Gemüse rösten

Опубликовал Admin
26-01-2019, 20:00
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Hast du genug von gedünstetem, gekochtem oder in der Mikrowelle zubereitetem Gemüse? Das Rösten lässt Gemüse in ganz anderem Licht erstrahlen. Geröstetes Gemüse ist einfach zuzubereiten, gesund und richtig lecker. Befolge die unten stehenden Schritte, um zu erfahren, wie man Gemüse röstet und was man mit geröstetem Gemüse machen kann.

Allgemeine Anleitung zum Rösten

  1. Heize deinen Backofen vor. Heize den Ofen auf 200 - 230°C vor. Gemüse muss bei hoher Temperatur geröstet werden, damit es zart und leicht karamellisiert wird. Falls die Temperatur zu niedrig ist, wird das Gemüse zu weich, bevor es schön gebräunt ist.
  2. Bereite das Gemüse vor. Wasche das Gemüse gut unter kaltem, laufendem Wasser ab. Bereite das Gemüse vor, indem du es schälst oder Stängel entfernst. Schneide es in gleichmäßige Stücke, damit das gesamte Gemüse gleichmäßig geröstet wird. Lege die Gemüsestücke danach in eine große Schüssel.
    • Je kleiner du das Gemüse schneidest, desto schneller wird es gar.
    • Denke daran, dass Gemüse während des Röstens kleiner wird und berücksichtige dies bei der Planung der Portionsgrößen.
  3. Bereite die Backform vor. Bedecke ein Backblech oder eine Backform mit Backpapier oder verwende eine Silikonbackform. Dadurch musst du nach dem Rösten weniger abwaschen.
    • Verwende idealerweise eine flache Backform, damit das Gemüse komplett von der Hitze im Backofen umgeben wird.
    • Metall-Backformen funktionieren am besten. Falls du eine Glas- oder Keramikform direkt in den heißen Ofen stellst, könnte sie springen.
    • Falls du nur eine Glas- oder Keramikbackform hast, stelle sie während des Vorheizens in den Ofen, damit sie langsam erwärmt wird.
  4. Mische das Gemüse mit Öl und Gewürzen. Vermische das Gemüse in einer großen Schüssel mit ca. einem Esslöffel Olivenöl (oder mehr, nach Geschmack). Mische das Gemüse mit einem Kochlöffel oder deinen Händen, um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig mit Öl bedeckt sind. Würze mit Salz und Pfeffer und mische das Gemüse erneut.
    • Jetzt kannst du jedes andere Gewürz hinzufügen, um deinem Gemüse einen besonderen Touch zu geben. Versuche, einige Knoblauchzehen, einen TL Zitronensaft oder mehrere Zweige frische Kräuter, wie Rosmarin, Thymian, Oregano oder Salbei, hinzuzufügen.
    • Du kannst auch mit verschiedenen Ölsorten experimentieren. Olivenöl ist Standard, doch du kannst auch geröstetes Sesamöl, Erdnussöl oder Distelöl ausprobieren.
    • Einige Köche kürzen die Vorbereitungszeit ab, indem sie das Gemüse direkt auf dem Backblech mit Öl beträufeln. Das funktioniert zwar, du wirst aber viel mehr Öl verwenden, von dem viel verschwendet wird. Das Öl könnte auch am Backblech verbrennen, was dem Gemüse ein bitteres, verbranntes Aroma verleiht.
  5. Lege das Gemüse auf das Backblech. Verteile das eingeölte Gemüse gleichmäßig auf dem Backblech, damit die Hitze des Ofens alle Stücke erreicht. Falls das Gemüse zu nahe zusammen liegt, wird es eher gedünstet als geröstet.
    • Falls du verschiedenes Gemüse röstest, teile die Sorten nach Garzeit ein. Gemüse wie Karotten und Pastinaken müssen bis zu 45 Minuten lang geröstet werden, während Sorten wie Zucchini, Aubergine und Spargel schon nach 10 bis 15 Minuten gar sein können.
  6. Röste das Gemüse. Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Ofen oder stelle die Backform auf ein Gitter in der Mitte des Backofens. Röste sie zwischen 15 Minuten und 1 Stunde, was von der Gemüsesorte abhängt. Das Gemüse ist gar, wann seine Mitte weich und cremig und seine Außenseite goldgelb und knusprig ist.
    • Nach der Hälfte der Röstzeit solltest du das Gemüse kontrollieren und kurz durchmischen. Dadurch wird es gleichmäßig gebräunt.
  7. Servieren. Serviere dein geröstetes Gemüse sofort. Es ist eine tolle Beilage für Fleischgerichte. Du kannst übriggebliebenes Gemüse auch für Salate oder Suppen verwenden.

