Beeindrucke deinen Chef

Опубликовал Admin
15-10-2018, 20:00
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Wenn du es schaffst, deinen Chef zu beeindrucken, wirst du deine Job-Sicherheit verbessern und die Karriereleiter schneller erklimmen können. Allerdings musst du in dieser Sache vorsichtig, umsichtig und aufrichtig vorgehen, damit andere nicht den Eindruck bekommen, dass du dich bei deinem Chef auf Teufel komm raus einschleimen willst.

Erledige deinen Job korrekt

  1. Spar deiner Firma Geld. Die Führungskräfte in allen Unternehmen werden dazu angehalten, wenn irgendwie möglich, Kosten zu sparen und Lösungen für finanzielle Probleme zu finden. Wenn dir praktische Maßnahmen für finanzielle Ersparnisse für die Firma einfallen, solltest du diese mit deinem Chef besprechen. Dein Interesse am Wohlergehen der Firma wird einen guten Eindruck hinterlassen.
    • Wenn du deine Ideen vorstellst, solltest du selbstsicher, aber nicht aufdringlich wirken. Bitte deinen Chef im Voraus um ein paar Minuten seiner Zeit, anstatt zu erwarten, dass er alles stehen und liegen lässt, sobald du ihn ansprichst. Erkläre deine Ideen im Detail und beantworte alle Fragen, die dein Chef vielleicht hat. Wenn er entscheidet, deine Idee abzulehnen, solltest du es nicht persönlich nehmen.
  2. Brilliere, wo nötig. Konkret heißt das, dass du die Fähigkeiten deines Chefs bewerten und herausfinden sollst, wo genau seine Schwächen liegen. Verbessere deine eigenen Fähigkeiten innerhalb dieses Bereichs, in dem dein Chef schwächelt, und stelle dein Können auf eine hilfreiche, aber nicht herablassende Art und Weise zur Verfügung.
    • Dein Auftreten sollte niemals ein Gefühl der Überlegenheit vermitteln. Du solltest vermitteln, dass dein Verhalten nur deinem Chef zugutekommen soll und nicht dir.
  3. Zeige Rückgrat. Das kann ein riskantes Manöver sein, aber wenn dein Chef den Eindruck hat, dass du mehr Selbstvertrauen hast, als immer nur zu allem Ja und Amen zu sagen, kann es sein, dass das Vertrauen deines Chefs in dich wachsen wird.
    • Stelle sicher, dass deine Aussagen immer wohlüberlegt sind, besonders, wenn du deinem Chef widersprichst. Jeder Mensch hat eine eigene Meinung, aber wenn du sicherstellen willst, dass du ernstgenommen wirst, solltest du dir die Mühe machen, dir eine informierte Meinung zu formen, die alle relevanten Aspekte der Situation miteinbezieht.
  4. Übertriff mit deiner Arbeit alle Erwartungen. Meistere Fähigkeiten und Aufgaben, die eigentlich nicht zu deiner Tätigkeitsbeschreibung gehören, wenn du mit diesen Dingen deinen Chef am Arbeitsplatz unterstützen kannst.
    • Konkret solltest du dich auf Aufgaben konzentrieren, die von anderen Mitarbeitern oft übersehen werden. Selbst wenn du nur kleine, einfache Aufgaben übernimmst, kann das äußerst wichtig sein, wenn die allgemeine Produktivität dadurch ansteigt. Ein Beispiel: Wenn du beispielsweise morgens am Arbeitsplatz eintriffst, solltest du die Initiative ergreifen und die Temperatur im Arbeitsbereich richtig regulieren, die Kaffeemaschine einschalten oder andere Dinge vorbereiten, die für einen erfolgreichen Arbeitstag wichtig sind.
    • Außerdem solltest du die Initiative ergreifen und formelle Projekte akzeptieren, die außerhalb deiner eigentlichen Tätigkeitsbeschreibung liegen. Solange es sich um Aufgaben handelt, die du gut und guten Gewissens erledigen kannst, solltest du sie annehmen, um deinem Chef zu zeigen, dass du vielfältig bist und dich bemühst, so viel wie möglich zum Erfolg der Firma beizutragen.
  5. Sprich über deine Schwächen. Wenn eine bestimmte Aufgabe aktuell zu schwierig für dich ist, solltest du deinen Chef sofort ehrlich informieren. Du solltest immer Lernbereitschaft zeigen, aber wenn dein aktuelles Skill-Set und dein Erfahrungsschatz nicht so umfassend sind, wie dein Chef denkt, solltest du ihm das mitteilen, um zwangsläufig auftretende Probleme zu vermeiden.
    • Außerdem solltest du immer ehrlich sein, wenn du Fehler gemacht hast. Versuche niemals, die Schuld einer anderen Person in die Schuhe zu schieben oder deine Fehler am Arbeitsplatz vor deinem Chef zu verstecken.
  6. Bleibe immer informiert über das Geschehen in eurer Branche. Der Wettbewerb kann knallhart sein und wenn du immer auf dem Laufenden bleibst, was in der Industrie so vor sich geht, ist das eine wichtige wirtschaftliche Überlebensstrategie für Unternehmen. Wenn du Neuigkeiten bezüglich deiner Branche erfährst, solltest du sie an Kollegen und Vorgesetzte weitergeben. So kannst du demonstrieren, dass dir viel am Erfolg der Firma liegt.
