Andere Personen übervorteilen

Опубликовал Admin
7-06-2019, 01:00
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Ob du versuchst, jemanden bei einer Diskussion zu übervorteilen oder deine Eltern überreden möchtest, dir ein neues Telefon zu kaufen, gibt es bestimmte Dinge, die du unternehmen kannst, um eine andere Person leichter zu überlisten. Obwohl es keine sichere Methode gibt jemanden auszutricksen (jede Person ist anders), kannst du sicherstellen, das deine Argumente solide sind und du weißt, wie du agieren und was du sagen musst. Das kann einen großen Unterschied ausmachen.

Jemanden während einer Diskussion übervorteilen

  1. Bereite dich rechtzeitig vor. Wenn du weißt, dass dein Großvater Joe immer das Thema "Diese Kinder heutzutage" anschneidet, solltest du sicherstellen, dass du bei der nächsten Familienzusammenkunft mit einer Menge Fakten über die guten Seiten deiner Generation und den Problemen, denen sie sich im Vergleich mit seiner Generation stellen muss, vorbereitet bist.
    • Du kannst nicht immer darauf bauen, dass du immer rechtzeitig für eine Diskussion vorbereitet bist, aber es gibt manche Dinge, die du tun kannst, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass du als Gewinner aus einer Diskussion hervorgehst.
    • Wenn es bestimmte Themen gibt, die für dich wichtig sind, solltest du so viel wie möglich über sie wissen. Auf diese Weise hast du Fakten, die deinen Standpunkt stützen, auch wenn du nicht für diese bestimmte Diskussion vorbereitet bist.
    • Stelle sicher, dass du verstehst, wie du ein wichtiges Argument vorbringen musst (siehe den Abschnitt "Deinen Standpunkt darlegen)". Du wirst bestimmte Fehler in deiner Argumentation vermeiden wollen.
  2. Kenne dein Publikum. Deine Argumentation wird entsprechend der, an der Diskussion teilnehmenden, Menschen und Zuhörer unterschiedlich sein. Je weniger Personen daran teilnehmen, desto leichter wirst du es haben, weil du nicht versuchen musst, den richtigen Argumentationstyp herauszufinden.
    • Ein Beispiel: Erinnere dich an Großvater Joe. Du würdest dich nicht mit ihm auf eine laute und ärgerliche Diskussion vor allen deinen Verwandten einlassen. Dadurch wird er weniger bereit sein, nachzugeben, egal wie unhaltbar sein Standpunkt ist. Du solltest anstatt dessen in einem privateren Rahmen mit ihm reden, ohne all die Familienmitglieder, die dich beobachten.
  3. Bleibe ruhig. Wer die Geduld oder die Kontrolle über seine Emotionen zuerst verliert, ist derjenige, der die Diskussion verloren hat. Es ist egal, wie gut deine Fakten sind. Du bist unkontrolliert und neigst eher zu Fehlern.
    • Atme tief durch, wenn du spürst, dass dein Temperament oder deine Emotionen aufwallen.
    • Das ist auch der Grund, warum du sehr sorgfältig zuhören musst, wenn die andere Person spricht. Wenn du dich auf die gesagten Worte konzentrieren kannst und dir einen Moment Zeit nimmt, das Gegenargument zu bedenken, neigst du weniger dazu, mit einer sofortigen unüberlegten, emotionalen Reaktion zu antworten.
