Sich nicht kümmern, was andere Leute über einen denken

Опубликовал Admin
7-09-2018, 16:00
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Wenn man es immer allen Recht machen will, dann kann das sehr anstrengend sein. Es ist schön, jemandem zu helfen der Hilfe nötig hat. Wenn man aber von anderen Personen mit Forderungen überhäuft wird, sich ständig verbiegen muss und kaum mehr Zeit für sich selbst hat, dann kann das schnell sehr stressig werden. Lerne, dich selber zu schätzen und dich nicht so sehr darum zu kümmern, was andere über dich denken könnten. Folge dazu den folgenden Schritten.

Sich selbst schätzen lernen

  1. Sei dir bewusst, wie viel du wert bist. Es gibt eine einfache Übung, die dir dabei helfen kann, dich mehr um dich selbst zu kümmern und deine Stärken als Individuum schätzen zu lernen. Du brauchst dafür nur ein paar wenige Minuten. Psychologische Studien haben beweisen, dass diese Übung durchaus effektiv ist.
    • Stelle eine Liste auf. Schreibe alle verschiedenen Interessen auf, die du in deinem Leben hast. Du musst dabei nicht ins Detail gehen. Stelle einfach eine Liste auf mit Bereichen deines Leben, die für dich eine wichtige Rolle spielen.
      • Eine solche Liste könnte beispielsweise die folgenden Themen enthalten: “Religion, Familie, Schulfreunde, Arbeitskollegen, romantische Beziehungen, künstlerische Fähigkeiten, musikalische Fähigkeiten, akademische Leistungen, sportliche Fähigkeiten”.
      • Versuche dabei Kategorien zu notieren, die dir ganz natürlich einfallen.
    • Finde heraus, worauf du stolz bist. Wähle eine Kategorie auf deiner Liste, die dich besonders stolz macht. Vielleicht denkst du beispielsweise, dass du ein wundervoller Partner oder eine wundervolle Partnerin bist (oder sein würdest). Vielleicht gibt es ein Fachgebiet in der Schule, für welches du dich besonders interessiert. Schreibe auf, was auch immer dir in den Sinn kommt, basierend auf der Liste, die du im vorherigen Punkt aufgestellt hast.
    • Schreibe darüber. Schreibe den Titel deiner gewählte Kategorie oben auf ein neues Blatt Papier und nimm dir dann ein paar Minuten Zeit, um darüber etwas ausführlicher zu schreiben. Schriebe über einen gewissen Zeitpunkt oder eine Gelegenheit, bei der dieses Thema sehr wichtig für dich war. Überlege dir, warum es wichtig war. Wenn du denkst, dass du ein sehr guter Freund bist, dann schreibe über die Situation, bei der du alles getan hast, um einem Freund zu helfen. Wenn du schon immer gerne Gitarre gespielt hast, dann schreibe über die Zeit, in der das Gitarrenspielen eine positive Auswirkung auf deinen Tag hatte.
  2. Suche nach dem Ich. Das ist nicht etwas, das man von Heute auf Morgen tun kann. Die Suche nach dem Ich ist ein längerer Prozess, der etwas Anstrengung und Zeit bedarf – die Anstrengungen jedoch mehr als auszahlen. Was es genau heisst, sich selbst zu finden wird verschieden ausgelegt. Generell kann man sagen, dass es darum geht seine eigenen Prioritäten zu überdenken und sie mehr mit dein persönlichen Einstellung und Überzeugungen in Einklang zu bringen. Versuche es mit diesen populären Techniken:
    • Meditation ist wahrscheinlich die bekannteste Technik dafür – und sie ist sehr effizient. Setze dich an einem Ort, wo du nicht abgelenkt wirst, bequem hin. Konzentriere dich dann darauf, deine Gedanken zu entleeren.
      • Einige Leuten finden es einfacher, sich seine Gedanken innerhalb des eigenen Körpers vorzustellen, während andere die Gedanken als etwas ausserhalb des Köpers betrachten.
      • Bringe dich gedanklich an einen Ort, wo du die Elemente deines Lebens klarer betrachten kannst und beobachte deine Gedanken, ohne dass sie dich verwirren oder überwältigen.
    • Visualisierung geht oft Hand in Hand mit Meditation, auch Visualisierung kann überall und zu jeder Zeit angewendet werden. Visualisierung ist eine Übung, in der man versucht mit Hilfe von Vorstellungsbildern seine Gedanken zu bündeln.