  7. Sei vorbereitet. Stelle sicher, dass du gut vorbereitet bist, bevor du in der Arbeit erscheinst. Du solltest sämtliche benötigten Ressourcen und Informationen beisammen haben, bevor ein Meeting beginnt. Zusätzlich solltest du in Erwägung ziehen, bereits kurz vor Feierabend alles Wichtige für den nächsten Tag vorzubereiten.
  8. Stelle relevante Fragen. Dieser Tipp ist besonders nützlich, wenn du gerade erst in der Firma begonnen hast. Informiere dich im Vorfeld gut über die Firma und ihre Mission, damit dein Verständnis so umfassend wie möglich ist. Diese Informationen erlauben es dir, deinem Chef relevante, informierte Fragen über die Art der Arbeit und das Unternehmens als Ganzes zu stellen.
    • Auf der anderen Seite solltest du sicherstellen, dass du nicht zu viele offensichtliche Fragen stellst. Wenn du eine Frage stellst, deren Antwort du einfach selbst herausfinden hättest können, wirst du den Eindruck machen, dass du nicht den nötigen Biss hast, um dir deine Informationen selbst zu beschaffen.
  9. Mache dir Notizen. Studenten machen sich Notizen, damit sie sich das Gelernte später noch einmal ansehen können. Das sorgt für besseres Verständnis. Als Angestellter solltest du diese Methode ebenfalls noch anwenden und dir Notizen für später machen. Am hilfreichsten ist diese Methode in Meetings. Du kannst deinem Chef dadurch zeigen, dass du aufmerksam bist und den Willen hast, dir für deinen Job so viel Wissen wie möglich anzueignen.
    • Wenn du noch neu im Job bist, solltest du dir auch Aufzeichnungen über die alltäglichen Aufgaben machen, während du sie lernst. Der Akt des Notizenmachens wird vielleicht nicht auffallen, allerdings werden die Resultate sicherlich überzeugen.
  10. Halte deine Deadlines ein. Wenn möglich, solltest du deine Aufgaben überhaupt früher als nötig erledigen. Wenn du gebeten wirst, deine eigene Deadline zu setzen, wäre es besser, wenn du dir etwas mehr Spielraum gibst, damit du dein Ziel problemlos erreichen kannst.
    • Wenn du deine Deadline etwas hinauszögerst, solltest du das nicht auf eine dramatische Art und Weise tun. Wenn du dir sicher bist, dass du die Arbeit innerhalb von drei Tagen erledigen kannst, solltest du deinem Chef nicht drei Wochen als Deadline vorschlagen. Wenn du dann viel zu früh fertig bist, wird das zwar zuerst gut aussehen, wenn dein Chef aber nach einer Weile merkt, dass du immer total übertreibst, wird er sicherlich damit beginnen, dir selbst realistischere Deadlines zu geben.
  11. Lehne niemals Aufgaben ab. Selbst, wenn du gestresst und überarbeitet bist, solltest du jede Aufgabe annehmen, die dir dein Chef gibt. Passe deinen Zeitplan an, damit du alle Aufgaben basierend auf ihrer Priorität erledigen kannst. Wenn du dir nicht sicher bist, wie wichtig eine bestimmte Aufgabe ist, kannst du deinen Chef bitten, deine Aufgaben nach Prioritäten zu ordnen.
    • Die Ausnahme dieser Regel ist, wie bereits früher in diesem Artikel erwähnt, wenn es sich um Aufgaben handelt, von denen du bereits im Voraus weißt, dass du nicht die nötige Erfahrung hast, um sie zufriedenstellend abzuschließen (besonders, wenn es eine knappe Deadline gibt). Wenn du deinem Chef deine mangelnde Erfahrung eingestehst, er aber dennoch denkt, dass du der Aufgabe gewachsen bist, solltest du in Erwägung ziehen, die Aufgabe zu akzeptieren.
  12. Halte deine Verpflichtungen ein. Wenn du sagst, dass du etwas erledigen wirst, solltest du es auch tatsächlich tun. Wenige Dinge hinterlassen bei deinem Chef einen schlechteren Eindruck, als wenn du ihm zeigst, dass er sich nicht auf dich verlassen kann.
    • Während du lieber keine Aufgaben ablehnen solltest, die dir angeboten werden, ist es aber natürlich am besten, wenn du deinem Chef reinen Wein einschenkst, wenn du so gar keine Ahnung hast, was du tun musst. Es wäre besser, hin und wieder eine Aufgabe abzulehnen, anstatt zu versprechen, es zu erledigen, am Ende aber alle zu enttäuschen.
  13. Konzentriere dich. Erledige die Aufgaben, die man dir übertragen hat und vermeide es, am Arbeitsplatz völlig unnötige Dinge zu tun, wie z.B. im Internet surfen oder soziale Medien zu checken. Wenn du freie Zeit hast, solltest du Dinge tun, die dein Image als Mitarbeiter verbessern, wie z.B. Bücher lesen, mit denen du dich weiterbilden kannst oder die anderweitig deinen Geist schärfen.

