Einen Horrorfilm ansehen

Опубликовал Admin
16-10-2018, 09:00
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Auch wenn Horrorfilme unheimlich sind, ist es gleichzeitig gerade dieser Gruselfaktor, der sie überhaupt sehenswert macht. Während der ersten Male kann es furchteinflößend sein, sich Horrorfilme anzusehen, aber auch, wenn man sie sich zum ersten Mal nach einer langen Zeit wieder anschaut. Es gibt allerdings mehrere hilfreiche Schritte, die du unternehmen kannst, um dich einerseits auf den Film vorzubereiten und die Filmerfahrung andererseits auch genießen zu können – möglicherweise werden Horrorfilme sogar zu deinem Lieblingsgenre.

Sich darauf vorbereiten, einen Horrorfilm anzusehen

  1. Lies dich über den Film ein, bevor du ihn dir anschaust. Dies hilft dir dabei, zu wissen, worum es in dem Film geht und was andere Leute darüber dachten. Du kannst dir auch Rezensionen dazu durchlesen, um zu erfahren, was andere Andere darüber sagen und wie sie den Film bewerten. Und wenn du nichts gegen Spoiler haben solltest, kannst du dir auch eine Zusammenfassung des Films durchlesen. Einigen Menschen nimmt es die Angst – nicht aber den Nervenkitzel –, wenn sie bereits wissen, was in einem Horrorfilm passiert.
    • Informiere dich im Vorfeld bei Wikipedia oder IMDB (Internet Movie Database) über die Handlung des Films, falls dir Spoiler nichts ausmachen. Es ist hilfreich, wenn man weiß, was wann genau passiert. Wenn du also meinst, dass dir eine bestimmte Stelle im Film Angst einjagen wird, kannst du währenddessen auf Toilette gehen oder deinen Vorrat an Knabbereien auffüllen.
  2. Nutze die Informationen, die du über den Film gesammelt hast, um zu entscheiden, ob du ihn dir überhaupt ansehen möchtest oder nicht. Möglicherweise interessiert dich der Filminhalt gar nicht oder der Film wurde in den Rezensionen derart zerrissen, dass er dir wie eine Zeitverschwendung vorkommt. Vielleicht hat er aber auch glänzende Kritiken geerntet und du bist gespannt darauf, dir selbst ein Bild zu machen. Entscheide, ob du dir den Film anschauen möchtest oder nicht.
  3. Wähle für den Einstieg in das Horrorfilm-Genre am besten ein angemessenes Grusellevel. Um zu verhindern, dass man Angst bekommt, sollte man mit Horrorfilmen anfangen, die nicht blutig sind und eine hohe Spannung aufbauen. Erst dann sollte man sich vorsichtig an die blutigeren und unheimlicheren Filme heranwagen. Denke daran, dass blutige Filme nicht unbedingt gruselig sein müssen, und dass Horrorfilme nicht zwangsläufig gruseliger sind, je blutiger sie sind. Einige Horrorfilme, in denen kein Blut fließt, sind sogar viel gruseliger als andere richtig blutige Horrorfilme.
  4. Gehe auf Toilette, bevor du dir einen Horrorfilm anschaust, besonders zur Nachtzeit. Wenn es bereits dunkel ist, möchtest du nicht unbedingt alleine umherwandern.
  5. Sammle dir einige Kissen und Decken zusammen und baue dir daraus eine gemütliche Sitzecke oder sogar eine kleine Festung. Wenn du dich mit einigen Objekten umgibst, die dir ein Gefühl von Geborgenheit geben, wirst du dich sicherer fühlen und gleichzeitig etwas zum Umklammern haben, wenn der Horrorfilm dir besonders große Angst einjagt.
  6. Schaue dir den Film zusammen mit jemand anderem an. Du musst dir einen solchen Film gewiss nicht allein antun!
    • Schaue dir einen Horrorfilm niemals alleine an, wenn er sehr gruselig sein sollte. Sieh ihn dir am besten zusammen mit anderen Leuten wie z. B. deinen Familienmitgliedern oder Freunden an. Das wird dir helfen.

Während des Horrorfilms

  1. Linse lieber anstatt dir den Film aufmerksam anzuschauen. Wenn du wirklich Angst haben solltest, kannst du durch deine Fingern lugen.
  2. Halte dir während der gruseligen Szenen deine Augen zu. Oder drehe dich weg.
  3. Luge vorsichtig durch deine Finger und halte dir anschließend wieder die Augen zu.
  4. Sage immer wieder zu dir selbst: “Das ist nicht echt!”. Es wird dir helfen, zu begreifen, dass es nur ein blutiger Film und keine Realität ist, wenn du dich ständig daran erinnerst, dass es sich nur um einen Film mit Spezialeffekten (und einem bisweilen schlechten Drehbuch) handelt.
    • Versuche, über all die unrealistischen Teile zu lachen. Beispiele hierfür sind schlechte Bluteffekte, unrealistisch aussehende Körper, künstliche Angst, dumm aussehende Monster etc.
  5. Schaue dir die Werbefilme darüber an, wie die Horrorfilme produziert wurden. Achte darauf, wie die Szenen gestellt wurden, damit du dir im Klaren darüber sein kannst, wie unrealistisch der jeweilige Film eigentlich ist. Dies kann dir auch dabei helfen, dich auf zukünftige Horrorfilme vorzubereiten.
  6. Mache dich auf etwas gefasst, wenn spannungsgeladene Musik gespielt wird. Wahrscheinlich wird gleich etwas Lautes, Fürchterliches und Blutiges passieren.

Tipps

  • Es ist vollkommen normal, Angst zu haben.
  • Schaue weg, wenn jemand umgebracht wird.
  • Man vermeidet es am besten, Angst zu haben, indem man sich Horrorfilme gar nicht erst anschaut. Außerdem frönt nicht jeder gern diesem Genre. Falls es nichts für dich ist, solltest du dir solche Filme auch nicht anschauen. Das Leben ist zu kurz, um dich mit einer Sache zu „unterhalten“, die du nicht ausstehen kannst.
  • Die visuelle Umsetzung ist häufig nicht so gruselig wie die Klänge und Töne. Es ist weitaus effektiver, die Lautstärke zu dämpfen, indem du dir deine Ohren (oder auch nur ein Ohr) zuhältst, als wenn du dir die Augen zuhältst.
  • Falls du Brillenträger bist, solltest du deine Brille absetzen, sobald eine gruseliger Szene des Films beginnt.

Warnungen

  • Manche Menschen können Anfälle erleiden, wenn sie sich stark erschrecken. Denke daran, bevor du dir einen Horrorfilm anschaust, besonders bei abscheulichen Thrillern (z. B. bei „Saw“).
  • Wenn du nach einem Horrorfilm nicht oder nur bei angeschaltetem Licht einschlafen kannst, solltest du dich ebenfalls besser von Horrorfilmen fernhalten.
  • Sich einen Film bei angeschaltetem Licht anzuschauen, ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Du könntest hinterher Angst davor haben, das Licht auszuschalten.
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