Hypochondrie überwinden

Опубликовал Admin
17-03-2017, 10:00
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Während im Englischen heute der Begriff IAD (Illness anxiety disorder = Krankheitsangststörung) eingeführt worden ist, spricht man im Deutschen immer noch von Hypochondrie. Eine Studie aus dem Jahr 2001 ermittelte, dass in der ärztlichen Primärversorgung 5 bis 9% der Patienten Symptome von Hypochondrie zeigten. Hypochondrische Patienten werden entweder schwache oder überhaupt keine Symptome aufweisen und dennoch glauben, dass sie an einer ernsten, lebensgefährlichen Krankheit leiden. Diese Angst lässt nicht nach und beeinträchtigt das Alltagsleben. Auch wenn sich bei Arztbesuchen und diagnostischen Untersuchungen zeigt, dass keine Krankheit vorliegt, lindert das die Angst nicht, die ein hypochondrischer Mensch fühlt. Es kommt jedoch auch vor, dass hypochondrische Menschen wirklich an einer Krankheit leiden, aber in dem starken Glauben leben, die Sache sei weit ernsthafter, als sie wirklich ist. Obwohl hypochondrische Menschen unfähig sind, ihre Körpersymptome und Gefühle richtig zu beurteilen, gibt es dennoch Methoden, Hypochondrie zu überwinden.