  4. Stelle Fragen. Dies war die bevorzugte Taktik der Philosophen wie Sokrates. Beim Stellen von Fragen werden einige unterschwellige Dinge in einer Diskussion ausgelöst. Du kannst die Kontrolle über die Diskussion behalten, weil du steuern kannst, welchen Verlauf sie nimmt. Du kannst Druck auf die Argumente deines Gesprächspartners ausüben und Diskrepanzen oder Schwächen in der Argumentation deines Gegners aufdecken.
    • Bitte um einen Beweis oder Quellen zur Unterstützung der aufgestellten Behauptungen. Wenn du zum Beispiel mit jemanden über das Debakel in Gaza diskutierst und alle möglichen wilden Behauptungen aufgestellt werden, kannst du die Diskussionsteilnehmer bitten, ihre Behauptungen mit Beweisen und Quellen zu stützen.
  5. Spiegele die Person. Du möchtest eine Art von Kameradschaft zwischen dir und der anderen Person oder Personen aufkommen lassen. Das hilft, die Achtsamkeit zu senken, weil sie sich sicherer und weniger angegriffen fühlen, aber es macht sie auch offener, dir zuzuhören.
    • Versuche ihre Sprachmuster auf subtile Weise nachzuahmen. Du machst das nicht, weil du dich über die Art, wie sie sprechen lustig machst, sondern weil du dich mit ihnen auf einem bestimmten Level verständigen willst. Wenn du zum Beispiel mit deinem Großvater Joe sprichst, ist es besser in das Sprachmuster des "alten Herren" zu verfallen, anstatt dein super akademisches Sprachmuster mit vielen Fremdwörtern beizubehalten.
    • Du solltest ebenfalls versuchen, die Körpersprache subtil zu imitieren. Stelle sicher, dass du ein langsamer und nicht perfekter Spiegel für deine Gesprächspartner bist. Wenn du ihre Körpersprache zu perfekt nachahmst, werden sie es bemerken. Großvater Joe legt immer ein Bein über das andere und lehnt sich dann nach vorn. Warte ein paar Sekunden und mache das gleiche.
  6. Gehe nicht davon aus, dass du die Argumente der anderen Person kennst. Wenn du davon ausgehst, dass du weißt, welche Argumente die andere Person vorbringen wird, ist es garantiert sicher, dass du ohne effektives Gegenargument bleiben wirst. Bereite dich so weit du kannst, basierend auf deiner Vorstellung über die Argumente deines Gegners vor, aber lasse Raum für Überraschungen.
    • Stelle sicher, dass du gut zuhörst, was die andere Person sagt. Wenn du etwas nicht verstehst oder abgelenkt warst, bitte deinen Gesprächspartner, das Gesagte zu wiederholen.
  7. Lenke deinen Gegner von seiner Position ab. Wenn du deinen Gegner aus dem Gleichgewicht bringen kannst, macht es meist nicht viel aus, ob ihr Argument mehr Sinn als dein Argument macht. Agiere immer mit Überzeugung für deinen Standpunkt.
    • Wirf einen ausdrucksstarken Einzeiler in die Diskussion ein: "Du bist defensiv" oder "Das gehört nicht zur Sache" oder "Welche sind deine Parameter?" Diese Arten von Phrasen sind eine sichere Möglichkeit, deinen Gesprächspartner zu irritieren. Sie können den zusätzlichen Vorteil haben, deine Gesprächspartner in die Defensive zu drängen, auch wenn das nicht beabsichtigt war.
    • Du solltest bei diesem Schritt vorsichtig sein, weil du keine Attacken auf den Charakter deines Gesprächspartners (das wird auch ad hominem Attacke genannt und sollte unterlassen werden) auslösen möchtest.
    • Konzentriere dich auf einige wenige Argumente, und suche besonders die heraus, die du widerlegen kannst. Behaupte selbstbewusst, dass du gewonnen hast, wenn du diese Argumente widerlegt hast.

