Für die Uni lernen

Опубликовал Admin
29-10-2016, 10:32
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Kommen Prüfungen auf dich zu? Hast du Sorgen, dass du dich nicht richtig auf sie vorbereitest? Du hättest vielleicht die Schule im Halbschlaf bestanden, mit beiden Armen gefesselt hinter deinem Rücken, aber Uni ist ein ganz anderes Kaliber. Brauchst du ein paar gute Tipps? Dann lies weiter!

Methode 1 von 3: Vor der Lernsession

  1. Stell einen Lernplan für all deiner Kurse auf. Ordne sie so an, dass die Kurse oben stehen, für die du zuerst Prüfungen hast. Lies dir noch einmal den Studienführer durch.
    • Wenn die ersten Prüfungen anrollen ist Zeit das wichtigste, jede Minute zählt. Deswegen ist ein ordentlicher Plan essentiell während den Wochen vor den Abschlussprüfungen. Um während dieser stressigen Zeit nicht total abzudrehen, stell dir einen realistischen Plan für dich zusammen. Gib dir auch Zeit für Pausen – du wirst sie dir eh nehmen – und räum den Kursen die meiste Zeit ein, für die du am meisten tun musst.
  2. Hebe hervor und ordne. Musst du nur Fachwörter auswendig lernen? Wenn ja, schreibe sie in einem Schreibprogramm ab und drucke sie aus. Die Wörter die du schon kennst sollten nicht auf dieser Liste sein. Aber sei dir ganz sicher, dass du ein Wort kennst, bevor du es von der Liste nimmst!
    • Gehe durch deine Notizen und hebe wichtige Vokabeln und Konzepte hervor (in verschiedenen Farben!). Verändere das Material wie es dir am besten zusagt. Erstelle Tabellen und Karteikarten die dir beim Lernen helfen. Unterteile die Karten in verschiedene Kategorien – einige für Ausdrücke, andere für Konzepte, für Formeln und bestimmte Zitate aus deinen Unterlagen.
  3. Verbünde dich mit einem Freund. Wenn ihr die gleichen Kurse habt, umso besser (für dich und ihn). Aber stelle sicher, dass es jemand ist der das Lernen auch ernst nimmt – wenn ihr die ganze Zeit nur rumalbert ist das nicht gerade produktiv. Ein Freund ist sehr hilfreich, wenn ihr konzentriert bleiben könnt.
    • Erklärt euch gegenseitig bestimmte Fachausdrücke oder Konzepte. Wenn du etwas jemand anderen erklären kannst (und der es auch versteht), verstehst du auch die Materie und das zeigt sich auch in deiner Prüfung.
  4. Suche dir einen guten Platz zum Lernen. Lerne an einen ruhigen Ort, mit einem gemütlichen Stuhl in dem du es ohne Probleme eine lange Zeit aushältst. Wenn du den perfekten Stuhl in einer nicht-so perfekten Umgebung findest, nimm ihn mit. Er wird sicher nicht am Boden festgeklebt sein.
    • Oder besser gesagt, suche dir nette Orte (ja, Plural) zum Lernen. Kaum zu glauben, aber viele (wieder mehr als eine) Studien zeigen, dass wenn du die Umgebung beim Lernen hin und wieder wechselst, deine Aufnahmefähigkeit gesteigert wird. Irgendwie, wie durch Zauberei, wird eine Information leichter zu verarbeiten, wenn dein Gehirn neue Anregungen bekommt. Also wenn du unruhig wirst, hör auf deinen Magen und finden einen neuen Sessel in den du versinken kannst.
  5. Sammle all dein Material zusammen (und ein paar Extras). Wenn du dein Zimmer oder dein Haus verlässt, stelle sicher, dass du alles hast was du brauchst … und noch mehr. Schnappe dir alle deine Aufzeichnungen, Ordner, Schreibutensilien und Bücher die du brauchst und vergiss nicht die fast noch wichtigeren Sachen: eine Wasserflasche, etwas Geld (nur für den Fall), dein Handy und ein paar Snacks.
    • Wie durch Zauberhand ist Schokolade langsam zur neuen „Superfrucht“ geworden. Sie ist voll mit Antioxidantien und gesunden Pflanzenstoffen, sogar noch mehr als die meisten Früchte. Also musst du dich nicht schuldig fühlen, wenn du dir auf dem Weg zum Lernen einen Schokoriegel schnappst. Du tust dir damit sogar einen Gefallen.