      • Spiritualität wird oft mit Visualisierung verbunden. Einige Leute stellen sich vor, wie sie von Engeln auf ihrem eigenen Köper davongetragen werden, oder sie stellen sich vor, wie sie Teil der Erde werden, indem sie sich tief mit Wurzeln mit ihr verbinden.
      • Andere Leute stellen sich vor, wie sie durch das Weltall schweben, oder durch eine andere Epoche oder einen anderen Ort reisen. Wähle, was auch immer dir am meisten zusagt.
      • Befreie deine Gedanken für einen Moment und visualisiere ein Szenario, welches dich ruhig, frei und sorgenfrei fühlen lässt. Benutze dieses Szenario jedes Mal, wenn du die Zukunft visualisierst. Es wird wie zu einem guten Freund für dich werden, zu einem sichern Ort, wo du hingehen kannst, wenn dir alles zu viel wird.
  3. Verfolge deine Erfolge. Führe ein kleines Tagebuch und schreibe jeweils Abends alles nieder, was du gemacht hast (auch die Meditationen).
    • Schriebe alles auf. Auch kleine Sachen wie “zur Schule gegangen” und “das Geschirr gespült”. Alles, wo du die Wahl hattest etwas zu tun oder nicht zu tun und du dich dafür entschieden hast.
    • Sei stolz auf das, was du erreicht hast. Wenn du zum Beispiel stolz darauf bist, das du einen Test bestanden hast oder ein Projekt beendet hast, dann schreib das in deinem Tagebuch auf und markiere es speziell, um zu zeigen, wie stolz du darauf bist.
    • Erinnere dich an deine Worte. Halte das Tagebuch geheim und lies deine Einträge jeweils am Ende der Woche nochmals durch. So wirst du an all die Dinge erinnert, die du jeden Tag tust, um dein Leben zu verbessern. Es wird dir beweisen, dass deine Meinung genauso wichtig ist, wie die von allen anderen Leuten.
  4. Übe dich im Nein-Sagen. Da du nun die nötigen Schritte machst um dich selbst zu schätzen, ist es an der Zeit, dass du diese guten Gefühle in Taten umsetzt.
    • Sei höflich aber bestimmt. Wenn du nächstes Mal gebeten wirst etwas zu tun, das du wirklich nicht tun willst, dann lehne höflich aber bestimmt ab.
    • Geniesse das Ergebnis. Es wird dich überraschen, dass Leute, wenn etwas höflich ablehnst, deine Entscheidung in der Regel respektieren und nicht auf etwas beharren.
    • Überlege dir keine falschen Ausreden. Du musst keine Ausrede erfinden, wenn du zu etwas Nein sagen willst. Höfliche Entschuldigungen sind gut, aber wenn man etwas nicht tun will, dann sollte man oft auch einfach sagen, dass man es nicht tun will.
      • Die einzige Ausnahme besteht dann, wenn eine deiner regulären Verantwortlichkeiten nicht wahrnehmen willst (wenn du beispielsweise eine deiner normalen Aufgaben bei der Arbeit nicht erfüllen willst).
    • Du darfst dich gerne auch erklären. Wenn du konkrete Gründe hast, warum du etwas nicht tun willst, und du diese kurz und bündig an Ort und Stelle erklären kannst, dann soll dir nichts im Weg stehen. Es wird nicht schaden, wenn du deinen Gedankengang erklärst. Aber vergiss nicht, dass du dies niemandem schuldest und du dies nicht als Selbstverständlichkeit betrachten solltest.
  5. Übertrage deine neue Einstellung auf dein ganzes Leben. Du hast Dinge über dich entdeckt, auf die du stolz sein kannst. Du hast gelernt, welchen Einfluss die Meinungen von anderen auf dein Ich haben. Du hast Zeit aufgewendet, um deine Fortschritte zu verfolgen und dich selbst ins Zentrum zu stellen. Du hast gelernt Nein zu sagen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Du bist nun bereit, ganz dich selbst zu sein, egal wen du um dich herum hast.
    • Verkörpere dein neues Ich. Sei dich selbst, wenn auch immer es möglich ist. Nimm dir Zeit, um Dinge zu klären wenn du verärgert bist. Deine Mitmenschen sollen deine Präsenz, nicht nur deine Handlungen schätzen.
    • Bewaffne dich mit Wissen. Lies die unten stehenden Abschnitte für Tipps, wie du mit verschiedenen sozialen Umfeldern umgehen kannst.