Jemanden durch die Darlegung deines Standpunkts übervorteilen

  1. Benutze Logotypen in deinem Argument. Das ist die Art von Argument, die auf Logik und Vernunft beruht und sie anspricht. Sie beruht normalerweise auf Fakten und Quellen, die die Aussage unterstützen und kann aber auch aus induktiven und deduktiven Schlussfolgerungen bestehen.
    • Induktiv bedeutet, dass eine spezifische Darstellung eines Falls oder Fakts erforderlich ist und dann die Schlussfolgerungen gezogen werden, die auf diesen Fakten basieren. Du musst diese Art von Argumentation auf einer Menge vertrauenswürdiger und unterstützender Beweise aufbauen.
    • Die deduktive Argumentation hat eher die Tendenz, mit einer Verallgemeinerung oder einer Schlussfolgerung zu beginnen. Sie wird in der Folge auf den speziellen Fall angewendet. Du musst deine Generalisierung auf eine Menge vertrauenswürdiger Beweise stützen. Die Verdrehung der Fakten, für eine hastige Unterstützung deiner Behauptungen, wird dir nicht helfen.
  2. Arbeite mit Ethos. Das ist ein ethischer Appel, der auf dem Charakter, der Vertrauenswürdigkeit oder der Glaubwürdigkeit einer Quelle oder Person beruht. Die Formen zur Etablierung oder Prüfung der Glaubwürdigkeit deiner Quellen sind:
    • Prüfe deine Quellen zweimal und dreimal mit anderen Quellen, um sicherzustellen, dass dein Argument von mehreren Stellen gestützt wird.
    • Stelle sicher, dass der Autor oder du selbst aktuelle, von Fakten gestützte Behauptungen aufstellt, anstatt sich auf Informationen zu berufen, die nur von nicht anerkannten Autoritäten bestätigt werden.
    • Stelle sicher, dass du deine Position und die Position deiner Quellen verstehst. Sie sollten von Beginn an klar und offensichtlich sein.
  3. Du solltest mindestens einen emotionalen Appell haben. Dies wird auch "Pathos" genannt und spricht die Bedürfnisse, Werte und emotionalen Empfindlichkeiten des Publikums oder deines Gesprächspartners an. In einer Diskussion gibt es Platz für ein Argument dieser Art, solange es sich nicht um die Basis deiner Argumentation handelt.
    • Es ist besonders nützlich, die emotionalen Appelle einzusetzen, um ein Argument besonders überzeugend darzustellen. Wenn du zum Beispiel über die Situation in Gaza diskutierst, kannst du die Fakten über die palästinensische Todesquote mit einer individuellen Geschichte verbinden.
    • Basiere deine Argumente nicht auf dem emotionalen Appell und benutze sie nur, wenn sie die von dir gemachte Behauptung wirklich unterstützen. Du möchtest nicht, dass die emotionalen Appelle von der Diskussion oder der Debatte ablenken.
  4. Halte dich an ein paar starke Aussagen. Wenn du zu viele Aussagen hast, wird es schwierig sein, sie alle zu verfolgen. Du musst dich auf ein paar Aussagen konzentrieren, die du als besonders stark einstufst und du musst Quellen haben, um sie zu stützen.
  5. Vermeide ad hominem Attacken in deinen Argumenten. Eine ad hominem Attacke geschieht, wenn du jemanden aufgrund seines Aussehens oder Charakters, anstatt wegen seiner Meinung angreifst. Das kann deine Gegner bis zu dem Punkt verärgern, dass sie den Faden in ihrer Argumentation verlieren und lässt dich in einem schlechten Licht dastehen.
    • Diese Arten von Attacken sind eher dazu geeignet, deinen Gegner dazu zu bringen, dir bei der Darstellung deiner Sichtweise des Arguments weniger zuzuhören.
    • Wenn eine andere Person dich auf diese Weise angreift, solltest du sie darauf ihr Benehmen aufmerksam machen und ihr sagen, dass deine Erscheinung oder dein Charakter nichts mit der Diskussion zu tun haben. Wenn sie sich zu dieser Art von Argument flüchten, sind ihre Argumente nicht besonders gut.
  6. Vermeide hastige Verallgemeinerungen. Das geschieht, wenn du eine Schlussfolgerung ziehst, die auf einer kleinen, fehlerhaften oder voreingenommenen Information beruht. Das passiert, wenn du zu schnell zu einer Schlussfolgerung kommen willst, oder in einer Diskussion nicht alles deine Fakten zusammen im Vorfeld bewertet hast.
    • Wenn jemand diese Taktik bei dir anwendet, kannst du die Person auf die Probe stellen. Stelle Fragen. Lasse sie ihre Quellen zitieren. Frage sie nach den Quellen ihrer Informationen.

