Bei der Arbeit beschäftigt aussehen, ohne wirklich zu arbeiten

Опубликовал Admin
14-06-2017, 19:20
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Wenn du dafür bezahlt wirst, etwas zu tun, solltest du es erledigen und deine Arbeit gut machen. Ist es jedoch immer so einfach? Was ist, wenn deine Aufgabenbeschreibung vage ist, dir ein unzumutbares Arbeitspensum aufgetragen wird oder du einen sehr strengen Vorgesetzten hast, der nur dann zufrieden ist, wenn du beschäftigt aussiehst, und entweder nicht bemerkt oder sich nicht darum kümmert, dass du so effizient bist, dass du deine Arbeit schneller als vorgesehen erledigt hast? Nehmen wir an, dass du und ein Arbeitskollege die Daten aus 100 Ordnern eingeben oder 100 Bücher einordnen müsst. Du legst dich ins Zeug und wirst eine Stunde vor deinem Arbeitskollegen fertig, worauf es für dich nicht mehr viel zu tun gibt. Dein Chef oder Manager geht vorbei, drückt seinen Unmut über die Tatsache aus, dass du nichts tust und trägt dir eine unangenehme und eigentlich unnötige Aufgabe auf, weil er es nicht gerne sieht, dass du dich entspannst (obwohl du es dir verdient hast, indem du deinen Auftrag schneller erledigt hast, richtig?). Was tust du? Kündigen? Eine Beschwerde einreichen? Arbeitest du langsamer? Diese Anleitung soll dir helfen, wenn du dich dazu entscheidest, deine eigene Effizienz zu belohnen, indem du die zusätzliche Zeit nutzt, die du dir für deine Ruhe und Erholung verdient hast – ohne dass dein Vorgesetzter dies bemerkt.

Vorgehensweise

  1. Wisse, wie hoch der Standard ist. Am Ende des Tages wirst du diesen Maßstäben gerecht werden müssen, wenn du deinen Job behalten möchtest. Die wichtigste Sache, die du wissen solltest, ist, welche Zeitspanne, die du für ein bestimmtes Projekt oder einen Auftrag aufbringst, der Erwartung deines Managers oder Vorgesetzten entspricht. Verbring genau diese Menge an Zeit – nicht mehr und nicht weniger (außer natürlich, wenn Effizienz an deiner Arbeitsstelle tatsächlich belohnt und nicht bestraft wird). Wenn dein Chef zum Beispiel von dir erwartet, dass du 40 Minuten an einer Aufgabe verbringst, du jedoch weißt, dass du sie in 20 Minuten erledigen kannst, solltest du dazu fähig sein, weitere 20 Minuten für „Spaß“ (in Intervallen von drei bis fünf Minuten aufgeteilt) einzubinden, die Aufgabe trotzdem zu erledigen und einen völlig aufgeräumten Schreibtisch zu haben. Fülle deinen Arbeitsplatz mit einigen Projekten aus, an denen du arbeitest (oder gegebenenfalls auch nicht). Bedecke deinen Schreibtisch überall mit offenen Mappen, farbig unterlegten Berichten und Klebezetteln – sorge dafür, dass dein Arbeitsbereich wie ein Schlachtfeld aussieht. Achte auch darauf, dass dein Papierkorb voll bleibt, vorzugsweise mit arbeitsbezogenem Inhalt. Ein guter Vorgesetzter würde dies sofort durchschauen, dein gemeiner Chef wird jedoch damit zufrieden sein, dass du beschäftigt aussiehst (weil dies ihn so aussehen lässt, als wäre er ein guter Manager).
  2. Stelle viele Fragen. Denk dir komplexe Fragen über Aufgaben aus, die du erledigen musst, und stelle sie deinem Vorgesetzten oder deinen Arbeitskollegen. Wenn du oft genug Fragen stellst, wird jeder denken, dass du ganz und gar mit dem jeweiligen Auftrag beschäftigt bist, über welchen du nachfragst. Sei jedoch vorsichtig in Bezug auf die Fragen, die du stellst, da du nicht inkompetent klingen solltest.