Ratschläge für den Umgang mit dem Freundeskreis

  1. Sei nicht scheu und zeige, wer du bist. Du wirst überrascht sein von den positiven Reaktionen, die du erhältst wenn du Leuten sagst was dich beschäftigst und nach deinen eigenen Überzeugungen handelst. Leute mögen Leute, die ihr eigenes Ding machen und ihren eigenen Weg gehen.
    • Sei dich selbst. Du musst dich nicht anstrengen um aufzufallen – verschwende keine Energie damit, so sein zu wollen, wie alle andern..
    • Hör nicht auf andere Leute. Es wird ein paar wenige Leute geben, die kritisch auf dein neues Ich reagieren werden. Ihre Worte werden dich vielleicht verletzen, aber steh darüber.
      • Benutze die Visualisierungstechnik oder Meditation um mit dem, was gesagt wurde umzugehen. Du wirst merken, dass es sich nur um einen kleinen Teil deines Freundeskreises handelt und dass es die Leute sind, die dir sowieso nicht so sehr am Herzen liegen.
  2. Achte dich auf dein soziales Umfeld. Umgib dich mit Leuten, die dich so akzeptieren, wie du bist.
    • Lass deine schlechten Freunde weiterziehen. Du hast dich in der Vergangenheit ständig um die Wünsche anderer Leute gekümmert. Es kann sein, dass du ein paar Freunde hast, sie es nicht mögen werden, dass sie dich nicht mehr zu ihren Gunsten benutzen können. Lass diese hinter dir und suche stattdessen nach richtigen Freunden, die deine Persönlichkeit ohne Wenn und Aber mögen.
    • Zähle auf deine guten Freunde. Mit der Unterstützung der Freunde, die dich so mögen wie du bist, wird es viel leichter sein mit den Leuten umzugehen, die mit deiner neuen Charakterstärke, Anmut und Gelassenheit nicht klarkommen.

Ratschläge für den Umgang mit Verwandten

  1. Unterstütze dich selbst. Nimm dir Zeit und übe dich darin, dich gut zu fühlen. Du bist wer du bist und das ist okay.
    • Behaupte dich. Deine Familienmitglieder haben eine gewisse Macht, mit der sie auf deinen emotionalen Zustand Einfluss nehmen können. Nur du kannst ihrem Einfluss widerstehen. Du musst dich darauf fokussieren und dich selbst unterstützen.
    • Kontrolliere deine innere Stimme. Bringe die Stimme in deinem Kopf, welche der Kritik deiner Familie zustimmt und dich schlecht fühlen lässt, zum Schweigen
    • Sehe dich im rechten Licht. Vergiss nicht: Niemand ist perfekt, aber du bist ganau so gut wie jeder andere. Nicht einmal ein Familienmitglied hat das Recht, etwas anderes zu behaupten.
  2. Sprich mit deiner Familie. Es ist deine Familie – du kannst sie nicht auswählen. Manchmal ist es einfacher bei Problemen einfach Nichts zu sagen, aber oft ist es wichtig, dass die Ursache für das Problem angesprochen wird.
    • Zieh eine Linie darunter. Es ist normal, dass es dir wichtig ist was deine Familie über dich denkt, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Wenn du denkst, dass du zu sehr unter Druck stehst und dich verbiegen musst, um deine Familienmitglieder glücklich zu machen, dann sprich dich aus.
    • Bleibe selbstsicher. Bewahre Ruhe und sei gelassen. Bitte deine Familie dir zu helfen, dich selbst sein zu dürfen. Es kann sein, dass sie nicht einmal realisiert haben, unter wie viel Druck du stehst.
  3. Übe dich darin, diplomatisch zu sein. Wenn du keine andere Wahl hast, dann ist es hilfreich manchmal einfach Nichts zu sagen. Besonders wenn du mit den Meinungen deiner Familienmitglieder umgehen musst, die ständig auf deinen Gefühlen herumtrampeln.
    • Sei tapfer. Wenigstens kannst du lernen, wie du verletzende Worte deiner Familienmitglieder in einer solchen Situation aushalten kannst. Du kannst dich danach mit Meditation oder mit guten Freunden von der Situation ablenken und auf andere Gedanken kommen.