Eine Autoritätsperson übervorteilen

  1. Wähle den richtigen Zeitpunkt. Es gibt keine Möglichkeit, eine Autoritätsperson, wie die Eltern oder Lehrer immer und jedes Mal zu überlisten. Es gibt manchmal Gelegenheiten, bei denen sie dazu neigen, sich eher überzeugen zu lassen.
    • Wenn du versuchst, deine Eltern gerade in dem Augenblick ihrer Heimkehr nach einem schweren Tag im Büro um etwas zu bitten, wirst du kein Glück haben, sie zu einer Zustimmung zu bringen. Tatsächlich wirst du nur erreichen, dass du diese Sache niemals bekommst.
    • Auch wenn du deinen Lehrer um eine Verlängerung für das nicht vollendete Projekt vor der versammelten Klasse bittest, ist es weniger wahrscheinlich dass du die Erlaubnis bekommst als wenn du deinen Fall in einem privateren Rahmen mit ihm besprochen hättest.
  2. Stimme Autoritätspersonen milde. Es gibt sehr wenige Menschen, die nicht empfänglich für etwas Anerkennung oder Bewunderung sind. Es ist wichtig, dass du diese Methode nicht nur einsetzt, wenn du etwas möchtest, weil deine Technik sonst offensichtlich und durchschaubar ist.
    • Danke ihnen für irgendetwas. Wenn du deine Mutter davon überzeugen möchtest, dir ein neues Telefon zu kaufen, kannst du zum Beispiel sagen: "Mama, ich bewundere wirklich, wie schwer du in deinem Beruf arbeitest."
    • Mache Komplimente auf eine Weise, die nicht so offensichtlich oder direkt mit deinem Versuch verbunden ist, sie dazu zu bringen, etwas zu tun. Sage zum Beispiel: "Frau Harding, Sie sind meine Lieblingslehrerin, weil sie immer bereit sind, sich zu engagieren und mit zu helfen."
  3. Gib ihnen einen Grund, warum etwas einen Vorteil für sie hat. Menschen sind viel eher dazu bereit, dir zu helfen oder dir etwas zu geben, wenn sie ebenfalls einen Vorteil davon haben. Das trifft für Autoritätspersonen ebenso wie für alle anderen zu.
    • Wenn du zum Beispiel versuchst ein neues Telefon zu bekommen, kannst du so etwas ähnliches sagen wie: "Mama, ich will wirklich sicher sein, dass du mich immer erreichen kannst, wenn du möchtest."
  4. Mache Kompromisse. Wenn du zeigst, dass du erwachsen genug bist, deinen Autoritätspersonen auf halben Wege entgegen zu kommen, ist es viel wahrscheinlicher, etwas von ihnen zu bekommen. Es ist gut, sich im Voraus vorzubereiten, damit du genau weißt, was du ihnen zum Tausch anbieten kannst.
    • Du kannst deiner Mama zum Beispiel sagen, dass du die Hälfte der Kosten für das neue Telefon gespart hast und überlegst, die Kosten mit ihr zu teilen.
  5. Erzähle eine offensichtliche Lüge, um eine nicht offensichtliche Lüge zu verdecken. Das ist etwas anders, als die vorigen Schritte, aber wenn du wegen etwas lügen musst, ist eine offensichtliche Lüge die gleichzeitig mit einer nicht offensichtliche Lüge erzählt wird, ein fantastischer Weg, eine Missetat zu verdecken. Die Personen werden sich auf die offensichtliche Lüge konzentrieren und die nicht offensichtliche Lüge wird eher nicht beachtet werden.
    • Stelle dich selbst so dar, als ob du ein schlechter Lügner wärst. Erzähle einige wirklich offensichtliche Lüge mit den Signalen eines Lügners (nicht in die Augen sehen, nervös kichern, sehr nervös reagieren, etc.).
    • Es ist auch besser, wenn die verstecke Lüge weniger eine ganze und eher eine halbe Lüge ist. Es ist leichter durch Verschweigen der Wahrheit oder mit einer Lüge zu lügen, deren Grundlage der Wahrheit entspricht.

Tipps

  • Du wirst die in diesem Artikel erwähnten Methoden ein wenig üben müssen. Sie gehören nicht zu den Praktiken, die du ohne etwas Aufwand einfach beherrschst.

Warnungen

  • Diese Taktiken werden nicht immer funktionieren. Manche Menschen sind misstrauischer als andere. Du musst deinen Gegner oder deine Eltern jedes Mal neu einschätzen.
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