Sich unter Fremden wohlfühlen

Опубликовал Admin
20-11-2016, 09:06
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Fühlst du dich unter Leuten unwohl? Bist du immer nervös? Wenn man sich unter Fremden unwohl fühlt, dann sagt man oft komische Dinge, zittert oder kann seinem Gegenüber nicht in die Augen sehen. Es ist ganz normal unter neuen Leuten nervös zu sein, man kann aber etwas dagegen tun.

Teil 1 von 3: Ein Gespräch beginnen

  1. Mache den ersten Schritt. Manchmal ist es das Schwierigste, das Eis zu brechen. Danach geht alles einfacher. Gib jemandem beispielsweise zuerst die Hand, sage zuerst hallo oder gehe zu einer Person und stelle dich vor.
    • Es ist normal, dass du jemanden ungern ansprichst, da du nicht weißt, ob du ihn störst. Leute führen gerne mit Fremden, sowohl wenn sie die Person sind, die das Gespräch beginnt, als auch wenn sie angesprochen werden. Vielleicht bereitest du jemandem damit einen tollen Tag!
  2. Lächle. Lächeln löst Spannungen zwischen dir und der Person, mit der du sprichst. Wenn du lächelst und deine Augen funkeln, dann wirkst du offen und einladend. Lächle und sage dir, dass alles gut ist, wenn du dich angespannt oder nervös fühlst.
    • Die Person, mit der du sprichst, ist vielleicht so nervös wie du. Lächeln kann dir und der anderen Person das Gespräch leichter machen.
  3. Stelle dich vor. In der U-Bahn auf jemanden zuzugehen und dich vorzustellen wirkt vielleicht komisch. Wenn du dich auf einer Party, auf einer geschäftlichen oder einer Networking-Veranstaltung vorstellst, dann ist das vollkommen okay. Gib ein paar Informationen über dich preis, die im entsprechenden Kontext passen, wenn du dich vorstellst. Stelle dich beispielsweise auf einer Party vor und sage wen du kennst. Wenn du auf einer geschäftlichen oder einer Networking-Veranstaltung bist, dann stelle dich vor und sage, für welche Firma/in welcher Fachrichtung du arbeitest.
    • Sage zu Fremden oder Freunden von Freunden: "Hi, ich bin Ana. Ich bin mit Svetlana befreundet. Hat sie dich auch eingeladen?"
    • Sage zu Geschäftspartnern: "Hallo, ich bin Pedro. Ich arbeite im Marketing. In welcher Abteilung arbeiten Sie?"
  4. Mache ein Kompliment. Leute bekommen gerne Komplimente. Wenn du das Eis brechen und jemandem ein gutes Gefühl geben willst, dann mache ein Kompliment. Mache ehrliche Komplimente und keine unehrlichen, nur um jemanden zu beeindrucken. Wenn du ein Gespräch beginnen willst, dann kannst du ein Kompliment machen wie: "Ich mag deine Jacke. Wo hast du sie gekauft?" oder "Das ist eine tolle Zeichnung. Hast du sie gemacht?"
    • Komplimente wirken komisch, wenn sie zu übertrieben, zu oft dieselben oder zu viele gemacht werden. Beschränke dich auf ein Kompliment.
  5. Stelle eine Frage. Eine Frage eignet sich gut, um ein Gespräch zu beginnen. Frage wo die Umkleiden sind, wo es Handtücher gibt oder welcher Kurs der beste ist, wenn du neu in einem Fitnessstudio bist. Frage einen Fremden im Laden, wie er das Geschenk findet, das du jemandem kaufen willst. Fremde nur Kleinigkeiten zu fragen kann dein Selbstbewusstsein unter Fremden stärken. Du kannst auch Fragen stellen, um jemanden kennenzulernen.
    • Standardfragen, wenn du jemanden das erste Mal siehst, sind: "Woher kommst du?" oder "Was arbeitest du?/Was studierst du?" oder "Was tust du gerne?"
    • Auf WikiHow findest du weiterführende Seiten dazu.
  6. Suche eine Verbindung durch eine Gemeinsamkeit. Vieles kann Fremde verbinden, beispielsweise derselbe Arbeitgeber, vegetarische Ernährungsweise, ein Hund oder eine Katze als Haustier oder in derselben Nachbarschaft zu wohnen. Setze auf diese Gemeinsamkeiten und beginne damit ein Gespräch. Es ist ein tolles Gefühl mit jemandem zu reden, der Ähnlichkeiten mit dir hat und wer weiß, vielleicht wird die Person dein neuer Freund.
    • Wenn du eine andere Person mit einem Hund siehst, während du mit deinem einen Spaziergang machst, dann halte an und stelle eine Frage über den Hund. Oft reden Leute, die Tiere lieben, sehr gerne über ihre Haustiere und können schnell eine Bindung zu anderen Haustierbesitzern aufbauen.
    • Vielleicht hat jemand ein T-Shirt der Uni an, auf die du gehst, oder er hat einen Pullover an, auf dem das Wappen deiner Lieblingsmannschaft ist. Frage: "Seit wann gehst du auf diese Uni?", "Was studierst du?" und "Welche Hobbys hattest du in der Schule?" Es gibt viel, was euch verbindet!

