Ein guter Angestellter sein

Опубликовал Admin
14-06-2017, 03:00
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Ein guter Mitarbeiter zu sein, ähnelt dem Führen eines kleinen Unternehmens mit geringem Risiko und kleinem Kundenkreis. Du erfährst von deinem primären Kunden (deinem Chef), was er von dir erwartet. Danach holst du Informationen ein und versuchst die gestellte Aufgabe zu erledigen. Hier sind 20 Tipps, wie du deinen Berufsalltag überlebst und deinen Job behältst.

Vorgehensweise

  1. Verhalte dich professionell. Das ist ein Geschäft und kein Spielplatz. Die Leute reden miteinander und merken schnell, ob es Spaß macht mit jemandem zu arbeiten oder ob diese Person nur rumblödelt. Spaß bedeutet in dieser Hinsicht eine gute Persönlichkeit, ein oder zwei Witze und ein Lächeln. Rumalbern verschwendet nicht nur deine Zeit, sondern auch die von anderen und lenkt dich von deinen wichtigeren Aufgaben ab.
  2. Nimm dir die Kritik von anderen an. Das versorgt dich mit wertvollen Informationen darüber, was Leute von dir erwarten, deine Schwächen und an welchen Dingen du zuerst arbeiten solltest. Wenn dich dein Chef oder ein Mitarbeiter auf eine Art und Weise kritisieren, die dich wütend macht oder dich verletzt, dann warte bis du dich wieder beruhigt hast und bitte um ein Gespräch mit ihnen. Erzähl ihnen, wie du dich gefühlt hast, aber versichere ihnen, dass du das Problem beseitigen wirst und sie dich weiterhin auf nötige Veränderungen hinweisen sollen.
  3. Lerne, deinen Job zu tun und mache ihn gut. Unabhängig davon, ob es sich um eine langweilige Hilfsarbeit oder einen fordernden hochbezahlten Job handelt, lerne wie man ihn richtig macht, egal für wie schwierig du ihn hältst. Das Gehalt basiert in den meisten Fällen darauf, wie viel Erfahrung du in dem Beruf hast, deine Fähigkeiten, Betriebszugehörigkeit und deinem Bildungshintergrund. Wenn du nicht weißt, wie etwas funktioniert, dann finde es heraus. Suche keine Ausrede dafür, warum du es nicht getan hast.
  4. Pflege ein gutes Verhältnis mit den Menschen in deinem Unternehmen, immerhin sind sie die Experten in ihren Bereichen. Behandle alle Mitarbeiter mit Höflichkeit, Respekt und sei freundlich, denn sie haben mehr Entscheidungsgewalt als dir bewusst ist und dein Ruf bei ihnen ist sehr wichtig. Gib dich nicht mit Kollegen ab, die andere unterdrücken, missachten oder schlecht über sie reden.
  5. Wenn dir eine Möglichkeit geboten wird, eine neue Fähigkeit zu lernen, eine Ausbildung für etwas zu bekommen oder einen bezahlten Lehrgang zu besuchen - dann ergreife sie! Neue Fähigkeiten zu lernen und sich weiterzubilden zeigt, dass du intelligent bist und Wert darauf legst, weiterhin neue Dinge zu lernen. Wenn es hart auf hart kommt und Leute entlassen werden müssen, hast du eine bessere Chance als diejenigen, die sich nur in einem Gebiet auskennen.
  6. Lass dir nichts zu Schulden kommen. Leiste gute Arbeit, sei stets pünktlich und falle nicht zu oft wegen Krankheit aus. Nachdem jemand entlassen wurde, wirst du später oft die ausschlaggebenden Gründe erfahren. Meist waren es häufige Abwesenheit, verpasste Termine, Verweise aufgrund unprofessionellen Verhaltens oder zu viele Beschwerden von Kunden. Wenn dir so etwas nicht passiert, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
  7. Komme nie auf die letzte Minute. Erscheine immer etwas früher. Du solltest jeden Tag mindestens 15 Minuten früher bei deiner Arbeit eintreffen. Solltest du dich dann doch einmal verspäten, kommst du trotzdem pünktlich an. Oder wenn du etwas weiter weg parken musst, bist du immer noch pünktlich. Wenn ein Kunde etwas früher kommt, kannst du ihn oder sie schon begrüßen und musst ihn/sie nicht warten lassen.
  8. Frag deinen Vorgesetzten, was die Erwartungen für die Produktivität sind. Dadurch setzt du dich direkt von 95% der anderen Mitarbeiter ab. Allerdings solltest du auch dazu stehen und versuchen deine Versprechen umzusetzen.
  9. Sei ein Teil der Lösung. Hör auf über darüber zu jammern, was falsch läuft und betone die Dinge, die richtig laufen. Eine positive Einstellung kommt bei Vorgesetzten oft gut an. Wenn du mit einem Problem zu seinem Chef gehst, solltest du bereits mindestens eine Lösungsmöglichkeit parat haben. Selbst wenn dein Chef deinen Vorschlag ablehnt, wirkst du zumindest wie jemand, der Probleme angehen will, und sich nicht nur beschwert. Dein Chef hat sein eigenes privates Leben außerhalb des Unternehmens, genau wie du auch. Wenn du all deine privaten und beruflichen Probleme in dich hineinfrisst, dann könnte dein Chef zu der Erkenntnis kommen, dass du Privates nicht vom Beruflichen trennen kannst. Dann werden sie nicht auf dich zukommen, wenn es darum geht, gemeinsam in einer Gruppe an einem Projekt zu arbeiten.