  3. Öffne einige der Anwendungen, die du meist für deine Arbeit nutzt, und achte darauf, dass sie auf dem Desktop deines Computers sichtbar sind. Welche Anwendungen dies sind, hängt natürlich von der Art deiner Arbeit ab. Wenn deine Arbeit zum Beispiel in der Eingabe von Daten besteht, solltest du eine oder mehrere Datenbanken geöffnet und am Laufen haben.
  4. Erstelle einen gefälschten Hintergrund für deinen Bildschirm. Dies ist ein Trick, auf den wirklich jeder reinfällt: Öffne ein paar Programme, die du alltäglich benutzt. Achte darauf, dass sie alle sichtbar sind und deinen Bildschirm ausfüllen, sodass du beschäftigt aussiehst. Mach dann mithilfe der „Drucken“-Taste einen Screenshot, öffne MS Paint, füge das Bild ein, speichere es und stelle es als deinen Desktop-Hintergrund ein. Es empfiehlt sich auch, die meisten deiner Desktop-Icons auszublenden, da diese deine Tarnung auffliegen lassen könnten. Sogar wenn dein Desktop auf deinem Computer geöffnet ist, wird es so aussehen, als wärst du in deine Arbeit vertieft! Hier ist ein weiterer Trick: Mach das nächste Mal, wenn du ein Programm installierst, einen Screenshot vom Installationsfenster. Stelle ihn als Bildschirmhintergrund ein, wenn du das Büro verlassen musst, sodass vorbeigehende Personen denken, dass du einfach wartest, bis die Installation abgeschlossen ist.
  5. Kritzle vehement auf einem Blatt Papier herum. Vielleicht schreibst du nur deine Einkaufsliste oder andere persönliche Notizen, für den Beobachter wird es jedoch so aussehen, als würdest du Ideen für das ungünstig angesetzte Meeting am Ende des Tages aufschreiben.
  6. Sei wachsam. Nicht zu arbeiten ist wie eine Sportart oder ein Spiel. Versuche, den nächsten Zug deines Gegenspielers vorherzusagen – kommt dein Vorgesetzter zum Beispiel immer zu bestimmten Uhrzeiten vorbei? Achte auf hörbare Hinweise (wenn du etwa nähernde Schritte, einen knarrenden Stuhl oder plötzliche Aktivität in der Nähe hörst, könnte dies Ärger bedeuten).
  7. Nimm dich vor Big Brother in Acht. Mittlerweile überwachen die meisten großen Unternehmen die Nutzung der Computer ihrer Angestellten. Informiere dich über die Richtlinien zur Internetnutzung in deinem Unternehmen und bring in Erfahrung, welche Maßnahmen zur Überwachung ergriffen werden. Hilfreich ist es auch, sich mit jemandem aus der IT-Abteilung anzufreunden. Wenn du nicht im Widerspruch zu den Richtlinien des Unternehmens handeln kannst, ohne dir darüber sicher zu sein, dass du nicht erwischt wirst, solltest du kein Risiko eingehen.
    • Neuerdings gibt es kostenlose Programme zur Installation, die als „virtuelle Desktops“ bezeichnet werden, welche dir ermöglichen, zwei aktive Desktops (einen für die Arbeit, einen für Freizeitaktivitäten) auf dem Computer zu haben, zwischen denen du mit einem einzigen Tastendruck wechseln kannst, wenn du das Tapsen der Füße deines Aufsehers hörst.
    • Diese Art von Überwachung kannst du auch umgehen, indem du deinen Computer so positionierst, dass du anderen Personen die Sicht auf den Bildschirm versperrst (begründe die ungewöhnliche Positionierung damit, dass du ansonsten geblendet wirst oder deine Ergonomie eingeschränkt wird, wenn du dich rechtfertigen musst).
    • Raffinierteres IT-Personal, welches die Internetnutzung vom Backend aus überwacht, ist schwieriger zu täuschen. Nutze Proxys, um im Netz zu surfen, oder verwende Google-Seiten aus dem Cache, anstatt die Seite direkt zu besuchen. Es gibt auch eine Vielzahl an Programmen, die du (in vielen Fällen kostenlos) installieren kannst, welche speziell dafür konzipiert sind, dir dabei zu helfen, nicht entdeckt zu werden. Suche im Internet nach ihnen.
