sie in deinen Browser eingibst. Seiten, die noch nicht hochgeladen wurden oder größeren Wartungsarbeiten unterzogen werden, können manchmal falsche Ergebnisse hervorbringen.
  3. Wähle und bezahle eine Domain. Um eine Domain zu bekommen und zu behalten musst du üblicherweise eine Gebühr für den Kauf, eine jährliche Gebühr für die Erneuerung und möglicherweise eine Einrichtungsgebühr bezahlen.
  4. Vergiss nie, deine Erneuerungsgebühr pünktlich zu bezahlen - oder deine Seite ist über Nacht weg! Dies ist besonders unangenehm, wenn dein Domain-Name von einem geschmacklosen Unternehmen gekauft wird, das deine alten Besucher schockiert.

Methode 3 von 3: Um einen vergebenen Domain-Namen handeln

  1. Finde heraus, wem die Domain gehört. Wenn es ein größerer Betreiber mit einer etablierten Seite ist, dann ziehe dich elegant zurück. Du könntest jedoch Glück haben und herausfinden, dass die Domain aus einer Laune heraus oder ohne sorgfältige Überlegungen gekauft wurde. In diesem Fall kannst du vielleicht einen Deal aushandeln.
  2. Nimm Kontakt mit dem Eigentümer auf. Bevor du auf einen Preis hinweist, frage erst einmal per E-Mail, ob die Domain zum Verkauf steht. Wenn du bekannt bist oder deutlich mit einem florierenden Geschäft in Verbindung gebracht werden kannst, dann erstelle eine alternative E-Mailadresse, über die du den Besitzer kontaktierst, da dein Erfolg in Preisfragen gegen dich verwendet werden könnte. Sei dir jedoch bewusst, dass eine informell aussehende E-Mailadresse eher als Spam oder Junkmail angesehen wird.
  3. Verhandle einen Preis. Laut dem Internetunternehmer James Siminoff gibt es vier grundlegende Verhandlungsszenarien:
    • Der Eigentümer schlägt einen unangemessenen Betrag vor. Wenn dies der Fall ist, dann mache ihm einen Gegenvorschlag, den du als fair erachtest. Es ist kein Geheimnis, dass Domain-Namen wertvolles Vermögen sind, wenn du also einen wenig überzeugenden Vorschlag machst, dann wird der Eigentümer dich wahrscheinlich nicht Ernst nehmen.
    • Der Eigentümer bittet dich um einen Preisvorschlag. Ist dies der Fall, dann will er verkaufen und wird wahrscheinlich versuchen, zu verhandeln. Schlage 20 bis 30% weniger vor, als du ausgeben willst, und lass das Feilschen beginnen.
    • Der Eigentümer verlangt weniger, als du dir vorgestellt hast. Akzeptiere, zeige aber nicht zu viel Begeisterung oder er könnten den Verdacht bekommen, dass er zu großzügig ist.
    • Der Eigentümer schlägt genau den Preis vor, den du dir vorgestellt hast. Siehe oben.
  4. Sei besonders vorsichtig, wenn du mit dem Eigentümer kommunizierst. Selbst wenn du locker per E-Mail zustimmst, die Domain zu kaufen, könnte die Kommunikation vor Gericht als rechtlich bindender Vertrag gegen dich verwendet werden, falls du es dir anders überlegst. So lange, bis du dir absolut sicher bist, dass du den Kauf eingehen willst, stimme dem Kauf der Domain nur unter der Voraussetzung, dass alle Bedingungen akzeptabel sind, zu. Dies lässt dir für den Fall der Fälle ein Hintertürchen offen.
  5. Bringe den Eigentümer dazu, so bald als möglich zuzustimmen. Wenn der Eigentümer durch und durch deinem Preis zustimmt, dann wird die E-Mail zu einem durchsetzbaren Vertrag.

Tipps

  • .biz steht für Business
  • .com steht für Commercial
  • .org steht für Organization
  • .info steht für Information
  • .edu steht für Education
  • .us steht für United States
  • .mobi steht für mobil
  • Gibt es andere Möglichkeiten? Ja. Unternehmen sollten einen Anbieter für die Registrierung von Domain-Namen nutzen, der alle ihre Domains zentral verwaltet. Es gibt eine Menge sehr professioneller Unternehmen für die Registrierung von Domain-Namen, die seit Jahren im Geschäft sind und voll funktionsfähige Benutzeroberflächen anbieten, die ihren Kunden die volle Kontrolle über ihre Domain-Namen ermöglichen. Alles, was sie dann tun müssen, ist es, für jede Domain die Details des Name Server ihres alten Hosts auf den neuen Host zu ändern.
  • .net steht für Network
  • Um dir eine Bandbreite zu nennen: du solltest in der Lage sein, einen Provider zu bekommen, der dir alles oben Beschriebene für unter 20 US$ im Jahr bietet; vorausgesetzt der Traffic ist nicht zu hoch (unter etwa 5 GB pro Monat) und die Webseite nicht zu groß (etwa unter 50 MB). Dies ist ziemlich ansehnlich, besonders für persönliche Webseiten.
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