Ein Unterstützungssystem aufbauen

  1. Hole eine medizinische Beurteilung von deinem Hausarzt ein. Mach eine Liste deiner gegenwärtigen Symptome und nimm diese zur Konsultation mit. Da Hypochondrie mit Krankheiten in der Kindheit oder anderen traumatischen Erlebnissen in Zusammenhang stehen kann, solltest du den Arzt auch über deine Krankengeschichte informieren. Eventuell wird dich dein Hausarzt an einen Psychiater überweisen zwecks weiterer Behandlung.
  2. Finde einen Arzt, dem du vertrauen kannst. Das Schwierigste ist offensichtlich, dass du als Hypochonder ständig das Gefühl hast, etwas mit deinem Körper sei ernsthaft nicht in Ordnung. Letztendlich wird ein ausgebildeter Arzt die einzige Person sein, die deine Symptome diagnostizieren und verfolgen kann, um Veränderungen festzustellen, die möglicherweise medizinische Maßnahmen erfordern. Falls du nicht unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle stehst, solltest du als Erstes einen Arzt aufsuchen.
  3. Baue eine gute Beziehung zu deinem Arzt auf. Falls du an Hypochondrie leidest, wirst du wahrscheinlich deinen Arzt ziemlich gut kennenlernen. Habe keine Angst, bei deinen Arztbesuchen Fragen zu stellen und möglichst viel Informationen zu sammeln.
    • Auch wenn es dir peinlich ist, solltest du dem Arzt gegenüber offen und ehrlich sein bezüglich deiner Gefühle, Empfindungen und Symptome. Erzähle ihm deine Krankengeschichte in allen Einzelheiten. Um eine genaue Diagnose zu stellen, wird dein Arzt möglichst viele Informationen benötigen.
    • Bleibe offen. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass du und dein Arzt frustrierende Zeiten miteinander durchmachen werdet. Vielleicht wirst du der Ansicht sein, dass bestimmte Untersuchungen durchgeführt werden sollten, und dein Arzt wird dir widersprechen. Möglicherweise wird es auch dazu kommen, dass dein Arzt das Gefühl hat, du trauest seinem Urteilsvermögen nicht, und du wirst meinen, dein Arzt nehme dich nicht ernst.
      • Sollte das eintreten, versuche daran zu denken, dass dein Arzt dir zu helfen versucht, auch wenn ihr deinen Zustand unterschiedlich beurteilt.
    • Befolge den Behandlungsplan. Wenn du vom Behandlungsplan abweichst, kann dein Arzt nicht richtig beurteilen, ob der Plan bei dir wirkt. Das behindert die Fähigkeit des Arztes, deine Behandlung zu modifizieren und neue Strategien einzusetzen. Den Behandlungsplan befolgen heißt, deine Medikamente wie verordnet einzunehmen. Zusätzliche Pillen schlucken oder andere auslassen hilft nicht gerade, bei deinem Arzt Vertrauen aufzubauen. Sei ehrlich und offen in Bezug auf alles, was mit deinem Behandlungsplan zusammenhängt.
  4. Überlege dir, einer Selbsthilfegruppe beizutreten. Bei deiner Krankheit ist es normal, sich allein und verlassen zu fühlen. Dein Arzt sagt, du seist nicht wirklich krank, dein Therapeut lehrt dich, dass du deinen eigenen Körperwahrnehmungen nicht trauen kannst, und so beginnst du dich zu fragen, wie es möglich sein kann, dass du dich derart geirrt hast. Wenn du dir das alles überlegst, kann es sehr überwältigend sein. Mit Menschen zu sprechen, die an derselben Störung leiden, kann dir helfen, deine eigenen Erfahrungen besser zu verstehen.
    • Gruppentherapie kann dich mit Menschen bekannt machen, die gelernt haben, trotz Hypochondrie zu florieren, und mit solchen, die eben mit einer Behandlung beginnen. Sie können dir Unterstützung gewähren in Zeiten, wenn du mit deiner Behandlung zu schwanken beginnst und bezweifelst, ob du überhaupt weitermachen willst. Niemand kann deine Denkweise besser anfechten als jemand, der selbst diese Gedankengänge durchgemacht hat.
    • Du wirst Gelegenheit haben, dich denjenigen gegenüber, die dir helfen, erkenntlich zu zeigen. Wenn du bei deiner Gruppe bleibst, wirst du mit der Zeit zu einer Hilfe für andere, die mit diesem Zustand ringen. Falls du noch nie einen an Hypochondrie Leidenden getroffen hast, kann es tief bereinigend sein, mit jemandem zu sprechen, der an denselben Ängsten und zudringlichen Gedanken gelitten hat.
    • Das Internet ist voll von Schwarzen Brettern und Nachrichtenforen für Angststörungen. Auf diesen Webseiten kannst du mit anderen Hypochondern in Verbindung treten und deine Gefühle mit ihnen teilen. Wahrscheinlich wirst du auch auf Leute mit anderen Angststörungen stoßen und herausfinden, dass ihr trotzdem Vieles gemeinsam habt.
  5. Sprich mit einem vertrauten Freund. Es kann peinlich sein zuzugeben, dass du von zwanghaften Ängsten deine Gesundheit betreffend aufgezehrt wirst. Du willst ja nicht jemand sein, der ständig allen klagt, dass du sicher an einer unheilbaren Krankheit leidest. Leider wird es nur schlimmer, wenn du dich isolierst.
    • Da viele der schlimmsten Symptome von Hypochondrie auftreten, wenn du alleine bist und dein Gehirn anfängt, mit einer Reihe von entsetzlichen „was, wenn?“ Fragen außer Kontrolle zu geraten, ist es wichtig, ein gesellschaftliches Leben zu führen, um dich von solchen Denkmustern abzulenken.
      • Freunde sind aber kein Behandlungsersatz; dennoch ist alles, was dir hilft, diese Sorgenlawine zu durchbrechen, bevor sie dich überwältigt, eine positive Hilfe.
    • Ein enger Freund kann vielleicht gewisse Muster in deinem Leben sehen, die du nicht wahr nimmst. Haben sich z. B. deine Symptome nach dem Tod eines nahestehenden Menschen verschlimmert? Hast du angefangen, dich wegen Schmerzen und Wehwehchen zu ängstigen, nachdem dir gekündigt wurde? Ein vertrauter Freund wird vielleicht diese Ereignisse eher in Beziehung setzen können als du.