  10. Lass deine Füße nicht schleifen. Das ist wörtlich gemeint. Hebe deine Füße, laufe selbstbewusst und mach dich direkt an die Arbeit. Fange nicht damit an, Dinge bis zur Abgabefrist aufzuschieben und sie dann in letzter Minute zu erledigen. Dadurch treibst du deinen Chef in den Wahnsinn. Erarbeite dir den Ruf, dass du stets vollen Einsatz zeigst und du kannst so aus der Masse herausstechen.
  11. Sei ruhig und arbeite. Hör auf zu tratschen und mach dich an deine Arbeit. Dein Arbeitgeber bezahlt dich nicht fürs Plaudern. Natürlich willst du ein gutes Verhältnis mit deinen Kollegen aufbauen und dabei ist ein wenig Geplaudere unvermeidlich und erwünscht. Aber den Kollegen eine halbe Stunde über deine Abenteuer vom letzten Abend zu erzählen, wird dir keine Punkte bei deinem Chef einbringen. Wenn "einer" von viel redet, dann können "zwei" von euch nicht viel arbeiten. Hinweis: Wenn dein Chef vorbeiläuft und euch reden sieht, dann ist das keine große Sache, aber beendet das Gespräch, damit er auf dem Rückweg nicht das gleiche Bild erblickt. Das Gleiche gilt auch für größere Gruppen. Wenn du ein Teil einer größeren Gruppe bist, die gerade miteinander redet, dann entschuldige dich diskret und kehre an deinen Arbeitsplatz zurück. Wenn dein Chef erfährt, dass du hinter seinem Rücken über ihn redest oder geheime Treffen planst, bevor du mit ihm redest, dann ist das keine Lösung. Dadurch wirkst du wie ein Anstifter oder Verschwörer.
  12. Sei stets produktiv. Lass keine Papiere über mehrere Tage auf deinem Schreibtisch herumliegen. Schließe eine Arbeit ab und beginne dann sofort mit der nächsten.
  13. Kleide dich nicht wie deine Kollegen, sondern ähnlich oder besser als dein Chef. Geschlossene Schuhe, lange Hosen und Hemden, die kein Brusthaar oder Ausschnitt zeigen, sind hier die beste Wahl. Wenn du bei einem Kleidungsstück zweifelst, trage es nicht.
  14. Laufe mit erhobenem Haupt und strahle Selbstbewusstsein aus. Sich ruhig und selbstsicher zu zeigen, wird dich weiter bringen, als gekrümmt durch die Gegend zu laufen.
  15. Melde dich freiwillig oder zeige dich aktiv in Projekten. Mach dir keine Sorgen darüber, wer die Anerkennung bekommt - dein Chef weiß mehr als du denkst. Sei ein Teamplayer. Etwas freiwillig zu machen bietet dir auch die Möglichkeit, selbst auszusuchen, welche Aufgaben du übernehmen willst. Wenn du nicht selbst wählst, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass dir Aufgaben zugeteilt werden. Letztendlich wirst du für einige Aspekte verantwortlich sein, also versuche bei jeder Gelegenheit einer der Ersten zu sein, der sich dafür meldet.
  16. Verbringe nicht zuviel Zeit mit privaten Telefongesprächen. Arbeit ist Arbeit. Das gilt auch für Anrufe von Ehepartnern. Wenn deine Anrufe von einer Rezeption oder Sekretärin durchgestellt werden, dann kannst du dir sicher sein, dass sie nicht zögern werden und anderen erzählen, dass du "ständig" persönliche Anrufe erhältst.
  17. Arbeite etwas länger, selbst wenn es nur 15-20 Minuten sind. Die Leute merken sich, wer 17:30Uhr in Richtung Tür rennt. Am besten verwendest du die Zeit dafür, deinen Arbeitsplatz für den nächsten Tag einzurichten. Nimm dir etwas Zeit und entferne lose Zettel, leere Kaffeetassen, wische über den Schreibtisch und leg alle Dinge für den nächsten Tag bereit.
  18. Berate jüngere Mitarbeiter und ermutige sie. Zeig ihnen den Berufsalltag oder gib ihnen Hinweise, wie sie sich verbessern können. Erinnere dich an deine eigene Zeit als Anfänger. Sei ein Mentor. Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine andere Person alles verstanden hat, dann frage sie danach und biete ihnen deine Unterstützung an. Erledige die Arbeit nicht für sie, sondern unterstütze sie dabei. Sei vorsichtig bei dem, was du zu neuen Mitarbeitern sagst. Versuche nicht deine Beschwerden, Frustration oder zwischenmenschliche Konflikte in den Mittelpunkt zu rücken. Fang nicht an zu tratschen.
  19. Akzeptanz ist der Schlüssel. Fang nicht an zu streiten, denn der Chef wird immer von seiner eigenen Meinung überzeugt sein. Wenn du also irgendeinen Fehler gefunden hast, dann versuche dich bei dem Gespräch in die Sichtweise des Chefs hineinzuversetzen und suche dabei keinen Streit. Suche eine gute und ruhige Möglichkeit das Problem mitzuteilen. Du wirst merken, dass die Dinge die geschehen, meist aus gutem Grund passieren und nicht einfach willkürlich. Richtlinien werden zum Wohle der Gesamtheit eingeführt.
  20. Zeige dich immer erkenntlich, wenn ein Mitarbeiter oder dein Chef etwas Positives für dich tut, dann bedanke dich dafür, dadurch motivierst du sie dazu, auch in Zukunft Gutes für dich zu tun.
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