Methode 2 von 3: Während der Lernsession

  1. Probiere verschiedene Taktiken aus. Was auch immer funktioniert, tu es. Es gibt Dutzende Lerntaktiken da draußen – experimentiere mit so vielen wie möglich um herauszufinden, was bei dir funktioniert.
    • Schreibe Zusammenfassungen. Wenn du dich für Geschichte oder Naturwissenschaften vorbereiten musst, brauchst du ein anderes Lernsystem. Scheibe eine Zusammenfassung für jedes Kapitel und lerne sie.
    • Nutze Eselsbrücken. Wann besiegte Alexander der Große die Perser? Hmmm, das weiß doch jeder „Drei Drei Drei, bei Issos Keilerei“. Mit solchen Sprüchen bleiben dir Informationen leichter im Gedächtnis und du kannst dich später leichter daran erinnern.
    • Wenn du Karteikarten benutzt, sprich sie laut aus. Es hilft dir dabei dich zu erinnern. Wenn du die Karten stumm liest ist das zu passiv. Trage sie immer bei dir und gehe sie durch, wenn du mal ein wenig Zeit hast.
  2. Nimm dir regelmäßig Pausen. Es bringt nichts wenn du 5 Stunden am Stück durchgehend nur lernst. Dein Körper (und sogar dein Gehirn) braucht Pausen. Iss etwas und trinke ein Glas Milch oder Wasser. Lerne für 20-30 Minuten, dann mach 5 Minuten Pause und lerne wieder für 20-30 Minuten. Dadurch wirst du viel besser lernen.
    • Nach Studien, soll es am effektivsten sein, wenn du in 20 bis 50 Minuten Intervallen lernst und dir dazwischen immer 5 bis 10 Minuten Pausen gönnst. Für die besten Resultate, solltest du eine komplette Woche durchlernen.
  3. Höre Musik. Viele Menschen kennen den Mozart Effekt. Der besagt, dass wenn du Mozart hörst, du auf geheimnisvolle Weise von selbst schlauer wirst. Zur großen Überraschung … ist das größtenteils Quatsch. Aber es gibt einen kleinen Funken Wahrheit darin, und den gibt es in jeder Musik.
    • Die original Mozartstudien wurde an jungen Erwachsenen durchgeführt, nicht an Babys (dein Glück!). Und wenn die Musik auch die Teilnehmer nicht schlauer macht, macht es sie doch ca. 15 Minuten danach aufnahmefähiger. Das Gehirn ist quasi in Alarmbereitschaft. Nach Ausweitung der Studie wurde festgestellt, dass jede Art von Musik (solange sie dem Teilnehmer gefiel) diesen Effekt haben kann, also das Gehirn stimuliert. Und um genau zu sein, kann man den gleichen Effekt manchmal beobachten, wenn jemand aufsteht, herumläuft und Purzelbäume schlägt. Also was auch immer dich aktiviert, finde es und finde heraus, wie du dein Gehirn in Bewegung bekommst.
  4. Die Mischung macht’s. Nicht nur deine Aufmerksamkeitsspanne wird sich freuen, auch dein Gehirn wird es dir danken. Anstatt stundenlange Vokabeln zu pauken, leg das Vokabelheft auch mal zur Seite und beschäftige dich eine Zeit mit Konzepten oder lies in einem Fachbuch.
    • Wenn ein Musiker übt, dann übt er nicht nur die Tonleiter, er durchbricht es zwischendurch mit ganzen Musikstücken oder Rhythmustraining. Sportler machen nie die gleiche Übung mehr als zweimal hintereinander. Sie machen genau das, was du auch machen solltest: eine Mixtur aus verschiedenen Fähigkeiten in einer Session einsetzen. Dein Gehirn lässt sich dadurch weit mehr beeindrucken.
  5. Lerne in einer Gruppe. Studiengruppen können einen motivieren, besonders wenn es einem hart fällt sich selbst zu motivieren – außerdem, etwas laut zu erklären, lässt einen auch erkennen was man wirklich verstanden hat und was man noch einmal nachschlagen muss. Außerdem können manche Gebiete, wie Definitionen und Erklärungen, aufgeteilt werden. Und wenn du jedes Mitglied der Gruppe dazu bringen kannst einen Snack mitzubringen, kann das zusätzlich motivierend sein!
    • Jeder deiner Mitstudenten sollte sich auf die Übungsgruppe vorbereiten, indem er einige Fragen und Problemstellungen vorbereitet (vielleicht die Dinge die ihn am meisten verwirren). Die Gruppe erarbeitet dann gemeinsam die Antworten auf die brennenden Fragen der Teilnehmer. Aber achte darauf, dass keiner die Gruppe ausnutzt und sich selbst nicht einbringt. Und achtet darauf, dass die Informationen der einzelnen auch korrekt sind, sonst lauft ihr Gefahr, gemeinsam auf den falschen Pfad zu gelangen.

