Sich depressiv verhalten

Опубликовал Admin
26-09-2016, 02:45
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Manchmal hilft es, sich depressiv zu stellen, um ein paar Minuten Aufmerksamkeit zu bekommen, Freunde zu ärgern oder sie dazu zu bringen, zu denken, dass etwas nicht stimmt, obwohl alles im Reinen ist. Wenn du so tun möchtest, als seist du depressiv, ist es wichtig, das Ganze als Witz zu behandeln und nicht zu lange durchzuziehen, da es die Leute um dich herum befremden könnte. Wenn du es aber trotzdem machen willst, kannst du hier lernen, wie du so aussehen, sprechen und handeln kannst, als seist du depressiv. Wisse: Wenn du wirklich depressiv bist und Hilfe suchst, dann findest du hier auf wikiHow weitere Artikel über das Thema!

Methode 1 von 3: Depressiv aussehen

  1. Gehe dazu über, dunkle Farben zu tragen. Auch wenn dunkle Farben nicht automatisch nach "depressiv" schreien, wenn du deine Garderobe von heute auf morgen grundlegend änderst, so wird es doch von einer Veränderung zeugen, besonders dann, wenn du dazu neigtest, helle Farben zu tragen. Wechsle plötzlich zu schwarzen, braunen und grauen Farben und es wird auffallen.
    • Wechsle auch die Art der Kleidung, die du trägst. Wenn du normalerweise neue, trendige, figurbetonte Kleidung trägst, dann leihe dir einen Sweater von deinem Großvater und besorge dir eine alte Hose, um die Dinge mal ein wenig durcheinander zu bringen.
  2. Trage die selbe Kleidung immer und immer wieder. Wenn du normalerweise jeden Tag deine Kleidung wechselst, dann beginne nun damit, das gleiche Outfit mehr als zwei Tage am Stück zu tragen, als sei es deine Uniform. Im Idealfall sollte es etwas sein, in dem du dich wohlfühlst, zum Beispiel ein Kapuzenpulli und deine schwarze Lieblingshose. Es sollte allerdings nicht super-cool oder stylisch aussehen. Trage die Kleidung, in der du dich zuhause auf das Sofa lümmeln würdest.
  3. Trage kein helles oder farbenfrohes Makeup mehr. Wenn du normalerweise auch kein Makeup trägst, dann kannst du diese Schritt überspringen. Aber wenn du normalerweise etwas Makeup in deine allmorgendliche Routine einfließen lässt, dann lasse das für eine Weile aus. Wenn du depressiv bist, ziehst du dich langsam aus allen täglichen Routinen heraus und kümmerst dich nicht mehr sehr um dein Äußeres, daher kannst du das Makeup in der Schublade lassen.
  4. Dusche seltener. Auch hier, wenn du depressiv bist, sind alltägliche Abläufe bereits zu kraftraubend. Du bist vielleicht zu aufgewühlt oder abgelenkt von deinen Gedanken, als dass du ein gepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legen kannst. Wenn du das vortäuschen willst, lasse ein paar Duschen die Woche ausfallen und fahre dir durchs Haar, als wäre dir dein Äußeres vollkommen egal.
    • Es ist okay, ein wenig ungepflegt zu wirken, aber du willst depressiv aussehen, nicht obdachlos. Ab und zu musst du dich trotzdem waschen.