Teil 2 von 3: Besser vorgehen

  1. Achte auf den Gesichtsausdruck. Du musst ihn nicht nachahmen, solltest aber daraus lesen können wie die Person sich fühlt. Achte auf Körpersprache, um herauszufinden, ob die Person nervös, ängstlich, gestresst oder ruhig ist. Vielleicht merkst du, dass andere sich unter Fremden so unwohl fühlen wie du.
    • Wenn du auf die Körpersprache anderer achtest, dann kannst du angebracht auf ihre Gefühlslage reagieren.
  2. Arbeite mit deiner eigenen Körpersprache. Es ist wichtig auf die anderer zu achten, du musst dir deiner eigenen Körpersprache aber auch bewusst sein. Wenn du in einer Ecke stehst, nach unten siehst und die Arme verschränkst, dann wirst du wahrscheinlich mit niemandem ins Gespräch kommen. Wenn du lächelst, nach oben siehst und eine ansprechende Körpersprache hast, dann fällt es Leuten leichter mit dir ein Gespräch zu beginnen.
    • Halte deine Hände locker im Schoß (wenn du sitzt) oder im Stehen bequem seitlich des Körpers. Wenn du mit den Händen fuchtelst, dann wirkst du nervös oder gelangweilt. Wenn du nicht weißt, was du mit deinen Händen oder Armen machen sollst, dann nimm ein Getränk oder etwas Essbares in die Hand, das angeboten wird.
    • Überschlage im Sitzen nicht deine Beine, spreize sie aber auch nicht zu sehr. Finde die "goldene Mitte" zwischen offener und desinteressierter Körpersprache. Überkreuze die Beine locker an den Knöcheln, wenn sie zittern.
  3. Überschreite keine Grenzen. Achte auf sozial anerkannte Grenzen. Stehe nicht zu nah an Leuten, denn sonst fühlen sie sich körperlich unwohl. Achte auf das Geben und Nehmen in Gesprächen. Teile nicht zu viele persönliche Informationen und vereinnahme nicht das ganze Gespräch für dich. Wechselt euch im Reden und Zuhören ab.
    • Wenn du merkst, dass du mehr sprichst als du zuhörst, dann stelle offene Fragen, damit die andere Person sprechen kann.
    • Teile keine zu persönlichen Details aus deinem Leben. Das ist unter Freunden okay (und lustig), aber unter Fremden solltest du nicht über die Entfernung einer Warze, deine "verrückte" Schwester und alle Schwierigkeiten aus deinem Leben erzählen.
  4. Stehe zu deinen Gefühlen. Manchmal bricht es das Eis, wenn du zugibst, dass du nervös bist. Sage auf einem Blind Date, das nicht gut läuft: "Entschuldige, ich verhalte mich sicher komisch, aber ich bin richtig nervös." Manchmal erleichtert das dir und der anderen Person die Situation. Sie sagt vielleicht: "Wow! Ich bin beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die nervös ist!"
    • Du und die andere Person fühlen sich wohler, wenn du zu deinen Gefühlen stehst, und die andere Person kann dich besser einordnen.
  5. Konzentriere dich auf das, was du tust. Wenn du dich unwohl fühlst, dann konzentrierst du dich oft auf das Unbehagen und die Unbeholfenheit und siehst nur deinen Standpunkt. Wenn du merkst, dass du dich unwohl fühlst, dann lenke deine Aufmerksamkeit auf die Umgebung. Sieh dir die Lokalität und die Leute um dich herum an und höre anderen Gesprächen zu. Wenn du dich nicht auf dich konzentrierst, dann löst du dich von deinen negativen Gefühlen.
  6. Lehne ein Gespräch nicht ab. Wenn jemand ein Gespräch mit dir beginnen will, dann stelle dir vor die Person wäre dein Freund. Gib dem Gespräch eine Chance, indem du die andere Person ermutigst dir Fragen zu stellen und Interesse zeigst. Beende das Gespräch so höflich wie möglich, wenn du dich sehr unwohl fühlst.
    • Wenn du das Gespräch beenden willst, dann sage: "Danke für das Gespräch. Ich gehe jetzt, aber vielleicht sehen wir uns später nochmal." oder "Danke für deine Zeit. Auf Wiedersehen."

