Verhindern, dass dich andere Menschen nerven

Опубликовал Admin
5-08-2019, 16:00
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Um zu verhindern, dass dich andere Menschen nerven, musst du zuerst an dir selbst arbeiten, um die Unsicherheiten zu finden, die dazu führen, dass du genervt wirst. Wenn so eine Situation auftritt, solltest du dich entfernen und die Gelegenheit nutzen, um deine Gedanken und Gefühle genauer zu analysieren. Lerne aus jeder Erfahrung, sobald sie vorbei ist, dann kannst du deine Nerven in Zukunft besser bewahren.

Davor

  1. Übernimm die Verantwortung für deine Reaktionen. Zuallererst musst du dir selbst im Klaren sein, dass dich niemand wirklich zwingen kann, dass du etwas Bestimmtes fühlst. Du bist letztendlich selbst für deine Gefühle und Reaktionen verantwortlich.
    • Du kannst Menschen nicht davon abhalten Dinge zu tun, die dich nerven könnten, aber du kannst verhindern, dass du davon genervt wirst.
  2. Lass das Bedürfnis los, andere verändern zu wollen. Genauso wie dich andere nicht zwingen können, dich so zu verhalten, wie sie wollen, kannst auch du niemanden zwingen zu handeln oder zu reagieren wie du willst. Gib die Vorstellung auf, dass du jemanden davon abhalten könntest, dich zu stören.
    • Stelle fest, ob du irgendeinen Wunsch hast, jemanden zu verändern, jemanden schlechter hinzustellen, sodass du dich besser fühlen kannst, jemanden zu kontrollieren oder jemanden zu zwingen, dass er dir zuhört. Stelle auch fest, ob du gewisse Erwartungen hast, wie bestimmte Dinge zwischen dir und anderen Menschen sein „müssen“.
    • Diese Wünsche können allgemeine Tendenzen oder Wünsche sein, oder welche, die nur auf bestimmte Menschen zutreffen. Ganz egal was, du musst feststellen, was sie sind und aufhören, dich daran zu klammern.
  3. Analysiere, was deine Auslöser sind. Denke darüber nach, wann dich zum letzten Mal jemand genervt und in Rage gebracht hat. Frage dich, welche wunden Punkte die Person bei dir getroffen hat, und was du tun kannst, um diese zu heilen.
    • Versuche die Wurzel des Problems zu finden. Frage dich, welche Angst oder Unsicherheit sie in deinem Innersten treffen.
    • Wenn du diese Dinge nicht selbst herausfinden kannst, besprich sie mit einem Therapeuten oder einem objektiven Freund.
  4. Löse dich von deinem Ego. Vergiss nicht, dass sich die Welt nicht um dich dreht. Du bist genauso wichtig wie jeder andere Mensch auch, und letztlich hat jeder von Grund auf genauso das Recht glücklich zu sein und sich wohlzufühlen wie du
    • Verpflichte dich selbst dazu, friedlich zu reagieren. Erinnere dich gedanklich täglich an dieses Vorhaben, um es nicht zu vergessen.
  5. Setze Grenzen. Denke über die Menschen nach, die dir regelmäßig auf die Nerven gehen, und ziehe eine vernünftige Grenze zwischen ihnen und dir. Du kannst nicht kontrollieren, wie sie sich verhalten, aber du kannst die Anzahl der Möglichkeiten begrenzen, die sie haben, um dir auf die Nerven zu gehen.
    • Menschen, die nichts anderes vorhaben, als zu erreichen, dass du dich schlecht fühlst, sollten so gut wie möglich aus deinem Leben ausgeschlossen werden.
    • Ein geliebter Mensch, der deine Schwächen gegen dich verwendet, wenn es ihm nutzt, könnte, den Umständen gemäß, in deinem Leben verbleiben, aber ihr müsst ein ernstes Gespräch über die Probleme, die ihr habt, führen. Wenn das Verhalten auch nachdem ihr die Grenzen besprochen habt, weiter besteht, höre auf, mit der Person über Dinge zu sprechen, die später gegen dich verwendet werden könnten.
  6. Denke in positiven Begriffen. Deine Reaktionen werden von deinen Gefühlen bestimmt, und deine Gefühle werden von deinen Gedanken bestimmt. Gewöhne es dir an, Dinge regelmäßig von einer positiven Seite zu sehen, sodass es weniger Dinge gibt, die dich nerven können.
    • Gedanken schaffen Gefühle. Gefühle schaffen Verhaltensentscheidungen und jede Entscheidung, die du triffst, wird Konsequenzen haben, ganz egal ob sie gut oder schlecht sind. Wenn du den Prozess mit negativen Gedanken beginnst, wird die Konsequenz wahrscheinlich negativ sein. Andererseits führen positive Gedanken viel eher zu positiven Resultaten.
    • Wenn du zum Beispiel einen Freund hast, der weit weg von dir lebt und dir nie zuerst schreibt, könntest du dieses Verhalten negativ betrachten. Vielleicht antwortet die gleiche Person jedoch auch immer schnell und aufrichtig. Konzentriere dich auf die Aufrichtigkeit deines Freundes anstatt darauf, dass er dich vernachlässigt, um von der negativen Sichtweise zu einer positiven zu wechseln.
  7. Behandle andere so, wie du gerne behandelt werden möchtest. Respekt zieht Respekt an. Die Behandlung, die du anderen gibst, zeigt, welches Handeln für dich akzeptabel ist.
    • Jemandem Respekt zu zeigen, garantiert nicht, dass er oder sie dich ebenfalls respektieren wird, besonders dann nicht, wenn die Person nicht vorhat, mit dir auszukommen. Wenn du jedoch geliebte Menschen respektierst und fair behandelst, werden sie dadurch für gewöhnlich ermutigt, es dir gleichzutun.