Sorge für das richtige Auftreten

  1. Komme früh und gehe spät. Obwohl die Qualität deiner Arbeit natürlich mehr zählt als die Quantität, kannst du deinem Chef zeigen, dass du ernsthaft und eifrig daran arbeitest, alle deine Aufgaben zu erledigen, indem du jeden Tag vor und nach der Arbeit 15 Minuten dranhängst.
    • Als allgemeine Regel solltest du versuchen, früher als dein Chef einzutreffen und nach ihm zu gehen. Das ist natürlich nicht immer möglich. Aber wenn du es oft genug machst, kannst du einen guten Eindruck hinterlassen und dir Respekt verdienen.
  2. Halte deinen Schreibtisch ordentlich. Idealerweise sollte dein Arbeitsplatz viel genutzt, aber ordentlich aussehen. Du solltest einige Materialien auf deinem Tisch behalten, die zeigen, dass du aktiv arbeitest. Wenn dein Tisch aber zu chaotisch und unordentlich aussieht, vermittelst du den Eindruck, dass du zu unorganisiert bist, um produktiv zu sein.
    • Lasse die Materialien, die du brauchst, während des Tages draußen. Räume alles auf, bevor du gehst.
  3. Kleide dich entsprechend. Genauer gesagt solltest du dich für den Job kleiden, den du willst, nicht für den, den du hast. Ein seriöses Aussehen wird deinem Chef den Eindruck vermitteln, dass du jemand bist, der seinen Job ernst nimmt.
    • Hier ist eine weitere gute Faustregel: Außer, die Kleidungs-Richtlinie in deinem Büro ist bereits so seriös wie möglich, solltest du dich immer eine Stufe darüber kleiden, was als angemessener Dresscode gilt. Wenn Jeans und T-Shirts ok sind, solltest du Chinos und ein Polo-Hemd tragen. Wenn Chinos und ein Polo-Hemd ok sind, solltest du Anzughosen und ein Hemd anziehen. Die Ausnahme ist natürlich, wenn dein Arbeitsplatz eine Uniform erfordert. In diesem Fall solltest du darauf achten, dass deine Uniform immer so sauber, gepflegt und gebügelt wie nötig ist.
  4. Bewege dich schnell. Wenn du aus irgendeinem Grund deinen Platz verlassen musst, solltest du dich so schnell wie möglich von A nach B bewegen. Wenn du dich schnell bewegst, wirst du den Eindruck machen, dass du sehr beschäftigt bist, wodurch du als sehr seriöser Mitarbeiter rüberkommen wirst.