Anders über deine Krankheit denken

  1. Suche einen Psychiater. Forschungen zeigen, dass bei Hypochondrie psychiatrische Therapie eine wirksame Behandlung ist. .
    • Bitte deinen Arzt um eine Überweisung an einen psychologischen Berater in deiner Gegend. Falls du keinen Arzt hast oder lieber selbst einen Berater suchen möchtest, dann kannst du im Internet Verzeichnisse von Psychiatern und Psychologen finden; zum Beispiel in Deutschland unter www.jameda.de, in der Schweiz unter www.therapievermittlung.ch und in Österreich unter www.psychologen.at
  2. Sei auf Abwehrgefühle vorbereitet. Wenn du überzeugt bist, dass du an einem ernsthaften, medizinischen Problem leidest, wirst du es eventuell beleidigend finden, mit jemandem zu sprechen, der dir sagt, dass du unfähig bist, deinen eigenen Körper richtig wahrzunehmen. Wenn du jedoch die Ängste und Sorgen, die dir so viel emotionalen Aufruhr verursachen, überwinden möchtest, dann wirst du dich jemanden, der deinen Zustand versteht, anvertrauen müssen.
    • Lass es zu, dass du dich unwohl fühlst. Ein Teil deiner Behandlung wird darin bestehen, dich zu zwingen, deine Symptome nicht mehr zu überwachen; das ist etwas, das dich ängstlich machen wird, wenn du wochen- und monatelang deine Symptome eingehend beobachtet hast. Dieser Vorgang wird dir unweigerlich Unbehagen bereiten.
  3. Prüfe, wie berechtigt deine Ängste sind. Ein Großteil deiner Behandlung wird sich damit befassen, dein Denken infrage zu stellen. Man wird dich vielleicht bitten, den Blutdruck nicht mehr zu messen oder deinen Körper nicht mehr nach Knoten abzusuchen; dein Therapeut wird dich auch drängen, die Ängste, auf denen deine Gesundheitssorgen basieren, zu untersuchen. Du musst der Versuchung widerstehen, wieder in ein Muster zwanghafter Selbstbeobachtung zurückzufallen.
    • Erinnere dich selbst daran, dass dieses Unbehagen ein Beweis dafür ist, dass das Verfahren wirkt und du Fortschritte machst. Ohne bedeutende Änderungen zu machen, wird es dir nicht besser gehen und der Wandlungsprozess wird immer in irgendeiner Weise schwierig sein.
  4. Entdecken, was deine Angst auslöst. Tatsächlich erzeugt die Angst selbst in einigen Fällen physische Symptome, wie Magenbeschwerden; deshalb wird deine Beratungstherapie auch darin bestehen, zu erfahren, was dich besonders anfällig macht, dich um deine Gesundheit zu sorgen.
    • In stressigen Lebenssituationen flößen dir wahrgenommene Symptome vielleicht mehr Angst ein. Wenn du mit einem Therapeuten zusammenarbeitest, wird er dich lehren, die Anzeichen zu identifizieren, sodass du diesen negativen Gedanken Einhalt gebieten kannst, bevor sie dich überwältigen.
    • Lass keine Sitzungen aus. Es wird unweigerlich Tage geben, an denen du nicht in die Therapie gehen möchtest, entweder, weil du dich krank fühlst oder einfach denkst, dass die Beratungen keinen Unterschied machen. Dieser Versuchung musst du widerstehen. Wenn du deine Behandlung nicht ernst nimmst, wird sie auch nicht wirken und du wirst eine sich selbst bewahrheitende Prophezeiung erzeugen.
  5. Unterrichte dich über deinen Zustand. Obwohl Hypochondrie nicht so gut erforscht ist wie viele andere psychische Krankheiten, gibt es dennoch Forschungsergebnisse, wenn du etwas tiefer nachforschst.
    • Lies Berichte von Menschen, die über ihre Hypochondrie geschrieben haben. Es gibt zahlreiche Blogs und Foren, wo Leute ihre Geschichten erzählen, wie sie lernten, ihre Krankheit zu verstehen und damit fertig zu werden. Obwohl du vielleicht gar nicht die Tatsache in Betracht ziehen willst, dass du einer von ihnen bist, wird es dir dennoch helfen, viele der gleichen Gedankengänge und Ängste in deinem eigenen Leben zu erkennen, wenn du ihre Geschichten liest.
    • Benutze deine Angst, um deine Störung besser zu verstehen. Du kannst noch so viel über die physischen Symptome, die dir so viele Sorgen bereiten, nachforschen, es wird nie genügen, dich wirklich zu beruhigen. Stattdessen kannst du die Zeit, die du dazu verwendet haben würdest, nach Beweisen zu suchen, dass deine Schmerzen und Wehwehchen Zeichen deines bevorstehenden Verhängnisses sind, damit verbringen, dich über Hypochondrie zu informieren.
  6. Führe ein Journal. Wenn du deine Gedanken niederschreibst, wirst du ein Protokoll deiner Symptome und Erfahrungen haben. Wenn deine Symptome immer wieder ins Nichts führen, dann wird dir das den Beweis liefern, dass deine Befürchtungen schon immer grundlos waren.
    • Wenn du dich ängstlich fühlst oder mit jemandem sprechen möchtest, kannst du stattdessen deine Gedanken niederschreiben. Hast du entsetzliche Angst vor physischen Schmerzen? Hast du jemand Nahestehenden an einer Krankheit leiden sehen und hast jetzt Angst, dasselbe durchmachen zu müssen? Wo liegt der Ursprung all dieser Gefühle? Wenn du einige dieser größeren Fragen erforschst, wird dir das helfen, die Gedankenmuster, die deiner Angst zugrunde liegen, aufzudecken.
    • Deine Gedanken aufschreiben wird dir auch erlauben, den Verlauf deiner Symptome zu verfolgen und dir Gelegenheit geben, zu sehen, welche Stimmungen und Situationen dich eher in den Teufelskreis von Sorge und Angst treiben. Das kann dir auch helfen, deine Auslöser zu identifizieren.
      • Pflegst du zum Beispiel während einer besonders stressigen Zeit am Arbeitsplatz anzufangen, dir Sorgen zu machen? Wirst du eher noch bis spät in die Nacht nach Beweisen deiner Krankheit suchen, wenn du dich mit deinem Partner gestritten hast? Sobald du diese Auslöser feststellen kannst, kannst du damit beginnen, sie wirksamer zu bekämpfen.