Währenddessen

  1. Erlaube dir selbst etwas Raum zum Durchatmen. Wenn jemand etwas sagt oder tut, das dich nervt, entferne dich von der Situation, bevor du die Möglichkeit hast zu reagieren.
    • Indem du dir Zeit gibst, um deine Gefühle zu verarbeiten, schaffst du einen Filter zwischen deinem Gehirn und deinem Mund. Dieser Filter kann dich davon abhalten, auf eine Art und Weise zu reagieren, die die Situation verschlimmern könnte.
    • Lass deine Gefühle in diesem Moment zu, ganz egal wie sie sind. Weine, fluche oder schreie in ein Kissen, wenn du das Gefühl hast, das tun zu müssen.
    • Sobald du deinen Emotionen Luft gemacht hast, mach etwas, um dich zu beruhigen. Meditiere, mache Atemübungen oder gehe spazieren.
  2. Identifiziere den Schmerz. Es gibt verschiedene Arten von Schmerz. Frage dich, welche genau du fühlst und warum du dich in einer bestimmten Situation so gefühlt hast.
    • Damit das funktionieren kann, musst du aufhören der Person, die dich verärgert hat, die Schuld zu geben. Nur indem du dich auf dich selbst konzentrierst, kannst du dich wirklich um deine Gefühle kümmern.
    • Unter anderem könnte es sein, dass du verletzt bist, weil du dich missverstanden, einsam, zurückgewiesen, verlassen, vernachlässigt oder ungenügend fühlst. Es kann sogar eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen sein.
  3. Finde die Zusammenhänge. Denke über die Vergangenheit nach und stelle fest, wann du dich schon einmal so gefühlt hast. Finde heraus, auf welche Weise diese einzelnen Vorfälle miteinander zu tun haben.
    • Wenn du bereits deine Hausaufgaben gemacht hast, wirst du bereits wissen, was die wichtigsten Auslöser für deinen Ärger sind. Das wird es für gewöhnlich erleichtern, Vorfälle mit einem bestimmten wunden Punkt zu verbinden.
    • Wenn du ein Problem nicht mit einem bestimmten wunden Punkt verbinden kannst, nimm dir Zeit, um herauszufinden, welchen wunden Punkt du verpasst hast, und was der Grund dafür ist.
  4. Finde heraus, was deine irrationalen Gefühle und Gedanken sind. Mach einen Schritt zurück und denke über die Dinge aus einer anderen Perspektive nach. Frage dich, ob irgendwelche deiner momentanen Gefühle oder Gedanken irrational sind. Stelle diese irrationalen Gedanken infrage.
    • Stelle dir selbst die Frage, welche Bedeutung du diesem bestimmten Vorfall, der dich verärgert hat, zuweist. Was denkt dein Bauchgefühl über diesen Vorfall? Sobald du festgestellt hast, wie du die Bedeutung des Problems wahrnimmst, kannst du entscheiden, ob diese zutreffend und fair ist.
    • Zum Beispiel bedeutet ein Streit mit deiner neuen Freundin oder deinem neuen Freund nicht automatisch, dass die ganze Beziehung scheitern wird, auch wenn dein Bauchgefühl dir das sagt.
    • Such nach emotionalen Überflüssigkeiten. Negative emotionale Reaktionen sind normal und gesund, wenn schlimme Dinge passieren, aber wenn eine negative Emotion in dir so überhandnimmt, dass sie schwer zu bewältigen ist, könnte es sein, dass sie irrational ist.
  5. Betrachte die Dinge kurz von der gegenteiligen Perspektive. Nimm dir einen Moment Zeit, um dich in die andere Person hineinzuversetzen. Versuche herauszufinden, warum sich diese Person so verhalten hat, wie sie sich verhalten hat.
    • Frage dich selbst, ob er oder sie mit einem Problem zu kämpfen hat, das dieses Fehlverhalten ausgelöst haben könnte. Versuche den Schmerz dieser Person zu verstehen, ohne deinen eigenen außer Acht zu lassen.
    • Stelle fest, ob der Vorfall zufällig oder beabsichtigt war. Du findest es vielleicht einfacher, diesen bestimmten Vorfall zu überwinden, wenn du dir darüber klar wirst, dass keine böse Absicht dahintersteckte.
  6. Stelle fest, wie dich deine Reaktion beeinträchtigt. Bedenke die Auswirkungen, die du auf dich selbst hast. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass deine eigene Reaktion dich mehr verletzt, als sie sollte.
    • Überlege, was passieren könnte, wenn du auf die Weise reagierst, die dein irrationaler erster Eindruck vorschlägt. Frage dich, ob die Konsequenzen gut für dich oder deine Beziehung zur anderen Person wären. Wenn die Antwort „Nein“ lautet, ist deine Reaktion wahrscheinlich eine ungesunde.
  7. Ziehe andere Möglichkeiten in Betracht. Mache eine geistige Liste von anderen Reaktionen, die du bezüglich des aktuellen Vorfalls haben könntest. Gehe diese Liste durch und frage dich, was eine bessere Reaktion sein könnte.
    • Auch wenn die Einzelheiten fallweise variieren, werden deine zwei Möglichkeiten meist sein, entweder deinen Schmerz an der anderen Person auszulassen oder trotz ihm ruhig zu bleiben.
    • Bedenke auch deine langfristigen Möglichkeiten. Du kannst in Zukunft Grenzen setzen, indem du sowohl dich, als auch deinen Widersacher beschränkst, wenn du das für notwendig hältst.
  8. Ziehe realistische Schlüsse. Kehre zu den irrationalen Meinungen und Schlussfolgerungen zurück, die du im Vorhinein festgestellt hast. Verändere diese Schlussfolgerungen so, dass sie realistischer werden.
    • Betrachte die Schlussfolgerungen, die du zuerst aus dem Vorfall gezogen hast. Nachdem du bereits festgestellt hast, welche Aspekte deiner Reaktion irrational waren, solltest du bereits wissen, wie unvernünftige Erwartungen aussehen.
    • Du hast vielleicht beschlossen, dass eure Beziehung nach einem langen Streit keine Zukunft hat. Sobald du das als irrationale Schlussfolgerung betrachtest, kannst du daraus wiederum schließen, dass Probleme in allen Beziehungen vorkommen und oft gelöst werden können.

