Sich um einen Deutschen Schäferhund kümmern

Опубликовал Admin
30-08-2018, 20:00
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Hast du einen Deutschen Schäferhund (DSH) und möchtest wissen, wie du dich um ihn kümmern musst? Hier ist die Anleitung für dich!

Vorgehensweise

  1. Wenn du deinen Deutschen Schäferhund aussuchst, achte darauf, dass der Züchter seriös ist und dass dein Hund keine Krankheiten hat, damit du ihm ein langes, glückliches Leben in deinem Zuhause bieten kannst.
  2. Stelle deinem Deutschen Schäferhund einen Platz zum Abkühlen bereit. Deutsche Schäferhunde, besonders die langhaarige Variante, sind sehr empfindlich was heißes Wetter angeht. Wenn du solch einen Schäferhund hast und in einer heißen/tropischen Gegen wohnst, dann stelle ihm draußen viel Wasser und einen schattigen Platz zur Verfügung, und verlange an extrem heißen Tagen nicht zu viel von ihm.
  3. Bringe ihm Tricks bei. Ein gut erzogener Hund ist nicht nur beeindruckender und leichter zu pflegen, wenn du dir Zeit für das Training nimmst, entwickelt sich zudem eine Bindung zwischen dir und deinem Hund. Wenn diese Bindung stärker wird, hört dein Hund besser auf dich und ist glücklicher, dich als seinen Besitzer zu haben.
  4. Denk daran, dass dein Tier groß ist. Lass ihm Platz. Schäferhunde sind sehr aktive Hunde, die gerne Spaß haben. Sie brauchen viel Platz zum Rumrennen. Sorge dafür, dass dein Hof sauber, ordentlich und frei von Gefahren ist. Wenn du keinen Hof hast, dann gehe mit deinem Hund täglich in den Park. Schäferhunde verstehen sich gut mit anderen Hunden.
  5. Gib deinem DSH passendes Futter. Füttere deinen Schäferhund zweimal am Tag mit der richtigen Menge. Gib ihm nicht zu wenig und nicht zu viel. Füttere ihn mit hochwertigem Futter, das kein Getreide als Protein verwendet. Hunde trinken viel. Fülle eine Schüssel und lass die dort, wo der Hund Zugang dazu hat. Prüfe mehrmals am Tag, ob noch genug Wasser in der Schüssel und sie sauber ist.
  6. Bade deinen Schäferhund etwa jeden Monat. Das kannst du Zuhause tun oder ihn in einen Hundesalon bringen.
  7. Geh mit deinem Schäferhund zum Tierarzt. Hier sind einige Gründe dafür:
      • Gesundheitscheck – Der Tierarzt untersucht den Allgemeinzustand deines Hundes und gibt ihm die nötigen Impfungen.
      • Bad – Der Tierarzt badet deinen Hund, damit dieser den Geruch loswird, und er ihn nach Krankheiten wie Ohrinfektionen untersuchen kann.
      • Krallen – Wenn die Krallen deines Hundes zu lang werden, ist es für ihn schmerzhaft umherzulaufen. Bring ihn zum Tierarzt, damit dieser die Krallen schneiden kann.
      • Entwurmung/Herzwurmtest – Alle Hunde müssen etwa einmal im Monat entwurmt werden, um einen Wurmbefall zu verhindern. Zuerst wird dein Hund auf Würmer getestet und dann kann dein Tierarzt ein Medikament zur monatlichen Einnahme verschreiben. Wenn dein Hund bereits Würmer hat, kann dein Tierarzt dir ein Medikament zur Behandlung geben.
      • Alter – Diese Hunderasse bekommt viele Probleme, wenn sie alt wird – vor allem an den Gelenken. Wenn dein Hund Probleme beim Gehen hat, dann bring ihn zum Tierarzt. Dieser wird ihm Medikamente geben oder deinem Hund mit Therapie oder, im Extremfall, einer Operation helfen
  8. Bewege deinen Hund. Ohne Bewegung kann der Deutsche Schäferhund seine Muskeln und Energie nicht nutzen. Du musst deinen Schäferhund täglich bewegen, indem du fangen spielst, einen langen Spaziergang machst, läufst oder ihn einfach durch den Garten jagst. Schäferhunde, die nicht genug körperliche Auslastung bekommen, haben häufiger Gelenkprobleme wie Hüft- und Ellbogendysplasie oder fangen an, Dinge zu zerstören. Bewege ihn aber nicht zu viel, wenn er jung ist, da er sich dann vielleicht nicht richtig entwickelt.
  9. Liebe deinen Hund. Diese Rasse gibt viel Liebe und braucht sie auch! Kuschel jeden Tag mit deinem Hund. Schlage deinen Hund ‘‘‘nicht‘‘‘ und schrei ihn nicht unnötig an. Bestrafe ihn nicht, es sei denn, du erwischst ihn IN FLAGRANTI. Sonst verbindet der Hund das Schimpfen mit dir, nicht der Tat.
    • Du kannst Zuneigung nicht heucheln, auch bei einem Hund nicht. Also brauchst du Ausdrücke und Gesten, um zu zeigen, wie sehr du ihn bewunderst, um ihm zu zeigen, dass er liebenswert ist und geliebt wird. Es muss echte und wahre Liebe zwischen dir und deinem Deutschen Schäferhund sein.