Bestimmte Gemüsesorten rösten

  1. Karotten und Pastinaken rösten. Karotten und Pastinaken sind zwei sehr ähnliche Gemüsesorten, die sehr gut geröstet werden können. Durch das Rösten sorgt ihr natürlicher Zucker für eine wunderschön karamellisierte Oberfläche. Geröstete Karotten sind süß, während die blasseren Pastinaken ein reichhaltiges Aroma haben.
    • Schneiden: Eine gute Technik, um Karotten und Pastinaken zu schneiden ist es, ein 2,5 cm dickes Stück in einem Winkel von 45 Grad vom oberen Ende abzuschneiden. Drehe die Karotte/Pastinake dann um eine Vierteldrehung und wiederhole diesen Schritt. Die seltsame, schräge Form stellt sicher, dass der natürliche Zucker an die Oberfläche treten kann. Runde Scheiben oder Halbmonde funktionieren ebenfalls sehr gut. Die Mitte von Pastinaken kann holzig sein und muss eventuell zuerst entfernt werden.
    • Röstzeit: Bei 230°C müssen Karotten und Pastinaken zwischen 30 und 40 Minuten geröstet werden, was von der Dicke der Stücke abhängt. Stelle sicher, dass alle Stücke gleich groß sind, damit sie gleichzeitig gar werden.
    • Gute Kombination: Karotten und Pastinaken sind vielseitig und können gut kombiniert werden. Du kannst ihre leichte Süße durch 1-2 EL Honig hervorheben oder die Süße mit etwas Balsamicoessig wettmachen. Rosmarin, Thymian und Kreuzkümmel sind geeignete Kräuter.
  2. Rosenkohl rösten. Diese klassische Gemüsesorte hat einen schlechten Ruf, gerösteter Rosenkohl wird aber sogar einige Hasser bekehren. Das Gemüse ist innen zart und außen knackig, mit einer interessanten, nussigen Süße. Gerösteter Rosenkohl ist eine ideale Beilage.
    • Schneiden: Schneide die Stängel ab und entferne alle welken oder gelben Blätter. Halbiere die einzelnen Sprossen längs.
    • Röstzeit: Bei 230°C muss Rosenkohl 30 bis 40 Minuten lang geröstet werden. Lege den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten in eine Backform und schüttle sie nach der Hälfte der Röstzeit.
    • Gute Kombination: Rosenkohl passt gut zu Olivenöl, Salz und Pfeffer. Balsamicoessig sorgt für ein würziges Aroma. Falls du abenteuerlustig bis, kannst du deinen gerösteten Rosenkohl mit etwas gewürfeltem Speck und gerösteten Pinienkernen mischen.
  3. Auberginen und Zucchini rösten. Geröstete Auberginen und Zucchini geben jedem Gericht einen mediterranen Touch. Nach dem Rösten sind diese Gemüsesorten knackig mit leicht verbrannten Rändern und einer weichen, cremigen Mitte. Mit etwas Feta, roten Zwiebeln und Kichererbsen sind geröstete Auberginen und Zucchini eine tolle vegetarische Vorspeise.
    • Schneiden: Entferne die Enden der Zucchini und schneide sie der Länge nach in dünne Scheiben. Schäle die Aubergine falls gewünscht und schneide sie dann in Viertel. Schneide diese Viertel in 1,2 cm dicke Scheiben.
    • Röstzeit: Auberginen und Zucchini müssen 10 bis 20 Minuten bei 230°C geröstet werden, was von der Dicke der Scheiben abhängt.
    • Gute Kombination: Saure Aromen, wie Balsamicoessig oder Zitronensaft, passt gut zum Aroma von gerösteten Auberginen und Zucchini. Gehacktes Basilikum, geriebener Bergkäse und Parmesan oder zerbröselter Feta sorgen ebenfalls für eine interessante Geschmacksnote.
  4. Süßkartoffeln rösten. Süßkartoffeln sind sehr beliebt und passen geröstet zu den meisten herbstlichen Gerichten. Sie weisen eine natürliche Süße auf, die durch das Rösten intensiviert wird. Viele Menschen schälen ihre Süßkartoffeln, du kannst sie allerdings auch mit der Schale rösten, wodurch sie knuspriger werden!
    • Schneiden: Süßkartoffeln können geschält und danach in grobe Stücke, dünne Streifen oder Würfel geschnitten werden. Je kleiner und dünner du sie schneidest, desto knuspriger werden sie. Falls du deine Süßkartoffeln mit der Schale isst, solltest du sie gut waschen, bevor du sie aufschneidest.
    • Röstzeit: Bei 230°C müssen Süßkartoffeln rund 30-45 Minuten geröstet werden, was von der Dicke der Stücke abhängt.
    • Gute Kombination: Es gibt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten für geröstete Süßkartoffeln, zum Beispiel Knoblauch, Thymian, rote Paprikaflocken, Rosmarin, Cayennepfeffer oder Zimt. Sie können auch mit Balsamicoessig, Honig, Zitrone, Orangensaft oder süßer Chilisauce beträufelt werden.
  5. Brokkoli und Blumenkohl rösten. Brokkoli und Blumenkohl sind sehr beliebt, durch das Rösten mit etwas Olivenöl wirst du allerdings neue Aromen entdecken. Die Spitzen dieser Gemüsesorten werden beim Rösten leicht verbrannt und schön knackig.
    • Schneiden: Entferne alle Blätter und den holzigen Stängel. Schneide Röschen mit einem Durchmesser von ca. 2,5 bis 3,5 cm ab.
    • Röstzeit: Brokkoli und Blumenkohl müssen bei 230°C ungefähr 15-20 Minuten lang geröstet werden. Danach sollten sie zart und schön gebräunt sein.
    • Gute Kombination: Brokkoli und Blumenkohl sind lecker, wenn sie mit Knoblauch und Zitrone geröstet werden. Sie können auch mit Balsamicoessig beträufelt oder mit Parmesan bestreut werden. Falls du pikanteres Gemüse bevorzugst, füge vor dem Rösten einige Chiliflocken hinzu.
  6. Fertig.

Tipps

  • Experimentiere mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern, versuche aber auch, das Aroma der Gemüsesorten für sich selbst sprechen zu lassen. Du wirst nicht enttäuscht sein.
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