Ratschläge für den Arbeitsplatz

  1. Geh nicht zu weit. Ob du es willst oder nicht: Beim Job ist wichtig, dass man gute Arbeit leistet und einen guten Eindruck macht. Und dies letzteres hängt massgeblich davon ab, was andere – vor allen der Chef und die Kunden – von einem halten. Der Arbeitsplatz ist in den meisten Fällen nicht der beste Ort, um sich in den Mittelpunkt zu stellen und sich nicht darum zu kümmern, was andere von einem denken.
    • Sei gemässigt. Versuche eine gute Balance zwischen Verantwortung und individuellen Bedürfnissen zu finden. So kannst du vermeiden, dass du unter dem Druck der hohen Erwartungen zusammenbrichst.
  2. Setze weiterhin Grenzen, aber stelle sicher, dass diese angemessen sind. Es ist gut, wenn du dich weniger darum kümmerst was andere von dir denken. Aber das heisst nicht, dass du nur noch tun und sagen kannst, was du willst. Vor allem bei der Arbeit. Es ist gut, wenn du neue Ideen und Wege zur Umsetzung hast und diese höflich und durchgedacht herüberbringen kannst, aber stelle sicher, dass du dies auf angemessene Art und Weise tust.
    • Geniesse die Resultate. Genau wie bei deinem Freundeskreis wirst du wahrscheinlich auch bei deinen Arbeitskollegen überrascht sein, welche positiven Auswirkungen es hat, wenn sie merken dass du nicht mehr der Ja-Mann (oder die Ja-Frau) bist und stattdessen konstruktive Beträge leistest.
    • Geniesse die Sonnenseite der Arbeit. Mit etwas Glück wird deine Willensstärke dich weit bringen und vielleicht wirst du sogar für eine Lohnerhöhung oder eine Beförderung empfohlen.
  3. Lerne die Grundlagen der guten Kundenbetreuung. Diese sind nicht schwer schwer zu verstehen, aber vielleicht braucht es ein eWeile, bis du sie verinnerlicht hast. Diese Grundsätze gelten nicht nur im Umgang mit Kunden, sondern können auch in anderen Situationen wie beispielsweise am Arbeitsplatz angewendet werden – wo es oft unangebracht ist seine Meinung zu sagen, auch wenn man das auf eine freundliche Art und Weise tut. Wenn du die Grundsätze verinnerlichst, lernst du deine Emotionen von deiner Arbeit zu trennen. Es wird dir leichter fallen, dich nicht so sehr darum zu kümmern was andere über dich denken. Hier die Grundsätze:
    • Behalte dein Privatleben für dich selbst. Lass das Privatleben zu Hause. So bringst du keine Unsicherheiten und Verletzlichkeit mit an den Arbeitsplatz.
    • Lass dich von Nichts aus der Ruhe bringen, das Leute um dich herum sagen oder tun. Nimm nichts persönlich und mache dir nicht zu viele Gedanken. Vermeide es zu gut wie möglich, mit anderen zu klatschen. Sei ein reibungsloser Teil der Arbeits-Maschinerie, dann wirst du auch keinen Wiederstand erfahren.
    • Freue dich, deine Arbeitskollegen zu sehen. Lächle und sag jedes Mal Hallo, bis es zu einer Gewohnheit wird.
    • Lass Unmut vergehen. Wenn ein Kunde oder ein Mitarbeiter dich zusammenstaucht, dann bleibe ruhig. Oft vergeht dann ihr Ärger von alleine.
    • Wenn du Zweifel hast, dann wende dich an deinen Vorgesetzten und lass ihn die Situation klären. Falls das Problem mit deinem Vorgesetzten besteht, dann wende dich an den Vorgesetzten deines Vorgesetzten.

Tipps

  • Es ist okay Trends zu folgen und es ist okay, Trends nicht zu folgen. Mache das, was dich am glücklichsten macht und mache dir keine Sorgen über solche Dinge. Es ist egal, ob du die "richtige" Musik hörst oder dir "richtigen" Kleider trägst. Deine Persönlichkeit wird nicht durch solche Dinge definiert, sie wird nur durch solche Dinge reflektiert.
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