Tipps

  • Es ist ratsam, den Hund ab und an für eine allgemeine Untersuchung zum Tierarzt zu bringen.
  • Wenn du regelmäßig die Schnauze und die Pfoten deines Hundes berührst, wenn er jung ist, dann wird es ihm später nicht so viel ausmachen, wenn seine Krallen geschnitten und der Mund/die Zähne kontrolliert werden.
  • Du kannst ihn mit Futter belohnen.
  • Sobald du siehst, dass dein Hund Probleme beim Gehen hat, fahre mit ihm zum Tierarzt.
  • Überlege, deinen Hund kastrieren zu lassen, es sei denn, du kannst sicher gute Plätze für möglichen Nachwuchs finden.
    • Eine Kastration kann helfen, aggressives Verhalten zu unterbinden.
  • Lass deinen Hund nachts nie draußen und füttere ihn zweimal am Tag.
  • Füttere deinen Welpen 3-4 Mal am Tag. Sie haben eine andere Ernährungsweise als erwachsene Deutsche Schäferhunde. Erwachsene Hunde müssen nur einmal am Tag gefüttert werden. Stelle sicher, dass du ihn jeden Tag um die gleiche Zeit fütterst.

Warnungen

  • Wechsle nicht plötzlich das Futter. Vermische die Sorten, wobei du langsam das neue vermehrst und das alte reduzierst.
  • Deutsche Schäferhunde sind große Hunde und neigen zur Magendrehung. Mache nichts Anstrengendes mit ihnen zwei Stunden vor und nach dem Füttern.
  • Misch keine Waschmittel/Reinigungsmittel/Desinfektionsmittel, um ihr „Territorium“ zu reinigen.
  • Holzstücke ziehen sie magisch an und können gefährlich für ihren Magen werden. Deutsche Schäferhunde mögen zum Beispiel den Harzleim in Sperrholz.
  • Nimm dir nicht zu viel Zeit, um deinen Welpen langsam von gekochtem auf Hundefutter umzustellen. Wenn du länger als ein Jahr brauchst, wird er mit einem schwachen Magen aufwachsen.
  • Wenn sie als Welpe/Junghund nicht ausreichend solzialisiert werden, können DSH Aggressionsprobleme entwickeln.
  • Gehe nicht mit deinem Deutschen Schäferhund joggen, wenn er jünger als eineinhalb Jahre ist, da sich seine Gelenke und Knochen noch entwickeln.
  • Um ihn draußen lassen zu können, musst du den ganzen Hof ummauert/eingezäunt haben.
  • Sei vorsichtig bei Pflanzen. Manche (mit breiten langen Blättern) können sehr giftig sein.
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