    • Selbst wenn du mit einem Proxy oder einer Cache-Seite im Netz surfst, solltest du nie Teile deines Verlaufs löschen. Die meisten IT-Protokollierungssoftwares machen die gelöschten Seiten sichtbar; außerdem wird der IT-Techniker sich höchstwahrscheinlich nicht akribisch jede einzelne besuchte Seite ansehen, selbst wenn die Software jede geöffnete Seite protokolliert. Das Löschen des Verlaufs würde dich nur verdächtiger aussehen lassen.
  8. Führe außerhalb deines Arbeitsbereichs lange persönliche Gespräche. Denk daran: Es spricht nichts gegen etwas persönliches Geplauder zwischen Kollegen – tatsächlich ermutigen viele Manager die Mitarbeiter zur Kameradschaft – wenn du dich jedoch danach sehnst, ein Sportereignis, dein Wochenende oder irgendein anderes Thema länger zu besprechen, das nichts mit der Arbeit zu tun hat, während du dich an deinem Arbeitsplatz befindest, solltest du dafür einen Ort finden, der nicht in der Nähe deines Schreibtischs ist. Eine gute Methode ist es, ein Pseudo-Meeting mit einem Freund zu buchen (sodass du auf deinem E-Mail-Kalender beschäftigt wirkst). Reserviere dabei auch einen Konferenzraum, sodass ihr einen privaten Ort zum Plaudern habt (Anmerkung: Nutze diese Option nicht allzu oft und versuche, dich allgemein nicht zu oft mit einem Freund sehen zu lassen, da dir ansonsten andere Personen auf die Schliche kommen werden).
  9. Verlasse deinen Arbeitsbereich, sieh dabei „beschäftigt“ aus und besuche Freunde aus anderen Abteilungen. Achte jedoch darauf, dass du ein arbeitsbezogenes Thema hast, um das Gespräch zu beginnen, und kehre zurück, wenn eine Aufsichtsperson vorbeigeht. Sag zum Beispiel der Person neben dir, dass du etwas nochmal mit einer Person aus einer anderen Abteilung gegenprüfen möchtest. In Wirklichkeit verschaffst du dir eine Ausrede für den Fall, dass dein Vorgesetzter sich fragt, wo du in der kurzen Zeit warst. „Oh, hab ich Ihnen das nicht gesagt? Ich wollte nochmal sichergehen und mich vergewissern, dass unsere Abteilungen in Bezug auf die neue Werbekampagne auf der selben Wellenlänge sind. Ich weiß, dass dies eine wichtige Angelegenheit ist, und ich möchte nicht, dass es zu irgendwelchen Missverständnissen kommt.“
  10. Trinke viel Wasser. Wasser ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern führt auch dazu, dass du oft auf die Toilette musst. Der Gang zur Toilette kann viel Zeit beanspruchen und ist ein legitimer Weg, um Zeit vergehen zu lassen und dabei trotzdem beschäftigt zu wirken.
  11. Tätige persönliche Anrufe außerhalb deines Arbeitsbereichs. Wir kennen alle eine Person, die am Arbeitsplatz zu viele persönliche Anrufe tätigt oder annimmt. Du solltest jedoch nicht als diese eine Person bekannt werden, da andere davon ausgehen werden, dass du im Allgemeinen ein Faulenzer bist. Wenn du dich mit jemandem verabreden musst oder einfach am Telefon mit einem Freund plaudern möchtest, solltest du ein Telefon außerhalb deines Arbeitsbereichs finden. Am besten ist es, ein Telefon in einem Konferenzraum zu nutzen. Achte darauf, dass der Konferenzraum nicht von jemand anderem reserviert wurde (reserviere ihn entweder selbst oder warte noch fünf bis zehn Minuten, nachdem die vorherige Reservierung ausläuft, bevor du den Raum nutzt). Bring etwas Papierkram und einen Kugelschreiber mit und schreib gelegentlich eine Notiz, sodass Personen, die am Raum vorbeigehen, annehmen, dass dein Telefonat geschäftlich ist. Nutze das Konferenzlautsprechertelefon, falls der Raum mit einem ausgestattet ist; achte jedoch darauf, dass die Eingangstür des Raums geschlossen ist. Für vorbeigehende Personen bedeutet ein Gespräch am Konferenztelefon, dass es sich um einen arbeitsbezogenen Anruf handelt. Behalte auch deine Füße auf dem Boden: Wenn du deine Füße auf einem Tisch oder Sessel im Konferenzraum abstützt, wird deine gesamte übrige Planung umsonst sein, weil es für Personen, die vorbeigehen, offensichtlich sein wird, dass du nicht bei der Arbeit bist. Denk daran, dass es dein Ziel ist, so auszusehen, als würdest du arbeiten, auch wenn du untätig bist.