Methode 2 von 3: Dich depressiv verhalten

  1. Verbringe mehr Zeit alleine. Wenn Menschen depressiv werden, beginnen sie, sich von Freunden und Familien abzuschotten. Wenn du also möchtest, dass sie denken, du seist depressiv, dann beginne damit, mehr Zeit allein in deinem Zimmer zu verbringen oder dich in der Mittagspause allein hinzusetzen. Wenn es scheint, als würdest du nicht mehr mit den anderen abhängen wollen, wie du es sonst tust, wird das auffallen.
    • Statt in der Mensa abzuhängen, setze dich auf den Boden und schlinge deine Arme um die Knie. Bonuspunkte, wenn du eine Kapuze zum Überziehen hast.
    • Es ist in Ordnung, ab und zu mit deinen Freunden zu reden, denn wenn du dich total zurückziehst, ist es wahrscheinlich, dass man dich isolieren wird. Ziehe dich von Freunden und Familie nicht ganz zurück.
    • Wenn du zuhause bist, gehe in dein Zimmer und suche Trost in der Musik oder in einem Nickerchen. Wenn du normalerweise mit deinen Kumpels oder deinen Geschwistern sprichst, verkrieche dich stattdessen in deinem Zimmer und schließe die Tür.
  2. Mache ein sorgenvolles Stirnrunzeln zu deinem normalen Gesichtsausdruck. Statt offen und erwartungsvoll zu wirken, solltest du eine betrübte Miene auflegen. Du solltest so aussehen, als würdest du versuchen, eine komplizierte Mathematikgleichung zu lösen, auch wenn du grade nur jemandem zuhörst. So wirst du deprimiert.
    • Wenn es dir hilft, versuche dich auf etwas wirklich Schwieriges oder Kompliziertes zu konzentrieren. Versuche alle Verse deines Lieblingsliedes im Kopf durchzugehen, um dich abzulenken. Mache ein konzentriertes Gesicht.
    • Übertreibe es nicht mit dem Stirnrunzeln. Hebe einfach leicht deine Augenbrauen und schaue so, als würdest du dich ganz furchtbar auf etwas konzentrieren, besonders dann, wenn andere lachen und Witze reißen. Du sollst nicht wie ein trauriger Clown dreinschauen, das wäre übertrieben und würde einfach falsch wirken. Es soll ja schließlich nicht auffallen, dass du nur schauspielerst.
  3. Trage deprimierende Requisiten mit dir herum. Der richtige Gegenstand kann ein eindeutiger Hinweis darauf sein, dass du depressiv bist. Du könntest einen der folgenden Gegenstände offen mit dir führen:
    • Bücher wie "Vielleicht Lieber Morgen", "Die Glasglocke" oder "Schuld und Sühne" die von Depressiven handeln.
    • Ein Spazierstock, als bräuchtest du Hilfe, um auf die Beine zu kommen.
    • Ein alter Regenschirm, als würdest du erwarten, dass es jeden Moment zu regnen beginnt.
    • Ein traurig aussehendes Kuscheltier, als würdest du es brauchen.
  4. Höre traurige, langsame Musik. Um dich in die richtige, depressive Stimmung zu bringen, solltest du traurigere, langsamere und leisere Musik hören, als du es normalerweise tun würdest. Das bringt dich einerseits in die Stimmung, depressiv zu spielen, und anderseits ist es ein deutlicher Hinweis für andere, die es mitbekommen. Passend sind zum Beispiel die folgenden Künstler:
    • Nick Drake
    • Elliot Smith
    • Dashboard Confessional
    • Nico
    • Joy Division
    • The XX
    • The Cure
  5. Lache nicht. Eine der schnellsten und überzeugendsten Arten um depressiv zu wirken, ist es, einfach damit aufzuhören, über Dinge zu lachen, die du sonst witzig findest. Seufze stattdessen laut und schaue auf den Boden. Wenn man dich nicht einmal mehr wie sonst zum Lachen bringen kann, wirst du depressiv wirken.
    • Es kann schwierig sein, dich vom Lachen abzuhalten, versuche daher, einen deprimierenden Gedanken im Hinterkopf zu behalten, auf den du zurückgreifen kannst, wenn du das Gefühl hast, lachen zu müssen. Denke an sterbende Eisbären oder die globale Erwärmung.
    • Manchmal kann ein leichter Biss in die Wange oder ein Schnappen eines Gummibandes an deinem Handgelenk einen kleinen Schmerz auslösen, der dich vom Lachen abhält. Aber übertreibe es nicht.