Methode 3 von 3: Direkt vor der Prüfung

  1. Genügend Schlaf. Die Nacht durchzulernen ist gefährlich. Auch wenn die meisten Studenten denken, dass die Nächte durchlernen ihnen dabei hilft mehr für eine Prüfung zu lernen, können diese Nachtsession doch auch sehr gefährlich sein. Erschöpfte Studenten können sich nicht richtig auf Prüfungen konzentrieren und sich mit den Informationen in kürzester Zeit voll stopfen, kann dazu führen, dass man schlussendlich weniger Informationen bei sich behält. Ein gut ausgeruhter Student hingehend ist weit entspannter und aufmerksamer, wenn es zur Prüfung kommt. Schaffe dir genügend Zeit für Schlaf – du wirst dir später selbst dafür danken.
    • Es lohnt sich nicht, sich in kurzer Zeit sehr viel Information in den Kopf zu hämmern. Das ist ein oft gesehener „Anfängerfehler“. Viele ältere, erfahrenere Studenten lernen schnell, dass es nicht sinnvoll ist. Was du an zusätzlicher Lernzeit gewinnst, verlierst du durch Schlafmangel an Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.
  2. Frühstücke. Es ist nicht nur gut für deinen Körper, es ist auch gut für deinen Geist. Es ist sehr viel schwerer sich zu konzentrieren wenn man hungrig ist. Iss aber nichts, dass deinen Magen reizen könnte.
    • Vermeide den Drang dich mit zuviel Koffein aufzuputschen. Es steigert nur deine Furcht vor der Prüfung. Bleibe bei deinen normalen Frühstücksgewohnheiten – deine Routine wird dich beruhigen.
  3. Sei selbstbewusst. Es klingt wie der übliche Motivationsunsinn, aber selbstbewusst sein und der Gedanke, dass du es gut hinbekommen wirst, kann dir dabei helfen dich zu beruhigen und dadurch am Ende wirklich dazu führen, dass du „es gut hinbekommst“. Und seien wir mal ehrlich, du hast schließlich alles in deiner Macht getan und es zu schaffen. Also was auch immer dich dazu bringt daran zu glauben, tue es. Es zahl sich aus, wenn du nicht in Schweiß ausbrichst, deine Finger zittern und deine Nerven flattern.
    • Wenn wir versuchen uns an etwas zu erinnern, ohne das Vertrauen darin zu haben, dass wir uns erinnern können, ist der Versuch schon nur noch zur reinen Hoffnung geworden. Dein Gedächtnis wird gestärkt, wenn du es forderst und es wird verlässlicher, wenn du ihm vertraust. Versuche dich schon früh lieber auf dein Gedächtnis zu verlassen, statt auf deine schriftlichen Notizen.

Tipps

  • Es ist wichtig, dass du zwischendurch 5-minütige Pausen einlegst! Fühle dich deswegen nicht schuldig – es hilft dir beim Lernen.
  • Informiere dich an deiner Hochschule über Informationsangebote und Kurse zum Thema Lerntechniken, Unialltag und Gesundheit. Manche Hochschulen bieten Workshops oder Kurse für Studenten an, die Probleme mit dem Lernen oder Alltagsaufgaben haben. Die Angebote sind normalerweise kostenfrei.

Warnungen

  • Versuche nicht den ganzen Tag durchzulernen. Teile jeden Tag in 4 – 5 Teile auf und plane Pausen ein. Dadurch lernst du WEIT mehr. Dein Gehirn kann nicht alles auf einmal aufsaugen.
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