Ändern wie du dich fühlst

  1. Frage deinen Arzt, ob ein Medikament helfen könnte. Forschungen weisen darauf hin, dass Hypochondrie mit Depression und Angststörungen in Beziehung steht, was nahelegt, dass ein genetischer Ursprung vorliegen könnte. In diesem Fall, wirst du eventuell ein Antidepressivum nehmen müssen, um deine Probleme vollständig zu behandeln. Sollte dies der Fall sein, widersetze dich einer solchen Behandlung nicht.
    • Laut Forschungen werden selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und trizyklische Antidepressiva am häufigsten bei Hypochondrie verschrieben. Im Allgemeinen werden diese Medikamente nicht als gefährlich oder suchterzeugend angesehen.
    • Wie bei den meisten psychischen Krankheiten ist auch bei Hypochondrie eine Kombination medikamentöser Behandlung und kognitiver Verhaltenstherapie die wirksamste Behandlungsweise. Es ist möglich, dass du keine nachhaltigen Fortschritte machen wirst, wenn du nicht beides ernst nimmst; deshalb solltest du nicht den Fehler machen, die Therapie abzusetzen oder aufzuhören, deine Medikamente zu nehmen, sobald du dich besser fühlst.
  2. Ändere deine Essensgewohnheiten. Obwohl Forschungen über den Zusammenhang zwischen Diät und Hypochondrie noch in den Kinderschuhen stecken, werden einige allgemeine Richtlinien empfohlen.
    • Eliminiere alle Nahrungsmittel, von denen du vermutest, sie könnten Allergene enthalten. Jedes Nahrungsmittel, das dir physische Schmerzen verursacht, kann potenziell Symptome erzeugen, die du leicht falsch interpretieren könntest. Außerdem kann es hilfreich sein, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Das wird deinen Blutzucker stabilisieren und deiner Verdauung helfen, was wiederum deine Stimmung verbessert und irreführende Schmerzen reduzieren hilft.
    • Schränke den Konsum von Koffein ein. Stimulantien sind im Allgemeinen gefährlich bei Leuten mit Angstproblemen; es wird schwierig sein, rasende Gedanken und Schlaflosigkeit unter Kontrolle zu halten, wenn du zwei Tassen Kaffee vor dem Zubettgehen getrunken hast.
  3. Versuche es mit Yoga oder Körperübungen. Jede kraftvolle, physische Aktivität wird Endorphine freisetzen – die chemischen „Wohlfühl“-Substanzen im Gehirn – und dir ein natürliches Hoch verleihen. Wenn dein Körper erschöpft ist, wirst du außerdem entspannter sein und wahrscheinlich nicht bis 4 Uhr morgens aufbleiben, um das Internet nach Beweisen abzusuchen, dass die Geräusche in deinem Magen bedeuten, dass du Krebs hast.
    • Du solltest mindestens 30 Minuten pro Tag an fünf Tagen der Woche trainieren. Falls du gegenwärtig keine Trainingsroutine befolgst, kannst du auch ganz klein mit 15 bis 20 Minuten pro Tag spazieren gehen beginnen. Um mit deiner Angst fertig zu werden, ist die Häufigkeit deines Trainings wichtiger als seine Länge; spare also nicht all dein Training für das Wochenende auf. Verteile deine Übungseinheiten über die ganze Woche.