Methode 3 von 3: Depressiv klingen

  1. Flüstere und murmle. Wenn du depressiv wirst, nimmt auch dein Verlangen nach Kommunikation sowie deine Fähigkeit, Gespräche am Leben zu erhalten, ab. Lasse es so wirken, als sei es schwierig für dich, laut genug zu antworten. Mache eine lange Pause, bevor du antwortest, oder antworte mit einer Frage, bevor du seufzt und etwas ähnliches wie das Folgende von dir gibst:
    • "Oh...Ich weiß auch nicht."
    • "Ach. ist ja eigentlich auch ganz egal."
    • "Was auch immer."
    • "Ich schätze..."
  2. Sei sarkastisch. Antworte auf Fragen und Themen, als hättest du nichts anderes als Verachtung dafür übrig. Lache höhnisch über einfache Fragen und vermittle jedem das Gefühl, als hätten sie grade etwas getan, um deinen Zorn zu wecken, auch wenn sich die Frage eigentlich nur darauf bezog, was du gerne zu Mittag essen würdest.
    • Sarkasmus ist manchmal nicht mehr als der Tonfall, in welchem du etwas sagst, aber letztlich kannst du auch einfach das eben Gesagte in einem schnippischen Tonfall wiederholen. "Ich weiß nicht, was würdest du denn gerne essen?" ist immer eine gute Option.
    • Rolle oft mit den Augen, wenn andere sprechen. Eine der einfachsten Arten, um Sarkasmus zu kommunizieren, ist es, so zu tun, als sei es unter deiner Würde, zu antworten. Bleibe stumm und rolle mit den Augen.
    • Sei nicht gemein. Es ist möglich, dass du dein Schauspiel zu weit treibst und so wirkst, als seist du sauer, was dich in Schwierigkeiten bringen könnte. Nutze den Sarkasmus vorsichtig und als letzte Zuflucht.
  3. Sprich weniger. Wenn wir uns gut und glücklich fühlen, haben wir das Verlangen, zu kommunizieren und Gespräche am Leben zu halten. Wenn wir allerdings deprimiert sind, ist Reden oft das letzte, was uns im Sinn steht. Wenn du also depressiv wirken möchtest, dann sage von dir aus gar nichts.
    • Wenn dir eine direkte Frage gestellt wird, kannst du, statt zu antworten, auch mit den Schultern zucken und zu Boden schauen.
  4. Finde das Schlechte an allem. Wenn eine positive Konversation geführt wird, ziehe sie ins Negative, als könntest du nicht anders, als das Schlechte in allem zu sehen. Ziehe so jedes Gespräch herunter, auch wenn du es damit vollkommen vom eigentlichen Thema entfernst.
    • Wenn deine Freunde davon reden, wie viel Spaß sie am Wochenende gehabt haben, sage etwas wie "Ich schätze, am Wochenende haben sie ein paar neue Ebola-Fälle entdeckt."
    • Wenn deine Mutter fragt, was du zum Abendessen haben möchtest, sage: "Ich habe grade von einem Typen in Alaska gelesen, der in einem Bus gelebt hat und verhungert ist."

Tipps

  • Denke nicht, dass das Glas immer halbvoll ist. Sei negativ, aber nicht zu sehr. Unterstütze einige Ideen, aber sei skeptisch.
  • Wenn du ein betrübtes Gesicht auflegst, achte darauf, es nicht zu übertreiben.
  • Man könnte dich Emo oder Goth nennen. Ignoriere das einfach oder sage im sarkastischen Ton etwas wie "Oh, danke".
  • Lasse die Schultern hängen. Natürlich nicht die ganze Zeit, sonst wirst du in Zukunft mit Rückenschmerzen leben müssen. Tu es dann, wenn es sein muss.
  • Hülle dich in Decken, iss Eiscreme, schaue Filme auf der Couch, während du auf Fragen nur mit einem genervten Seufzen antwortest.
  • Was auch immer du tust, tue so, als würdest du dich um nichts kümmern. Lache nicht und wenn du das Gefühl hast, dass du lächeln müsstest, setze ein offensichtlich gezwungenes auf. Das könnte dabei helfen, dass andere die Botschaft empfangen.
  • Sei vorsichtig, wenn du vorgibst, an einer ernsthaften, mentalen Erkrankung zu leiden. Wirklich depressive Menschen könnten dich - wohl nicht ohne Grund - dafür hassen.

Warnungen

  • Wenn du die Schultern zu lange hängen lässt, könnte das in Zukunft zu Rückenschmerzen führen.
  • Achte darauf und sorge dafür, dass du nicht wirklich depressiv wirst, während du nur so tust.

Was du brauchst

  • Dunkle Kleidung (optional)
  • Dunkler Eyeliner oder Mascara (optional)
  • Ein Stirnrunzeln
  • Tränen (optional)
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