  12. Trage zur Sicherheit immer und in jedem Fall ein Dokument als Alibi bei dir. Wenn du eine Zeit lang deinen Schreibtisch verlässt, um etwas zu tun, das nicht mit deiner Arbeit zusammenhängt, solltest du ein Dokument mit dir mitnehmen, welches du vielleicht bereits teilweise durchgelesen hast. Am besten ist ein „langfristiges Projekt“, bei dem du überzeugend behaupten kannst, dass du nun endlich die Zeit dafür gefunden hast, es zu bearbeiten. Wenn du vorhast, dich für eine Besorgung aus dem Büro zu schleichen, für welche dein Auto benötigt wird, sollte dein Alibi-Dokument ein Ordner oder ein großer Briefumschlag sein. Am besten ist es, bei diesem Vorhaben vorauszuplanen: Lege deine Autoschlüssel zusammen mit anderen Papieren in einen Ordner/Briefumschlag, wenn du zur Arbeit kommst. Wenn du bereit bist, dich aus dem Büro zu schleichen, solltest du einfach den Ordner nehmen und gehen. Wenn du erst nach deinen Schlüsseln wühlen müsstest, würde das verräterische Klimpern deine List auffliegen lassen.
  13. Schicke Post an dich selbst. Das Öffnen von Post, welche von dir an dich selbst geschickt wurde, kann dir dabei helfen, viele Minuten vergehen zu lassen, während du den Inhalt öffnest, betrachtest und liest. Wenn du der Meinung bist, dass Geld keine Rolle spielt, gibt dir ein eingeschriebener Brief mit Expressversand die Möglichkeit, ein „wichtiges“ Dokument zu öffnen und Stunden damit zu verbringen, es zu begutachten (und natürlich weitere lustige Dinge zu verpacken und zu verschicken). Achte darauf, die „Dokumente“ in doppeltem Umschlag zu versenden und den inneren Umschlag als vertraulich zu kennzeichnen.
  14. Probiere Spiele aus, die auf Excel basieren. Es gibt eine Fülle an excelbasierten Spielen, die keine Programminstallationen erfordern. Auch wenn überwacht wird, welche Programme auf deinem PC genutzt werden, würde lediglich die Nutzung von Excel vermeldet werden, was in jedem Fall keine negativen Auswirkungen haben würde. Halte einfach die Dateigröße im Zaum.
  15. Lies ein Buch. Es gibt eine Menge an Büchern, die im PDF-Format und sogar kostenlos erhältlich sind. Denk einfach daran, so zu tun, als würdest du tippen und Papiere durchsehen, während du aufmerksam auf deinen Computerbildschirm starrst.
  16. Geh zur Kantine, um dir das Mittagsmenü anzusehen. Mach ein paar kurze Besuche in der Kantine, um herauszufinden, was das Tagesmenü ist. Dies ist ein legitimer Grund, um deinen Schreibtisch zu verlassen, und führt möglicherweise auch dazu, dass du zufällig einem Kollegen über den Weg läufst, mit dem du zusätzlich ein Gespräch führen und mehr Zeit totschlagen kannst.
  17. Beginne, nach einem neuen Job zu suchen. Regelmäßig nicht genug Arbeit zu haben, kann eine Person ausbremsen und vor allem bei karrierebewussten Menschen zu schlechter Arbeitsmoral führen. In solchen Fällen macht es mehr Sinn, anderswo nach Arbeit zu suchen, anstatt die tägliche Farce, so zu tun, als wärst du beschäftigt, fortzusetzen.