Teil 3 von 3: Deine Gefühle beeinflussen

  1. Werde selbstbewusster Dich unter anderen wohlzufühlen heißt auch, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst. Wenn du dich unsicher fühlst, dann werden andere das merken. Suche nach Aktivitäten, die dein Selbstbewusstsein steigern oder dir helfen, welches zu entwickeln. Das erleichtert dir soziale Interaktionen.
    • Vielleicht kannst du gut Wasserski fahren, Ballett tanzen oder Modellautos bauen. Wenn du dich unwohl oder verzweifelst fühlst, dann denke an die Gefühle, die du bei anderen Aktivitäten hast, um lockerer zu werden.
  2. Sprich positiv mit dir selbst. Wenn du merkst, dass du in negativen Gedanken gefangen bist ("Ich werde so komisch wirken." oder "ich finde mich nicht gut"), dann erkenne das und arbeite dagegen. Du kannst dir sagen: "Ich fühle mich toll und werde eine gute Zeit haben." oder "Ich fühle mich nicht komisch, wenn ich etwas tue, das ich gut kann."
    • Gehe zu sozialen Veranstaltungen, auch wenn du dich unwohl fühlst. Sprich positiv mit dir selbst, wenn du zweifelst, ob du zur Veranstaltung gehen sollst. Sieh es als Abenteuer, um deine Wohlfühlzone zu verlassen.
    • Du übst soziale "Fähigkeiten", keine sozialen Talente. Nimm dir Zeit, um positiver mit dir selbst zu sprechen.
    • Du stellst es dir vielleicht furchtbar vor ("Es wird so schlimm werden" oder "Ich bin mir sicher, dass niemand da sein wird und ich allein seine werde und mich so fehl am Platz fühle"). Ignoriere diese Gedanken und konzentriere dich auf die positiven.
  3. Bilde deinen Selbstwert nicht aufgrund der Reaktion anderer Personen. Manchmal kommst du mit Leuten gut zurecht, manchmal harmoniert es einfach nicht. Wenn du merkst, dass es nicht harmoniert, dann betrachte es als isolierten Umstand. Es bedeutet nicht, dass du sozial komisch bist, schlecht in Gesprächen oder Leute dich nicht mögen. Wenn du dir darüber Sorgen machst, wie Leute auf dich reagieren oder ob sie dich verurteilen, dann gewichte die Meinung anderer nicht zu stark.
    • Sage dir: "Die Meinung anderer definiert nicht wer ich bin. Sie dürfen ihre Meinung haben und ich auch."
  4. Atme tief ein und aus. Wenn du dich unter neuen Leuten komisch fühlst, dann achte auf deinen Körper und vor allem auf deinen Atem. Du merkst vielleicht, dass du schnell atmest oder dich eingeschränkt fühlst. Beruhige dich, indem du langsamer atmest.
    • Atme tief ein, halte den Atem einige Sekunden lang an und atme dann langsam aus. Wiederhole das wenn nötig.
  5. Entspanne dich. Finde heraus, was der Stressauslöser ist, und beruhige dich mit Entspannungstechniken. Das hilft vor allem in sozialen Situationen. Meditation oder Yoga beispielsweise können beruhigend wirken, bevor du neue Leute triffst.
    • Wenn du merkst, dass dein Körper sich vor einer sozialen Veranstaltung oder einem Treffen anspannt, dann achte auf deine Gefühle und lerne deinen Körper zu entspannen. Finde die Spannungen (vielleicht in Schultern oder Nacken) und löse sie.
    • Suche dir spezifische Techniken, bevor du rausgehst und neue Leute triffst. Nimm dir vor einem Treffen Zeit, um zu meditieren oder Yoga zu machen. Plane deinen Tagesablauf so, dass du der Situation mit einer positiven Einstellung begegnest.
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