  4. Sorge für regelmäßigen Schlaf. Weil übermäßige Sorgen und Angst oft zu Schlafstörungen führen, gewöhnen sich Hypochonder oft an Schlafmuster, bei denen sie nicht jede Nacht genügend Ruhe bekommen. Wenn das passiert, wirst du wahrscheinlich müde und launenhaft sein, und es schwerer haben, klar zu denken und gegen die Art Gedanken anzugehen, die deine Probleme überhaupt verursacht haben.
    • Mache vor dem Zubettgehen Entspannungsübungen. Du kannst zum Beispiel einfach eine systematische Entspannungsübung durchführen, die darin besteht, allmählich alle Muskelgruppen anzuspannen und sie wieder, eine nach der anderen, zu entspannen. Vielleicht gehörst du auch zu den Leuten, die ihre Angst mit einem warmen Bad oder beruhigender Musik zu bekämpfen suchen.
    • Gehe jeden Abend zur selben Zeit zu Bett. Obwohl es schwierig, ist einen Schlafplan zu befolgen, wenn du nach einer schlaflosen Nacht erschöpft nach Hause kommst und dir nichts mehr wünschst als zu schlafen, solltest du diesen Drang unterdrücken.
      • Die kleinste Unterbrechung deines Schlafmusters kann es erschweren, wieder ins Gleis zu kommen; deshalb solltest du alles daran setzen, jeden Tag zur selben Zeit schlafen zu gehen und aufzuwachen. Wenn du das tust, wird sich dein Körper an einen festen Zeitplan anpassen und du wirst dich ausgeruhter und ausgeglichener fühlen.
  5. Vermeide Internet-Recherchen nach Symptomen und Krankheiten. Nach der Ursache deiner wahrgenommenen Symptome suchen wird deinen Zustand nur verschlimmern. Vermeide es, das Internet zu diesem Zweck zu benutzen und fülle deine Zeit stattdessen mit anderen gesunden Betätigungen aus.

Tipps

  • Widerstehe der Versuchung, Ärzte zu wechseln. Wenn du von deinem Arzt enttäuscht bist, weil er nicht deiner Meinung ist, dass deine Symptome auf eine ernsthafte Krankheit deuten, dann kann es verlockend sein, einen anderen Arzt zu finden, der eher sieht, was du siehst. Eine solche Handlungsweise wird deinen psychologischen Tumult nur verlängern, denn wenn du keine stabile Beziehung mit einem Arzt aufrechterhalten kannst, dann wirst du nie einen konsequenten Behandlungsplan befolgen können.
  • Falls du in einer kleinen Stadt oder ländlichen Gegend wohnst, ist es möglich, dass es dort nicht genügend viele Hypochonder gibt, um eine Selbsthilfegruppe vor Ort zu haben. In diesem Fall kannst du nach Online-Gemeinschaften Ausschau halten. Es gibt viele Schwarze Bretter und Foren für Leute, die an Hypochondrie leiden, und solche mit anderen Angststörungen.
  • Sei vorsichtig im Gebrauch von Alkohol und Drogen. Menschen mit Angststörungen behandeln sich gerne selbst mit stimmungsverändernden Substanzen, die ihnen helfen, sich zu entspannen und sie ihrer Sorgen entheben.

Warnungen

  • Obwohl hypochondrische Menschen geringfügige Symptome oft falsch interpretieren, sollten Dinge wie Brustschmerzen, Atembeschwerden, Blutungen, plötzliche starke Schmerzen oder offensichtliche Knochenbrüche immer von einem Arzt beurteilt werden.
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