Entwickle die nötigen sozialen Kompetenzen

  1. Baue eine positive Beziehung zu deinem Chef auf. Interagiere regelmäßig mit deinem Chef und stelle sicher, dass diese Interaktionen einen positiven Ton haben. Wenn sich dein Chef die Zeit nehmen kann, solltest du sogar darüber nachdenken, am Ende jeder Woche ein zehn- bis zwanzig-minütiges Beurteilungsgespräch anzuregen.
    • Akzeptiere die Kritik deines Chefs. Wenn dein Chef dich für die Art und Weise kritisiert, wie du deine Arbeit erledigst, solltest du nicht verärgert oder abwehrend reagieren. Evaluiere stattdessen die Kritik und bestimme, ob vielleicht ein Körnchen Wahrheit dahintersteckt. Nimm die Ratschläge deines Chefs an, wie du deine Mängel korrigieren kannst und setze sie um.
    • Beachte persönliche Details. Du musst natürlich nicht im Privatleben deines Chefs herumschnüffeln. Aber wenn er dir gegenüber persönliche Details erwähnt, solltest du sie dir merken. Erwähne diese Dinge von Zeit zu Zeit gegenüber deinem Chef. Wenn du das merkst, zeigst du, dass du auch den kleinen Dingen Beachtung schenkst.
  2. Erhalte eine positive Beziehung zu deinen Arbeitskollegen aufrecht. Du musst gut mit deinen Arbeitskollegen auskommen. Lerne sie während der Mittagspausen und anderen lockeren Zeitpunkten besser kennen. Stelle sicher, dass du weißt, wie sie ihre Jobs erledigen, damit du in der Zukunft besser mit ihnen zusammenarbeiten kannst.
    • Sei aber vorsichtig, dass du dich nicht zu eng auf deine Arbeitskollegen einlässt. Lange Plaudereien, die Arbeitszeit kosten, sehen nicht gut aus. Wenn du persönliche Beziehungen zu deinen Arbeitskollegen beginnst, besteht das Risiko, dass persönliche Konflikte in den Arbeitsalltag überschwappen und den Arbeitsrhythmus stören.
  3. Zolle anderen Anerkennung. Wenn du gemeinsam mit anderen Arbeitskollegen an einem Projekt gearbeitet hast, die dir viel Arbeit abgenommen haben, solltest du deinem Chef sagen, wie wertvoll die Mitarbeit der anderen war, wenn du Lob für deine gute Arbeit erhältst.
  4. Hilf anderen. Wenn ein Arbeitskollege Schwierigkeiten hat, seine Aufgaben zu erledigen, solltest du deine Unterstützung anbieten. Das gilt besonders dann, wenn seine Schwierigkeiten in einem Fachbereich legen, in dem du Erfahrung hast. So kannst du nicht nur Teamgeist zeigen, sondern auch auf dein vielfältiges Wissen und Können hinweisen.
    • Stelle aber sicher, dass du nicht mit deinem Können prahlst oder die Kollegen nach deiner Unterstützung herablassend behandelst. Du musst hilfreich und selbstbewusst, aber auch bescheiden sein.
  5. Lasse dein Privatleben zu Hause. Klar, Notfälle und andere schwerwiegende Probleme und Ereignisse haben Vorrang. Aber alltägliche Schwierigkeiten und Stressquellen aus deinem Privatleben haben am Arbeitsplatz nichts verloren. Zeige deinem Boss, dass du körperlich und mental voll anwesend bist, solange du dich am Arbeitsplatz aufhältst.
  6. Bleibe positiv. Eine positive Einstellung kann einen großen Unterschied machen, was deine Produktivität betrifft. Außerdem kannst du so selbst deine Moral am Arbeitsplatz verbessern. Wenn du im Job immer bewusst positiv denkst, wird dein Chef es sicherlich bemerken und wertschätzen.
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