Tipps

  • Deaktiviere deinen Bildschirmschoner oder stelle den Timeout-Wert auf eine sehr lange Zeitspanne, sodass es nicht so offensichtlich ist, dass du für eine Weile nicht an deinem Schreibtisch warst.
  • Windows + M/ Windows + D ist das Tastaturkürzel, um den Desktop sofort anzuzeigen. Nutze dieses schnell, um das zu verstecken, was du nicht hättest tun sollen, während du den Eindruck vermittelst, dass du in deine Arbeit vertieft bist.
  • In einem weniger technischen Bereich (z.B. im Einzelhandel) kannst du mit vielem ungestraft davonkommen, wenn du einfach angestrengt aussiehst und mit einem schnellen Schritt gehst, vor allem wenn du das bereits erwähnte Alibi-Dokument mit dir trägst. Wenn du so aussiehst, als hättest du einen dringenden Auftrag, ist es unwahrscheinlich, dass dich ein Vorgesetzter aufhalten wird, um dich zu fragen, was du eigentlich tust.
  • Halte es einfach. Wenn du nach deinem Aufenthaltsort gefragt wirst, solltest du eine nahezu wahre, einfache, arbeitsbezogene Antwort für jede Situation bereithalten.
  • Wenn du einen Job hast, bei dem von dir gefordert wird, dass du pro Tag/Woche/Monat ein Kontingent an Anrufen erfüllen musst, kannst du deine Bank oder einen Kundendienst anrufen und sie dich einfach in der Warteschleife sitzen lassen. Manchmal kannst du bis zu 20 Minuten in der Warteschleife verbringen, bevor du dazu kommst, mit jemandem zu sprechen; zu diesem Zeitpunkt kannst du einfach auflegen. Du schlägst deine Zeit tot und auf dem Computer, der die Anrufzeit protokolliert, wird es so scheinen, als wärst du damit beschäftigt, Klienten zum Kauf zu bewegen. Dies wird jedoch wahrscheinlich nicht funktionieren, wenn deine Gespräche aufgezeichnet werden.
  • Wenn du aus irgendeinem Grund erwischt wirst, während du in langen, freundlichen Diskussionen mit anderen Kollegen verwickelt bist, solltest du einfach sagen, dass du die möglichen zusätzlichen Verantwortlichkeiten erforscht hast, die du in Anbetracht der freien Zeitfenster in deine tägliche Arbeitsroutine im Büro einbinden könntest und vorhattest, dies noch am selben Abend mit deinem Manager zu besprechen.
  • Öffne einige Anwendungen, die deinen Desktop verdecken. Je nachdem, welchen Beruf du ausübst, können zu diesen Outlook, Excel oder ein Onlineprogramm gehören. Die Verwendung von Alt + Tab ermöglicht dir, von einem Fenster zum anderen zu wechseln, sodass du in einem Moment im Netz surfen und im nächsten Moment so erscheinen kannst, als würdest du an einem Dateneintrag arbeiten.
  • Je mehr Zeit du mit Tippen verbringst, desto beschäftigter wirkst du. Halte jedoch deine Tippgeschwindigkeit in Grenzen. Schnelles Tippen weist meist darauf hin, dass eine Person eine E-Mail schreibt. Das Schreiben von Berichten oder andere Arbeiten, die man tippt und die mit der Arbeit zusammenhängen, erfordern Überlegung und viel mehr Sorgfalt – außer wenn du eine professionelle Schreibkraft bist. Denk auch daran, die Leertaste zu benutzen. Da diese ein anderes Geräusch als die anderen Tasten macht, ist es auffällig, wenn du tippst, ohne sie zu benutzen.