Danach

  1. Nimm deine Siege zur Kenntnis. Wenn du es erfolgreich schaffst, dich nicht zu ärgern, gratuliere dir. Der Prozess erfordert viel Disziplin und ist etwas, auf das du stolz sein kannst.
    • Andererseits musst du dir auch die Niederlagen vergeben können. Wenn du einen Ausrutscher hast und dich aufregst, nachdem du provoziert wurdest, nimm diese Niederlage zur Kenntnis und vergib dir dafür. Nur nachdem du dir vergeben hast, kannst du das negative Erlebnis loslassen.
  2. Sei dankbar für die gelernte Lektion. Anstatt jeden Zwischenfall als unnötige Prüfung deiner Geduld und deines guten Willens zu sehen, sage dir, dass jede Person dir eine Möglichkeit bietet zu wachsen und ein besserer Mensch zu werden.
    • Denke über jedes Erlebnis nach, nachdem es vorbei ist. Frage dich, ob du deine Lektion über den Prozess gelernt hast und das auf künftige Vorfälle anwenden kannst.
    • Mit der Zeit wirst du merken, dass alte Wunden heilen und uralte Missverständnisse korrigiert werden.
  3. Ziehe es in Betracht, deine Erfahrung zu teilen. Wenn dich jemand unabsichtlich nervt, sage ihm oder ihr das, nachdem du dich wieder beruhigt hast, und erkläre, was passiert ist. Indem du die Erfahrung mit der anderen Person teilst, kannst du ihr helfen, ihre Lektion zu lernen. Deine Beziehung zu der Person könnte dadurch vielleicht sogar auch gestärkt werden.
    • Der Schlüssel ist die Diskussion ruhig und freundlich anzugehen. Du führst ein ehrliches Gespräch, und damit das klappt, musst du die Verantwortung für deine Erfahrung übernehmen, ohne die andere Person zu beschuldigen.
    • Vermeide es jedoch das zu tun, wenn du mit jemandem zu tun hast, der dich absichtlich nervt, da diese Person nur daran interessiert ist, dir Ärger zu bereiten und vielleicht sogar nach einer Möglichkeit sucht, um diese Erfahrung gegen dich zu verwenden.
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