  • Als letzten Ausweg bist du vielleicht dazu in der Lage, einen Arbeitskollegen dazu zu bringen, die Arbeit für dich zu erledigen. Dies ist aus moralischer Sicht verwerflich und du wirst früher oder später erwischt werden. Niemand kann alle Leute für immer zum Narren halten. Solltest du dich jedoch trotzdem dazu entscheiden, besteht die beste Methode darin, deine Arbeit auf einen unschuldigen Arbeitskollegen abzuladen, ohne ihn wissen zu lassen, dass sie in Wirklichkeit deine Arbeit ist. Warte, bis er eine Toilettenpause einlegt und stürze dich auf ihn, wenn er zurückkommt. Sag ihm, dass der Chef dringend nach ihm gesucht hat. Sorge dafür, dass es dramatisch klingt, indem du etwa sagst „Das muss spätestens um drei Uhr nachmittags erledigt sein, ansonsten verlieren wir den staatlichen Zuschuss für dieses Projekt!“ und sieh dabei zu, wie dein Kollege seine Mittagspause durcharbeitet. Denk daran, ihn darum zu bitten, den Bericht an dich zurückzuschicken, sodass du ihn für deinen Kollegen „Korrektur lesen“ kannst (weil du so nett bist). Dann kannst du die Urheberschaft beanspruchen und den Namen deines Kollegen löschen und mit deinem eigenen ersetzen, bevor du das Dokument an deinen Vorgesetzten weiterleitest.
  • Wenn du aus irgendeinem Grund dabei erwischt wirst, wie du auf deinem PC etwas tust, wofür du nicht bezahlt wirst, solltest du einfach sagen, dass du dich geistig darauf vorbereitet hast, deinen Vorgesetzten noch am selben Abend zu treffen, um die freien Zeitfenster in deiner täglichen Arbeitsroutine im Büro zu besprechen und um mehr Verantwortlichkeiten zu bitten.

Warnungen

  • Vermeide es, während der Arbeitszeit zusätzliche bezahlte Arbeit zu verrichten. Natürlich klingt es wie eine großartige Idee, an deinem Nebenjob zu arbeiten, während du etwas Zeit bei deinem Hauptarbeitsplatz totzuschlagen hast, jedoch ist dies absolut nicht empfehlenswert. Wenn du erwischt wirst, wirst du nahezu mit Sicherheit gefeuert werden; in manchen Rechtssystemen kann dein Unternehmen auch deine Gehälter und von dir verursachte Schäden einklagen.
  • Gib nie vor anderen Personen damit an, dass du bei der Arbeit den kürzesten Weg nimmst – die Personen, vor denen du prahlst, könnten schon bald mit dir in deinem Unternehmen ein Interview führen oder jemanden kennen, der dort arbeitet.
  • Möglicherweise bist du dazu geneigt, deinen Bildschirmschoner zu deaktivieren, um den Eindruck zu erwecken, dass du für keine allzu lange Zeit weg warst. Durch die Deaktivierung des Bildschirmschoners ermöglichst du jedoch anderen Angestellten einfachen Zugriff auf dein Gerät. Wenn jemand auf deinen Computer zugreift, wirst du für alle Aktionen, die auf deinem Computer ausgeführt werden, verantwortlich gemacht werden, da jemand anders im Grunde Zugriff auf deine Benutzerkonten hätte. Alternativ kannst du deinen Bildschirm sperren, indem du Windows + L drückst.
  • Wenn du dich dazu entscheidest, Programme zu downloaden, um dir dabei zu helfen, nicht erwischt zu werden, solltest du sichergehen, dass du dies tust, während dein Computer nicht überwacht wird. Manche Büronetzwerke haben ein Programm installiert, welches einem Administrator ermöglicht, Live-Screenshots von allen Bildschirmen innerhalb des Netzwerks zu betrachten.
  • Diese Tipps funktionieren am besten, wenn sie sparsam genutzt werden. Wenn es letztendlich so kommt, dass du wenig oder gar keine Arbeit erledigst, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später erwischt werden. Auch wenn du nicht erwischt wirst, wirst du für die Zeit, die du im Büro verbracht hast, nichts vorzuweisen haben. Nutze diese Methoden nur, um den Tag erträglicher zu machen und dafür zu sorgen, dass er schneller vergeht. Wende dich jedoch wieder der Arbeit zu, um nicht deinen Job zu riskieren.
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